Am Grabesrande schweigt die Leidenschaft;
So auch der Zorn in meiner heißen Brust.
Ich will genug euch thun. Was ich gefehlt,
An euch gefehlt; ich will es nicht verhehlen.
Des Königs Vorwort dank’ ich meine Gattin;
Ich warb um dieses Wort. — Vergebt es mir!
Ich liebte. — Hold erschien mir eure Tochter,
So wie ein Engel aus der Himmelssphäre,
Und winkte mir zu neuem Lebensglück.
Mein Herz entbrannte! Ach, ein Paradies
Eröffnete sich meinem trunknen Blicke;
Hin strebt’ ich glühend! — Doch ein finstrer Geist;
Der dräutet ihr vor diesem heitern Himmel
Den Eingang wehrend. — Ach, kein Wunsch, kein Opfer,
Und keine Bitte söhnte euren Zorn! —
Ich konnte sterben, nicht Marien lassen,
Und eure Gunst mir von der Zeit erwartend,
That ich den Schritt, der euern Haß verstärkte.