In der Hofbibliothek zu Wien findet sich in Handschrift Nr. 3027, f. 348b-350a, Anfangs 15. Jahrh., folgende Aufzeichnung dessen,
„was ain man vnd sein weib vnd sein dirn zw Passaw ain iar pedurffen“.
| Zum ersten wan das chorn get vmb 3 lb. oder teurer, so muessen drey person haben vmb prot all wochen 30 dl. facit ain iar | 7 lb. | — ß | — ₰ |
| item wan daz chorn get vmb 6 lb. ₰. oder teurer, so wedurpfen drey person vmb 60 ₰ facit ain iar | 13 „ | — „ | — „ |
| item vmb allerlay fleisch ain iar | 12 „ | — „ | — „ |
| item vmb allew tag wein 12 ₰ facit ain iar | 8 „ | — „ | 48 „ |
| item vmb chrawt | — „ | 12 „ | — „ |
| item vmb milich | — „ | 12 „ | — „ |
| item vmb schuech | — „ | 12 „ | — „ |
| item der schapferin | — „ | 12 „ | — „ |
| item gein pad | — „ | 12 „ | — „ |
| item vmb allerlay liecht | — „ | 12 „ | — „ |
| item all wochen vmb milichram vnd vm kaͤs 20 ₰ facit ain iar | 4 „ | — „ | 80 „ |
| item ain iar umb holcz, schmalcz vnd vmb salcz | 5 „ | — „ | — „ |
| item vmb allerlay stuff | — „ | 6 „ | — „ |
| item vmb opfel, piern, rueben | — „ | 4 „ | — „ |
| item vmb anderlay weichel (? Gewürze ?), kaistem (?), per, holper, haiper, pranper, welschnuß, haßelnus vnd vmb allerlay genaschleich | — „ | 10 „ | — „ |
| item ainem man vmb pfaitten, pruech vnd vmb hosnestl | — „ | — „ | 3 „ |
| item ainem man vnd seinem weib czw pessern an seinem leib gewandt vnd pet gewandt | 4 „ | — „ | — „ |
| item so wedarff ain fraw haimleich von irem man | 1 „ | — „ | — „ |
| item czw gefaterschafft, czw opffern, czw peichten vnd czw allerlay geistlichen ordnungen | 2 „ | — „ | — „ |
| item umb schußel, löffel, taͤller, heffen, haffen, deckt, nachtschirb | — „ | 3 „ | — „ |
| Summa auff dy drey personn ain iar 71 lb. 8 ₰ | |||
| AMEN. | |||
Wahrscheinlich ist diese Rechnung in anderer als in der in Oesterreich üblichen Währung (1 lb. = 8 ß à 30 ₰) geführt. Auffallen mag der sehr geringe Ansatz für Kleidungsstücke, was entweder auf eine besondere Beschäftigung des Hausvaters schließen läßt, der in anderer Weise als durch Barankauf damit sich versorgte, oder auf einen Schreibfehler, da doch für die Ausbesserung allein schon 4 Pfund Pfennig angesetzt sind[87]. Desgleichen merkwürdig ist auch der Ausfall eines Ansatzes für Bier und dessen Substitution durch Wein, was wol mit dem früher in Baiern sehr verbreiteten Weinbaue zusammenhängen mag (cf. Schmeller, bair. Wörterbuch, v. Wein). Uebrigens ist sowohl manch einzelner Posten, als auch schließlich die für jene Zeit ansehnliche Gesammtsumme überzeugend, daß der hier calculierende Hausvater ein ziemlich wohlhabender Mann und einem gewissen Wohlleben nicht abgeneigt gewesen.
Graz.
Dr. J. Zahn.
(Mit einer Beilage.)
Verantwortliche Redaction: A. Essenwein. Dr. G. K. Frommann. Dr. A. v. Eye.
Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in Nürnberg.
Sebald’sche Buchdruckerei in Nürnberg.
1868.
Nº 6.
Juni.
Nürnberg, 15. Juni 1868.
Der gleichmäßige Fortgang in der inneren Entwickelung unserer Nationalanstalt erfreut sich stets des Beifalls aller, die derselben ihre Aufmerksamkeit zuwenden, und der ruhige Ernst wie der unverdrossene Eifer, der alle Mühen überwindet, findet die Anerkennung, die sich in Thaten ausspricht, deren wir sodann in unserer Chronik zu gedenken haben. Wie kaum je ein Monat vorübergegangen ist, der uns nicht die Pflicht auferlegt hätte, dankbar einer Reihe von Gönnern und Wohlthätern zu gedenken, so haben wir auch in diesem Monat wieder besonderen Grund, Dank nach verschiedenen Seiten hin auszusprechen.
Se. Majestät König Ludwig II. von Bayern, welcher der Anstalt nicht blos die Versicherung gegeben, ihr dieselbe liebevolle Pflege widmen zu wollen, die sein Großvater König Ludwig I. ihr zugewendet, hat, da leider noch immer die finanziellen Mittel nicht mit den Bedürfnissen im Fortschreiten übereinkommen, der Anstalt eine sehr erhebliche Erleichterung verschafft, indem er den Betrag von 1400 fl. als Kaufschilling für das kostbare Gemälde, dessen wir in Nr. 11 des vorigen Jahrganges gedacht haben, auf seine Privatkasse übernahm. Se. Majestät hat gestattet, daß dies Gemälde ausdrücklich als sein Allerhöchstes Geschenk bezeichnet und in demselben den Besuchern der Anstalt ein sicheres Zeugniß Allerhöchsten Wohlwollens für die Anstalt gegeben werde.
Eine große Anerkennung ist dem german. Museum in jüngster Zeit im Reichstage des norddeutschen Bundes zu Berlin zu Theil geworden, indem ein Antrag des Herrn Grafen von Frankenberg: dem Bundeskanzler die Nationalanstalt zur Unterstützung zu empfehlen, mit großer Majorität angenommen worden ist, nachdem mehrere ausgezeichnete Redner von verschiedenen Seiten des Hauses, die Herren: Freiherr Nordeck zu Rabenau, Twesten, Gebert, v. Hennig, Miquel, Dr. Harnier, v. Vincke (Olbendorf) warm für die Anstalt gesprochen.
Wir sagen dem hohen Reichstage, wie insbesondere den Herren Rednern verbindlichsten Dank. Obwohl wir wissen, daß der Abgeordnete nicht des Dankes, sondern der Sache wegen, die seine Ueberzeugung gut heißt, so spricht und stimmt, glaubt die Leitung der Anstalt doch auch einer Pflicht zu genügen, wenn sie es ausspricht, daß dieser freudige Beschluß des Dankes der von ihr vertretenen Anstalt gewiß sein kann, und daß diese Abstimmung ein neuer Sporn sein wird, muthig fortzubauen an einem großen, alle Deutschen umfassenden Werke des Friedens. Wir hegen die frohe Zuversicht, der hohe Bundesrath werde die Bedenken fallen lassen, die ihn abgehalten haben seinerseits einen Antrag auf Subvention der Anstalt zu stellen, und tragen ihm die ergebenste Bitte vor, dem Antrage des hohen Reichsrathes Folge zu geben.
Noch einer aus Berlin uns gewordenen freundlichen Förderung haben wir dankbar zu gedenken. Herr Johannes Deibel und seine Frau Gemahlin haben auf das von ihnen seiner Zeit bei der Aktiengesellschaft für Unterstützung des Museums deponierte Kapital von 200 fl. verzichtet.
Durch den allzufrühen Tod des am 29. Mai d. J. in Wien verstorbenen k. k. o. Professors und Akademikers Dr. Franz Pfeiffer hat, wie die germanistische Wissenschaft, so auch unsere Nationalanstalt einen schweren Verlust erlitten. Der Verstorbene war Mitglied unseres Gelehrten- und Verwaltungsausschusses vom Anbeginn an und hat sich in dieser Eigenschaft vielfache Verdienste erworben, die ihm ein bleibendes Andenken in den Annalen des german. Museums sichern werden.
An neuen Jahresbeiträgen sind seit Veröffentlichung des letzten Verzeichnisses folgende angemeldet worden:
Von Privaten: Botzen. Architekt Otto v. Mayrhauser 1 fl. 10 kr., Kunsthändler Johann Thuille 1 fl. 10 kr. Coburg. Apotheker Löhlein jr. 1 fl. Friedberg in Hessen. Direktor der Taubstummenanstalt Dr. Matthias 1 fl. Giessen. Major Anschütz 1 fl., Professor Dr. Fr. Birnbaum 1 fl., Gasfabrikbesitzer Aug. Heß 1 fl., Dr. med. W. Jäger 1 fl., Professor Dr. Lemcke 1 fl., Professor Dr. Zöppritz 1 fl. Hersbruck. Vikar Haffner in Kirchsittenbach 30 kr. Klagenfurt. Architekt Anton Bierbaum 1 fl. 10 kr, Lederfabrikant Eduard Janesch 1 fl. 10 kr., Professor Dr. Jos. Mitteregger 1 fl. 10 kr., Direktor des kärntnerischen Geschichtsvereins Max Ritter von Moro 2 fl. 20 kr., Sekretär der k. k. kärnt. landwirthschaftl. Gesellschaft Cosmas Schütz 1 fl. 10 kr., Archivar des kärnt. Geschichtsvereins Alois Weiß 1 fl. 10 kr. Nürnberg. k. Staatsanwalt Hammerschmied 1 fl., Juwelier u. Goldarbeiter Chrn. Winter 1 fl. 12 kr. Roth a/S. Maler Ed. Feuerlein 1 fl. 30 kr. Schorndorf. Dekan Brackenhammer 1 fl., Gerichtsnotar Clemens 1 fl., städt. Waldmeister Fischer jr. 18 kr. Stadtschultheiß Frasch 30 kr., Gutsbesitzer Th. Kettner 1 fl., Kunstmüller Joh. Krämer 2 fl., Hospitalpfleger Laux 1 fl., Amtsnotar Lörcher 30 kr., Apotheker Palm jr. 30 kr., Fräulein Lotte Rapp 1 fl., Goldarbeiter C. Stützel 30 kr., Kaufmann Gustav Veil 30 kr., Conditor Ch. Weitlrecht 24 kr.
Einmalige Beiträge wurden gegeben:
Von Vereinen: Kremsier. Männergesangverein Concordia 2 fl. 20 kr.
Von Privaten: Botzen. Registrator Franz Gillhuber 1 fl. 10 kr. Schorndorf. Gerbereibesitzer Chr. Brenninger 1 fl., Collaborator Rösler 1 fl., Wittwe Dr. Schmid 3 fl. 30 kr., Kaufmann G. J. Veil, 1 fl. 45 kr.
Unsere Geschenkeverzeichnisse enthalten folgende Zugänge:
I. Für das Archiv.
(Nr. 3485–3488.)
Zweibrücken. Cotta, Appellrath: Facsimiles der Unterschriften von Philipp II., Don Juan d’Austria, Herzog von Alba, Gustav Adolf, Oxenstjerna, Königin Christine, Ludwig Camerarius und Tilly. — Beglaubigter Protokollauszug aus der Sitzung des Nationalconvents vom 22. Juni 1793, worin dieser erklärt, daß sich die Administratoren des Departements Niederrhein um das Vaterland verdient gemacht haben, sammt einem Schreiben des Deputierten G. F. Dentzel an die Administratoren des Distriktes Straßburg. — Drei eigenhändige Befehle Eulogius Schneiders, Civilcommissärs in Straßburg, vom 12. und 17. November 1793. — Sieben und zwanzig französische Assignaten von 10 Sous bis zu 500 Livres, aus den Jahren 1792, 1793 und 1794.
II. Für die Bibliothek.
(Nr. 22,073–22,176.)
Altenburg. Dr. K. Back, geh. Reg.-Rath a. D.: Jahresbericht des Gustav-Adolf-Vereins im Herzogth. S.-Altenburg, 1867. 8. 34. Nachricht v. d. Lyceum zu Eisenberg. 1868. 4. — Berlin. K. Friedr.-Wilhelms-Universität. Dies., index lectionum etc. 1867–68 u. 1868. 4. Dies., Verzeichniß der Vorlesungen etc. 1867–68 u. 1868. 4. Dies., judicia de certamine litterario. 1867. 4. Haupt, Rede zur Feier des Geburtstages Sr. Maj. des Königs. 1867. 4. Cuers, de Georgii Marchionis Brandenb. vita et consiliis politicis. 1867. 8. Warnka, de ducis Michaelis Glinscii contra Sigismundum regem Poloniae et m. ducem Lithuaniae rebellione. 1867. 8. — Braunschweig. Dr. Aug. v. Nitschke: Braunsch. Magazin; 1868, Nr. 14–16 u. 20–23. 4. — Brünn. Dr. B. Dudik, Professor: Ders., Geschichte des Benediktinerstiftes Raygern; 2 Bde., 1849 u. 68. 8. Ders., des Herzogth. Troppau ehemalige Stellung zur Markgrafsch. Mähren. 1867. 8. Ders., des Hoch- u. Deutschmeisters Erzherzogs Maximilian I. Testament u. Verlassenschaft v. J. 1619. 1865. 8. Sonderabdr. Ders., Waldstein’s Correspondenz. Nebst Fortsetzung. 1865 u. 66. 8. Sonderabdr. Ders., Archive im Königreiche Galizien u. Lodomerien. 1867. 8. Sonderabdr. Ders., Kaiser Maximilian’s II. Jagdordnung v. J. 1575. 1867. 8. Ders., Statuten der Prager Metropolitankirche v. J. 1350. 1867. 8. Sonderabdr. Ders., Handschriften der frstl. Dietrichstein’schen Bibliothek zu Nikolsburg in Mähren. 1868. 8. Ders., Beiträge zur Geschichte des deutschen Ordens in Tirol. 1868. 8. — Brüssel. Académie royale des sciences etc.: Dies., mémoires couronnés etc.; t. XXXIII, 1865–67. 1867. 4. Dies., mémoires couronnés et autres mémoires; t. XIX. XX. 1867. 68. 8. Dies., compte rendu des séances de la commission royale d’histoire; t. IX, 4. X, 1. 1867. 8. Dies., bulletins etc., 36. année, II. sér., t. XXIV. Dies., annuaire; 34. année. 1868. 8. E. Quetelet, membre de l’académie royale etc.: Ders., mémoire sur la température de l’air à Bruxelles, 1867. 4. Sonderabdr. — Callenberg (Sachsen). Licent. Mor. Meurer, Pfarrer: Ders., die St. Katharinenkirche zu Callenberg. 1859. 8. — Danzig. R. Bergau, Architekt: Ders., sopra un cornicione antico di terracotta. Sú vasi fittili etc. 1867. 8. — Dresden. Ch. G. Ernst am Ende, Verlagshandl.: v. Biedermann, über d. Pflichten u. Rechte der Rittergutsbesitzer; 2. Ausg. 1866. 8. — Erlangen. Dr. Rud. v. Raumer, Univers.-Professor: Ders., zweite Fortsetzung der Untersuchungen über d. Urverwandtschaft der semitischen u. indoeuropäischen Sprachen. 1868. 8. — Freiberg. Engelhardt’sche Buchh.: Scheerer, akadem. Bilder aus d. alten Freiberg. 1866. 8. — Freiburg i. Br. Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Alterthums- u. Volkskunde: Dies., Zeitschrift; Bnd. I, 1. Heft. 1887. 8. — Graz. Dr. Friedr. Pichler; Ders., die keltischen Namen der röm. Inschriftsteine Kärntens. 8, Sonderabdr. — Gütersloh. C. Bertelsmann, Buchhdl.: Andreä, e. Weib auf dem Stuhle Petri. 1866. 8. Bömers, campus Idisiavisus. 1866. 8. — Halle. Buchhandlung des Waisenhauses: Erzählungen aus dem deutschen Mittelalter; 3. u. 4. Bnd. 1866–67. 8. Fitting, zur Geschichte des Soldatentestamentes. 1866. 8. Koberstein, Laut- u. Flexionslehre der mittelhochd. u. der neuhochd. Sprache; 2. Aufl 1867. 8. Heyne, altniederdeutsche Eigennamen aus dem 9.–11. Jahrhundert. 1867. 8. Martin, Bemerkungen zur Kudrun. 1867. 8. Bindseil, Prüfung der angeblichen Mehrzahl von Wittenberger Ausgaben der vollständigen Lutherischen Bibelübersetzung aus d. J. 1545. 1867. 8. Ein Blick auf die Geschichte der Stadt Halle. 1867. 8. Muther, die Wittenberger Vniversitaets- und Facvltaets-Statvten vom Jahre 1508. 1867. 4. Zur Feier der fünfzigjährigen Vereinigung der Universitäten Halle u. Wittenberg. 1857. 4. — Hamburg. Direktion des akadem. und Real-Gymnasiums: Petersen, d. Zwölfgöttersystem der Griechen u. Römer. 2. Abth. 1868. 4. Progr. — Jena. Herm. Costenoble, Verlagsbuchhandl.: v. Wickede, Herzog Wallenstein in Mecklenburg; 4 Bnde. 1865. 8. Andreä, die Sturmvögel; 2 Bnde. 1865. 8. Martius, von Spitzbergen zur Sahara; 2 Bnde. 1868. 8. — Karlsruhe. G. Braun’sche Hofbuchh.: Zeitschrift f. d. Geschichte des Oberrheins, hg. v. Mone; Bnd. XX, 4. 1867. 8. Vetter, das Heidenwuhr bei Säckingen, e. röm. Wasserleitung. 1866. 8. Brauer, badische Sagenbilder. 1867. 8. Laibach. Historischer Verein für Krain: Ders., Mittheilungen; 22. Jhg. 1867. 4. — Lauterhofen. Jos. Plaß, Schullehrer: Ders. d. Wappen in d. Kirche von Fronau. 1867. 8. Sonderabdr. — Leeuwarden. Friesch Genootschap van Geschied-, Oudheid- en Taalkunde: Dies., 39. Verslag etc. 1866–67. 8. Dies., de vrije Fries; XI. Deel, N. R. V, 3. 1867. 8. — Leipzig. Ludw. Denicke, Verlagshandl.: Schweichel, über d. gegenwärt. Stand der Sprach- u. Naturforschung in Bezug auf d. Urgeschichte des Menschen. 1868. 8. Otto Spamer, Verlagsbuchhandl.: Das neue Buch der Erfindungen, Gewerbe u. Industrien. 6 Bnde. 1864–67. 8. Das Buch berühmter Kaufleute. I. Samml. u. II. Samml. 1. u. 2. Heft. Böttger, Sprache u. Schrift. 1868. 8. Krieg u. Frieden. 1867. 8. Göll, d. Göttersagen u. Kultusformen der Hellenen, Römer, Aegypter u. Inder. 1867. 8. Luxemburg. Peter Brück, Verlagshandl.: Engling, Sankt Grein. 1866. 8. — Marburg. Oscar Ehrhardt’s Univ.-Buchhandl.: Renner, de vestitura possessoria rerum mobilium eiusque tuitione secundum vetus jus Germanicum. 1857. 8. — München. K. b. Akademie der Wissenschaften: Dies., Sitzungsberichte; 1867, II, 4. u. 1868, I, 1. 8. Dr. A. Birlinger: Materialien zur Geschichte von Lauingen, Günzburg u. a. 16.–19. Jahrh. Pap.-Hs. 4. Jos. Ant. Finsterlin, Verlagshandl.: Muffat, Baugeschichte des Domes zu Unser Lieben Frau in München. 1868. 8. — St. Nikolaas. Oudheidskundige Kring van het Land van Waas: Ders., buitengewone Uitgaven; no. 5, 2. 1868. 8. — Nürnberg. v. Gemming, k. b. Oberst a. D.: Architecture or questions upon various subjects connected therewith. 1842. 8. Heinr. Rittner, Kaufmann: Feindbuch der Reichsstadt Nürnberg. Mit vielen color. Wappen. Pap.-Hs. 16. Jhh. 2. Friedrich Schultheiß, Literat: Ders., d. Reichsburg zu Nürnberg. 1868. 8. Materialien zur Geschichte des Schulwesens in Nürnberg. 17. Jhh. Hs. 4. Müller, Programma praescriptum observationi defectus solis in observatorio Norico celebrandae. 1706. 2. Leibnitzius, bibliothecae Norimbergensis Memorabilia. 1674. 4. Chronik der Reichsstadt Nürnberg bis 1588. Pap.-Hs. 16. Jahrh. 2. Vorstand der Maximilians-Heilungs-Anstalt f. arme Augenkranke: Ders., 24. Jahres-Bericht; 1867–68. 1868. 4. — Schaffhausen. Brodtmann’sche Buchhandl. (Stötzner): Meyer, Küssenberg im badischen Klettgau. 1866. 8. Harder, Beiträge zur Schaffhauser Geschichte; I. u. II. Heft. 1867 u. 68. 8. — Schwerin. Direktion des Gymnasiums: Hager, die Münzen der Bibel. 1868. 4. Progr. — Stuttgart. J. G. Cotta’sche Buchhandl.: Mailáth, magyarische Sagen, Mährchen u. Erzählungen; 2 Bnde. 2. Aufl. 1837. 8. Schmeller, glossarium Saxonicum e poemate Heliand inscripto collectum etc. 1840. 4. v. Müller, vierundzwanzig Bücher allgemeiner Geschichten. 1840. 8. v. Memminger, Beschreibung v. Württemberg; 3. Aufl. 1841. 8. Gesta Romanorum, hg. v. Keller; I. Bnd. 1842. 8. Peschel, Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen. 1858. 8. v. Kobell, Wildanger. 1859. 8. Kiesselbach, d. Gang des Welthandels u. d. Entwicklung des europäischen Völkerlebens im Mittelalter. 1860. 8. Ettmüller, Herbstabende u. Winternächte; 3 Bnde. 1865–67. 8. Uhland, Schriften zur Geschichte der Dichtung u. Sage; 1.–3. Bnd. 1865–66. 8. Bacmeister, alemannische Wanderungen. I. 1867. 8. Grimminger, mei~’ Derhoi~m. 1868. 8. — Trient. Anton Emmert: Giovanelli, intorno all’ antica zecca Trentina etc. 1812. 8. — Tübingen. H. Laupp’sche Buchhandl.: Theolog. Quartalschrift; 50. Jhg., 2. Quartalheft. 1868. 8. — Ulm. Verein f. Kunst u. Alterthum in Ulm u. Oberschwaben: Ders., Veröffentlichungen 6, 11, 14, u. 15. 4 u. 2. 1849–64. Wien. Wilh. Braumüller, k. k. Hof- u. Universit.-Buchhändler: Beer, allgem. Geschichte des Welthandels; Abth. II u. III, 1. 1862 u. 64. 8. Vernaleken, österreich. Kinder- u. Hausmärchen. 1864. 8. v. Arneth, Prinz Eugen von Savoyen; 3 Bnde. 1864. 8. Kerschbaumer, Cardinal Klesel, Minister-Präsident unter Kaiser Mathias. 1865. 8. Bartsch, Untersuchungen über das Nibelungenlied. 1865. 8. Lorenz, deutsche Geschichte im 13. u. 14. Jahrhundert; Bnd. II, 1. 2. 1866–67. 8. v. Sacken, Leitfaden zur Kunde des heidn. Alterthumes. 1865. 8. Waagen, d. vornehmsten Kunstdenkmäler in Wien, 2 Thle. 1866. 67. 8. Vernaleken, deutsche Schulgrammatik. 1867. 8. Beheim, Buch v. den Wienern, hg. v. Karajan. 1867. 8. Quirin Leitner, k. k. Hauptmann: Ders., d. Waffensammlung des österreich. Kaiserhauses im k. k. Artillerie-Arsenal-Museum in Wien; 1. Lief. gr. 2. H. Zeißberg: Ders., die Kriege Kaiser Heinrich’s II. mit Herzog Boleslaw I. von Polen. 1868. 8. Sonderabdr. — Zittau. G. Korschelt, Bürgerschullehrer: Ders., Kriegsdrangsale der Oberlausitz zur Zeit des 30jährigen Krieges. 8. Sonderabdr.
III. Für die Kunst- und Alterthumssammlung.
(Nr. 5622–5644.)
Abensberg. Nic. Stark: Weihbischof Stephan Weinberger zu Würzburg auf dem Paradebette, Copie in Steindruck nach einem Kupferstich von J. Salver. — Danzig. Köhler, Obristlieutenant: Rohr einer eisernen Wallbüchse vom 15. Jhdt. — Friedberg bei Frankfurt a/M. Dr. Matthias, Direktor der Taubstummenanst.: Christus am Kreuze, Stiftungstafel von 1566. Dr. A. Trapp: Photograph. Ansicht von Friedberg. — Karolinenhütte. K. Wagner, Eisenwerkbesitzer: Ausgegrabene Urne von schwärzlicher Masse und antiker Form. Rückenstück eines Harnisches, 17. Jhdt. Passauer Silbermünze vom 16. Jhdt. und sächsische von 1622. — Mainz. Schneider, Professor: Ein Stück gemusterten Seidenstoffes vom 16. Jhdt. nebst Photographie nach demselben. — Marienburg. Jul. Schwager: Photographie nach einem glasierten Friese von der Stadtkirche zu Marienburg. Nürnberg. Wilhelm Förderreuther, Kaufmann: Schreibkunststück, innerhalb eines kölnichen Pfeifenkopfes ausgeführt, 17. Jhdt. Messer und Kette, aus einem Stück Holz geschnitzt, 1734. — J. G. Hümmer, Brauereibesitzer; Gußform für ein kleines Crucifix, Gyps. Knoch, Tuchbereiter: Alte Tuchbereiterscheere, 15.–16. Jhdt. Kracker, Gastwirth: 4 kleinere Silbermünzen vom 18. Jhdt. — Fr. Schmid: 8 Nürnberger und andere Kreuzer vom 18. Jhdt. Bruchstück einer gemusterten Nadelarbeit, sowie eines mit einem Bilde verzierten Seidengewebes. — Schwerin. Se. kgl. Hoheit Großhzg. Friedrich Franz von Meklenburg-Schwerin: 5 Photographieen nach gravierten Messinggrabplatten im Dome zu Schwerin. — Stade. L. Rodde, Wasserbau-Conducteur: 2 Bracteaten und 4 größere Silbermünzen vom 14.–15. Jhdt. — Sulzbach. L. Platzer, kgl. Landrichter: 14 kleinere Silber- und 8 Kupfermünzen vom 17. und 18. Jhdt. — Trier. C. W. Schmidt, Architekt: Lief. I und II von dessen Werke: Baudenkmale u. s. w. in Trier und seiner Umgebung. — Warschau. M. Bersohn: Photographie nach dem die Belagerung der Marienburg i. J. 1460 darstellenden alten Gemälde im Artushof zu Danzig. — Wien. Verein für Landeskunde von Niederösterreich. Plan der Stadt Wien nebst Umgebung von J. Hatsek, gestochen von C. Steingruber.
Aarböger for nordisk Oldkyndigheid og Historie udgivne af det kongelige nordiske Oldskrift-Selskab. 1867. Förste og andet Hefte. Kiöbenhavn. 8.
De ældste nordiske Runeindskrifter. Af L. F. A. Wimmer. — Bemærkninger om Kongespeilets Affattelsestid. Af O. Blom. — Nyere Skrifter om Sprogs Oprindelse. Af E. Jessen. — Salling Kirke ved Lögstör. Af J. Kornerup. (Hertil Tavle I-II.) — „I gær“. Hamðismál 31. Af K. Gislason. — Tillægsbemærkning til „Kuett“ Af K. Gislason. — Småting vedrörende Runeindskrifte. Af E. Jessen.
Tredie Hefte: Candidat L. F. A. Wimmer om de oldnordiske Runeindskrifter. Af Prof. George Stepchens. — Dr. E. Jessens Småting vedrörende Rundeindskrifter. Af G. Stephens. — Om Vimose-Fundet. Af Conr. Engelhardt. Slutningsbemærkninger om Opdagelsen af den ældre Jernalder. Ved J. J. A. Worsaae. — Ogsaa en Slutningsbemærkning. Af C. F. Herbst. — Storeheddinge Kirkes Alder og tidligere Form. Af J. Kornerup. — Småting vedrörende Runeindskrifter. Af E. Jessen.
Mémoires de la Société royale des Antiquaires du Nord. Nouvelle Série. — 1866. Copenhague. 8.
C. C. Rafn et C. J. Thomsen. Discours commémoratif par Mr. J. J. A. Worsaae. — The runic rock at Barnspike. By the Rev. John Maughan. — Sur le passage de l’âge de la pierre à l’âge du bronze et sur les métaux employés dans l’âge du bronze. Par Mr. A. Morlot. — Sur quelques trouvailles de l’âge du bronze faites dans des tourbières. Par Mr. J. J. A. Worsaae.
De lex Frisionum, uitgegeven en toegelicht door Dr. Karl Freih. v. Richthofen, naar Portz’ Monumenta Germaniae, bezorgd dor het Friesch Genootschap van Geschied-, Oudheid- en Taalkunde, gevolgd door eene verhandeling over de zamenstelling van de lex Frisionum van Dr. B. J. Lintelo de Geer, Hoogleeraar te Utrecht. Te Leeuwarden, by G. T. N. Suringar. 1866. 8.
(Zweiter Titel:) Lex Frisionum, edente Karolo libero barone de Richthofen, J. U. et Ph. Dr., repetita curis Societatis Frisiacae. Accedit recensio V. Cl. Baronis B. J. Lintelo de Geer. Leovardiae, G. T. N. Suringar. 1866.
Negen-en-dertigste verslag der handelingen van het Friesch Genootschap van Geschied-, Oudheid- en Taalkunde te Leeuwarden, over het jaar 1866 tot 1867, uitgebragt in de vergadering van 15. Augustus 1867. (Workum.) 8.
De Vrije Fries. Mengelingen. Elfde deel. Nieuwe Reeks. Vijfde deel. Derde stuk. Te Leeuwarden, bij G. T. N. Suringar. 1867. 8.
Geschied- en Letterkundige Nalatenschap van Simon Abbes Gabbema, door W. Eckhoff. — Lijst van de opvolgende Lands Historieschrijvers van Friesland, door den zelfde. — Hulde der Regeering van Leeuwarden van Ubbo Emmius, door den zelfde. — He Bier-oproer te Leeuwarden in 1487, door Mr. J. Dirks, met Aanteekeningen en twee Bijlagen. — Een Noord-friesche Schoolmeester. Levensschets von C. P. Hansen, van het eiland Sylt, medegedeeld door Mr. J. Dirks. — Wybe Saeckles, Schepen van Leeuwarden, door het Hof veroordeeld tot den zwaarde, medegedeeld door M. W. W. Buma.
Buitengewone Uitgaven van den Oudheidskundigen Kring van het Land van Waas. Het Land van Waas, door Adolf Siret. Tweede Aflevering. St. Nikolaas, 1868. gr. 8. S. 73–160. (Mit einer Tafel; De Triompf-Wagen van Rubens en de Slag van Calloo.)
Mémoires couronnés et Mémoires des savants étrangers, publiés par l’Académie Royale des sciences, des lettres et des beaux-arts de Belgique. Tome XXXIII. — 1865–1867. Bruxelles, 1867. 4.
Exposé historique de la théorie du tonus musculaire, par le Dr. Isidore Constein. — Histoire du droit pénal dans l’ancien duché de Brabant, par Edmond Poullet. — Projet d’assassinat de Philippe le Bon par les Anglais (1424–1426). Mémoire historique, par A. Desplanque. — Les colonies wallonnes en Silésie, particulièrement à Breslau, par le Dr. Colmar Grünhagen.
Mémoires couronnés et autres mémoires. Collection in 8. — Tome XIX. Bruxelles, Décembre 1867. 8.
Étude sur l’ethnographie de l’homme de l’âge du renne dans les cavernes de la vallée de la Lesse; ses caractères; sa race; son industrie; ses moeurs; par M. Édouard Dupont. — Metz, cité épiscopale et impériale (Xe au XVIe siècle). Un épisode de l’histoire du régime municipal dans les villes romanes de l’empire germanique; par H. Klipffel.
Tome XX. Janvier 1868. Histoire de la poésie en rapport avec la civilisation. La poésie espagnole; par Ferdinand Loise. — Lettres inédites de Marie-Thérèse et de Joseph II.; par M. le baron Kervyn de Lettenhove.
Bulletins de l’Académie Royale etc. de Belgique. Trente-sixième année. — 2me Série, T. XXIV. Bruxelles, 1867. 8.
Rapports de MM. Alph. Wauters, Polain et Th. Juste sur un travail de M. Van Rossum, intitulé: La vérité à propos des lettres de Charles-Quint à Rabelais. — Charles de Lannoy, vice-roi de Naples, et Charles-Quint, par M. Th. Juste. — Quelques mots sur le Bruxellois Pierre de Kempeneer, connu sous le nom de Piedro Campana, par M. A. Wauters.
Compte rendu des séances de la commission royale d’histoire, ou recueil de ses bulletins. Troisième Série. Tome neuvième. — IVme Bulletin. Bruxelles, 1867. 8.
Notice sur un cartulaire du chapitre de Saint-Servais, à Maestricht. Par M. le chevalier C. de Borman. Table des documents relatifs à l’histoire des villes, communes, etc. de Belgique qui existent à la Bibliothèque royale, section des manuscrits: anciens fonds de la ville, MSS. 20,001–20,410. Par M. Ernest Van Bruyssel. — Statuts primitifs de la Faculté des arts de Louvain. Communiqué par M. Reusens. — Table des documents relatifs à l’histoire des villes, communes, abbayes, etc. de Belgique, qui existent à la Bibliothèque royale, section des manuscrits. Par M. Van Bruyssel. — Privilèges des drapiers de la ville d’Ath: 22. avril 1461. Communiqué par M. E. Fourdin. — Communication de M. Gachard sur la correspondance de Joseph II. avec Maria-Thérèse et son frère le grand-duc Léopold, publié par M. d’Arneth. — Notes sur les bibliothèques de Milan, Rome et Florence. Par M. Ruelens. — Analectes historiques, 13e série. Par M. Gachard. — Note de M. Stanislas Bormans sur les matériaux dont pourrait être composé le recueil des Chroniques liégeoises autres que celle de Jean d’Outremeuse. — Notes extraites des anciens comptes de la ville de Bruxelles. Par M. Galesloot. — Documents inédits, extraits des collections du Record office, concernant les relations entre la Flandre et l’Angleterre sous le règne d’Édouard III. et sous celui de son successeur, Richard II. Par M. E. Van Bruyssel.
Tome dixième. — Ier Bulletin. Lettres de Lævinus Torrentius, évêque d’Anvers, au nonce apostolique Octave Mirto Frangipani, évêque de Cajazzo et Tricario (1587–1594). Par E. H. J. Reusens.
Annuaire de l’Académie Royale etc. 1868. Trente-quatrième Année. Bruxelles, MDCCCLXVIII. 12.
Bulletin de la Société pour la conservation des Monuments historiques d’Alsace. II. Série. — T. V. — 2. livraison. Paris, 1868. 8.
Mémoire sur un cimetière chrétien de l’époque mérovingienne, découvert à Morschwiller, au canton dit Bühn, par M. Jér. Ans. Siffer. — Tapisseries de Neuwiller, par M. l’abbé A. Straub. — Rapport sur quelques ouvrages et revues reçus en échange du Bulletin, par M. L. Spach. — Mémoire supplémentaire sur le cimetière gallo-romain de Reichshoffen, présenté à l’occasion de nouvelles découvertes, par M. Jér. Ans. Siffer. — La Basilique de Saint-Clément à Rome (San-Clemente) et les récentes découvertes qu’on y a faites, par M. V. Guerber. — Extraits des ouvrages donnés à la Société, par M. L. Spach. — Notice sur un ancien cimetière et particulièrment sur un monument épigraphique d’origine romaine, découverts l’un et l’autre au pied du Reubberg ou Rebberg, vis-à-vis de l’ancienne commanderie teutonique de Dahn, par M. Jér. Ans. Siffer. — La Guerre des Six deniers à Mulhouse, par M. X. Mossmann. — La Burg impériale de Haguenau et sa basilique, par M. V. Guerber, avec une planche lithographiée.
Bulletin Monumental ou collection de Mémoires sur les monuments historiques de France, publié sous les auspices de la Société française d’archéologie pour la conservation et la description des monuments nationaux, et dirigé par M. de Caumont. 4e Série, Tome 4e, 34e Vol. de la Collection. Nr. 4. Paris et Caen, 1868. 8.
Description d’un ancien plan du monastère de St. Gall, au IXe siècle. Traduit de l’anglais par M. A. Campion. — Rochechouart et ses monuments, par M. l’abbé Arbellot. — Note sur une statue tombale du XIVe siècle, par M. de Brecourt. — Le sarcophage chrétien de la cathédrale d’Apt; par M. Marius Carbonnel. — Excursion à Noyon, à Laon et à Soissons, par M. G. Bouet.
L’Investigateur. Journal de l’Institut historique de France. Trente-quatrième Année. Tome VII. — IVe Série. 400e Livraison. — Mars 1868. 401e Livraison. — Avril 1868. Paris 1868. 8.
Description d’un fac-simile de la Paix de Matteo Dei, etc., par le comte Vimercati Sozzi, traduite par M. E. Breton. — De la véritable origine de l’auteur de la Cansos de la Croxada, par M. Cénac Moncaut. — La Basilique de Saint-Pierre dans les temps primitifs, par M. Marcello Ranzi.
Mémoires et Documents publiés par la Société d’histoire de la Suisse romande. Tome XXIV: Le premiers royaume de Bourgogne, par Eduard Sécretan. — Les Sires de la Tour, mayors de Sion, par L. de Charrière. — Le Vidomnat de Morges et ses attributions, par le même. Lausanne, Georges Bridel éditeur. 1868. 8.
In einer am 15. April zu Wernigerode stattgefundenen Versammlung, an welcher 40 bis 50 Personen theilnahmen, ist ein Harzer Geschichtsverein gegründet worden. Gewählt wurde zum Vorsitzenden Graf Botho von Stolberg-Wernigerode, zum Stellvertreter desselben Prof. Dr. v. Heinemann u. zum Protektor des Vereins der regierende Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode. Die Hauptversammlungen sollen abwechselnd in den verschiedenen Städten des Harzes gehalten werden. Beschlossen ist die Herausgabe einer Zeitschrift, welche in vierteljährlichen Heften zu etwa 100 Seiten erscheinen soll und den Mitgliedern unentgeltlich verabreicht wird. Mitglied wird, wer einen Jahresbeitrag von 2 Rtl. zahlt. Bei der ersten Hauptversammlung, welche am 2. Juni zu Wenigerode abgehalten wurde, ergab sich, daß die Zahl der Mitglieder bereits auf 250 angewachsen war. — Das germ. Museum erklärt sich gern bereit, mit dem Verein in Schriftentausch zu treten.
Göttingische gelehrte Anzeigen. Unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften. 1867. Erster und zweiter Band. Göttingen, Verlag der Dieterich’schen Buchhandlung. 1867. 8. 2084 Stn., nebst Register von 18 Stn.
Nachrichten von der K. Gesellschaft der Wissenschaften und der Georg-Augusts-Universität aus dem Jahre 1867. Göttingen, Verlag der Dieterich’schen Buchhhandlung. 1867. 8.
Ueber das Speculum regum des Gotfried von Viterbo. Von G. Waitz. — Ueber die Linköpinger Handschrift des Hermann Korner. Von dems. —- Ueber den falschen Text des Friedens von Venedig.
Zeitschrift des Architecten- u. Ingenieur-Vereins für das Königreich Hannover. Redigirt von dem Verstande des Vereins. Band XIV. Heft 1. (Jahrgang 1868.) Hannover. Schmorl u. von Seefeld. 1867. 2.
16) Joseph Eutych Kopp als Professor, Dichter, Staatsmann und Geschichtforscher, dargestellt von Alois Lütolf Luzern 1868. 8.
In diesem nicht uninteressanten Buche führet uns der fleißige und wissenschaftlich begabte Subregens des bischöfl. Seminars zu Solothurn in das Leben, Schaffen und Wirken eines Mannes ein, der, obwohl nun seit dem 25. Octob. 1866 nicht mehr unter den Lebenden, dennoch der Nachwelt durch seine literarischen Nachlasse unsterblich geblieben ist, namentlich und ganz vorzüglich als Geschichtsforscher, wobei wir dermalen stehen zu bleiben gedenken.
Seine Geschichte der eidgenössischen Bünde, seine zwei Urkundenbücher und die beiden Bände Geschichtsblätter sind allbekannte, rühmliche Denkmale des eisernen Fleißes und des tiefen Forschens im Gebiete der urkundlichen Geschichtswissenschaft. Kopps Geschichtschreibung construiert nicht, schweift nicht in geistreichen Ansichten über die Oberfläche dahin, haftet nicht an dem Gewordenen, um in künstlicher Zusammenstellung desselben seinen Scharfsinn zu üben und die Leser zu bestechen, sondern geht nach langjähriger Prüfung mit gewissenhafter Treue dem Gange des Werdens nach, tritt mit dem Leser, an der Hand brieflicher gleichzeitiger Zeugen, nach dem Grundsatze: quod non est in actis, non est in mundo, mitten in die Länder und Zeiten hinein, und läßt ihn nicht selten in dem Unscheinbaren eine Bedeutung erkennen, die bei der sonst beliebten Weise nicht einmal geahnet wird. Ja, Kopp hat eine neue Bahn für die Schweizergeschichte geschaffen, die noch Keiner gründlich umgeschaffen hat. Von dem so vielfältig Fabel- und Sagenhaften in dieser Geschichte, von den großen traditionellen Irrthümern, was einzig auf die unsichern Berichte späterer Quellen sich stützet, hat er keck und muthvoll und mit voller Berechtigung den Schleier weggezogen. Er hat gereiniget und gelichtet, ohne dadurch den vaterländischen Patriotismus zu opfern; denn Kopp blieb fortan ein echter, warmer Eidgenosse — aber immerhin auf der Grundlage des Rechtes und der Wahrheit. Und der hochw. Verfasser unserer Biographie zeichnet und führet meisterhaft und mit vieler Gewandtheit diese Anschauungen seines alten Lehrers und Freundes durch.
Man muß darum nur wünschen, daß sein interessantes Buch, welches wir mit Freuden begrüßen, in die Hände recht Vieler gelangen möge. Eine getreue Photographie Kopps mit Nachbildung seiner eigenthümlichen Handschrift zieret übrigens die Ausgabe.
S..r.
17) Kleinodien des deutschen Ritterordens. Im Auftrage Sr. k. k. Hoheit... Erzherzogs Wilhelm von Oesterreich, Hoch- und Deutschmeisters u. s. w. beschrieben und geschichtlich erläutert von Dr. B. Dudik. O. S. B. Mit 60 von J. Weselsky angefertigten photographischen Tafeln. Wien, Verlag des Deutschen Ritter-Ordens. 1865. gr. Fol. 170 Stn.
Daß in einer Gemeinschaft, so alt und reich wie der deutsche Ritterorden, in welcher überdies das Recht bestand, daß der jedesmalige Hoch- und Deutschmeister als Spolium einziehen durfte was ein Ordensmitglied an Waffen und Kostbarkeiten hinterließ, mit der Zeit ein Schatz von Kunst- und Gewerbsdenkmälern zusammengebracht werden mußte, der selbst den fürstlicher Häuser überbot, läßt sich denken. Man braucht die Geschichte des Ordens nur oberflächlich zu kennen, um zu begreifen, wie dieser Schatz leider auch wieder zerstreut werden konnte. In dem oben angezeigten Werke erhalten wir ausführliche Nachrichten darüber. Trotz aller ungünstigen Umstände hat sich doch eine Gesammtheit von mehr als hundert kostbaren Stücken erhalten, die, interessant als historische Denkmäler — da fast von jedem einzelnen die Herkunft nachzuweisen ist — zugleich ein äußerst wichtiges Material für die Kunst- und Kulturgeschichte liefern. Wir haben da, außer den eigentlichen Ordensinsignien, kunstvoll gearbeitete Waffen, kirchliche Geräthe, als Kelche und Patenen, Reliquiarien, Rosenkränze u. s. w., Schmuck und Gedenkzeichen, Haus- und Tischgeräthe, namentlich Gefäße von edlen Metallen, Steinen und anderen Stoffen, Kunstwerke in engerem Sinne, besonders von getriebenem Silber, und andere Gegenstände, zum größten Theil dem 16. Jahrhundert angehörend. Alle diese einzelnen Stücke sind — was wir zur Charakterisierung des Werkes vornehmlich hervorheben müssen — in umfangreichen und so trefflichen Photographieen wiedergegeben, daß kaum mehr als die Farbe fehlt, um im Bilde völlig zu ihrem Genusse zu kommen. Der erklärende Text ist sehr eingehend, beschreibt nicht blos, worauf wir noch häufig ähnliche Werke sich beschränken sehen, das, was auch die Abbildung schon gibt, sondern fügt der Erklärung jedes Gegenstandes an der Hand zahlreich und aus früher Zeit vorhandener Inventare, Notizen über dessen Herkommen bei, bringt ihn in Zusammenhang mit ähnlichen Leistungen seiner Epoche, wie mit dem ganzen Kulturgange derselben. Die Ausstattung des Werkes entspricht dem behandelten Stoffe wie der Gediegenheit der Behandlung.
18) Kunst und Gewerbe; Wochenschrift zur Förderung deutscher Kunst-Industrie. Herausgegeben von Dr. C. Stegmann. Weimar, Exepedition: I. F. A. Kühn. 8. I. Quart. 1867.
Immer entschiedener wird in deutschen Landen der Anlauf genommen, wie es längst auf dem Gebiete der Kunst im engeren Sinne geschehen, so auch auf dem des Kunstgewerbes uns vom Auslande frei zu machen und unter theoretischer und praktischer Anknüpfung an den historischen Boden der früheren Entwicklung auch von dieser Seite das nationale Bewußtsein und zugleich den besseren Geschmack zu wecken. Die Bemühungen nach dieser Richtung, sowohl auf wissenschaftlichem, als praktischem Grunde, sind bereits so zahlreich und mannigfaltig, daß eine Zeitschrift vollkommen berechtigt erscheint, die sich zur Aufgabe macht, alle jene Arbeiten übersichtlich zusammenzustellen und zu beurtheilen. Sie führt diesem Zwecke gemäß in Ateliers und Werkstätten, an den Büchertisch und in Schulzimmer, zu Museen und Ausstellungen, theilt neue Erfindungen von großer und geringerer Tragweite mit, beleuchtet hervorragende Erscheinungen von technischer und künstlerischer Seite. Da jener Aufschwung sich indeß keineswegs allein bei uns vollzieht und wir noch sehr viel von Anderen lernen können, um sie uns entbehrlich zu machen, ist auf das Ausland entsprechende Rücksicht genommen, im vorliegenden Hefte namentlich auf die jüngste Industrieausstellung zu Paris. Wer selbst auf dem in Rede stehenden Gebiete thätig, wird diese Wochenschrift kaum entbehren können; wer aber auch nur an den besseren Regungen der Neuzeit Antheil nimmt, wird ihre Mittheilungen mit Interesse verfolgen.
19) Die Kunstkammer seiner königlichen Hoheit des Fürsten Carl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen von J. H. von Hefner-Alteneck. München, Verlag von Friedrich Bruckmann. 1866, 1867. Fol. Heft I bis V. Mit color. Kupfern.
In derselben Weise durchgeführt, wie das vom Herausgeber in Gemeinschaft mit C. Becker vollendete Prachtwerk: Kunstwerke und Geräthschaften des Mittelalters und der Renässance, unterscheidet sich das obengenannte vom letzteren nur dadurch, daß dieses charakteristische Musterstücke der aufeinander folgenden Kunst- und Kulturepochen von verschiedenen Orten in Abbildung zusammenstellt, während das Material für jenes in einer eben so ausgesuchten Sammlung sich bereits vereinigt findet und durch diese entsprechende Veröffentlichung in Bild und erklärendem Text dem größeren Publikum zugänglich gemacht wird. Um den Inhalt näher zu vergegenwärtigen, führen wir die vorzüglichsten der behandelten Gegenstände auf: Ein Reliquiarium, aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, mit Krystallbehälter und emaillierten Seitenwänden, bemalte Elfenbeinarbeiten vom 15. Jhdt., ein reichverzierter Kelch vom Ende des 13. Jhdts. mit emailliertem Bilderschmuck, nebst ähnlich ausgestatteter Patene; vier Stück jener merkwürdigen Aquamaniles in Gestalt von Thieren nebst eben jenem phantastischen Geschmack entsprungenen Messingkannen; ein emaillierter Hostienbehälter in Taubengestalt, Seitenstück der bekannten ähnlichen Geräthe zu Erfurt, Salzburg u. s. w., doch von vorzüglicher Schönheit; mehrere andere Kirchengeräthe der romanischen Epoche, gebrannte Thonarbeiten aus der Schule des Luca della Robbia, Emailen der späteren Periode, namentlich Limoger Gefäße, bemalte Steinkrüge, kostbare Becher und Pokale, Waffen u. s. w. Der in deutscher und französischer Sprache beigegebene Text ergänzt, was die Abbildung nicht zu zeigen vermag, hebt die historischen Gesichtspunkte hervor, unter welchen die einzelnen Gegenstände zu betrachten sind, und bringt sie mit verwandten in vergleichenden Zusammenhang. Rühmen wollen wir auch die Treue und Sorgfalt, mit welcher Kupferstecher H. Petersen zu Nürnberg die Denkmäler nachgebildet.
20) Albrecht Dürer’s Kleine Passion. Getreu in Holz nachgeschnitten von C. Deis, Kupferstecher und Xylograph in Stuttgart. Eichstätt, Verlag der Krüll’schen Buchhandlung. H. Hugendubel. 1867.
Die erneute Aufnahme, wir dürften sagen Wiederbelebung, welche seit geraumer Zeit in steigendem Maße Albrecht Dürer bei unserm Volke gefunden, möchten wir als eins der besten Zeichen der Gegenwart erkennen. Wir finden darin die sichere Bürgschaft, daß man, müde, sich länger vom fremden Einflusse umtreiben zu lassen und in die Bildung des deutschen Charakters Elemente aufzunehmen, die darin, wie auf ungeeignetem Boden wuchernd, nur Mißbildung hervorbringen konnten, mit Bewußtsein an die abgerissene Entwicklung unseres Wesens wieder anknüpft und erkennend und thatkräftig fortsetzt, was bis dahin der Natur und günstigen Umständen überlassen war. Albrecht Dürer vereinigt in seiner Persönlichkeit alle die Vorzüge, die gerade der Deutsche sich zu eigen zu machen im Stande wäre, welche andrerseits, vereint herausgebildet, erst den Deutschen zu dem machen würden, wozu er seiner ganzen Anlage und Geschichte nach berufen ist. Sein eigenstes Wesen hat Dürer aber in seinen Werken niedergelegt und darin erst recht anschaulich gemacht, daß gewiß kein Zug seines tiefen Gemüthes, seines reinen Strebens, seines strengen Ernstes dem Verständigen verschlossen bleibt. Glücklicher Weise sind seine meisten Arbeiten auch der Art, daß sie von vorn herein für die Allgemeinheit bestimmt waren. Da gleichwohl die Originale, Kupferstiche wie Holzschnitte, dem Bedürfnisse nie genügten, hat man zu allen Zeiten sich bemüht, sie in guten Copieen nachzubilden. Für die Kupferstiche erreichte man darin das Höchste schon im 16. Jahrhundert. Die Holzschnitte entsprechend wiederzugeben, blieb unsrer Zeit vorbehalten, und zwar ist die hier in Rede stehende Copie der kleinen Passion von C. Deis ohne Zweifel das Beste, was in dieser Beziehung geleistet worden. Verständniß und Geschick haben auf gleiche Weise gearbeitet, ein Werk zu schaffen, welches das Original möglichst wenig vermissen läßt. — Freunde der Dürer’schen Kunst werden gern hören, daß derselbe Meister gegenwärtig auch das Leben der Maria in Angriff genommen hat.
v. E.
Das Ausland: Nr. 19, S. 452. Aeltere (vorchristliche) Einwanderung von Angelsachsen nach England. — Nr. 22, S. 510. Flußnamen. — Nr. 23, S. 533. Ueber den Ursprung der menschlichen Sprache. Nachtrag. (Dr. G. Jäger.)
Die Biene: Nr. 15. Schloß Ambras in Tirol.
Kathol. Blätter aus Tirol: Nr. 15. Zur Geschichte des religiösen Sektenwesens in Tirol.
Ergänzungsblätter: III, 9, S. 530. Die Kunstindustrie. II. Geschichtlicher Rückblick auf die Hauptzweige derselben.
Europa: Nr. 21, Sp. 667. Die Loge im Dienste des Teufels. (Teufelsbündnisse betr.)
Die Gartenlaube: Nr. 24, S. 379. Die Sonnenwendfeuer.
Magazin f. d. Literatur d. Ausl.: Nr. 20, S. 296. Eine Preßordonnanz aus alter Zeit (Wien, 1672). (Rob. Schück.) — Nr. 21, S. 319. Loreley. Ursprung des Namens und der Sage. (M. C. Grandjean.) — Nr. 23. S. 348. Die Vögel in den böhmischen Kinderliedern. (Alfr. Waldau.)
Augsb. Postzeitung: Beil. Nr. 32. Fünde, Studien und Ausgaben althochdeutscher Dichtungen.
Rübezahl: IV. Heft, S. 150. Der starke Hans. Sage aus Oestr.-Schlesien. (Prof. Dr. A. Peter.)
Preuß. Staats-Anzeiger: Beil. Nr. 109. Denkmäler preußischer Geschichte in Oberschlesien. — Nr. 115. Die Wohnhäuser des niedersächsischen Volksstammes.
Deutsche Vierteljahrs-Schrift: Nr. 121, S. 173. Das Pentagramm. Kulturhistorische Studie. (Adolf Zeising.) — Nr. 122, S. 1. Ueber die Religion der alten Deutschen. (G. Hauff.)
Gemeinnützige Wochenschrift: Nr. 18. Zur Geschichte des Tabaks etc.
Zeitschrift f. bild. Kunst: 8. Heft, S. 188. Meisterwerke der Braunschweiger Gallerie. In Radierungen von William Unger. 1. der Heirathskontrakt, Oelgemälde von Jan Steen. — 9. Heft, S. 221. Paulus Potter. Mit einer Orginalradierung von Potter. (M. Thausing.)
Allg. Zeitung: Beil. Nr. 165. Ein kleiner Handschriftenfund in München. (Aug. Theen.)
Illustr. Zeitung: Nr. 1298. Dem Gedächtniß Hans Dollinger’s (der Dollinger-Saal in Regensburg). (Hans Weininger.) — Nr. 1299. Der Dom und die Liebfrauenkirche zu Trier. — Der Palast König Theodorich’s in Ravenna. — Deutsche Gedenkbrote. Pfingstbrote. (E. L. Rochholz.)