Warmbad Wiesenbad
im Sächsischen Erzgebirge.

Saison von Anfang Mai bis Ende September.

Station an der Chemnitz-Annaberger Staatseisenbahn, Post- und Telegraphenamt.

Prachtvolle Fichtenwaldung, reizende Spaziergänge. Die Quelle übertrifft nach der neuesten Analyse die Thermen von Pfeffers Schlangenbad, Wildbad und Gastein.

Die Gebäude enthalten ca. 100 gut eingerichtete Wohnungen zu mässigen Preisen.

Restauration mit vorzüglicher Küche und gutem Keller, grosser Table d'hôte-Saal, Lesezimmer, franz. Billard, Schleuderkegelspiele u. s. w.

Für Touristen der günstigen Lage wegen besonders empfohlen.

Alles Nähere ertheilt, sowie Wohnungsbestellung nimmt entgegen

A. Weser, Wiesenbad bei Annaberg.


BAD EINSIEDEL

bei

Seiffen in Sachsen.

Das älteste bekannte Mineralbad Sachsens und Sommerkurort, dessen drei Mineralquellen zur Klasse der salinisch-erdigen Eisenwässer gehören, wird der Beachtung des Publikums angelegentlichst empfohlen. Dieses Bad liegt 750 Meter über der Ostsee in einer der reizendsten Gegenden des Erzgebirges, zwei Stunden südöstlich von Saida, und ist von jeder der drei Eisenbahnstationen Bienenmühle, Olbernhau und Johnsdorf (Böhmen) drei Stunden entfernt. Es ist wegen seiner geschützten Lage inmitten einer herrlichen Nadelholzwaldung, sowie wegen seiner reinen, gleichmässig warmen und feuchten Wald- und Gebirgsluft ein überaus angenehmer und erfrischender Aufenthaltsort. Unterkommen und Verpflegung gut und billig; herrliche Umgebung, Fahrgelegenheiten nach allen Richtungen zu mässigen Preisen; Abholung von der betreffenden Bahnstation auf vorherige rechtzeitige Bestellung.

Brief- und Telegrammadresse: Bad Einsiedel bei Seiffen.


Denjenigen, welche sich über das Mineralbad zu Einsiedel, seine Lage, Geschichte, Einrichtungen, Quellen, Umgebungen u. s. w. genauer zu orientiren wünschen, sei die Broschüre des Ingenieur-Geographen Kiesling »Das Mineralbad zu Einsiedel bei Seiffen in Sachsen« empfohlen, welche über alles nur Wünschenswerthe die genaueste Auskunft ertheilt.

Bad Einsiedel bei Seiffen, im Frühjahr 1881.

Die Badeverwaltung.


Anfang
der Saison
Mitte Mai.
WARMBAD
bei Wolkenstein im Erzgebirge.
Ende
der Saison
30. September.

40 Min. von Telegraphenstation und Bahnhof Wolkenstein, Reisedauer bis dahin aus Dresden und Leipzig über Flöha je 5½ Stunden.

Wärmste Quelle Sachsens mit 23½° R., angenehmer Landaufenthalt. Besonders erfolgreiche Curen bei Blutarmuth, Rheumatismus und Gicht, bei den verschiedenen Nerven- und Geschlechtskrankheiten, bei Reconvalescenz nach schweren Niederlagen u. s. w.

Durch Erbauung eines neuen Oekonomiehofes ist die Anzahl der Wohnungen auf 125 gestiegen, auch wurde durch denselben Umstand eine wesentliche Erweiterung und Verbesserung der Anlagen herbeigeführt.

Für Verpflegung ist durch ebenso gute Restauration als vorzügliche Milchwirthschaft bei billigen Preisen bestens gesorgt, ebenso sind die gangbarsten Mineralwässer in frischer Füllung stets vorhanden.

Bestellungen auf Wohnungen, sowie auf Geschirr zur Abholung vom Bahnhof beliebe man an den mitunterzeichneten Badedirector zu richten, welcher auch auf Wunsch mit Prospecten Ihnen zu Diensten steht.

Warmbad 1881.

Dr. med. Kay in Wolkenstein,
Badearzt.
Friedrich Wilhelm Uhlig's Erben,
Badebesitzer.
Louis Uhlig,
Director.

Olbernhau
Hôtel zur Gerichtsschänke

Erstes Hôtel

in unmittelbarer Nähe der Post und des Bahnhofes

Ecke des Marktplatzes und der Bahnhofstrasse

empfiehlt sich durch seinen Um- und Neubau.

A. Windisch.


Im Verlag von Bleyl & Kaemmerer in Dresden erschien und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

WANDERSPRÜCHE.

Ein Büchlein

für alles fahrende Volk

von

Theodor Gampe.

Preis: elegant broch. 1 ℳ; elegant geb. 1 ℳ 50 ₰.


Dresden. F. Thomass.