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Thema: Über mich und
meine Gründe - Aktuelle Seite: 1
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Mein Brief an Scientologen
Ich hab bei Euch mitgemacht, hab geglaubt und getan, was mir gesagt wurde. Eure ganze
scientologische Weltanschauung hatte ich mir verinnerlicht, handelte und lebte danach. Ich
hab vieles eingesteckt im Namen der Scientology. Ich habe nicht nur Schulden gemacht, es
ging auch viel Zeit verloren, sinnlos vertan. Meine eigenen Ziele, mein eigenes Leben
musste ich zurückstellen. Ist das der Weg? Völlige Selbstaufgabe? Wenn ich aber mich für
Euch aber selber aufgeben muss, dann stimmt für mich etwas nicht. Dies ist kein Weg der
Erlösung.
Auditing funktioniert nicht so wie Ihr denkt, die
Conditions funktionieren nicht so wie Ihr denkt. Die Scientology verbirgt Daten, die sie
Belasten könnten. Ihr habt nie von Umerzeihungslagern gehört, nicht?
Oder die schlechten Statistiken die Scientology in der öffentlichkeit hat?
Euch wird vorenthalten, was auf höheren Stufen passiert, obwohl es hier im Internet
bekannt ist. Niemand ist bis jetzt an diesen Daten gestorben. Ich glaube diese
Xenu-Geschichte nicht. Warum durfte ich nichts davon Wissen?
Ich akzeptiere Euer Ethik-System nicht. Ich
akzeptiere keine Eurer Regeln zur Unterdrückung 'normaler' Menschen. Euer System ist
falsch. Warum, das seht Ihr, wenn ihr meine Seiten lest. Euch wird vieles verboten, was
einem freien Menschen gestattet ist. Warum dürfen Scientologen keine Zeitung lesen? Weil
das Böse die Welt regiert?
Wenn ihr wieder mal auf Ethik seid und wieder mal
Euren Zustand des Zweifels ausarbeiten müsst, erkundigt Ihr Euch wirklich über
Scientology? Auch von anderer Stelle?
Lange hab ich über Euch und dieses System
nachgedacht und komme, nachdem ich die Schriften und Ziele der Scientology kenne, zu dem
Schluss, dass Ihr nicht das seid, als was Ihr erscheinen möchtet. Insofern hab ich meine
Doubt-Conditions gemacht und mein Schlag gegen die Gruppe, der anzugehören ich vorgegeben
habe, besteht darin, dass ich meine Erfahrung und mein Wissen über Scientology auf einer
Homepage zur Verfügung stelle. Ihr als Scientologen solltet wissen was ich meine. Ich
spreche Eure Sprache.
Scientology hat sich in mir einen Feind gemacht,
indem es als System nicht gehalten hat, was es versprach, und mir zustehende
Dienstleistungen nicht geliefert hat. Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen, brachten das
System Scientology und Leute die mich überzeugten dazu, an die propagierten Ziele zu
Glauben. Als junger Mensch der ich war, gab ich alles was ich hatte. Geld, meine
Arbeitskraft und nicht zuletzt meine Phantasie, meine Weltanschauung. Ich zahlte und
erhielt keinen echten Gegenwert dafür. Ich spendete. Auch der eine oder andere
Scientologe hat sich in mir einen Feind gemacht, weil er nicht korrekt handelte. Ich kann
das jetzt verstehen und mich dürstet nicht nach Rache.
Ich werde nur das System Scientology bekämpfen, nicht einzelne Scientologen, die selber
Opfer ihrer eigenen Selbstbeeinflussung geworden sind. Meine Waffe sind Informationen!
Ich wurde von Euch zum SP erklärt. Ich erkläre mich hiermit zum Ex-SP!
über meine Geschichte schreibe ich ein Buch, welches in nächster Zeit veröffentlicht
wird. Es dient auch dazu, meine Schulden abzubezahlen. Es soll jedoch in erster Linie als
Informationsmaterial zur Aufklärung scientologischer Machenschaften dienen. Es ist keine
Geschichte über Eure weltherrschaftlichen Vorstellungen und Euer Tun in der Wirtschaft.
Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der glaubte Gutes zu tun und dafür mit dem
Verlust seiner Selbstachtung und seiner persönlichen Realitäten zahlte. Es ist meine
Geschichte und es ist mein Schlag gegen Euch.
Karl "Charlie" E. Maij
Zürich, Nov. 1997
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