German Lowercase Letters a through h

Louis: Diese kleinen Buchstaben kann ich auch schreiben.

[Herr Meister schreibt:]

German Lowercase Letters i through o

Anna: Diese Buchstaben sind wie die englischen.

Bella: Die englischen sind rund; die deutschen nicht.

[Herr Meister schreibt:]

German Lowercase Letters p through z

Anna: Herr Meister, ich kann das A, B, C von Mozart singen. Hören Sie!

Mozart ABC[I-3]

Louis: Mit diesen Buchstaben schreibt man Briefe, aber nicht Bücher.

Herr Meister: Mein guter Louis! Man schreibt nicht Bücher; der Autor schreibt das Manuskript; aber Bücher druckt man. Die Bibel kommt aus der Presse, nicht wahr? (= ist es nicht so?)

Louis: Ja wohl, Herr Meister.

Herr Meister: Man druckt die Bibel in der Presse.

Anna: Und Goethes Werke auch.

Bella: Und Lord Byrons Werke auch.

Herr Meister: Und der Mann, der das Buch druckt, ist der Buchdrucker.

Anna: War nicht Benjamin Franklin ein Buchdrucker?

Herr Meister: Recht so (= ja), mein Fräulein.

Bella: Horace Greeley war auch ein Buchdrucker.

Louis: Horace Greeley?

Bella: Ja, als er jung war.

Herr Meister: Wer war der Erfinder der Presse?

Anna: Erfinder?

Herr Meister: Ah, Sie verstehen das Wort »Erfinder« nicht. Edison ist der Erfinder des Telephon. Singer ist auch ein Erfinder; Morse auch.

Louis: Ich verstehe. War ein Amerikaner der Erfinder der Presse?

Herr Meister: Nein, mein Freund.

Louis: Nein? Nein?

Herr Meister: Nein. Bevor Christoph Columbus, der Entdecker Amerikas, geboren war, druckte man schon eine Bibel.

Louis: Wer hat die erste Bibel gedruckt?

Herr Meister: Johannes Guttenberg.

Anna: Wo war Johannes Guttenberg geboren?

Herr Meister: In Mainz.

Bella: Ist Mainz nicht eine Stadt in Deutschland?

Herr Meister: Ja wohl, mein Fräulein.

Bella: Die Stadt Mainz ist bei Frankfurt am Main; nicht wahr?

Herr Meister: So ist es, mein Fräulein; Frankfurt ist eine alte, alte Stadt. Goethe ist hier geboren.

Bella: Mein Onkel Charles sah Goethes Geburtshaus.

Louis: Herr Meister, ich kann Alles verstehen. Sie sagen Geburtshaus, das ist das Haus, in dem Goethe geboren ist! O, ich lerne Deutsch so gut, wie mein Bruder Albert!

Herr Meister: Gewiß, gewiß (= ja, ja). Nun muß ich Ihnen Adieu sagen. Adieu, meine Damen!

Alle: Adieu, Herr Meister.

[Herr Meister geht.]





Section footer









Section 2

II.



Herr Meister: Guten Tag!

Louis: Was sagen Sie, Herr Meister?

Herr Meister: Guten Tag!

Louis: Was ist das: »Guten Tag«? Ich verstehe Sie nicht, Herr Meister.

Herr Meister: Ich sage: Adieu, wenn ich von Ihnen (= Anna, Bella und Louis) gehe; und ich sage: Guten Tag, wenn ich zu Ihnen komme.

Louis: Nun verstehe ich. Sehen Sie, was ich hier habe!

Herr Meister: Ah! das ist ein feiner Chronometer!

Louis: Mein Onkel aus England sendet ihn[II-1] (= den Chronometer) mir zu meinem Geburtstage.

Anna: Wann ist Ihr Geburtstag, Louis?

Louis: Am vierten (= 4ten) Oktober.

Anna: Das ist an diesem Tage.

Herr Meister: Fräulein Anna, sagen Sie nicht: »Das ist an diesem Tage«; sagen Sie: »Das ist heute.« Mein Freund Louis, Ihr Geburtstag ist heute; ich bringe Ihnen meine beste Gratulation.

Anna: Ich gratuliere auch.

Bella: Und ich auch.

Herr Meister: Ich hoffe, dieser Tag wird noch oft kommen für Sie.

Louis: Ich danke.


Louis: Sind die englischen Chronometer besser, als die amerikanischen?

Herr Meister: Ja, die englischen sind die besten.

Louis: Ach, sehen Sie die Hände an diesem Chronometer!

Herr Meister: Die Hände? Hat der Chronometer Hände?

Louis: Ja, sehen Sie nicht hier? Die große Hand steht auf zwölf (= 12), die kleine (= nicht große) auch.

Herr Meister: Ah, ich verstehe Sie. Louis, der Chronometer hat keine Hände; der Mensch (= die Person) hat zwei Hände. Sehen Sie! Das sind meine zwei Hände. Der Chronometer hat keine Hände; der Chronometer hat zwei Zeiger; einen großen Zeiger und einen kleinen Zeiger. Hier! Der große Zeiger steht auf zwölf. Ist es nicht so, Anna?

Anna: Ja wohl, Herr Meister.

Herr Meister: Und der kleine Zeiger steht auch auf zwölf; es ist zwölf Uhr; es ist Mittag; das ist: Mitten am Tage. Ist der kleine Zeiger auf eins (= 1) und der große auf zwölf (= 12) dann ist es ein Uhr. Von zwölf bis eins ist eine Stunde. Von eins bis zwei ist eine Stunde, und von zwei bis drei ist auch eine Stunde. — Eine Stunde hat sechzig (= 60) Minuten. Fünfzehn (= 15) Minuten sind eine viertel (= ¼) Stunde; dreißig (= 30) Minuten sind eine halbe (= ½) Stunde; und fünfundvierzig (= 45) Minuten sind dreiviertel (= ¾) Stunden.

Herr Meister: Sehen Sie hier diesen kleinen Zeiger?

Anna: Ach, ja! Sieh hier, Bella; o, so klein!

Herr Meister: Er (= der kleine Zeiger) zeigt die Sekunden. Eine Minute hat sechzig (= 60) Sekunden. Die Sekunden! Louis, sehen Sie den Regenschauer, sehen Sie diese Wassertropfen fallen. Da ist ein Tropfen und da ist noch ein Tropfen, und noch einer.  — Diese Wassertropfen sind klein, nicht wahr? Aber alle diese kleinen Tropfen machen den großen Ozean. Und so ist es mit den Sekunden! Sechzig Sekunden machen eine Minute, sechzig Minuten eine Stunde, vierundzwanzig (= 24) Stunden machen einen Tag, und drei hundert und fünf und sechzig (= 365) Tage sind ein Jahr. »Siebzig (= 70) Jahre hat der Mensch auf Erden,« sagt die Bibel. Siebzig Jahre! Das ist eine lange Zeit für viele Leute (= Personen); für viele Leute ist sie (= die Zeit) zu kurz (= nicht lang) all das Gute zu thun, das sie thun wollen. Viele Leute thun nichts Gutes, so lange sie leben (= sind).


Anna: Louis, wie viel Uhr haben Sie?

Louis: Ich habe zwanzig ..... dreißig ..... vierzig Minuten vor ein Uhr.

Herr Meister: Das ist zwanzig (= 20) Minuten nach zwölf (= 12), nicht wahr? Sagen Sie: Zwanzig Minuten nach zwölf; das ist besser.

Louis: Ich habe zwanzig Minuten nach zwölf; haben Sie auch so viel, Herr Meister?

Herr Meister: Nein, ich habe achtzehn (= 18) Minuten nach zwölf.

Louis: Herr Meister, Ihre Uhr ist nicht recht.

Herr Meister: So ist es; meine Uhr geht zwei Minuten zu langsam; sie (= die Uhr) geht oft zu langsam.

Louis: Wie viel Uhr haben Sie, Bella?

Bella: Ich habe achtundzwanzig (= 28) Minuten nach zwölf.

Louis: Ihre Uhr geht auch nicht recht.

Herr Meister: Bellas Uhr geht zu schnell.

Anna: Ha, ha, ha! Hier sind drei Uhren; und die eine geht nicht, wie die andere!


Anna: Ich habe eine Uhr in meinem Hause, die ruft (= sagt) alle Stunde: Kuckuck! Kuckuck!

Louis: O, Anna, eine Uhr ruft Kuckuck!

Anna: Sie wundern sich, Louis?

Louis: Ja, ich wundere mich.

Bella: Haben Sie noch keine Kuckucksuhr gesehen?

Louis: Nein, nie.

Anna: Sie können meine Uhr sehen.

Louis: Bringen Sie Ihre Kuckucksuhr mit hierher.

Anna: Das kann ich nicht, Louis.

Louis: Sie können nicht, Anna? Herr Meister bringt seine Uhr mit sich und Bella auch; sehen Sie hier? Ich habe meine Uhr auch bei mir.

Anna: Nein, Freund Louis, nein; ich kann meine Uhr nicht mit mir bringen; sie (= die Uhr) ist zu groß, so groß, wie dieses dicke Buch.

Louis: Die Uhr ist groß. Nein, Anna, die (= Uhr) können Sie nicht mitbringen.

Herr Meister: Louis, wo haben Sie Ihre Uhr? Ich sehe sie (= die Uhr) nicht.

Louis: Hier, hier.

Herr Meister: Hier? Ah, ich kann sie fühlen; sie ist in Ihrer Westentasche. Ihre Uhr ist eine Taschenuhr. Meine Uhr ist auch eine Taschenuhr und Bellas auch. Annas Uhr ist keine Taschenuhr. Fräulein Anna, hängt Ihre Kuckucksuhr in Ihrem Hause an der Wand?

Anna: Ja wohl, Herr Meister.

Herr Meister: Das ist eine Wanduhr.

Anna: Und an der Wand an der einen Seite (von) der Uhr hängt Bellas Photographie, und an der andern Seite hängt meine Photographie, nicht wahr, Bella?

Bella: Ja, so ist es.


Louis: Kommen die Kuckucksuhren auch aus England?

Herr Meister: Nein, sie (= die Kuckucksuhren) kommen aus dem Schwarzwalde in Deutschland.

Louis: Schwarzwald? Ist das eine große Stadt?

Bella: O Louis! Studieren Sie in der Schule nicht Geographie von Europa? Der Schwarzwald ist keine Stadt; der Schwarzwald ist im Westen Deutschlands. Ist es nicht so, Herr Meister?

Herr Meister: So ist es, mein Fräulein.

Louis: Sie sagen, Fräulein Bella: Der Schwarzwald ist keine Stadt; der Schwarzwald ist im Westen Deutschlands. Was ist nun der Schwarzwald?

Bella: Ich kann Ihnen nicht mehr sagen im Deutschen. Ich kann nicht viel deutsch sprechen. Herr Meister, helfen Sie mir; bitte, bitte.

Herr Meister: Das will ich thun, mein Fräulein. Louis, Sie wissen, the White Mountains sind in den New–England–Staaten.

Louis: Bei Boston?

Herr Meister: O nein, nicht so nahe bei Boston. Die Apenninen sind Berge in Italien, und die Alpen sind Berge in der Schweiz und in Tirol.

Louis: O, alles das weiß ich.

Herr Meister: Gut. Schwarzwald ist der Name für Berge im Westen Deutschlands.


Bella: Ist der Schwarzwald nicht nahe beim Rhein?

Herr Meister: Ja wohl, mein Fräulein. Der Schwarzwald ist nahe bei dem Rhein.

Louis: Rhein? Mein Vater spricht (ich spreche—er spricht) oft vom Rhein. Er hat ihn (= den Rhein) diesen Sommer gesehen. Mein Vater sagt: der deutsche Rhein ist wunderschön. An beiden (= zwei) Seiten sind Berge, und auf den Bergen sind Ruinen. Unser Hudson ist schön, aber der Rhein ist schöner. Meine Mutter spricht nicht so. Sie (= die Mutter) sagt: »Unser Hudson von New York bis Albany ist so schön, wie der Rhein.« Was meinen (= denken) Sie, Herr Meister?

Herr Meister: Ich sah (ich sehe—ich sah—ich habe gesehen) den Hudson im Sonnenschein des Tages, und ich sah ihn (= den Hudson) in einer wundervollen Nacht im Sommer. Der Mond stand am Himmel so mild und Millionen und Millionen Sterne waren über mir so klar. O welche Scene!

Louis: Aber der Hudson hat keine Ruinen!

Bella: Nein, er hat keine Ruinen; aber er hat grüne Berge an beiden Seiten, wie der Rhein; und anstatt der Ruinen hat unser Hudson neue Paläste. Unser Hudson ist schön.

Herr Meister: Sie haben Patriotismus, mein Fräulein; das ist recht!


Herr Meister: Wir haben in Amerika auch einen Schwarzwald.

Anna: Einen Schwarzwald in Amerika?

Herr Meister: Ja, ja, Fräulein Anna; die Black Hills.

Alle: O, ja, ja.

Louis: Da ist viel Gold. Findet man auch Gold im deutschen Schwarzwald?

Herr Meister: Ich sage nein und ja. Ich sage nein, denn der deutsche Schwarzwald hat keine Goldminen; und ich sage ja, denn die Leute gewinnen im Schwarzwalde Gold mit ihren Uhren. Zweimal hundert tausend Uhren, Taschenuhren und Wanduhren, kommen alle Jahre aus dem Schwarzwalde in die Länder Amerikas und Europas, nach Asien und Afrika und auch nach Australien. So finden die Leute im Schwarzwalde Gold.

Louis: Macht man im Schwarzwalde auch viele Taschenuhren?

Herr Meister: Ja, aber mehr Taschenuhren macht man in den Alpen; ich will sagen: in der Schweiz. Alpen — das sind die Berge. Schweiz — das ist das Land in dem die Alpen sind. Wollen Sie hören, wer die erste Taschenuhr in der Schweiz gemacht?

Louis: O, ja, Herr Meister.

Bella und Anna: Bitte, bitte.

Herr Meister: Im Jahre 1679 kam ein Mann aus Nürnberg in die Schweiz. Er hatte eine Taschenuhr. Die Schweizer (= die Leute in der Schweiz) hatten nie eine Taschenuhr gesehen. Sie sahen (ich sehe—ich sah—ich habe gesehen) die kleine Uhr des Mannes und sagten: »Das ist ein Wunderwerk.« Richard, ein junger Mann, sah diese kleine Uhr auch, und er bewunderte sie. Er hatte sie (= die kleine Uhr) wenige Minuten gesehen, dann sagte er zu seinem Freunde: Ich muß ein solches Wunderwerk haben! — und in einem halben Jahre hatte er eines (= ein Wunderwerk). Er selbst hatte eine Taschenuhr gemacht, — Richard war der erste Uhrmacher in der Schweiz.

Anna: Richard war der erste Uhrmacher in der Schweiz! Waren schon Taschenuhren vor Richard?

Herr Meister: O ja, lange zuvor. Wissen Sie, wer die erste Taschenuhr gemacht hat?

Anna: Nein, ich weiß es nicht.

Herr Meister: Peter Hele[II-2] in Nürnberg.

Louis: Waren die ersten Taschenuhren so wie unsere Uhren heute?

Herr Meister: Nein, nicht so fein und nicht so klein. Die ersten Uhren waren oval, wie das Ei von der Henne und hatten den Namen »Nürnberger Eier.«

Louis: Herr Meister, sprechen Sie noch mehr von der Uhr, bitte!

Herr Meister: Ich kann heute nicht, Louis. Es ist ein Uhr. Ich muß gehen. Morgen sehe ich Sie alle wieder, und dann sprechen wir von ..... nun, wir wollen sehen (ich will—wir wollen). Auf Wiedersehen!





Section footer









Section 3

III.



Herr Meister: Meine Damen, Sie haben wundervolle Rosen; sind das Theerosen?

Anna: Ja, wir bringen diese Rosen für Sie. Hier, Herr Meister!

Herr Meister: Sie wollen diese Rosen mir geben, Fräulein? Sie sind sehr gütig (= gut). Ich nehme sie (= die Rosen) mit Dank. Ist Louis nicht hier? Ich sehe ihn (= Louis) nicht. Ah, da kommt er! Es ist gut, daß Sie kommen, Louis; wir können nun beginnen.

Louis: Herr Meister, hier bringe ich meinen Bruder Otto mit mir; er (= mein Bruder) will auch Deutsch lernen.

Herr Meister: Ihr Bruder Louis sagt mir, Sie verstehen die deutsche Sprache sehr gut.

Otto: Mein Bruder Louis — ja, mein Bruder spricht oft zu gut von mir. Ich kann Deutsch sprechen, aber nicht viel und nicht gut. Ich hoffe, hier kann ich gut sprechen lernen.

Louis: O ja; hier mußt du gut sprechen lernen; wir sprechen nur Deutsch und kein Englisch.

Otto: Kein Englisch?

Louis: Nein, Otto, kein Englisch .....

Bella: Louis, es ist zwölf Uhr und zehn Minuten ....

Herr Meister: Das ist zehn Minuten nach zwölf, mein Fräulein.

Bella: Es ist zehn Minuten nach zwölf. Wir alle waren vor Ihnen hier, Louis. Sie kommen heute spät.

Louis: Ja, ich komme heute zehn Minuten zu spät. Ich war mit meinem Bruder in dem Park.

Anna: Wie ist es heute in dem Park?

Louis: Es ist schön, meine Damen.

Otto: We have here beautiful leaves from the maple tree .....

Louis: Halt, Otto, halt! Kein Englisch!

Otto: O ..... we have ..... wir ..... wir haben hier schöne Herbstblätter vom Ahornbaum.

Anna: Ah, gelbe Blätter!

Bella: So gelb wie Gold!

Otto: Diese Blätter sind für meine Mutter; morgen gehe ich wieder, dann bringe ich auch Blätter für Sie, meine Damen.

Bella: Danke, danke Ihnen.

Anna: Danke, Otto.

Herr Meister: Es ist nicht lange her, da war alles im Parke so grün; heute ist alles gelb und braun, und nicht lange mehr, dann haben wir Dezember und alles ist weiß von Eis und Schnee.

Otto: O, im Park sind Bäume (1 Baum, 2 Bäume), die sind immer grün, im Sommer und im Winter.

Anna: So? Im Sommer und im Winter?

Otto: Ja, es sind die .... o, ich weiß den deutschen Namen nicht. Soll ich es auf Englisch sagen?

Alle: Nein, Otto, nein! Kein Englisch! Deutsch! Deutsch!

Herr Meister: Otto, wie sind die Blätter an diesem Baume? Sind sie so groß, wie die Blätter am Rosenbusch?

Otto: Nein.

Herr Meister: Sind sie rund?

Otto: Nein; sie sind grün, und an dem einen Ende sind sie wie die Dornen am Rosenbusch.

Herr Meister: Ah, ich verstehe. »An dem einen Ende sind sie wie die Dornen am Rosenbusch«? Sie sind spitz.

Louis: Herr Meister, ist das Bajonett spitz?

Herr Meister: Das Bajonett ist auch spitz, aber nicht so spitz wie die Dornen an dem Rosenbusch und nicht so spitz wie die Nadeln an Ihrem Baume.

Otto: Sagen Sie im Deutschen: Der Baum, der immer grün ist, hat Nadeln?

Herr Meister: Ja, so sagen wir im Deutschen, und der Baum heißt (= hat den Namen) Nadelbaum oder Tannenbaum.


Otto: Im Colleg habe ich ein Gedicht (= Poem) gelernt, von einem Bäumlein, das Nadeln hatte.

Herr Meister: Ist das Gedicht von Friedrich Rückert?

Otto: Friedrich Rückert — ja, das ist der Name des Dichters (= Poeten).

Bella: Ist Rückert ein guter Dichter?

Herr Meister: Das ist er. Goethe spricht sehr gut von ihm.

Louis: Bevor Sie mehr sprechen, Herr Meister, sagen Sie mir: Wann ist Goethe geboren?

Herr Meister: Goethe ist am achtundzwanzigsten (= 28sten) August 1749 geboren.

Bella: Ist Goethe älter (alt, älter, ältest) als Schiller?

Herr Meister: Ja, mein Fräulein; Goethe ist älter; Schiller ist 1759 geboren und Rückert 1789; Heine 1799 und Lessing 1729.

Anna: Das ist wunderbar!

Herr Meister: Unsere größten Dichter sind in Jahren geboren, welche die Zahl neun (= 9) am Ende haben.

Louis: Das muß ich meiner Mutter sagen. Lessing 1729, Goethe 1749, Schiller 1759, Rückert 1789, Heine 1799. Ist das so recht?

Herr Meister: Ganz recht so.


Bella: Otto! Bitte, sagen Sie doch das Gedicht von Rückert!

Otto: Gut. Ich beginne:

»[III-1]Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald
In gutem und schlechtem Wetter.
Das hat von unten bis oben
Nur Nadeln gehabt, statt Blätter.
Die Nadeln haben gestochen,
Das Bäumlein hat gesprochen[III-2]

Das ist der erste Vers.

Herr Meister: Verstehen Sie alles, Bella?

Bella: Alles? Nein. Ich verstehe: Es war ein Baum, und dieser Baum hatte keine Blätter, er hatte Nadeln.

Louis: Sie sagten, Otto .....

Herr Meister: Louis, »Sie sagten, Otto« — das ist nicht gut; »Du sagtest, Otto,« das ist besser. Otto ist Ihr Bruder. Nicht wahr? (= ist es nicht so?)

Louis: Ja, und er ist ein guter Bruder!

Herr Meister: Das ist sehr schön (= gut). Der Bruder sagt zum Bruder: »Du«; und der Vater auch zu seinem Sohne, und der Sohn auch zu seinem Vater und zu seiner Mutter und zu seinem Onkel und zu seiner Cousine und zu allen andern Verwandten.

Louis: Ich danke Ihnen, Herr Meister. Otto, du sagst: Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald und Bella sagt: Es ist ein Baum gestanden. Ist Bäumlein und Baum dasselbe?

Otto: Ein Bäumlein ist ein kleiner Baum; und eine kleine Rose ist ein Röslein[III-3]; und ein kleines Buch ist ein Büchlein[III-3]; und ein kleines Haus ist ein Häuslein[III-3]. Der Baum im Walde war klein, darum sagte der Dichter: »Bäumlein.« Habe ich Recht, Herr Meister?

Herr Meister: Gewiß (= ja, ja), Otto.

Anna: Wo stand das Bäumlein?

Otto: Im Walde.

Anna: Was ist ein Wald?

Bella: Ich denke, es ist ein Garten.

Herr Meister: Nein, es ist kein Garten. Im Garten stehen nicht viele Bäume, aber im Walde sind viele, oft hundert, oft tausend und oft noch mehr.

Anna: Ich verstehe.

Otto: Ist Forst nicht ein Synonym von Wald?

Herr Meister: Ja, aber Forst ist ein großer Wald.

Louis: »Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald, in ..... in .....«

Otto: »In gutem und schlechtem Wetter — «

Louis: In gutem und schlechtem Wetter, das hat ....

Otto: Von unten bis oben .....

Louis: Halt! halt! Otto, was ist das: Von unten bis oben?

Otto: Das kann ich dir sagen. Sieh, hier ist Seite 5 in diesem Buche. Wie viele Wörter sind auf dieser Seite?

Louis: Eins, zwei, drei ..... hundert ..... hundert und fünfzig ..... zweihundert .....[III-4] zweihundert und zehn (= 210).

Otto: Gut. Das erste (= 1ste) Wort ist an dem einen Ende und das zweihundertzehnte (= 210te) an dem anderen Ende. Nicht wahr?

Louis: Ja wohl.

Otto: Nun, das eine Ende ist »oben« und das andere Ende ist »unten.«

Bella: Otto, sagen Sie so: »Von unten bis oben« das ist: Von einem Ende bis zum andern.

Louis: »Das hat von unten bis oben nur Nadeln gehabt, statt Blätter.«

Bella: Nur? Was ist das: Nur Nadeln?

Herr Meister: Das Bäumlein hatte Nadeln und keine Blätter; es hatte Nadeln und Nadeln und nichts anderes als Nadeln; das ist: Das Bäumlein hatte nur Nadeln.

Bella: Und was ist: statt?

Otto: Im Englischen ist dasselbe Wort: "instead."

Louis: Ich verstehe, Otto. Aber du mußt nicht Englisch sprechen.

Anna: Ich verstehe dieses Wort nicht: »gestochen

Otto: Anna, Sie wissen, der Dorn an der Rose sticht, und die Moskito sticht auch und die Wespe und die Biene; und die Nadel sticht. Heute, im Oktober, sticht keine Wespe, aber im August hat mich eine gestochen, sehen Sie hier, an diesen Mittelfinger. Die Nadeln des Tannenbaumes haben auch gestochen (ich steche, ich stach, ich habe gestochen).

Alle: Nun verstehen wir alle Wörter!


Otto: So, nun wollen wir alle das Gedicht sagen; Sie, Bella und Anna, und mein Bruder und ich — alle, alle zusammen.

Alle:

»Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald
In gutem und schlechtem Wetter.
Das hat von unten bis oben
Nur Nadeln gehabt statt Blätter.
Die Nadeln haben gestochen,
Das Bäumlein hat gesprochen.«

Bella: Was hat das Bäumlein gesprochen? (ich spreche, ich sprach, ich habe gesprochen.)

Otto:

Alle meine Kameraden
Haben schöne Blätter an
Und ich habe nur Nadeln ..... Nadeln .....
und Nadeln ..... und ..... und .....

Louis: Nadeln ..... und ..... und .....?

Otto: Herr Meister, ich kann die andern Verse nicht sagen; ich habe sie (= die Verse) vergessen (ich vergesse, ich vergaß, ich habe vergessen). Helfen Sie mir, ich bitte!

Herr Meister: Ich kann nicht. Ich habe mein Buch nicht hier; und so kann ich das Gedicht auch nicht sagen.

Louis: Aber ich will das Ende wissen.

Herr Meister: Louis, sagen Sie nicht: »Ich will«; das ist nicht fein. Sagen Sie: »Ich möchte das Ende wissen.« Das ist besser.

Louis: O, ich möchte das Ende wissen.

Otto: Ich kann Ihnen alles in Prosa erzählen (= sagen).

Alle: O, erzählen Sie es in Prosa! Erzählen Sie!


Otto: Das Bäumlein hat gesprochen: Ich will diese Nadeln nicht; nein, ich will sie nicht; alle die anderen Bäume im Walde haben schöne Blätter, und ich nicht. Ich will auch Blätter, und ich will bessere; ich will Blätter von Gold. Und da kam (ich komme, ich kam, ich bin gekommen) die Nacht; da ist das Bäumlein eingeschlafen und .....

Louis: Eingeschlafen? Was ist das?

Otto: Um elf Uhr in der Nacht gehst du (ich gehe, du gehst) in dein Bett, und in fünf Minuten hörst du (ich höre, du hörst) nichts mehr und siehst (ich sehe, du siehst) nichts mehr, und deine Augen sind nicht mehr offen; nicht wahr, Louis?

Louis: Ja wohl, Otto, so ist es.

Otto: Du bist eingeschlafen; und dann schläfst du (ich schlafe, du schläfst) sieben Stunden.

Louis: O ja, das ist wahr (= das ist so).

Otto: — und am anderen Morgen ist es aufgewacht .....

Louis: Aufgewacht? Das Wort verstehe ich auch nicht.

Herr Meister: Das Bäumlein öffnete (ich öffne, ich öffnete, ich habe geöffnet) die Augen.

Louis: Ich verstehe.

Otto: — ist es aufgewacht und hatte Blätter von Gold. Da war es reich. Blätter von Gold im Sonnenschein! Das war so schön. Und das Bäumlein lachte, und es war so froh, und es sagte (ich sage, ich sagte, ich habe gesagt): Ich bin das schönste Bäumlein im Walde! Und dann war es Abend. Da kam ein Mann. Er sah (ich sehe, ich sah, ich habe gesehen) das Gold und steckte alles, alles in seinen großen Sack und in seine langen Taschen. Da hatte das Bäumlein keine Blätter mehr und auch kein Gold; es war so arm!

Anna: O, das arme Bäumlein!

Louis: Da lachte das Bäumlein nicht!?

Otto: Nein, es lachte nicht; es war traurig und sagte: Heute Morgen war ich voll mit goldenen Blättern und nun — ach, ich will keine goldenen Blätter, ich will Blätter von Glas. Und am nächsten Morgen hatte (ich habe, ich hatte) das Bäumlein Blätter von Glas. Das Glas glitzerte in der Sonne, und das Bäumlein sagte: Kein Baum im Walde glitzert so. Da kommt der Sturm durch den Wald, und er kommt an die Blätter von Glas; die Blätter von Glas fallen auf die Erde und in einer Minute waren alle, alle zerbrochen.

Bella: Der böse, böse Wind!


Otto: Da war das Bäumlein wieder traurig und es sagte: Ich will keine Blätter von Glas und keine von Gold; ich möchte grüne Blätter, wie alle die anderen Bäume hier im Walde. Und wieder ist es eingeschlafen am Abend, und wieder ist es aufgewacht am Morgen und da hatte es grüne Blätter. Da kam die Ziege.

Louis: Die Ziege? Was ist eine Ziege?

Otto: Das kann ich dir sagen, Louis. Du trinkst Milch im Kaffee, nicht wahr?

Louis: Nein, Otto, nicht ich; ich trinke keinen Kaffee und keinen Thee, aber mein Vater trinkt Kaffee und Milch.

Otto: Und wir haben die Milch von .....?

Louis: Von ..... von dem Milchmanne.

Otto: Nun ja, Louis, von dem Milchmanne! Von wem hat der Milchmann die Milch?

Louis: Von der K..... K.....

Otto: Das ist recht, Louis! Von der Kuh. Die Kuh giebt[III-6] uns Milch und Butter. Die Ziege giebt uns auch Milch; die Ziege ist kleiner als die Kuh.

Louis: Die Ziege ist eine kleine Kuh, nicht wahr?

Otto: O nein, Louis, nein. Höre! Die Kuh macht: Muh! muh! und die Ziege macht: Mä.....e..... e.....e!

Louis: Otto, du machst sehr gut mä.....e..... e.....e.....; so gut kann ich es nicht. Ich verstehe dich (= Otto). Die Ziege ist kleiner als die Kuh, und sie ist größer als das ..... das .....

Otto: Größer als was?

Louis: Größer als das ..... das ..... das ..... O, ich kann es nicht sagen.

Otto: Hat es Federn, wie die Henne?

Louis: Nein.

Otto: Hat es Haare, wie die Ziege?

Louis: Nein; es hat keine Haare, wie die Ziege, und keine Federn, wie die Henne.

Otto: Es hat keine Haare und keine Federn. Was hat es?

Louis: O, du weißt (= verstehst), was ich meine!

Herr Meister: Hat es Wolle?

Louis: Ja, es hat Wolle und macht: Blä! blä! blä!

Otto: Ah, du meinst ein Lamm.

Louis: Ja, ein Lamm.

Herr Meister: Ein Lamm ist jung, und wenn das Lamm alt ist, so ist es ein Schaf.


Otto: Da kam die Ziege und sah die grünen Blätter. Das Bäumlein war so jung, und die Blätter so frisch, und die Ziege so hungrig, und da nahm (ich nehme, ich nahm, ich habe genommen) sie alle Blätter. Da sagte das Bäumlein: Ich will keine Blätter mehr, keine Blätter von Gold und keine von Glas und auch keine grünen Blätter. Ich möchte meine Nadeln wieder haben! Und am Abend ist das Bäumlein wieder eingeschlafen, und am Morgen ist es wieder aufgewacht, und da — da lacht es (ich lache, ich lachte, ich habe gelacht), und die andern Bäume im Walde lachen auch. Warum denn? Das Bäumlein hatte wieder (ich habe, ich hatte, ich habe gehabt) alle seine Nadeln. Und das war gut! Verstehst du alles, Louis?

Louis: Ich verstehe alles.

Otto: Haben Sie mich auch verstanden, Anna?

Anna: O ja! sehr gut.

Otto: Und Sie, Bella?

Bella: Ich auch. Sie sprechen so gut deutsch, Otto.

Otto: Im Gedicht ist alles schöner, als in Prosa.

Bella: Ich werde (= will) es lesen.

Anna: Ich werde es (= das Gedicht) meiner kleinen Schwester zu Hause erzählen.

Herr Meister: Ah! Rückert hat dieses Gedicht auch für seine kleine Schwester geschrieben (ich schreibe, ich schrieb, ich habe geschrieben).

Anna: Erst will das Bäumlein Blätter von Gold, dann von Silber und .....

Louis: Nein, Anna; nicht von Silber; von Glas.

Anna: ... von Glas und dann grüne Blätter, und zuletzt will es seine Nadeln wieder. Nicht wahr, Herr Meister?

Herr Meister: Ja, so ist es. Das Bäumlein ist nicht zufrieden, oft will es das eine, oft das andere.

Anna: So ist meine kleine Schwester Julie auch. Heute Morgen sagte sie: Ach, wann kommt der Winter? Und ist der Winter da, so sagt sie: Ach, wann kommt der Sommer?

Herr Meister: Ihre Schwester Julie ist, wie die Menschen so oft sind — unzufrieden.

Otto: Ist unzufrieden dasselbe wie »nicht zufrieden«?

Herr Meister: Ja, Otto. Die Silbe »un« vor einem Wort ist »nicht

Otto: Das ist im Englischen auch so; unhappy ist not happy; unkind ist not kind.


Bella: Ich bin auch oft unzufrieden, wie Julie; ich sagte auch oft im Winter: Wann kommt der schöne Sommer?

Otto: Glauben (= denken) Sie, der Sommer ist besser, als der Winter?

Bella: O, viel besser!

Anna: Ich glaube, der Winter ist besser und schöner. Im Winter kann man in das Theater gehen, in die Oper, in das Konzert und auf den Ball; am fünfundzwanzigsten Dezember sind die Weihnachten (= Christtage), und am ersten Januar haben wir Neujahr. Der Winter, o, der Winter ist so schön!

Louis: Ja, Weihnachten ist ein schönes Fest; ich denke auch so, Anna! Im Winter kann ich auf das Eis gehen und kann in meinem Hause sitzen bei meiner Lampe; ich kann schöne Bücher lesen; aber im Sommer, im warmen Sommer, kann ich das nicht.

Bella: Und Sie, Otto? Sie denken so wie ich! Nicht wahr? O, bitte, sagen Sie: Ja. Bitte, bitte.

Otto: Bella, Sie sind meine Freundin; das ist auch Fräulein Anna. Sage ich: Der Winter ist besser, so spreche ich gegen die eine Freundin; sage ich: Der Sommer ist besser, so spreche ich gegen die andere. Was kann ich hier thun? Halt! ich weiß. Herr Meister, was kommt nach dem Sommer und ist vor dem Winter?

Herr Meister: Der Herbst. Der Herbst ist zwischen Sommer und Winter.

Otto: Gut; so sage ich: Der Herbst ist am besten; er ist besser, als der warme Sommer, und besser, als der kalte Winter. Und im Herbste, — o, da haben wir Thanksgivingday! meine Freundinnen, ja, Thanksgivingday! Da haben wir ein Türkischhuhn[III-6] (= Henne). Ja, der Herbst ist am schönsten!

Bella: Otto! Sie sprechen nicht für mich; gut! ich werde selbst für mich sprechen. Und ich sage: Der Sommer ist besser; er ist besser, als der Winter und besser, als der Herbst. Ich weiß, der Winter hat Theater, Konzert und Ball. Das ist sehr schön, o, ja! und schön ist es auch im Kreise (= im Zirkel) von Freunden beim Feuer zu sitzen; aber ich denke nicht an mich allein. Hunderte und Tausende von Menschen sind im Winter oft in bitterer Kälte auf der Straße; sie haben kein Haus, kein Brot, und sind so hungrig. O nein, nein! Preiset nicht den Winter, den harten, harten Winter! Denken Sie nicht auch so, Herr Meister?


Herr Meister: Mein Fräulein; Sie sprechen so gegen den Winter, daß ich denken muß, wie Sie: Ja, der Sommer ist schöner und besser, als der Winter; das ist: Hier in New York. Aber in Deutschland, in Deutschland ist der Frühling schöner als der Winter, schöner als der Sommer und schöner als der Herbst. Ah, meine Freunde, ich finde nicht die Worte, Ihnen zu sagen, was der deutsche Frühling ist! Da müssen Sie die Gedichte lesen von Heine, von Goethe, von Schiller, von Rückert. Otto, wissen Sie, wer der deutsche Dichter des Frühlings ist?

Otto: Nein, das weiß ich nicht. Ich kenne Thomsons "Seasons," aber das ist nicht Deutsch; es ist Englisch.

Herr Meister: "The Seasons" ist ein gutes Gedicht. Der deutsche Dichter des Frühlings ist Ewald von Kleist. Von den deutschen Dichtern: Schiller, Goethe, Heine, Rückert u.s.w.. spreche ich noch oft mit Ihnen. Heute kann ich nicht mehr. Adieu, meine Freunde!

Alle: Adieu, Herr Meister!

[Herr Meister geht.]


Anna: Das war heute schön.

Bella: Bitte, Otto, sagen Sie ein anderes Gedicht.

Otto: To him, who....

Louis: Halt, Otto, halt!

Bella und Anna: Bitte, Otto, kein Englisch.

Otto: Kein Englisch? Ach so, ich habe das vergessen. Deutsch. Ja, ein deutsches Gedicht — — — Ich habe eins zu Hause. Es (= das Gedicht) ist von Hoffmann von Fallersleben, und Sie können es verstehen. Ich werde es Ihnen morgen bringen, meine Damen.

Bella: Kommen Sie morgen wieder, Otto?

Otto: Ja, ich hoffe es.

Louis: Wir wollen heute hier enden.

Alle: Um 12 Uhr morgen.

Anna: Was wird Herr Meister uns (= Anna, Bella, Louis, Otto) morgen bringen?

Bella: Das weiß ich nicht.

Otto und Louis: Auf Wiedersehen!

Anna und Bella: Auf Wiedersehen!

[Sie gehen.]