Hubbard über Scientology

Texte zum besseren Verständnis

Das polarisierende Schwarzweissdenken von L. Ron Hubbard
"In der Scientology also lehnt jeder, der die Scientology ablehnt, zugleich auch, ob wissentlich oder unwissentlich, den Schutz und die Vorzüge der Scientology und die Gesellschaft von Scientologen ab. Ob die Person nie Mitglied der Gruppe war oder ob sie es einmal war - das Resultat ist das gleiche."


Hubbard-Richtlinie vom 17. März 1965 Organizational Suppressive Acts
"Es gibt zwei Arten von Verhalten: jenes Verhalten, das darauf angelegt ist, konstruktiv zu sein, und jenes, das darauf angelegt ist, katastrophal zu sein. Dies sind die zwei dominanten Verhaltensmuster. Auf der einen Seite gibt es Menschen, die sich bemühen, Dinge aufzubauen, und auf der anderen Seite diejenigen, die versuchen, Dinge niederzureissen. Und es gibt keine anderen Typen. Genaugenommen gibt es noch nicht einmal Grauschattierungen."

Hubbard-Aufsatz vom 2. April 1964 Two Types of People.
Rechtsverständnis bei L. Ron Hubbard
Die Justiz ist in der Hand der falschen Leute: erst wenn Scientology alles kontrolliert ist die allein «richtige» Rechtsprechung möglich!
"Ich habe festgestellt, dass der Mensch mit dem Recht nicht betraut werden kann."
L. Ron Hubbard in Einführung in die Ethik der Scientology

"Die VERTEIDIGUNG von was auch immer ist UNHALTBAR. Der einzige Weg, wie irgend etwas verteidigt werden kann, ist ANZUGREIFEN. Und wenn Sie sie jemals vergessen, dann werden Sie jede Schlacht verlieren, in die Sie jemals verwickelt werden, sei dies bei persönlichen Konversationen, öffentlichen Debatten oder im Gerichtssaal. SEIEN SIE NIE AN DEN ANKLAGEPUNKTEN INTERESSIERT, KLAGEN SIE selbst NOCH VIEL MEHR AN, und sie werden GEWINNEN. Und die öffentlichkeit, die Sie hat gewinnen sehen, wird dann die Kommunikation empfangen, dass Scientologen GEWINNEN. Lassen Sie die Leute nie einen anderen Eindruck gewinnen als den, dass die Scientology alle ihre Ziele erreicht."
Hubbard-Aufsatz in: Technical Bulletins, Ausgabe 1976

Die «unterdrückerische Person»
Kritiker innerhalb und ausserhalb der Scientology und Aussteiger werden zu «unterdrückerischen Personen» (SP: Suppressive Person) erklärt. Der Kontakt mit solchen ist Scientologen verboten, sie gelten als 'geisteskrank' und als 'Freiwild'. Dieser Begriff wird heute von CoS offiziell nicht mehr verwendet, die Handhabung blieb jedoch gleich.
"Unterdrückerische Gruppen werden als diejenigen definiert, die versuchen, Scientology zu zerstören, oder die darauf spezialisiert sind, zu verletzen oder zu töten oder ihre Fälle zu zerstören, oder die für die Unterdrückung der Menschheit eintreten."
Hubbard-Richtlinie vom 29. Juni 1968, Enrollment in Suppressive Groups

"[Mit einer unterdrückerischen Person] ist eine Person gemeint, die jede Unternehmung oder Gruppe, die Verbesserung anstrebt, zu unterdrücken oder fertigzumachen versucht. Eine unterdrückerische Person unterdrückt andere Leute in ihrer Umgebung. Das ist die Person, deren Verhalten auf verheerende Auswirkungen berechnet ist. «Unterdrückerische Person» ist eine andere Bezeichnung für «antisoziale Persönlichkeit»."
L.Ron Hubbard: Einführung in die Ethik der Scientology
"Alle Merkmale, die als diejenigen einer «unterdrückerischen Person» klassifiziert werden, sind tatsächlich diejenigen eines Geisteskranken."


Hubbard-Aufsatz vom 28. Nov. 1970, Psychose
«Unterdrückerische Personen» dürfen von Scientologen: "belästigt, verletzt, geschädigt oder zerstört werden, ohne dass Rücksicht auf Wahrheit, Ehrlichkeit oder legale Rechte genommen wird. [...] Es wird als akzeptabel betrachtet, zu lügen, zu betrügen und illegale Handlungen zu begehen, wenn man es mit einer «unterdrückerischen Person» zu tun hat."

Eidesstattliche Erklärung im März 1994 von Frau Vicky Aznaran,
ehemalige Vorstandsvorsitzende des RTC


Umgang mit Regierungen oder Gerichten
Die Anwendung der nachstehenden Texte wird heute gegenüber Deutschland (und Bayern:-) praktisch demonstriert (auch das 'Fabrizieren' von Drohmaterial wie 'Verbrechen' einzelner Personen, Verleumdungen, gefälschten Zitaten usw.)
"Im Angesicht einer Gefahr durch Regierungen oder Gerichte gibt es nur zwei Fehler, die man machen kann:
(a) nichts zu tun und (b) sich zu verteidigen.
Die richtigen Dinge, die zu tun sind, um jeglicher Bedrohung zu begegnen, sind:
1. herausfinden, ob wir das Spiel, das angeboten wird, spielen wollen oder nicht;
2. falls nicht, das angebotene Spiel mit einem Täuschungsmanöver oder einem Angriff auf den verwundbarsten Punkt, der in den Reihen des Feindes gefunden werden kann, zur Entgleisung zu bringen;
3. genügend Drohungen oder Getöse veranstalten, um dem Feind den Mut zu nehmen/ihn zum Zittern zu bringen;
4. nicht versuchen, daraus irgendwelchen finanziellen Gewinn zu erzielen;
5. jeden Angriff gegen uns auch dafür zu nutzen, Scientology zu verkaufen, und
6. zu gewinnen."
.....
"Falls wir von irgend jemandem oder irgend etwas oder irgend einer Organisation an einem verwundbaren Punkt angegriffen werden, dann finden Sie genügend Drohmaterial gegen sie oder fabrizieren sie es, um sie zu veranlassen, um Frieden zu bitten. Frieden wird durch einen Austausch von Vorteilen gekauft, produzieren Sie also einen Vorteil, und erzielen Sie dann eine Einigung. Verteidigen Sie sich niemals. Greifen Sie immer an. Unternehmen Sie nie Nichts. Unerwartete Angriffe in den Rücken des Feindes funktionieren am besten."

Hubbard-Aufsatz vom 15. August 1960, Department of Special Affairs

Anleitung zum Psychoterror
"Wenn das Departement für Regierungsangelegenheiten mit Schwung und Elan, ja sogar mit Tollkühnheit arbeitet, dann wird es ein Schild aufbauen, hinter dem die Organisationen arbeiten können. Beispiel: Die BMA [British Medical Association] greift Scientology in Australien über die Regierung an.
1. Antwort: Schleudern Sie massive Kommunikation gegen den schwächsten Punkt der BMA - ihre individuellen ärzte. Überschütten Sie sie mit Petitionen zur Modifikation der Gesundheitsgesetzgebung, welche sie unterschreiben sollen.
2. Stellen Sie den Angriff auf die BMA mit irgendeiner Gruppe in Verbindung, die von der
Regierung gehasst wird.
3. Greifen Sie jede Person, die auch nur irgend etwas für die BMA unterschreibt, mit Drohungen und Zivilprozessen persönlich an.
4. Werfen Sie die Angelegenheit auf die politische Bühne, bringen Sie einen Gesetzesvorschlag ein, der der BMA alle legalen Rechte entzieht, indem Heilen für jederman erlaubt wird.
5. Lassen Sie die Angriffe der BMA in lächerlichem Licht erscheinen.
6. Greifen Sie ärztliche Praktiken an.
7. Untersuchen Sie grässliche Praktiken in lauter Form. (Führen Sie Untersuchungen immer laut durch, niemals leise.)
8. Erwecken Sie den klaren Eindruck bei der öffentlichkeit und der Regierung und ebenso bei der BMA, dass sie in ein Sperrfeuer von Pfeilen oder elektronischen Kanonen geraten sind und dass jeglicher weiterer Angriff von ihrer Seite zu ihrer eigenen Desintegration führen wird.
Da alles dies auf einer Gedanken- oder Ideenebene durchgeführt wird, wird die Wachrüttelung ihrer Engramme im vollständigen Eindruck resultieren, dass sie von ihren eigenen Leichen umgeben sind und dass die Geschützbatterie jeden Augenblick wieder zu feuern beginnen kann.
Und wenn man in Schriftform keine beleidigende oder verleumderische Aussagen macht, dann haben sie keine Verteidigung."


Hubbard-Aufsatz vom 15. August 1960, Department of Special Affairs

Praktischer Umgang mit Kritikern
Da sich nach Auffassung von Scientology die 'kriminelle Vergangenheit' von Gegnern und Kritikern auf Millionen von Jahren erstreckt, können somit mit 'Hubbard's Technik' beliebige 'Verbrechen' wie Vergewaltigung, Kindsmissbrauch, Mord usw. konstruiert und in Tat und Wahrheit unbescholtene Personen damit beschuldigt werden.

"Der Kriminelle scheut das Tageslicht. Und wir sind das Tageslicht. Und begreifen Sie dies als
eine technische Tatsache, nicht eine hoffnungsvolle Idee. Jedesmal, wenn wir den Hintergrund
eines Kritikers der Scientology untersucht haben, haben wir Verbrechen gefunden, für die die Person oder Gruppe gemäss den gültigen Gesetzen ins Gefängnis gesteckt werden könnte. Wir finden keine Kritiker der Scientology, die keine kriminelle Vergangenheit haben. Dies beweisen wir immer und immer wieder. Da Kriminelle nur etwa 20 Prozent der Menschheit ausmachen, befinden wir uns auf der Seite der Mehrheit.
.....
Langsam und gründlich lehren wir die Unheiligen eine Lektion. Und diese lautet: "Wir sind keine Strafverfolgungsbehörde, ABER wir werden uns für die Verbrechen derjenigen Personen interessieren, die uns aufhalten wollen. Wenn Sie Scientology bekämpfen oder sich ihr widersetzen, dann werden wir sofort Ihre Verbrechen suchen - und wir werden sie finden und offenlegen. Wenn Sie uns in Ruhe lassen, dann werden wir Sie in Ruhe lassen."
Das ist sehr einfach. Selbst ein Dummkopf kann das verstehen.
.....
Diskutieren Sie mit einem Kritiker niemals Scientology. Diskutieren Sie ausschliesslich
seine oder ihre Verbrechen, ob sie bekannt sind oder nicht. Und agieren Sie mit völliger
Gewissheit, dass es diese Verbrechen gibt. Denn sie existieren."

Hubbard-Aufsatz vom 5. Nov. 1967, Critics of Scientology

Die übersetzten Hubbard-Zitate stammen aus
Tom Voltz: "Scientology und (k)ein Ende"
Walter Verlag, Zürich und Düsseldorf, 1995