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Interview mit Jesse Prince
Ein wesentlicher Fortschritt in der Aufklärung über die Machenschaften der
scientologischen Führungsspitze, sind die Interviews mit Jesse Prince, selbst jahrelang
Mitglied der obersten Führungsspitze unter David Miscavage. Nach jahrelangem Schweigen
entschloss er sich endlich zu sagen, was er wusste. Trotz aller Bemühungen von
scientologischer Seite ihn zu Diskreditieren, Einzuschüchtern und zu Bedrohen wurde nun
von FactNet das englische Transkript der Tonbandaufzeichnungen des Interviews mit Jesse
Prince veröffentlicht. Hier die deutsche Übersetzung. Ich hab sie von
http://www.renatehartwig.de/ren-har/jesse.html geklaut.
Sie haben drei Möglichkeiten für den Download:
Download (ZipDatei 176KB) des gesammten Dokumentes.
Vorbemerkung zum Interview
Ende August 1998 interviewte FACTNet Direktor Lawrence Wollersheim während mehr als 20
Stunden Jesse Prince, der ehemals der zweite Mann in der Führung von Scientology war.
Grund des FACTNet Interviews war, Informationen für das Federal Bureau of Investigation
(FBI) zu sammeln, um das FBI bei den Ermittlungen über von Scientology begangene illegale
Handlungen zu unterstützen.
Die Interviews mit Jesse Prince zeigen einen Einblick in die höchsten Stufen von
Scientology und das dort verbreitete Verbrechertum. Die Information ist so gewaltig, dass
FACTNet die Transkripte der Tonbänder des Interviews nicht nur an das FBI überreichte,
sondern diese auf der Webseite von FACTNet weltweit zugänglich machte.
Jesse war von 1976 bis 1992 in Scientology und diente in den höchsten Rängen von
Scientology's mächtigem Religios Technology Center (RTC), er gehörte sogar dem
Direktorium an. Nachdem er Scientology 1992 verliess, verbrachte er erst mal sechs Jahre
damit, sein Leben ausserhalb von Scientology wieder aufzubauen, bis 1998 sprach er jedoch
nie öffentlich über seine Erfahrungen in Scientology.
Die Informationen in diesen Transkripten sind so wichtig, dass es nach der Meinung von
FACTNet gefährlich wäre, diese nicht zu veröffentlichen. Durch die hoffnungsvolle
Bekanntmachung dieser Aussagen soll eine grosse Menge künftigen Schadens verhindert
werden, indem Leute vom Anschluss an Scientology abgehalten und gegenwärtige Mitglieder
vom Austritt überzeugt werden.
Auch aus diesem Grund ermutigte FACTNet, diese Transkripte weiter zu verbreiten,
angemessenerweise an Regierungsstellen, Botschaften, Vorsitzende, juristische
Institutionen, Medien und insbesondere an die betroffenen Familien von Scientologen.
FACTNet empfiehlt, mit der Artikelserie von Jesse Prince auch alle zu erreichen, die
gegenwärtig in Scientology sind. Beim Lesen der Transkripte werden selbst eingefleischte
Scientologen mächtig Zweifel bekommen, ob sie nicht zutiefst und grausam betrogen wurden.
Anmerkung: Die Original-Transkripte sind zur Zeit (Aug. 99) bei Arnie Lerma abzurufen
unter: http://www.lermanet.com/indexhtml
FACTNet-Interview L. Wollersheim / J. Prince
Lawrence Wollersheim und Jesse Prince / 16. August 1998, Band 1
L: Test 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10. Heute ist der 16. August 1998. Dies ist
Lawrence Wollersheim, es ist ungefähr 5:00 am Nachmittag, und ich sitze zusammen mit
Jesse Prince. Wir unterhalten uns gerade über seine Zeit in Scientology, und ich frage
ihn verschiedene Dinge. Und dies ist meine Stimme, die andere Stimme ist die von Jesse.
J: Die Stimme, die er anspricht, ist diese Stimme hier.
L: Gut. Erzählen Sie mir über die Angelegenheit, die wir vor Tagen besprochen
haben, die Art, wie sich Scientology mit Richtern befaßt. Sie erwähnten, daß Sie
vormals einmal durch das FBI vernommen und Sie zu diesem Punkt befragt wurden, aber Sie
haben ihnen nicht erzählt, was wirklich vorgegangen ist. Waren Sie da in Scientology?
J: Ja war ich. Ich sagte ihnen die Wahrheit, wie ich sie zu dieser Zeit
verstand.
L: Sie erzählten ihnen, was Sie zu dieser Zeit wußten, die Wahrheit, wie Sie
sie zu dieser Zeit verstanden. Es betraf die Behandlungsweise der Richter. Wie war der
Name des Richters?
J: Richter Mary Anna Fouser
L: Dies war in welchem Fall?
J: Eine RICO-Klage, eingebracht gegen David Mayo, das AAC. CSC und RTC brachten
die Klage ein.
L: Wie war diese spezifische Behandlungsweise der Richter durch Scientology,
wenn Sie bitte ihr Wissen darüber beschreiben könnten, wer mit einbezogen war, wann man
dies machte und wenn Sie wissen, was sie spezifisches taten, oder was Sie nicht wissen.
Welche Art der Personen, welche Aktionen, so viele Details wie Sie nur geben können.
J: Ich möchte gerne mit dem Anfang beginnen. Jedesmal erscheint ein Richter in
einem Fall von Scientology, gut, schlecht oder indifferent, die übliche Praxis ist die
des ODC, besonders wenn es ein feindlicher Richter ist oder angenommen wird, daß es sich
um einen feindlichen Richter handelt. ODC bedeutet "Offene Datensammlung" (Overt
Data Collection). Nun geschieht folgendes, einige Kerle, normalerweise vom
OSA-Ermittlungsbüro, versuchen, soviel öffentliches Material wie möglich über die
verschiedenen Richter zu finden.
L: Können Sie darlegen, was das OSA-Ermittlungsbüro ist.
J: Office of Special Affairs Ermittlungseinheit. Es ist eine Art
Ermittlungseinheit, wie sie das FBI in den unteren Regionen hat, die Feinde und Kritiker
von Scientology ausforscht.
L: Gut, machen Sie weiter.
J: Sie machen eine ODC. Wenn es nun weitergeht und der Richter ist wirklich
feindlich, machen sie nun folgendes: sie sprechen mit den Kollegen des Richters, so wie
man versucht eine Information auf harmlose Weise zu erhalten, oder man versucht, es mit
der härteren Art und beginnt mit Einschüchterungen. Das ist allgemein üblich, man tut
es mit jedem Richter. Bei Mary Anna Fouser, als wir mit diesem Fall weitermachten, wurde
ebenfalls ODC angewandt, sie sammelten alle ihre öffentlichen äußerungen als Richterin,
fanden heraus, wo sie lebte, alles was sie nur möglich machen konnten. Durch die Anwälte
und die Ermittler konnten sie möglichst viel Informationen über den Richter finden, was
sie mag, was sie nicht mag, all diese Dinge. Bevor nun ein Fall beginnt, haben sie das
Profil des Richters, haben sie das Profil eines Verfolgers, wenn es ein Verfolger ist,
oder ein Profil der von der Gegenseite eingesetzten Anwälte. In meinem bestimmten Fall,
ich war als Zeuge im AAC-Fall benannt, erschien ich als Zeuge, als Direktor des Religious
Technology Center und eine Person, die sehr hohe Referenzen in diesem
"technischen" Geschäft hatte. Wir verhandelten den Fall und ich hatte dabei den
Vergleich anzustellen zwischen "NED für OTs" (steht für Neue ära der Dianetik
für Operierende Thetane) mit dem Material "NED of OTs", das David Mayo
seinerseits herausgegeben hat. Nun, ich habe darüber in der Art gesprochen, wie ich
damals darüber gedacht habe. Natürlich denke ich heute ganz anders darüber. Ich habe
die Ausgabe 1 der "NED für OTs" und die Ausgabe 1 von David Mayos
"NED für OTs" miteinander verglichen, die einander erstaunlich ähnlich waren,
in dem was die Kirche und dem, was er herausgegeben hat. Natürlich war dies im nachhinein
keine überraschung, da Mayo sie ja geschrieben hatte. Zu der Zeit, als ich ein kleiner
Mitarbeiter der Kirche war, schrieb Mayo 98%, deren Grundlage wirre, zufällige Notizen
waren. Als ich an diesem Punkt meine Ansicht vortrug, nahm ich diese Papiere aus meiner
Tasche, was zu einem heftigen Protest der Gegenanwälte führte, deren Namen ich vergessen
habe. Der Richter bat uns in ein separates Zimmer. Die Gegenanwälte und unsere Anwälte
schauten sich die Papiere an, und es wurde der Einwand vorgetragen, daß keine Gelegenheit
bestanden hatte, dieses Beweismittel vorher einzusehen. Was aber wirklich in diesem Zimmer
als Beweismittel vorgelegt wurde und ihnen auch gezeigt wurde, waren Anmerkungen, die ich
geschrieben hatte und die ziemlich verschlüsselt waren. Wir hatten uns auch die Kopien
von David Mayos Material verschafft, um dieses zu vergleichen. Er hatte sein
Material sehr vertraulich aufbewahrt und wir hatten Ermittler zu ihm geschickt. Bob
Mithoff diente uns hervorragend für unsere verdeckten Pläne, denn er erhielt Kopien des
Materials, die uns nun dienlich sein konnten. Ihre Organisation war in verschiedener Weise
infiltriert, so daß wir den Druck erhöhen konnten, den wir gegen AAC aufgebaut hatten.
Zurück zum Zimmer von Mary Anna Fouser. Im Ergebnis betrachteten wir die Unterschiede,
indem wir das Material verglichen, was in diesem Hinterzimmer wirklich ausführlich
gemacht wurde. Ich denke, daß die Gegenanwälte darüber nicht sehr glücklich waren.
Danach gingen wir zurück, und ich beendete meine Aussagen, danach wurde Ray Mithoff als
Zeuge befragt. Uns wurde eine gerichtliche Verfügung, ein TRO, gegen David Mayo
bewilligt, daß er diese Materialien nicht mehr verwenden darf, was das Aus für AAC
bedeutete. Wie ich im Rückblick sagte, hat er 98% des Materials geschrieben und hätte
alles Recht der Welt gehabt, es zu benutzen. Mit dieser Taktik und diesen Dingen, die ich
gerade beschrieben habe, geschah es ebenfalls mit CAN. Es handelt sich um sehr
weitgehende, versteckte Operationen, die keiner vermutet und die durchgezogen werden. Was
nun geschah ist -
L: Kann ich Ihnen eine ganz spezielle Frage stellen und ist es Ihnen möglich,
sich daran zu erinnern?
J: An was ich mich erinnern kann, ist die Art der Behandlung der Richter.
L: Meine Frage ist dies: wußten RTC und Scientology von dem Anspruch, daß es
seine Kopien waren, wußten sie, daß es nicht ihre Kopien waren, daß David Miscavige der
wirkliche Autor der Dokumente war?
J: ...nicht David Miscavige, David Mayo.
L: David Mayo war der tatsächliche Autor der Dokumente und somit hatte er auch
die Copyrechte nach dem Copyright Gesetz?
J: Das ist, was ich darüber weiß. Jede dieser Ausgaben von 1978-79 hat DM am
Ende unterschrieben. Er hat sie alle geschrieben. Gekennzeichnet sind sie mit LRH/DM, wer
immer es in die Maschine geschrieben hat. Tatsächlich hat sich Mayo hingesetzt und die
Ausgaben autorisiert. Welche der Ausgaben er mit LR Hubbard unterzeichnete und welche mit
seinem Namen, darüber kann ich nichts sagen, da ich nicht dabei war.
L: Sie wissen nicht, ob er es tat oder nicht.
J: Ich weiß eine Tatsache. Ich weiß, daß später in der Kirche, als man sah,
wie er das Material gekennzeichnet hatte und das war eine ganze Menge, wobei manches nur
drei Zeilen waren, die auch von L. Ron Hubbard umgeschrieben wurden in ein zwei Seiten
Bulletin. Bei dieser Verfahrensweise nimmt man hier ein kleines Stück und da ein kleines
Stück und setzt es zusammen zu einem Ganzen. Damit ist es eine Originalausgabe.
L: Die übliche Praxis ist also, daß ein Bulletin, das angeblich von L. Ron
Hubbard geschrieben ist, zwei oder drei Zeilen von ihm enthält, der Rest wird auf zwei
Seiten erweitert.
J: Und er hat es niemals gesehen oder irgendwie entdeckt.
L: OK. Nach ihrem Kenntnisstand muß es ihnen bekannt sein und nun behaupten
sie, daß die ganzen Policys von L. Ron Hubbard geschrieben wurden.
J: Sicher.
L: Sie stellen es dar, als ob es vollständig von L. Ron Hubbard geschrieben
wurde. Ist es nach ihrer Vorstellung möglich, daß der Durchschnitt der Staff Member
(Mitarbeiter) oder der Kirchenmitglieder, die diese Policys mit dem Namen von L. Ron
Hubbard gekennzeichnet erhalten, wirklich glauben, daß dies von L. Ron Hubbard
geschrieben wurde?
J: Aber natürlich glauben sie es wirklich, sie müssen es alle lesen, jeder.
Wenn sie eine Methode 9 machen, kommen sie natürlich ins stolpern. Sie haben eine eigene
Organisation, die sie RTC nennen und dies ist die aktuelle Organisation, die alle diese
Letters zusammenstellt und herausgibt, diese ACLBs, Bbs, was auch immer.
L: Im Grunde ist es ein Produktionsbetrieb?
J: Richtig
L: Und es gibt den Anschein, wenn ich dies recht verstehe, daß egal wieviel von
L. Ron Hubbard geschrieben wurde, die Garantie besteht, daß alle Dokumente von L. Ron
Hubbard geschrieben sind.
J: Genau. So hat es sich auch speziell zum Ende hin zugetragen und einige der
Konzepte und Ausgaben haben nichts von dem enthalten, was L. Ron Hubbard jemals gesagt
hat. Der Grund warum ich darüber in diesen Details spreche, ist der, daß sie in
Scientology ein autorisiertes Ausgabenetzwerk haben, wo alles, was herausgegeben wird,
durch IA läuft und dann erst an die Orgs gegeben wird. Ich war die Senior-Person, die über
diese autorisierten Ausgaben in Scientology stand und zwar in der Zeit, als ich
Generalinspektor im RTC war. IA war genau der Bereich, für den ich zuständig war. Ich würde
diese Sachen erkennen, würde sie sehen. Sie würden eine Ausgabe zusammenstellen,
ungefähr aus 15, 20 anderen verschiedenen zurückliegenden Sachen, um dann zu behaupten
L. Ron Hubbard habe es geschrieben, obwohl es in seiner ursprünglichen Form nie den
Eindruck erwecken würde, den es dann macht, wenn es fertiggestellt ist.
L: Haben Sie jemals gesehen, daß sie etwas genommen haben, das L. Ron Hubbard
niemals geschrieben, niemals gesagt hat und haben daraus ihre eigene Meinung gemacht, ihre
eigene Interpretation oder Policy Richtlinien? Sagen wir mal zum Beispiel -
J: OT VIII
L: Er hat OT VIII nicht geschaffen?
J: Er hatte etwas über OT VIII, das Original habe ich nie gesehen, kenne aber
eine Person, die das Original gesehen hat.
L: Wer war das?
J: Vaughn Young. Es gab nichts schriftliches darüber als dieses. Aber es gab
eine Menge anderer kleiner Papiernotizen. Wieder war es das Zusammensetzen lauter kleiner
Einzelteile.
L: Irgend jemand tat dies, nicht L. Ron Hubbard.
J: Oh ja, Ray Mithoff tat dies.
L: Jemand, der von Mithoff keine Ahnung hatte, nahm irgendwelche Notizen die
vorhanden waren ohne zu wissen, ob sie wirklich mit OT VIII in Zusammenhang standen.
J: Oder alles.
L: Und doch hat die Kirche OT VII (evtl. Schreibfehler und doch
OT VIII Anm. Ü.) als von L. Ron Hubbard verfaßte Ausgabe herausgegeben, basierend
auf seinen eigenen alten Anmerkungen. Aber da gab es keinen Hinweis, der auf die
Zusammenstellung durch Bob Mithoff hinweist.
J: Ray Mithoff
L: Er hatte nichts anderes als dies.
J: Es kann RM, es kann LRH/RM gewesen, wer immer der Maschinenschreiber war,
genauso wie die NOTs Materialien.
L: Haben Sie jemals gesehen, daß Scientology - wie beim Autowaschen -wir
wissen, daß es Richtlinien für das Autowaschen gibt - etwas genommen hat, irgend etwas
wie eine Art Märchenerzähler, und ganz plötzlich ist ein Richtlinienbrief erschienen,
autorisiert von L. Ron Hubbard, oder irgendwas, das er niemals selber geschrieben hat?
J: Wie man Wäsche zu waschen hat. Da gab es einen regelrechten Wahnsinn bezüglich
der Wäsche von L. Ron Hubbard. Dieser Geruch, dieser Geruch machte ihn verrückt. Es gab
da einen Punkt, an dem seine Wäsche zum Bassin kam, dort haben sie das ganze Bündel
gewaschen und dann zu ihm zurück geschickt. Es war sicher, er würde sich über den
Geruch der Seife, über das Jucken auf der Haut beschweren. So wurde ein vollständiges
großes Projekt eingesetzt, um eine Seife zu finden, die nicht roch. Niemand in der Sea
Org kann irgend etwas tragen, das einen Geruch hat. Sie praktizieren das ganze auch noch
heute, obwohl dieser Sohn einer Hündin schon lange tot ist. Und ich, der ich Raucher bin,
war dann das Wesen, das dieses Material zu beschnuppern hatte. Sie haben nie etwas
zustande gebracht. Ich brachte eine autorisierte Ausgabe heraus. Ich profitierte einfach
davon in dieser speziellen Einheit zu sein.
L: Die Forschungen, die bezüglich der Seife und der Reinigungsmittel erfolgten,
wurden in einem Richtlinienbrief festgehalten mit seinem Namen drauf, und er hat niemals
die Forschungen durchgeführt, niemals eine Zeile darüber geschrieben, aber es wurde mit
Copyright unter seinem Namen herausgegeben.
J: Wie man Hemden und die sonstige Wäsche zu waschen hat, dies bedeutet Wannen,
große Wannen mußten gekauft werden. Sie würden ein buchstäblich nagelneues Hemd nehmen
und es würde in Fetzen gehen bei all den Bemühungen den Geruch der Seife
herauszubekommen.
L: Wir schweifen etwas vom Thema ab, aber dafür gibt es auch Gründe. Ich
möchte jedoch im vorherigen Konzept fortfahren. Wir wollen uns wieder dahin begeben, wo
wir stehen geblieben waren und zwar bei dem besprochenen Gerichtsfall. Sie behaupten, daß
jede Zeile, jedes Wort in jedem Richtlinienbrief, der den Namen von L. Ron Hubbard trägt,
von L. Ron Hubbard geschrieben wurde.
J: Das ist eine absolut glatte Lüge.
L: Sie verwenden das für ihr Copyright, daß alles L. Ron Hubbard gehört und
alles von L. Ron Hubbard stammt und sie haben versucht, den Richter davon zu überzeugen.
Lassen sie uns zurückgehen zu Mary Anne Fouser.
J: Was nun geschehen ist, war dieser Wahnsinn, um diese TRO gegen AAC zu
erhalten. Sie hatten an dem Wochenende irgendeine Party. Gerade davor haben wir sie mit
unserer kleinen Operation unterwandert. Gary Clinger trat wirklich mit der jüdischen
Yamalka auf und all diese "Pflanzen?" waren auch da. Wir haben alles
aufgeschrieben, geplant und ausgeführt. Die Veranstaltung wurde zu einem Alptraum. Am
Schluß haben sie die Polizei angerufen, da wir heimlich Räume über dem AAC gemietet
hatten und sie abhörten. Wir wußten, was sie sagten, all ihre Pläne, einfach alles. In
dieser gehobenen Operation gibt es einen, Bob Mithoff, der alles delegierte, alles tat und
zudem waren auch noch einige Frauen in die Sache verwickelt. Sie hatten niemals eine
Chance. Wir waren in ziemlicher Panik und dann bekamen wir eine Vorladung, da sie alles
entdeckt hatten, wir erhielten eine gerichtliche Vorladung, die gegen die Kirche war,
alles wegen der Schikanen, die auf ihrem Eigentum geschehen sind. Wir erhielten wirklich
die erste Vorladung und die einzige Deckung, die wir zu dieser Zeit hatten, war Bob
Mithoff. All dies löste eine Panik aus, und diese Söhne einer Hündin wußten, daß
etwas gegen die Kirche vorlag und so mußten sie schnell etwas unternehmen und diesen
RICO-Fall vorwärts bringen, da es sehr schlecht aussah. Die Klage lief bereits und wir
waren mit den Belästigungen beschäftigt. Dies war das Wochenende.
L: Eine Frage, ist es nach ihrem Verständnis in den meisten Staaten ein
Verbrechen, wenn man ohne Genehmigung jemanden abhört.
J: Ja.
L: Wissen Sie, daß es ein Verbrechen ist, Leute in ihrer Privatwohnung
abzuhören und ohne Erlaubnis ihre privaten Unterhaltungen aufzuzeichnen.
J: Sicher. Das war nicht das erstemal und das ist der Unterschied, ich kann
ihnen da von ganz anderen Dingen berichten. Ich gebe Ihnen mal ein abscheuliches Beispiel.
Es gab da ein Staff Member, Bill Finell, etwas sonderbar, jedenfalls machte er den
Eindruck ein sonderbarer Mensch zu sein. Die Leute dachten auch, daß er sonderbar ist, er
hatte eine Frau, Holly Finell, sie arbeitete beim RTC. Man hatte die Sorge, daß sie
abhauen würde und noch ein paar andere Dinge. Rick Aznaran besorgte eine
Abhörvorrichtung, eine Lampe und wir mußten ihnen beim Umzug helfen, Vicky hatte das
organisiert, daß sie umzogen von dem Platz, wo sie wohnten, zu einem anderen, wo die
Lampe eingebaut war mit dem Abhörgerät, so daß wir einiges Insiderwissen der Staff
Member erfahren konnten.
L: Sie haben ihre eigenen Staff Member abgehört?
J: Rick und ich haben draußen gesessen mit Kopfhörern auf, während der Typ
und seine Frau Sex miteinander hatten, was immer man da tut. Es war schrecklich. Sie sind
einfach nicht schlafen gegangen. Und das ging Nacht für Nacht. Es ist jenseits -
L: Denken Sie, daß diese Taktik auch bei anderen Staff Member angewandt wurde,
von denen man dachte, daß sie abhauen würden, was ja keine Seltenheit ist?
J: Nein.
L: Dieses ungesetzliche Telefonabhören ihrer eigenen Geistlichen, sie sind
Geistliche, Staff Member, weil Staff Member sind nun Geistliche, glaube ich.
J: Oh ja, das müssen sie wohl sein, irgend etwas verrücktes ist in den 80iger
Jahren aufgekommen.
L: Sie haben ihre eigenen Geistlichen ohne deren Erlaubnis abgehört?
J: Ja, sie haben sehr moderne Technik verwandt, Radiogeräte, Radioübermittler
und spezielle Abhörgeräte.
L: Machen wir nun weiter mit -
J: OK. Es war Freitag und zu spät, um noch irgend etwas beim Richter zu
erreichen. Das ganze Wochenende ist vorbei gegangen und sie hatten diese Party. Durch
Ermittlungen war bekannt geworden, daß Mayo diese Schriften bestimmten Leuten gegeben
hatte und diese Gruppe gründen wollte. Robin Scott von England war einer von ihnen, Maura
(?), Steve Bell Maine (?) aus Schottland und England und einige Leute aus Kopenhagen, an
deren Namen ich mich nicht erinnere. Die Kirche war in regelrechter Panik deswegen, da sie
ihre ODC so gut durchgeführt hatten, sie schickten Staff Member wie Lynn Farney und
andere OSA Leute zu ihnen nach Hause, um ihre Beweggründe zu erfahren. Dies war aber
nicht erfolgreich, weil irgend etwas passierte, die Sicherheitskräfte haben sie zum
Teufel gejagt und sie konnten sie nicht veranlassen, ein sofortiges TRO zu bewilligen und
wir versuchten es nicht weiter bei Gericht damit.
L: Haben sie beschlossen, daß ihr zu ihnen nach Hause kommen sollt. Haben sie
dies beschlossen?
J: Nein, dafür gab es nie eine Möglichkeit.
L: War da ein Anwalt dabei, als Lynn Farney versuchte, sich dem Richter privat
zu nähern? Haben Sie daran eine Erinnerung?
J: Nein, ich denke, da war keiner, ich denke, den gab es nicht.
L: So, Farney selber ging zu dem Haus des Richters?
J: Richtig. Er stand davor.
L: Hatte er irgend etwas, was er unterschreiben lassen wollte?
J: Ja, er hatte die Papiere dabei.
L: Und irgendein beratender Anwalt von Scientology hatte sie vorbereitet?
J: Ja.
L: Und die Sicherheitskräfte haben Farney nicht ins Haus gelassen. Erzählen
Sie bitte weiter.
J: Der folgende Montag oder Dienstag, ich erinnere mich nicht mehr welcher,
jedenfalls kam da die Geschichte mit der zusammen, die ich ihnen schon früher erzählt
habe, da, wo wir im Gericht ins Hinterzimmer gegangen sind und an diesem Tag haben wir das
TRO erhalten. Später erfolgte eine Untersuchung wegen dieser speziellen Klage. Zu der
Zeit, da diese Untersuchungen begannen, war ich nicht mehr in dieser hohen Position. Ich
war eigentlich tiefer als Walscheiße. Es wurde mir erzählt und ich konnte mich nicht
mehr an den Fall erinnern, daß die Kirche angeklagt war, die Richter manipuliert zu
haben. Das FBI wollte mit mir speziell über diese verfluchten Leute sprechen, die alles
wußten, um sie zu vernehmen. Im Allgemeinen habe ich ihnen das erzählt, worüber ich
eben gesprochen habe. Ich erzählte, daß einige Leute hin gegangen sind, wenig
erfolgreich waren, aber die Hintergründe wisse ich nicht. Aber im Rückblick, wenn man
die ODC betrachtet, die sie bei den Richtern angewandt haben, an jedem Richter, der mit
ihnen zu tun hatte, und wie sie die Fachleute zu den nahen Bekannten schicken, um das
Wasser wirklich zu testen, das ist der Weg wie sie arbeiten.
L: Was für Leute schicken sie hin?
J: Rechtsanwälte (Berater)
L: Schicken sie Leute aus, um für den Ernstfall Informationen zu sammeln, die
sie dann verwenden können, um den Richter einzuschüchtern?
J: Nein, zuerst wollen sie herausfinden, wie der Richter über Scientology
denkt. Sie suchen den Freund eines Freundes und dessen Freund. Sie zahlen Geld, viel Geld
für diese Informationen. Sie tun dies und versuchen, jeden Anwalt dazu zu bringen:
"Schau, das ist es, was wir brauchen, schau, wie du dran kommst, wenn du schnell Geld
verdienen willst, tu es".
L: So, sie finden heraus, wie der Richter fühlt, das ist nicht illegal, das ist
einfach eine Ermittlung. Wie denken sie, was gibt es noch, haben sie je etwas gehört,
daß sie veranlaßt zu glauben, da? sie damit den Richter beeinflussen.
J: Nein, darüber habe ich nichts gehört. Ich denke, es war der Richter selber
in seinem Ehrgefühl, dies ist meine Meinung. Ich denke, sie haben die Entscheidung
getroffen, die auf Beweisen basierte. Sie haben verstanden, was Scientology sagte und
haben es anerkannt, ja, das war Mayos Meinung. Er sagte niemals, hey, ich habe das
geschrieben, er hat es niemals gesagt.
L: So sehr war er beeinflußt. Er hat es nicht gesagt. Das ist erstaunlich.
J: So war es, was hatten Sie erwartet?
L: Haben Sie jemals gehört, daß sie ihre persönlichen Informationen über die
Richter eventuell aus einer anderen Quelle erhalten haben?
J: Ich wußte, daß ihnen der Ehepartner bekannt war und ich weiß, daß ihnen
über diese Person alles bekannt war.
L: OK. Lassen Sie uns darüber sprechen, ob es andere Richter, oder andere
Mitglieder des Gerichts gab, die Scientology beeinflußt hat, bestochen, eingeschüchtert?
J: Charles ORielly. Ich glaube, sie haben ihn eines Nachts in einem Club
verprügelt. Dies war in Verbindung mit Gene, ihrem PI.
L: Gene Ingram.
J: Gene Ingram. Es war irgendein Club. Dies war während der Verhandlung, ich
schätze, es war in Wirklichkeit ihre Verhandlung. Sie waren in Los Angeles und da gab es
diesen Club, in den Charles ORielly gerne gegangen ist. Es war bekannt, daß er da
gerne hingegangen ist. Sie waren ganz verrückt mit diesem Charles ORielly. Ich
erinnere mich besonders an den Tag, nachdem Charles verprügelt wurde. Marty Rathbun und
Gene Ingrame sind Charles von dem Zeitpunkt an gefolgt, als er aus dem Gericht kam. War
nicht Breckenridge der Richter?
L: Nein, es war nicht Breckenridge, es war Swearinger.
J: Swearinger. Sie haßten diesen Richter, und sie haßten Charles
ORielly, weil anscheinend - ich war nicht wirklich darin verwickelt, da es nichts
war, das irgendwie mit Warenzeichen zu tun hatte und ich war überwiegend mit Warenzeichen
befaßt in meiner leitenden Position in der Kirche.
L: Was haben Sie gehört?
J: Was ich gehört habe, einige Tage bevor Charles wirklich verprügelt wurde,
und dann Tage danach war etwas zwischen David Miscavige, Marty Rathbun und Gene Ingram. Da
ich in einem anderen Fall bei ASI war, habe ich von dieser Geschichte gehört. Aber Dave
Miscavige machte es sehr klar, daß es sich um eine "need to know" Sache
handelte, denn er stellte es so dar, als ob Gene Ingram und Marty im Einverständnis mit
Charles ORielly in den Club gegangen sind, in den er wollte. Tage davor sprach er
davon:"ha, er wird diesen Monat noch von jemand verprügelt werden. Er ist wirklich
laut und heftig, er ist so ein Arschloch und wir machen es so und so und so...
L: So und so in dem Club?
J: Ja, andere Ermittler, andere Leute beobachten ihn, ärgern ihn, versuchen ihn
zu täuschen, so als wollten sie ihm einen Drink spendieren, haben einfach mit ihm
gesprochen. Dann hat es so ausgesehen, daß sie eines Tages wußten, was los war mit
Charles ORielly. Er wird eine große überraschung erleben. Das ist, woran ich mich
erinnere, ganz speziell, und dann -
L: Hat David Miscavige dies gesagt?
J: Nein, Marty hat es zu David Miscavige gesagt und Gene Ingram war da, und ich
war da und Vicky. Dann war Dave ganz stolz darauf, er war so glücklich, "OK, OK,
OK." Dann, am nächsten Tag "Charly wurde verprügelt. Mann, war das ein Spaß,
wenn du sein Gesicht gesehen hättest," Marty hat es mir und Vicky erzählt, nein es
waren nur ich und Vicky war anwesend, Dave Miscavige war da, Norman Starkey war da. Sie
haben gejohlt und geschrien und haben gedacht, daß hier das größte Ding aller Zeiten
passiert ist, seit es geschnittenes Brot gibt. Gene Ingram war da und er wollte nichts
erzählen, weil ich noch dabei war, aber Marty war so nett und hat die Geschichte
erzählt. Gene Ingram war der Typ, der alles von den anderen weg gehalten hat. Es ist
meine Vorstellung der Sache, daß er die ganze Auseinandersetzung komponiert hat, die
ORielly hatte.
L: Sagte Marty oder irgend ein anderer etwas darüber, daß bei Ihnen den Rückschluß
zugelassen hat, daß sie in die Schlägerei von Charlie verwickelt waren?
J: Es schien, wie ich schon sagte, daß sie in den Tagen davor irgend etwas
entwickelt haben, das ganz danach aussah. Die Details sind mir entgangen. Es erschien als
hartes Zusammensein wie immer, "OK. was hat er gemacht, wo ist er hingegangen? OK,
das ist es, was wir machen werden. das ist, was wir machen werden." Sie haben es
geplant, es erscheint jedenfalls sehr instrumentalisiert gewesen zu sein.
L: Wenn Sie sich an mehr Details erinnern können, lassen Sie es mich wissen,
wenn Sie sich an irgend eine Unterhaltung erinnern, daß irgend jemand etwas spezielles
gesagt hat -
J: Was sagen, warum sprechen Sie immer um die Person Jesse herum? Er war so glücklich,
mußte es jemand erzählen.
L: David Miscavige?
J: Ja
L: Sagte er, "Charlie hat bekommen, was er verdient hat", sagte er
"Charlie hat eine überraschung erlebt?"
J: Nein, er hat nur wie verrückt gelacht, er war glücklich.
L: Haben Sie jemals etwas über den Hund von Richter Swearinger gehört, der
ertrunken sein soll? Nichts davon. Er hatte einen kleinen Collie und jemand ist über den
Zaun gestiegen und hat den Hund im Pool ertränkt.
J: Möglicherweise Marty. Aber er ist zu schwach. Vielleicht brauche ich noch
ein paar Tage dieser Unterhaltung, um mich zu erinnern.
L: Ich werde etwas Material durchgehen, von dem Sie möglicherweise noch nie
gehört haben. Eins der größten Dinge die Leuten passiert, die gegen Scientology sind,
ist, daß ihre Haustiere sterben. Ihre Tiere verschwinden oder sterben. Es ist eine
Vorgehensweise der IRS Ermittler, die ihre Probleme mit Haustieren hatten, ich hatte
Probleme mit Haustieren. Andere Leute, die Scientology verlassen haben. Haben Sie Kenntnis
davon, daß irgend jemand darüber gesprochen hat, ein Tier verletzt zu haben, da es kein
Kapitalverbrechen ist und es signalisiert der Familie, daß sie ihr nahe sind, und es ist
wirklich ein Signal des Terrors.
J: Nichts dergleichen, nicht in diesem Zusammenhang, aber ich erinnere mich an
eine ASI - Sitzung -- und wieder ist es etwas, was mir viel später einfällt -- wo Marty
über den Film "Der Pate" gesprochen hat, als der Kopf des Pferdes erschien. Er
spielte darauf an, dies auch bei Leuten anzuwenden, die Kritiker von Scientology sind,
Leute mit dieser Handlung zu erschrecken. Ich erinnere mich.
L: Erinnern Sie sich noch an andere Besonderheiten über die er sprach?
J: Ich erinnere mich, das ist, an was ich mich erinnern kann, David Miscavige
war dabei, Norman war dabei, Ich war dabei, Vicky war dabei, Marty war dabei, irgendein
anderer, möglicherweise jemand von der OSA, ich versuche mich zu erinnern wer es war.
Vielleicht Edith Bucaley (Büchele) und Klaus Bucaley (Büchele), denn sie gehörten zum
Netzwerk des OSA. Ich erinnere mich an einen ganz bestimmten Punkt, Marty hat den
Ausschlag gegeben. Ich denke, einer der Rechtsberater war da, ich weiß nicht, ob es John
Peterson war. Es könnte Joe gewesen sein, aber ich bezweifle es.
L: Joe Yanni?
J: Ja, weil Joe gewöhnlich der Rechtsberater der Kirche war. Also gut, wir
trafen uns und wir machten Witze darüber, wie intensiv die ganze Sache war und ob man das
auch möglicherweise mit anderen Leuten machen könnte. Ich erinnere mich daran, was Dave
sagte, also haltet die Klappe, sprecht nicht über solches Zeug. Das ist es, an das ich
mich erinnern kann, genau an das. Vielleicht kann ich mich später auch an mehr erinnern.
Etwas, was einem plötzlich einfällt.
L: Können Sie sich vielleicht noch an andere ähnliche Fälle erinnern, sie
haben über Charlie gesprochen, sind Anwälte mit einbezogen, irgendwelche Richter,
irgendwelche Sekretärinnen, manchmal kann man Sekretärinnen dazu bringen, Dokumente
verschwinden zu lassen, oder ein Dokument ändern, oder einen Beweis ändern. Erinnern Sie
sich etwas darüber gehört zu haben, daß Gerichtsakten verfälscht wurden oder die
Richter eingeschüchtert wurden oder man sie wissen ließ, daß man sie erpressen kann.
J: Ich glaube, sie haben versucht den Richter Beckenridge einzuschüchtern. Die
Art und Weise, wie sie es getan haben, kann ich allerdings nicht genau sagen, da ich nicht
dabei war, also ich kann nicht sagen "es passierte am Sonntag um 12:15 Uhr," so
ungefähr. Sie machten es über die Schiene Einfluß, so wie sie es jetzt machen. Sie
gehen zu ihren Freunden und Familien und sagen etwas, allerdings nicht sie selber, sie
haben Leute, die das für sie tun, wie die Rechtsanwälte hingehen und sagen: " Hey,
sie sind doch gut befreundet mit dem oder mit dem, warum wollen sie nicht - vielleicht
erhält dieser Beckenridge dies und jenes." Dann versuchen sie das gleiche bei den
Richterkollegen und sagen: "Hey schau her, du bist nicht ganz auf Linie." Dies
war das Programm oder die Operation, die sie im Fall Beckenridge angewandt haben, den
Richter zu diskreditieren. Ich denke, sie haben Artikel verbreitet, um gegen ihn
vorzugehen.
L: Sie haben also Leute bezahlt, damit sie zu seinen Freunden oder den Partnern
des Richters gegangen sind und erzählt haben, daß der Richter falsch handelt mit der Art
der Behandlung von Scientology?
J: Richtig
L: Das ist interessant, wirklich interessant.
J: Das ist ein Teil ihrer Anweisungen, der ODC, sie gebrauchen es als eine Form
der Einschüchterung nach außen und nach innen. Wie Lynn Farney der Schlüssel war, wie
einer der diesen ganzen Scheiß kreiert gegen die, die Scientology angreifen, um allen
möglichen Dreck zu finden. Kriminelles zu finden, dies hat er getan, er trinkt, er rennt
mit einer Hure durch die Gegend, was auch immer.
L: Geben sie das an die Leute weiter, damit diese versuchen, Einfluß zu nehmen,
Einfluß auf den Richter. In anderen Worten würde das besagen,
J: Sie geben es den Freunden, den Familienangehörigen weiter, damit diese sich
eine spezielle Meinung bilden.
L: Was ist das Ziel ihrer Ermittlungen?
J: Den Richter zu Fall zu bringen.
L: Dies ist eine sehr wichtige Sache, denn wenn sie über das Sexualleben des
Richters Informationen bekommen, sein Geschäftsleben, seine Kredite, alles was ihn
diskreditieren könnte, geben sie es wohl an seine Kollegen weiter.
J: Zum Abschluß. Sie können ODC und CDC anwenden.
L: CDC ist was?
J: Covert Data Collection (verdeckte Ermittlungen)
L: Erzählen Sie über diese Covert Data Collection.
J: Nun ODC, da kann man alles offene Material erhalten, bei CDC werden Freunde
befragt, Geschäftspartner, irgend jemand versucht, die Bankauszüge zu erhalten, ein
anderer die Telefongespräche.
L: Wenn Sie sagen irgend jemand, beinhaltet dies, das es legal gemacht wird,
meinen Sie dies so?
J: Nein, sie bezahlen Leute, die es für sie machen.
L: Sie würden jeden dafür bezahlen.
J: - wie einen Privatdetektiv, wenn der sagt, "ich kann dies machen, ich
bekomme dies."
L: Ich kann illegale Bankauszüge erhalten, illegale Telefongespräche. Sie
bezahlen ihn ganz bewußt und der Kirche erzählen sie, " ich kann diese
Telefongespräche illegal bekommen", und die Kirche würde sie bezahlen. Die Leute,
die sie bezahlen, sind die Rechtsberater.
J: Das bestimmt alles die OSA, und die Rechtsberater bezahlen die
Privatdetektive. Es sieht aus, wie wenn es legal wäre, es macht einen prima Eindruck,
aber es geht von dem OSA zu den Rechtsberatern und die beauftragen die Ermittler und so
bekommen sie ihre Informationen.
L: Würden die Ermittler den Rechtsberatern erzählen, daß sie die Bankauszüge
illegal bekommen können, ebenso die Telefongespräche, oder würden sie erzählen -
J: Lassen sie es mich erklären, OK, Das ist die Weise, wie es gemacht wird. Sie
haben verschiedene Ermittler, es ist wie ein Netzwerk, Gene Ingram ist die Hauptperson. Er
kennt alle, mit denen er zusammen arbeitet. Die Sache geht folgendermaßen ab, " Hey
Gene, es wäre prima, wenn wir einige Bankauszüge bekommen könnten oder seine
Telefonnummer, damit wir wissen, mit wem er telefoniert." Oder was immer.
L: Wer würde so etwas fragen?
J: Nun, Insider, das ist die Art, wie sie die Sache hypothetisch aussehen
lassen. Wie Lynn Farney, wenn ihm ein Fall zugewiesen wird, zu den Rechtsberatern sagt,
" Wäre es nützlich, wenn wir dies oder dies über den Richter wüßten, oder ein
anderer Rechtsanwalt, wenn wir es wüßten und die Informationen erhielten, die besagten,
daß er jedes Wochenende mit einer Prostituierten zusammen ist, oder seine Frau betrügt,
oder was auch immer. Würde das uns helfen, oder ist er bereits gegen Scientology
eingestellt und erzählt alles mögliche." Welchen Dreck sie auch immer ausgraben würden,
der Rechtsberater käme zu der Feststellung "Ja, Ja, das würde uns helfen".
Scientology zeigt den Rechtsberatern eine hypothetische Situation auf, "Wenn wir
diese Information hätten, würde es dann unseren Fall günstig beeinflussen? Ja".
Selbstverständlich weiß er, über was gesprochen wird. Dann gehen sie zu einer Person
wie Gene Ingram und sagen, " Paß auf, laß uns das herausstellen, wir müssen dies
über den Kerl wissen, wir müssen wissen, mit wem er telefoniert, wir brauchen
Telefonaufzeichnungen, wir benötigen diese Art von Material."
L: Sie würden wirklich Gene erklären, "Wir brauchen
Telefonaufzeichnungen, Bankauszüge."
J: Ja, richtig. Und dann zu Gene, "Wer kann das beschaffen?" Gut Gene,
"Ich weiß, so und so können wir es machen, aber es geht auf Deine Kosten." Und
Gene würde es machen, wie aufgetragen. Dann würden sie den Rechtsberatern erklären,
"Wir werden diese Information erhalten, wir haben die Person beauftragt, die in Dein
Büro kommt und Du bezahlst sie. So schieben sie im allgemeinen das Geld rüber.
L: Ein paar wichtige Fragen. Wer würde im allgemeinen Gene Ingram erklären,
daß er Telefonaufzeichnungen und Bankauszüge beschaffen soll. Welche Person?
J: Marty Rathbun, Lynn Farney, jedenfalls in der Zeit, über die ich spreche.
Lynn Farney würde es tun, und dann gab es da noch einen Typ, Ben. Ben irgendwas von der
OSA. Ben Shaw?
L: Ben Shaw?. OK. Wußten sie, daß es illegal ist, sich Telefongespräche und
Bankauszüge zu beschaffen.
J: Natürlich, selbstverständlich. Aber es ist ein Teil ihrer Richtlinien,
ODC/CDC.
L: Sie haben genommen, was immer sie bekommen konnten, aber den wichtigen
Unterschied, den wußten sie.
J: Ich kann nicht für jedermann Vorstellung sprechen, sie wußten, daß es
illegal war, aber sie wußten auch, wie sie vorgehen sollten, damit nichts bekannt wurde.
L: Sie wußten, daß es illegal war, sie fragten nach illegalen Dokumenten, sie
bezahlten Rechtsberater, um das Gesetz zu brechen und diese illegalen Dokumente zu
erhalten -
J: Sie haben nicht die Rechtsberater bezahlt, die Rechtsberater haben das Geld
den Ermittlern übergeben.
L: So, sie haben die Ermittler nicht bezahlt, sie haben es nicht direkt getan.
Die Rechtsanwälte taten es.
J: Die Rechtsberater taten es.
L: Also, haben die Rechtsanwälte, und dies ist ein wichtiger Unterschied, haben
die Rechtsanwälte gewußt, daß Scientology den Rechtsberatern erzählt, sie sollten die
Ermittler auffordern, Bankauszüge und Telefongespräche zu beschaffen?
J: Selbstverständlich.
L: Sie wußten es. Können sie einige Namen nennen.
J: Earle Cooley wußte alles von dem Abkommen. John Peterson, der tot ist,
wußte alles. Moxon, er ist damit groß geworden mit dieser Art der Ermittlungen, er kam
hoch durch all diesen Schmutz und Dreck.
L: Er wußte davon. Ungefähr wie -
J: OK, machen wir weiter.
L: Heller, Larry Heller?
J: Larry Heller, eine große Nummer, ja, selbstverständlich. Larry Heller,
Sherman Linske, sein kleiner Bruder.
L: Drescher?
J: Das ist keiner, den ich gut kenne.
L: Wie ist es mit Yingling? Monique Yingling?
J: Ich weiß nicht. Ich müßte etwas Material sehen.
L: Das ist ein neuer Name. Alle anderen Rechtsberater von Scientology die Sie
kannten, die auch die privaten Ermittler kannten, welche die illegalen Dokumente
beschafften, wurden von denen dafür bezahlt. Für die illegalen Dokumente, die
Telefonaufzeichnungen - Joe Yanni, OK, lassen wir den weg. Würden Sie das wiederholen?
J: Nein, ich würde nie was gegen Joe sagen.
L: Joe ist OK, ich habe mit ihm die ganze Zeit verhandelt, ebenso Margaret. Wir
sind damit fertig.
J: Ich würde nie etwas über ihn sagen ohne seine Erlaubnis.
L: Diese Bankauszüge, wie war das, meine wurden dreimal geknackt.
J: Das ist nicht schwer.
L: Drei mal, mit einem Paßwort drauf. Einige bezahlen Geld, um Bankauszüge zu
erhalten. Sie haben es wohl von einem "Verräter" erhalten.
J: Möchten sie eine Endlosschraube hören. Das geht von Berater zu Berater, ich
möchte nicht wissen, wieviel Geld sie jedem zahlen. Sie werden feststellen, daß da eine
Menge Geld von den Rechtsberatern bezahlt wird.
L: Wieviel denken Sie, wird für diese illegalen Bankauszüge bezahlt? Was
denken Sie, $ 2,000, $ 5,000? Irgendwelche Vorstellungen?
J: Das war für mich nicht notwendig zu wissen. Nicht jeder hatte diese
Informationen.
L: Frage, wenn sie es erreichen würden, wenn die Rechtsanwälte die Ermittler
veranlassen würden, die Auszüge zu beschaffen -
J: Sie hören nicht genau zu. Rechtsanwälte hatten nichts damit zu tun. Die
Kirche selbst würde zu ihren leitenden Ermittlern gehen und sagen, dies ist -
L: Als würden sie zur Kirche gehen und nicht zu den Rechtsberatern. Diese
bezahlen praktisch blind?
J: Richtig.
L: Heilige Scheiße
J: Ja. Sie bekommen es nur gesagt, wir besorgen sie, bezahlen ihnen Geld, bum.
Sie werden nur benutzt.
L: So läuft der ganze Schwindel.
J: Sie werden nur gebraucht, um zu zahlen, um es korrekt aussehen zu lassen.
L: Sie wußten davon, daß -
J: Rechtsberater wissen nicht, was da eigentlich geht, und sie wollen es auch
gar nicht wissen, das sagen sie einem auch. Das ist in Ordnung, wie das ganze läuft ist
deine Sache, erzähl mir aber nicht darüber, aber ich bezahle dir einige Ermittler und
wenn du einige Informationen erhalten kannst, die ich gebrauchen kann, prima.
L: Sie bezahlen also die Ermittler, damit sie das Zeug irgendwie bekommen, und
sie wissen, daß die Ermittler es nur illegal erhalten, aber da sie die Dokumente nicht
sehen, sie stellen nur die Schecks aus, hat alles den Anschein der Legalität in der
Anwaltskanzlei und es hat auch so auszusehen, weil Scientology nicht für die illegalen
Informationen bezahlt, sie erhalten sie nur.
J: Ja, aber Scientology bezahlt dafür. Es kommt von -
L: Es ist durch die Rechtsberater "gewaschen?"
J: Richtig
L: Also erhält Scientology die Bankauszüge, die Telefongespräche, was für
illegale Unterlagen hätten sie noch gerne zusätzlich?
J: Sie würden Deine ganze Strafakte bekommen, es ist so verdammt einfach, jede
Art von Unterlagen.
L: Etwa eine gerichtliche Vernehmung, vertrauliche Auszüge, strafbare
Handlungen, würden sie solches bekommen?
J: Was ich gesagt habe, würden sie bekommen, wenn sie etwas über die
kriminellen Geschichten wissen wollen, sie bekommen wie (schnippt mit den Fingern). Eine
normale Person kann das nicht bekommen. Es ist vermutlich nicht verfügbar.
L: Was gibt es sonst noch für Arten der Covert Data Collection? Was würden sie
noch machen, welche Informationen würden sie noch sammeln?
J: Steuerunterlagen, hauptsächlich Vermögensangaben, Telefonaufzeichnungen.
L: Steuerunterlagen, IRS 1040, wie die eigenen IRS Aufzeichnungen?
J: Natürlich, sie wissen, daß sie es bekommen können. Sie können alles
bekommen.
L: OK.
J: OK, lassen Sie uns eine Unterbrechung machen. Ich bin von dem heute erledigt.
Lawrenz Wollersheim und Jesse Prinz, Band 2
24. August 1998
L: 2, 3, 4, 5, 6. Heute ist der 24. August, ein Montag. Dieses ist Lawrence
Wollersheim. Ich bin zusammen mit Jesse Prince. Wir sprechen über seine Erfahrungen mit
Scientology. Jesse, ich möchte noch mal als besonders wichtig hervorheben, daß Sie uns
nur Tatsachen erzählen, so wie Sie gehört, gesehen, getan haben, was andere Leute taten,
Namen, soviel Geschehnisse wie möglich, so genau wie möglich, und gelegentlich werde ich
Sie zu ganz bestimmten Dingen fragen und da möchte ich beginnen. Was ich Ihnen in einem
Dokument gezeigt habe, nennt sich "Tod, Psychosen und Scientology" wobei es sich
um Fragmente einer vertraulichen Datenbank über Mitglieder von Scientology handelt, die
mysteriös verstorben sind, einen versuchten oder vollendeten Selbstmord begangen haben,
psychotisch geworden sind oder von Scientology in irgend einer Weise mißbraucht wurden.
Denn Scientology verdrängt alle schlechten Nachrichten, nur die Ermittlungsabteilung und
einige Leute dürfen es wissen, damit keiner davon weiß, wenn etwas schief läuft und
diese Sachen sind schlimm genug, und der einzige Weg auf dem man es zurückverfolgen kann,
ist, es Stück für Stück, wie ein Puzzle, wieder zusammenzusetzen. Sie würden erstaunt
sein, was all die Jahre schon gebracht haben, wieviel kleine Stücke wir zusammengetragen
haben, die uns Familien und andere Personen gegeben haben, damit sie verstehen, was mit
ihrem Kind, mit ihrem Ehemann oder Ehefrau geschehen ist. Mit dieser Einleitung lassen Sie
uns direkt einsteigen. Sie haben einige Anmerkungen mit gelbem Stift gekennzeichnet.
Erzählen Sie uns einfach, was Sie wissen, Sie können den Punkt lesen und dann alles
behandeln, an das Sie sich erinnern.
J: Die erste Sache, die ich ansprechen will ist (liest vor) "Flo Barnett,
a.k.a. Milder, die an einigen Schußwaffenwunden starb. Sie war die Schwiegermutter von
David Miscavige. Kurz vor ihren Tod hat sie erklärt, daß sie eine Auseinandersetzung mit
David Miscavige hatte und drohte damit an die öffentlichkeit zu gehen und Scientology zu
verklagen." Was ich darüber weiß, ich schätze, es war die Zeit als sie starb,
nein, es war etwas davor, weil ich Shelly Miscavige auditierte.
L: Shelly ist eine seiner Zwillingsschwestern?
J: Shelly Miscavige ist die Ehefrau von David Miscavige, oder war es in dieser
Zeit, ich nehme an, sie ist es noch. Ich auditierte sie und sie erzählte mir von der
Tatsache, daß sie eine schwarze Person in der Familie habe. Sie erzählte weiter, daß
ihr Stiefvater schwarz war und mit ihrer Mutter gelebt hat. Sie erzählte mir, daß es den
Anschein hatte, daß alles gut ginge und sie eine der Personen war die Verständnis dafür
hatte und sich um sie kümmerte. Sie erzählte, daß einige Leute behaupteten, daß er ihr
Geld wegnehmen würde. Sie erwähnte mir gegenüber, daß er gerade mit einem Job
beschäftigt sei und für andere Personen Sachen erledigen würde. Er hatte keinen festen
Job wie etwa von 9-5 anwesend sein. So weit sie sehen konnte, kümmerte er sich sehr gut
um ihre Mutter. Sie war glücklich, eine schwarze Person dort zu haben. Sie erwähnte,
daß David Miscavige ihm begegnet sei und nicht sehr begeistert davon war, da andere
Familienmitglieder die Mutter gemieden haben.
L: Die Mutter ist Flo Barnett?
J: Ja, da sie mit dieser schwarzen Person verheiratet war. Dann Pooh, die ich
nur als Pooh und Sarge kenne, eine von Shellys Schwestern, die eines der Ehepaare
waren, die zusammen mit L. Ron Hubbard auf der Ranch waren, kurz davor und während der
Zeit und all die Zeit vor Hubbards Tod, während er starb und auch die Zeit danach und
zwar als Bedienungspersonal. Ich erinnere mich mit ihr gesprochen zu haben und ebenso mit
David Miscavige, später, als die Frau tot war. Damals wußte ich schon, daß sich David
Miscavige nicht für seinen Schwiegervater interessierte, aber dann erzählte Shelly mir -
und sie war in dieser Sache längst nicht so gesprächig wie bei anderen Dingen, da sie
ständig mit mir sprechen wollte - sie erzählte mir, daß ihre Mutter Selbstmord verübt
habe, indem sie mehrmals mit einem Gewehr auf sich geschossen habe. Ich habe ihr in die
ausdruckslosen Augen gesehen und gesagt, "Wie zum Teufel kann sich eine Person selbst
töten, indem sie sich selbst mehrmals mit einem Gewehr anschießt." Sie hat mich nur
angesehen und gesagt, "Ich weiß nicht, ich weiß wirklich nicht, wie sie gestorben
ist, aber sie hat verschiedene Schußwunden." Sie sagte, daß David Miscavige
behauptete, daß der Schwiegervater es getan habe. Aber sie glaubte nicht, daß der
Schwiegervater es war, da beide sich liebten. Sie war sehr traurig über diese Sache. Ich
konnte sie nicht dazu bringen, darüber zu reden. Ich war die Person, die sie auditierte
und Sie wissen, wir machen all diese Scientology Routine.
L: Sie wollte überhaupt nicht darüber sprechen?
J: Nein, sie war ganz in einem Zustand von tiefer Trauer. Sie weinte. Es machte
allerdings keinen Sinn, daß sich ihre Mutter mehr als einmal mit einem Gewehr
angeschossen hat. Und wie konnte das überhaupt passieren, sie wollte absolut nicht darüber
sprechen, hat ihr Schweigen nicht gebrochen, trotz der Fragen, ob da ein Problem ist, ob
da ein Withold ist, diese Art Fragen.
L: über was -
J: - all die Sachen, um die Angelegenheit zu lokalisieren und zu lindern.
L: Haben Sie irgend etwas über einen Konflikt zwischen David und seiner
Schwiegermutter gehört? Haben Sie irgend etwas gehört, daß darauf hindeutete, dies ist
zutreffend und dies nicht, etwa daß sie von David Mayo auditiert wurde und David
Miscavige darüber sehr verärgert war. Haben sie irgend so was gehört?
J: Ja, ja, jetzt erinnere ich mich wieder. Sehen Sie, es war in dieser Zeit, als
wir Bob Mithoff dort eingeplant hatten bei David Mayo und es war bekannt, daß Flo mit
diesen Leuten in Verbindung stand und Material erhielt. Ja, das war es. Ja, er war
verärgert.
L: Haben Sie irgendwie Kenntnis davon, daß eine offene Aktion in bezug auf Flo
Barnett erfolgte, um sie zurückzubringen, sie zu stoppen, oder um sie von ihrer Tochter
fern zu halten, sie komplett von ihrer Tochter abzuschneiden, seiner Frau?
J: Ja, ich weiß, man hat es getan. In der Kirche gab es einige unterschiedliche
Untersuchungsbereiche, die alle eine Quelle hatten, David Miscavige. Wie Sie sagen, werden
Informationen verteilt. Ich wußte gerade soviel, die nächste Person wußte soviel, die
nächste Person wußte wieder etwas anderes.
L: War David Miscavige, technisch gesehen das was sie PTS nennen, da er eine
Schwiegermutter hatte, die Mutter seiner Frau, die schlechtes/ falsches Auditing erhielt?
J: David Miscavige ergriff seinerseits Maßnahmen, zusammen mit Marty Rathbun.
L: Marty Rathbun war beteiligt?
J: Ja
L: Haben Sie irgend eine aktuelle Kenntnis davon, was sie getan haben könnten,
als sie was gegen Flo Barnett unternahmen?
J: Was ich weiß, als es zu dieser Situation kam, ist, daß alle normalen
Untersuchungswege aufgehoben wurden und alle Informationen die es dazu gab,
ausschließlich zu ASI und Marty gingen, spezielle was mit PIs und Mitarbeitern zu
tun hatte. Es kam nie etwas heraus.
L: Glauben Sie, daß private Ermittler in die Sache mit Flo Barnett verwickelt
waren?
J: Mit Sicherheit. Ja.
L: Wenn Sie da noch mehr wissen, berichten Sie, wenn nicht, lassen Sie uns
weitermachen mit dem nächsten Text. Sonst noch was?
J: Ich schätze, daß der einzige wichtige Punkt bei dieser Untersuchung, als
sie gemacht wurde, Flo war, denn sehen Sie, ich glaube, daß ich mich deshalb daran
erinnere, weil wir darüber gesprochen haben und ich mich deshalb erinnere, weil es auf
einer Operation beruhte, die Personen ausgeführt haben, die mir untergeordnet waren.
L: So wurde Ihnen auch wieder die verdeckten Operationen genommen.
J: Richtig, als ihr Name bekannt wurde und man entdeckte, wer sich dahinter
verbarg, daß es etwas mit Flo Barnett zu tun hatte, wurde uns die Sache entzogen. Es
wurde bewußt von andern übernommen.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Der nächste ist Punkt 9, "John Coletto. SO Stat, wurde psychotisch und
suizidgefährdet, während er auf OT III war. Ganz kurz danach hat er seine Frau, Diana
Coletto erschossen. Dies geschah 1979 vor dem Ashoe in Los Angeles. Kurz danach hat er
sich selber umgebracht. Das GO hat große Anstrengungen unternommen, um die ganze Sache zu
vertuschen." Darüber habe ich bereits schriftlich berichtet.
L: Wir haben es besprochen. Welches Auditing hatte er? Lassen Sie mich erklären
warum ich das frage, es geht um das Ethik-Auditing im RPF. Waren Sie selber im RPF,
vielleicht waren Sie selber an diesem Punkt.
J: Ich war dort, als er in das RPF kam.
L: Er war im RPF?
J: Oh, ja, ich beschäftigte mich mit ihm.
L: Wurde er im RPF psychotisch?
J: Das ist es, was passierte. Er kam sichtbar verstört, sehr verstört, da er
hin und her geschoben worden war, von einem Platz zum anderen, bis er durch Leute vom G0
gekascht und in das RPF gebracht wurde. Andre empfing ihn als einen bocen?, ich empfing
ihn als einen Abgeordneten bocen?, und der RPF MAA war damals entweder Harry Peneer oder
Dick Jones. Wir haben alle Personen, die ins RPF kamen empfangen. Ich erinnere mich, als
John Coletto kam, er war sehr verstört. Da gab es genaue Vorschriften, wo die Leute
hinzugehen hatten und ich habe selbst mit ihm gesprochen um herauszufinden, was mit ihm
los war. Er erzählte mir, daß er sehr darüber verstört ist, daß Scientology ihn von
seiner Frau getrennt habe. Sie sagten ihm, daß er eine SP sei und man konnte sehen wie er
seinen Halt verloren hatte, alles. Er war äußerst gestreßt, äußerst verstört, ohne
jegliche Übereinstimmung mit sich, und unter der Oberfläche brodelte es, kam es hoch.
Man konnte es sehen.
L: Wurde er von den GO-Leuten körperlich festgehalten?
J: Ja.
L: Er wurde mit Gewalt auf dem Schiff festgehalten. Wurde er daran gehindert, es
zu verlassen?
J: Wir sprechen nicht über das Schiff, dies passierte im blauen Komplex.
L: Oh, im blauen Komplex. Wenn er versuchte zu gehen, haben sie ihn mit
körperlicher Gewalt davon abgehalten?
J: Oh ja, von anderen RPF Leuten.
L: Wiederholte Male?
J: Wann immer er es versuchte. Er wurde für eine Weile überhaupt nicht aus dem
Gebäude gelassen. Er wurde von 4 oder 5 Leuten bewacht. Als er sich etwas beruhigt hatte,
bekam er ein weißes Armband. Er machte das Spiel einfach mit und als er das weiße
Armband erhielt und ihm damit erlaubt war nach draußen zu gehen, verschwand er.
L: Davor war er eingesperrt?
J: Ja.
L: Er wurde eingesperrt, um seinen eigenen Willen zu brechen?
J: Die Sache war so. Wir waren im 7. Stock des Komplexes in einem Seitenflügel.
Da gab es nur zwei Wege nach draußen, es sei denn, sie sind aus dem Fenster gesprungen.
Da gab es eine Person an jedem Ausgang, wissen Sie, wie die QMs in der Nacht, sie
bewachten die Türe, so daß niemand, nicht nur er, jeder andere auch, nicht unbemerkt
gehen konnte.
L: Hatten Sie das Gefühl, daß er gegen seinen Willen festgehalten wurde?
J: Na klar. Er wollte dort nicht bleiben.
L: Hatten Sie jemals die Gelegenheit, etwas über ihn zu erfahren - Ich weiß
nicht, ob Sie Zugriff hatten - und ich werde Sie nur nach PC Folders fragen, wenn es in
Verbindung mit kriminellen Aktivitäten steht, oder wenn Leute körperlich oder geistig
geschädigt wurden. Ich bin nicht daran interessiert zu erfahren, was Leute in ihren früheren
Leben taten, ihre sexuellen Erlebnisse, dies ist nicht der Punkt. Ich möchte erfahren, ob
die Organisation daran beteiligt war, daß die Leute psychotisch wurden, bedroht wurden
und sie haben nichts gewußt, als ihn gegen seinen Willen einzusperren.
J: Ja, das ist die klassische Situation.
L: Wissen Sie von irgendeiner angemessenen Person, die ihn auditierte, sein CS
oder der Ethik-Officer und glauben Sie, daß er durch eine gewaltsame Handlung an die
Grenze gebracht wurde, psychotisch zu werden.
J: Ja, das war es. Als er kam, war bereits bekannt, daß er damit gedroht hatte,
sie umzubringen. Er hatte es bereits gesagt, bevor er ins RPF kam, dies wurde dem RPF/MAA
mitgeteilt. Ich versuche, mich an den Namen des Typen zu erinnern, der mir das erzählt
hat, daß es dem GO bekannt ist.
L: Das GO hat es bereits gewußt?
J: Das GO hat ihn dahin gebracht, sie wußten bereits, daß er seiner Frau
gedroht hatte, sie umzubringen, sie wußten es, sie hatten ihn bereits als psychotisch
eingestuft.
L: Er wurde also von der Organisation als psychotisch eingestuft?
J: Ja
L: ..und gegen seinen Willen in einem Gebäude eingesperrt?
J: In einem bewachten Gebäude.
L: Hat er irgendwelches Auditing erhalten, war er auf den vertraulichen Stufen?
Nichts über seine Fallstufe, wußten Sie, auf welcher Fallstufe er war? War er auf OT
III?
J: Nein, ich weiß gar nichts. Zu der Zeit war ich ein Nichts. Ich habe nichts
von diesen Dingen getan, ich wußte nichts davon.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Sie werden den Rest der Geschichte damit beenden.
L: Ja.
J: "Punkt 10, Bob Schafner war auf OT III."
L: Wirklich, warum bringen wir es nicht jetzt gleich auf das Band, mit alledem,
was Sie über den Typ wissen, der seine Frau erschossen hat und wo Marty Rathbun dabei
war, nur eine kurze Darstellung.
J: Ich fasse es kurz zusammen. Nachdem er sein weißes Armband bekommen hatte,
was bei Scientology bedeutete, daß sie dich in einer Nußschale genug beeinflussen
konnten, damit Du draußen all das machst, was sie Dir anweisen. Er rannte mit seinem
weißen Armband herum und erzählte, wie großartig alles ist und wie gelöst er sich fühlt.
Aber ich konnte in seinen Augen sehen, daß dies nicht der Fall war. Ich konnte in seinen
Augen sehen, daß der Fall mit seiner Frau keinesfalls erledigt war. Es war ungefähr ein
oder zwei Tage, nachdem er sein weißes Armband erhalten hatte, daß er verschwand,
gegangen, einfach gegangen. Und im RPF, John Coletto ist abgehauen, alle wurden verflucht,
erhielten alle niedrige Zustände, weil er abgehauen war. Besonders der RPF/MA, der nach
meinem Wissen zu dieser Zeit Harry Paneer war. Einige Tage vergingen. Wir waren oben im 7.
Stock, ich schätze es war Studierzeit, hörten wir diese Schüsse. Wir rannten alle raus,
um nachzusehen, und da war ein Auto, ich glaube es war ein kleines weißes Auto, und ein
Haufen Leute standen herum. Sie sagten "John Colletto!" Wir wußten, daß er
gedroht hatte, seine Frau umzubringen. Man hörte die Worte, John Colletto hat gerade
Diane Colletto erschossen und ist davongelaufen. Nun suchte ihn die Polizei genauso wie
alle anderen. Dann das GO, die Leute vom Guardians Office kamen raufgerannt, um uns von
den Fenstern wegzuholen, damit wir das Massaker nicht sehen konnten. Innerhalb einiger
Tage, vielleicht auch eine Woche, es wurde von einer Person des GO erzählt, ich glaube es
war Tom irgendwer, daß man John Colletto gefunden hatte, tot durch Selbstmord mit der
Waffe, mit der er auch seine Frau erschossen hatte und zwar in den Wäldern von Hollywood
mit einem Abschiedsbrief, in dem er Scientology beschuldigt.
L: Er hat Scientology beschuldigt?
J: Ja.
L: Stand das je in den Zeitungen?
J: Nein, nicht das ich wüßte, aber ich habe mir mein eigenes Bild gemacht.
L: Sie wissen es also nicht genau. OK. Ich werde Sie jetzt einige Sachen fragen.
Wie war die Geschichte, mit der sie versuchten, das ganze zu vertuschen?
J: Ich habe keine Ahnung.
L: Haben Sie eine Vorstellung, was sie Dianes Eltern erzählten?
J: Nein, ich war im RPF.
L: OK, denken Sie, es ist eine zulässige Frage, denken Sie; daß das GO Jagd
auf den Typ gemacht hat?
J: Ich weiß genau, daß sie es gemacht haben. Polizei, jeder war hinter ihm
her.
L: Meinen Sie, daß das GO seine eigenen Unterlagen benutzt hat, um ihn aufzuspüren
und niederzumachen, egal wo er ist?
J: Nun, und dies ist absolut meine Meinung, ich denke ja. Wenn ich all das in
Betracht ziehe, was das GO gewöhnlich benutzt, bis zu LSD in der Zahnpasta, es lag an
ihnen, den Typ aufzuspüren.
L: War ihre Priorität, ihn vor der Polizei zu finden oder für die Polizei.
J: Einfach ihn zu finden.
L: Sie haben nie etwas seitens des GO gehört - der Typ wurde gefunden zusammen
mit einem belastenden Schreiben für Scientology. Gut, lassen wir es. Gehen zum Nächsten
Punkt.
J: (liest vor) "Bob Schafner war auf OT III und hatte dadurch Probleme. Er
fuhr mit dem Fahrrad unter einen Laster und starb sofort, etwa 1987 oder 1988." Ich
habe von diesem Vorfall gehört, über den ich mich auch schriftlich geäußert habe.
Bobby und Cindy Schafner, waren ständig unter Druck durch ihren Wunsch nach Kindern, und
Kinder waren eben nicht erwünscht, man runzelte darüber die Stirn. Bobby Schafner war
der Typ, der alle elektrischen Angelegenheiten erledigt hat, der Typ von Mitarbeiter, der
fast alles konnte. Ich erinnere mich ganz besonders an den Zeitplan, den wir einhalten
mußten, 30 Stunden arbeiten und dann 3 Stunden schlafen.
L: Sie gaben 30 Stunden gearbeitet und für drei Stunden geschlafen. Wie lange
hat das gedauert?
J: Einige Wochen.
L: Einige Wochen, 30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe.
J: Leute sind buchstäblich umgefallen.
L: Schafner hatte auch diesen Zeitplan
J: Ja. Es endete damit, daß er sich einen Finger abschnitt. Er kam ins
Hospital. Er war so glücklich darüber. Ich erinnere mich daran, wie er sagte, "weil
ich die Chance habe zu schlafen. Ich habe nichts gemerkt, ich war völlig weggetreten, als
es passierte, da ich durch den Zeitplan nicht mehr wußte, was los war. Ich bekam eine
Chance zum Schlafen und als ich aufwachte, habe ich festgestellt, daß mein Finger ab war.
L: Warum sind sie so mit ihm umgegangen?
J: Mit uns allen, 125 Leute mußten so arbeiten.
L: Alle, die zu der Zeit im RPF waren?
J: Ja.
L: Es lief also folgendermaßen, 30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe. Und plötzlich
hat er sich den Finger abgeschnitten?
J: Richtig. Die Leute arbeiten hauptsächlich darauf hin, um schlafen zu
können. Ich erinnere mich, es wurde zu einer Streitfrage. Sie haben geheiratet, ich
glaube es war im RPF, und so kam die Frage auf, ob sie zusammen sein dürfen, einmal in
der Woche, wie ein Ehepaar und Sex haben können. Sie haben es so gemacht und Cindy
Schafner wurde schwanger. Sie wurde darüber aufgeklärt, wie falsch es ist, schwanger zu
sein und Kinder zu haben. Ich weiß, Bobby war sehr verärgert über diesen Punkt. Ich
glaube, er war Jude oder so was, ich bin nicht sicher. (ich denke, er war es. Er hatte
eine ganz genaue Vorstellung von einer Familie. Sein Konzept einer Familie ging über das
von Scientology hinaus. Er hatte strengere Maßstäbe. Er sprach mit mir darüber, wie
wichtig es war, Kinder zu haben und all das. Und dann untersagten sie ihm, Kinder zu haben
und er war ständig in Ethik. Es war, als ob er die ganze Zeit seinen Kopf in den Händen
gehalten hat.
L: Wurde man bestraft, wenn man Kinder bekam?
J: Natürlich
L: Welche Art von Strafen
J: Niedrige Zustände, konstant niedrige Zustände.
L: Wenn man also schwanger war und Kinder bekam, mußte man auf einem niedrigen
Zustand arbeiten und extra Arbeiten verrichten und all diese Dinge?
J: Ja
L: Haben sie versucht, seine Frau zu überzeugen -
J: ..abzutreiben, ja.
L: Waren sie mit diesem Versuch erfolgreich?
J: Ja, sie haben sie angeschrien, "warum sind sie so selbstsüchtig und
wollen ein Kind haben."
L: Hatte sie schließlich eine Abtreibung?
J: Ich erinnere mich nicht, da kurze Zeit später die ganze Arbeit im Komplex
begann und sie anfingen, die Leute in die Organisation zurückzubringen. Sehen sie,
während dieser Zeit arbeitete jeder für $ 4.30 die Woche. Aber als alles fertig war in
dem Komplex, wurden die Leute zurück in Organisationen gebracht. Er kam vom ASHO und sie
haben ihn zum ASHO zurück geschickt. Ich habe ihn kurz danach gesehen, ich glaube, er und
Cindy hatten ein Kind zusammen.
L: Er kam also aus dem RPF zurück, und die Sache mit dem Unfall und was ihm da
passierte, dies war als er im ASHO zurück war.
J: Richtig
L: Wissen Sie etwas darüber, wie es passierte?
J: Nein, nichts. Ich erinnere mich, daß ich mit Bobby Schafner gesprochen habe,
als wir wieder draußen waren, da ich die Person war, die die meisten Leute zu überprüfen
hatte, die im RPF gewesen waren, um sicher zu stellen, ob sie ihr Co-Auditing fortsetzten.
Sie haben diesen Co-Auditor geschaffen und ich gehörte zu diesem technischen Personal.
Ich habe ihn gesehen und zu ihm gesagt, "Wie gehts." Er fing an, mir zu
erzählen, daß es im ASHO genauso zuging wie im RPF, der gleiche Zeitplan, kein Schlaf,
kein Essen, die Leute anschreien und die Leute schreien die ganze Zeit zurück. Er fühlte
sich schlecht, wie wenn er gerade aus dem RPF gekommen wäre. Er gab zu, daß er sich
keineswegs glücklich fühle.
L: Meinen Sie, daß sein Urteil dadurch gemildert wurde, daß er so wenig Schlaf
hatte durch die vielen Stunden, die er gearbeitet hat?
J: - und kein Essen, keine Nahrung.
L: Mangel an Schlaf, Mangel an Nahrung.
J: Ja.
L: Lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. Phoebe Moro. Ich kann sehr wenig zu Phoebe Moro sagen, da sie schon weg
war, als ich kam. Ich weiß nicht, was mit ihr geschah und in welcher Situation sie sich
befand, aber ich weiß, daß sie auditiert wurde, bis zu dem Tag, an dem sie starb und den
Körper haben sie außer acht gelassen, sie haben sie einfach sterben lassen.
L: Auditing als Sterbehilfe.
J: Richtig
L: Hatte sie Krebs, war sie unheilbar krank?
J: Sie war unheilbar krank.
L: Haben sie unheilbar kranken Leuten Auditing verkauft mit der Hoffnung auf
Heilung.
J: Es ist keine Voraussetzung, aber ich habe es immer und immer wieder gesehen.
L: Erzählen sie, was sie sahen.
J: Als ich auf Flag war, als Cramming-Officer, sind sehr oft Leute gekommen, die
unheilbar krank waren, aber natürlich haben sie behauptet, es gehe ihnen gut. Da gab es
diesen Typ, sein Name war Skip irgendwas. Er hatte eine Rückenoperation und konnte kaum
laufen. Ich habe ihn einige Zeit auditiert. Er hatte ständig solche Schmerzen, daß
allein das Auditing, bei dem er auf einem Stuhl saß, zu einem Alptraum wurde. Ja, es gab
diese Art von Leuten. Da gab es einen mit Krebs, von dem ich gehört habe, aber ich kann
mich momentan nicht an seinen Namen erinnern.
L: Erinnern Sie sich an Namen von Personen, die unheilbar krank waren und
Auditing bezahlt haben, weil man ihnen erzählte, man könne sie damit heilen, ganz
subtil, jene Art von Methode, die in einem Menschen falsche Hoffnungen wecken mit einem
ganzen Bündel von Auditing? Wissen sie da etwas?
J: Das ist alles, was ich weiß. (Lesend) "John Peterson, früher einer der
führenden Anwälte von Scientology." Was ich über John Peterson weiß ist, daß er
die Art von Rechtsanwalt war, die Scientology so häufig wie möglich benutzt hat und dann
haben sie sich über ihn lustig gemacht. Ich glaube, daß er homosexuell war. Sie stellten
ihn an und benutzten ihn, die Ermittler zu bezahlen, von denen er nur sehr wenig wußte.
In anderen Worten, Leute wie Marty Rathbun, Gary Clinger, und andere Leute hatten viel
Erfahrung im Umgang mit Privatermittlern, im Benennen der Operationen und den Anweisungen,
was zu tun war - John Peterson war lediglich der Typ, bei dem das ganze Geld durchlief.
Dafür haben sie ihn hauptsächlich gebraucht. Eine Menge wichtiger Treffen, ich schätze,
es hat ihn zufrieden gestellt zu versuchen, einige wichtige Ideen umzusetzen, und die
privaten Ermittler für die Durchführung der Operationen zu bezahlen. Bob Mithoff zu
bezahlen, jeder wurde bezahlt.
L: Haben Sie irgendeine Vorstellung, wieviel diese Leute bezahlt bekamen.
Irgendwelche Schätzungen, was die unterschiedlichen Operationen gekostet haben?
J: $ 15,000, $ 20,000 für Bob Mithoff.
L: In welchem Zeitraum?
J: Ein Monat, 1 1/2 Monate.
L: Für 1 _ Monate, um sich in eine rivalisierende Kirche einzuschleusen, zu
zerstören -
J: Aufzeichnungen zu stehlen -
L: Aufzeichnungen stehlen -
J: Desinformationen zu plazieren
L: Half er beim Abhören?
J: Nein, aber ich weiß, daß er einbrach. Er wußte, wo sie die geheimen
Materialien eingeschlossen hatten, er ist wirklich eingebrochen und hat ihnen die
Materialien gestohlen. Er hat Desinformationen verbreitet und für Unterbrechungen aller
Art gesorgt.
L: Galt David Mayos Gruppe als eine kompetente religiöse Gruppe?
J: Ja, auf dem Gebiet der wichtigen OT Ebenen.
L: Gab es in der Scientology Kirche jemand, der das wußte und sagte, "wir
müssen diese religiöse Gruppe zerstören, diese religiöse Gruppe die David Mayo
darstellt?"
J: Sicher
L: Wer?
J: David Miscavige
L: Sie sagten buchstäblich, "wir müssen das AAC zerstören?"
J: Richtig. Vicky Aznaran. Ich selber sagte, daß wir sie los werden müssen.
L: Gab es irgendeine Diskussion darüber, was sie tun würden, um diese
rivalisierende fromme Gruppe zu zerstören?
J: Ja. Da gab es die Vorstellung, sie in den finanziellen Ruin zu treiben, durch
ständige Operationen, durch verdeckte Operationen, Klagen, endlose Rechtsstreitigkeiten
um sie bankrott zu machen.
L: Hat irgend jemand wirklich etwas darüber gesagt, an das Sie sich erinnern
können, daß man heimlich eine elektronische Abhöranlage installieren will, um die
Organisation zu kontrollieren?
J: Ja.
L: Wer sagte das?
J: Ich bin nicht sicher, wer es war, aber ich weiß, wer es tat.
L: Wer tat es?
J: Gary Clinger.
L: Gary Clinger
J: Richtig. Er mietete eine Wohnung über dem ACC und benutzte einige
Abhöreinrichtungen, um zu erfahren, was da unten los war.
L: So, Gary Clinger war doch aber ein Teil der Scientology Kirche?
J: Im Religious Technology Center, eine Person, die mir in den
Ermittlungsangelegenheiten direkt unterstand.
L: Er war Ermittler?
J: Er war ein Fallofficer für Ermittlungen.
L: Hat David Miscavige die Informationen der illegalen überwachung gesehen?
J: Auf einer täglichen Grundlage.
L: So, er hat es nachgeprüft und gewußt, daß es illegal ist?
J: Ich war die Person, die die aktuellen Berichte, die vom Fall Officer
geschrieben wurden, erhalten hat. Es war mein Job, die Berichte des RTC Fall Officers zu
ASI zu bringen, für Lyman, Marty, Dave Miscavige.
L: So, alle drei haben die Berichte erhalten?
J: Ja.
L: Und sie hatten Kenntnis von all den illegalen Aktivitäten?
J: Ja. Ich erhielt auch Ermittlungsberichte des OSA Netzwerks, aber nur von
einigen Operationen, nicht von allen.
L: Sie hatten also Einblick in zahlreiche und verschiedene Operationen?
J: Zahlreiche Fall Officers berichteten mir täglich von verschiedenen
Operationen.
L: Ist es richtig zu sagen, daß OSA einige ihrer Leute drin hatte und Sie nur
einen ihrer Leute. Mir ist von einem anderen operativen Mitarbeiter der bei OSA war
erklärt worden, daß sie sich immer dreifach abgesichert haben. Üblich waren drei
Operationen und keiner wußte von der anderen und so hatten sie immer plausible Antworten
und wenn eine Sache schief ging, konnten sie immer noch das andere gebrauchen und so auch
feststellen, wer möglicherweise gelogen hat.
J: Absolut korrekt. Ich habe drei verschiedene Berichte von ein und demselben
Ereignis erhalten, mit drei verschiedenen Ansichten, aber es war niemals ersichtlich, wer
der Agent war, und die Nachrichten wurden so dargestellt. Quelle sagt , blah, blah, was
sie gesehen hat. Wenn Sie den Bericht zu Ende gelesen haben, wurde er automatisch
vernichtet, damit es nie zu Schwierigkeiten durch Ermittlungsberichte kommen konnte. Es
war die Regel, sie zu zerreißen.
L: Sie haben eine Menge Berichte zerrissen?
J: Jeden Tag
L: Haben Sie jemals einen Bericht erhalten, der darüber sprach, daß sie
falsche Dokumente in der religiösen Gruppe um David Mayo benutzten? Daß Bob Mithoff darüber
berichtete, es gäbe falsche Dokumente in der Organisation?
J: Daran kann ich mich ehrlich nicht erinnern. Ich weiß, daß Bob Mithoff
Finanzunterlagen gestohlen hat und sie der Kirche brachte.
L: Er hat Finanzunterlagen gestohlen?
J: Gestohlen oder kopiert und sie zu uns gebracht.
L: Von dieser konkurrierenden Religion
J: Weil wir wußten, wieviel Geld sie jede Woche verdienten und wen sie
auditierten. Ebenso liefen Operationen gegen Leute, die ins AAC gingen, einfach, um sie
davon abzuhalten.
L: Sie machten verdeckte Operationen gegen die Mitglieder dieses Glaubens, diese
religiöse Splittergruppe, um die Gruppe zu zerstören, um sie zu überzeugen, nicht mehr
zu dieser Organisation zu gehen.
J: Richtig. Wir wollten sie schikanieren und bedrohen.
L: Schikanieren oder bedrohen. Können Sie es ein wenig näher bezeichnen, was
sie unter schikanieren und bedrohen meinen, damit sie überzeugt sind weg zu bleiben?
J: Verschiedene Telefonanrufe, Nachstellungen, wir hatten einen privaten
Ermittler, der ihnen ständig folgte.
L: War es üblich, durch Beobachtungen einzuschüchtern?
J: Ja
L: Es wurde absichtlich beobachtet, um die Person einzuschüchtern.
J: Ja, ich erinnere mich an das eine mal, wo wir David Mayo wirklich ins TV
brachten. Er dachte, er sei in einem Fernsehprogramm, es war etwas, was Gene Ingram
eingefädelt hatte. Er saß da, sie hatten Licht an, die Kameras und all das Zeug, sie
haben ihn wie einen Dummkopf aussehen lassen. Da gab es nie ein TV, da war niemand, der an
dem interessiert war, was er machte. Er dachte allerdings, es wäre so. Das war eine
allgemeine Operation, an die ich mich erinnere. Jemand hinschicken, der sich als Reporter
einer Zeitung ausgab und so tat, als wolle er helfen, die schrecklichen Sachen über
Scientology aufzudecken. Aber in Wirklichkeit ist es nur ein Privatdetektiv.
L: Versuchen, soviel wie möglich heraus zu bekommen. So haben sie es mit David
Mayo gemacht. Können Sie sich an andere erinnern.
J: Bent Corydon auch.
L: Bent Corydon. Kennen Sie Einzelheiten von Mitgliedern dieser religiösen
Gruppe?
J: Flo Barnett
L: Flo Barnett wurde schikaniert, verdeckte Operationen wurden durchgeführt.
J: Das war außerhalb von diesem Bereich und außerhalb meiner Sicht. Als es
bekannt wurde, daß sie auf dieser Linie war, es wurde durch eine Quelle bekannt, die für
das Religious Technology Center arbeitete, daß sie sich dort befand. Ab diesem Punkt
gingen die Informationen nur noch zu ASI, zu David Miscavige. Von diesem Moment an, hatten
wir nichts mehr mit Flo Barnett zu tun.
L: Denken Sie, bei ihrer Erfahrung mit verdeckten Operationen, daß es da noch
eine weitere verdeckte Operation gegen Flo Barnett gab. Vielleicht, weil sie dachten, daß
die Sache ziemlich heiß war.
J: Lassen Sie mich die Frage notieren.
L: Gab es irgendwelche weiteren verdeckten Operationen, in die Sie verwickelt
waren, in der Zeit, als Sie damit zu tun hatten. Was ich merkwürdig finde ist, daß sie
Ihnen den Fall Flo Barnett entzogen, wegen möglicher Sicherheitsbelange oder
Risikosituationen, war es eine Risikosituation oder eine peinliche Situation? Ist Ihnen
das jemals vorher geschehen, können Sie sich erinnern, daß solche Risikosituationen
Ihnen immer entzogen wurden, was bedeuten würden, daß Ihnen immer Risikosituationen
entzogen wurden. Aber wenn Sie Ihnen vorher nie etwas entzogen haben, nur den Fall von Flo
Barnett.
J: Das ist nach meiner Erinnerung das erste mal gewesen, da David Miscavige
persönlich daran interessiert war, deshalb.
L: Konnte die Kirche feststellen, daß David Miscavige versuchte, eine Reform zu
erreichen oder eine bessere Art von Scientology, nicht Miscavige, ich meine David Mayo.
Behauptete er, daß er den richtigen Weg gewählt hat, den besseren Weg, daß er den
technischen Dienst verbessern will? Hat er jemals diesen Anspruch erhoben, der auch bei
Scientology bekannt wurde?
J: Ich denke der Anspruch von David Mayo war, daß er einiges geschrieben hatte,
oder der Autor der NOT Materialien war. Er konnte es besser als irgend ein anderer in der
Kirche, weil er derjenige war, der sie geschrieben hatte.
L: Er erfand es.
J: Er hat es nicht erfunden, er hat es geschrieben und hat viele Sachen
herausgefunden, über die er geschrieben hat. Er hat es mir selber erzählt, er saß
zusammen mit L. Ron Hubbard und L. Ron Hubbard hatte eine Idee und dann hatte Dave eine
Idee, erzählte sie und er sagte, "das ist gut, schreib es auf." Das war die
Art, wie die NOTs Serie geschrieben wurden. Ich glaube 1 - 48 kamen auf diese Weise
zustande. Ich glaube, in meiner Zeit ging es bis 53. Ich glaube, daß dann Mithoff
angefangen hat, die Sachen zu schreiben, um die Quelle für die Technik zu werden, nachdem
David Mayo gegangen war. Dann sahen sie die Sachen durch und brachten Verbesserungen an,
damit es aussah, als ob David Mayo etwas falsch gemacht hatte. In den meisten Fällen
blieb es jedoch das gleiche.
L: Haben sie es bemerkt.
J: Um ihre Frage zu beantworten, seine größte Sache war, "Hey, ich habe
diese Unterlagen geschrieben."
L: Meinen Sie, das Material wurde überarbeitet, nicht weil es wirklich schlecht
war, oder weil es Teil des Diskreditierungsprogramms war.
J: Totales Diskreditierungsprogramm.
L: Welchen Anlaß haben Sie, das zu glauben?
J: Weil Ray Mithoff eine Kampagne startete und erklärte, daß er einige
Originalanweisungen gesehen habe und dann einige Ausgaben, die in unterschiedlichen
Punkten Abweichungen enthalten haben und ich glaube, eine Ausgabe von 1983 diskreditierte
David Mayo als Verbrecher durch seine Zusammenstellung des NOTs Materials, die NOTs
Ausgaben von ihm selber.
L: Glauben Sie, daß dies mehr eine PR Maßnahme war, Black PR, oder glauben
Sie, daß es einen wirklichen Grund gab?
J: Da war eine Ausgabe von Scientology International ED, zu der Zeit von Ray
Mithoff geschrieben. Ja, es war nur PR, die dazu dienen sollte, ihn zu diskreditieren.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt auf der Liste gehen.
J: Wir haben über John Peterson gesprochen und haben die Angelegenheit nicht zu
Ende gebracht. Was geschah, als John Peterson krank wurde. Sie zwangen ihn zum Auditing.
L: Was bedeutet das, sie zwangen ihn zum Auditing?
J: Ihm klar zu machen, daß er sich schlecht fühlt, weil er es nicht bekommt.
Wenn sie uns vertreten, dann haben sie zu glauben, was wir sagen, und man muß Auditing
nehmen, nur das hilft. Da gab es dieses Programm von David Miscavige, in dem dargelegt
war, daß Rechtsanwälte auf alle Fälle Auditing erhalten müssen.
L: Da gab es also ein Programm, das besagte, daß Rechtsanwälte auditiert
werden müssen.
J: Joe Yanni, John Peterson, Earl Cooley, sie alle gingen ins Auditing.
L: Wer noch, Tresher, Heller?
J: Heller ging zum Auditing.
L: Diese Typen haben Auditing erhalten.
J: Sie begannen mit dem Life-Repair. Zuerst Wortklären, dann Life Repair. Joe
hatte wirklich eine harte Zeit mit seinem Auditing. Joe Yanni.
L: Er ist ein Alkoholiker
J: Joe Yanni?
L: Ja.
J: Das habe ich nicht bemerkt. Er war hinter verschiedenen Frauen her. Er war
mit einer Frau Namens Dora verheiratet und es war ein Durcheinander. John Peterson, und
alle anderen gingen immer in das Celebrity Center, und sie wurden aufgefordert, das zu
tun. John Peterson -
L: Sie wurden buchstäblich bestellt, oder wurde es vorgeschlagen?
J: Vorgeschlagen.
L: Ihr gesamtes geschäftliches Ansehen wurde dadurch gefördert, da sie
ebenfalls den religiösen Service der Kirche in Anspruch genommen haben
J: Genau. John Peterson hat es eine Zeitlang erhalten.
L: Mußten sie dafür bezahlen, oder haben sie es so bekommen?
J: Sie haben es so bekommen.
L: Unbezahltes Auditing.
J: Ja, im Celebrity Center.
L: Bevor wir weitermachen, noch eine wichtige Frage. Gab es irgendwie Aktionen,
die dem Sec-Check ähnlich waren?
J: Ja.
L: Denken Sie, daß David Miscavige die Unterlagen durchgesehen hat, um sie
beeinflussen und kontrollieren zu können?
J: Ja.
L: Warum glauben Sie das.
J: Weil es das ist, was sie mit jedem tun. Das beste, um jemand zu
kontrollieren, ich schätze das beste Resultat, daß man erhalten kann, ganz egal, wie es
genannt wird. Es war mit Sicherheit die beste Art, die Rechtsanwälte an Scientology zu
binden.
L: Ist kostenloses Auditing die normale Praxis?
J: überhaupt nicht.
L: Wo haben Sie Leute gesehen, die jemals kostenloses Auditing erhalten haben?
J: Berühmtheiten.
L: Berühmtheiten erhalten kostenloses Auditing. Zum Beispiel wer?
J: Priscilla Presley, John Travolta, Tom Cruise, Chick Corea, Stanley Clarke,
Kirstie Alley.
L: Sie erhalten alles kostenloses Auditing. Wieviel?
J: Genug, um sie wieder auf Linie zu bringen, genug, um sie freiwillig in der
Organisation zu halten, damit sie nach noch mehr Service fragen.
L: Die Kirche verspricht ihnen kostenloses Auditing, damit sie wieder zurück
kommen?
J: Sie verspricht es nicht, sie gibt es ihnen. Es nennt sich das Celeb- Projekt.
Sie haben es für eine längere Zeit laufen lassen.
L: Wieviel Wert hat dieses kostenlose Auditing, das den Berühmtheiten in den
scientologischen Top-Centers gegeben wurde, in Barwert. Nur mal eine Schätzung.
J: Viele zehntausend Dollar, allein für John Travolta, vielleicht auch mehr als
$ 100,000.
L: So, John Travolta, da läßt sich mit Sicherheit sagen, daß er für seinen
Einsatz für Scientology durch freien Service bezahlt wurde. Tom Cruise wurde für seinen
Einsatz für Scientology durch freien Service bezahlt.
J: Nicole Kidman.
L: Nicole Kidman erhielt kostenlose Dienstleistungen.
J: Sie wollte offensichtlich nichts damit zu tun haben. Jedenfalls wird
öffentlich behauptet, daß sie nichts mit Scientology zu tun hat.
L: Nicole Kidman wollte kein Auditing mehr.
J: Richtig, und hat gesagt, daß sie keine Scientologin ist und auch nichts
damit zu tun haben möchte.
L: Wie kann Tom Cruise weiter mit ihr zusammen sein, wenn sie nichts mit
Scientology zu tun haben will.
J: Er ist von Scientology schon zu dem Zeitpunkt darauf aufmerksam gemacht
worden.
L: Wegen seiner Frau.
J: Ich kann es mir nur vorstellen, ich kann nur vermuten.
L: Wie neu ist diese Information?
J: Spanky hat mir davon erzählt, als ich im Juli mit Dan Leipold in LA zusammen
war.
L: Wer hat sonst noch kostenlosen Service von Scientology erhalten? Kirstie
Alley, können Sie schätzen, wieviel kostenlose Dienstleistungen sie erhalten hat, in
diesem Programm für die Berühmtheiten?
J: Ja. Ich kenne die Leute, die am meisten erhalten haben, John Travolta,
Priscilla Presley, Lisa Presley, vermutlich auch Cick Corea als nächster.
L: Kirstie Alley?
J: Sehr wenig. Kirstie war sonderbar. Aber sie hat einiges bekommen. Sie war auf
dem Narconon-Programm.
L: Sie hatte eine Neigung für Koks. Doch lassen sie mich eine andere
interessante Frage stellen. Sie haben kostenlosen Service erhalten. Haben andere
Scientologen auch diesen kostenlosen Service erhalten?
J: Die Anwälte?
L: Die Anwälte. Ich bin etwas entsetzt. Ich war 11 Jahre bei Scientology und
jeder hatte zu bezahlen, selbst der, der einen Vertrag für 1 Billionen Jahre
unterschrieben hatte, oder nur für drei Jahre. Ich habe nie gesehen, daß man dafür
etwas bekam.
J: Wenn sie berühmt genug waren, haben sie es kostenlos erhalten.
L: War man berühmt genug, war es kostenlos?
J: Earl Cooley war es, "ich bezahle doch nicht für diese verdammte Sache,
alle wollen mich auditieren, OK, aber ich weigere mich zu bezahlen." Dann kam er zu
einem Punkt, wo sie sagten, "Nun mußt Du für das Auditing bezahlen", damit
hörte dann alles Auditing auf. Zur Hölle mit diesem Auditing. Ich weiß, er hat eine
ganze Menge Auditing erhalten. John Peterson hat Auditing erhalten und dann hat er
aufgehört und gesagt, er will es nicht mehr, er wollte nicht weiter auditiert werden.
Genau an diesem Punkt war John Peterson schon stark verwickelt, weil er jedermanns
Rechnung bezahlte.
L: Wußte er, was los war mit diesen illegalen Aktionen Bankauszüge zu
beschaffen.
J: Ja, er wußte es.
L: Er wußte es?
J: Ja, er wußte es.
L: Die gestohlenen Bankauszüge, die gestohlenen Telefongespräche, IRS
Steuerunterlagen, gestohlen, was gab es noch zum stehlen?
J: Arbeitsplatzunterlagen.
L: Medizinische Berichte. Sie haben sie aus einem Krankenhaus gestohlen.
J: Für einen Betrugsfall.
L: Für einen Betrugsfall, Sie meinen, jemand hat sich dafür ausgegeben, um die
Unterlagen zu erhalten. Vor einigen Monaten hat jemand angerufen und sich unter meiner
Person vorgestellt, um zu veranlassen, daß meine Bankauszüge nach Florida geschickt
werden. Sie haben den Exekutive Direktor der Bank angerufen und erzählt, er sei der
Ehemann und wolle die Bankauszüge und solche Sachen. Was läßt Sie glauben, daß John
Peterson ein Frontkämpfer für die illegalen Aktivitäten von Scientology war?
J: Weil er da gesessen und darüber gelacht hat. Wie, "Ihr bringt mich da
wirklich in eine Scheißsituation und das ärgert mich." Er hat dies zu Marty Rathbun
gesagt.
L: War David Miscavige ebenfalls anwesend?
J: Ja, David Miscavige sagte so etwas wie, "Wenn es ihnen zu heiß ist,
gehen sie aus der Küche. Wenn sie die Hitze nicht vertragen, verlassen sie die Küche."
L: Das haben sie ihm gesagt. Marty Rathbun war da, Lymann Spurlock? Sie haben
alle diese illegalen Aktivitäten diskutiert, und die Anwälte wußten, daß es illegal
war -
J: Sicher.
L: und die Mengen von Geld?
J: John Peterson, war der, bei dem das meiste Geld durchfloß.
L: Geben Sie uns ein Beispiel, wieviel Geld das war.
J: Hunderttausende.
L: Hunderttausende für illegale Aktionen, um illegal Unterlagen zu erhalten.
J: Das machte die intensiven verdeckten Operationen möglich.
L: Intensive verdeckte Operationen.
J: Illegales sammeln von privaten Informationen, überwachungen.
L: Wurde das auch bei Richtern gemacht.
J: Aber sicher, bei jedem
L: Haben Sie je Namen von Richtern gehört, bei denen diese Unterlagen gesammelt
wurden, besonders der Name von -
J: Breckenridge.
L: Breckenridge vom obersten Gericht in LA, sie haben illegal beschaffte
Unterlagen gehabt. Wer noch?
J: Also, der andere, wer war der andere? Der andere Richter, der mit unserem
Fall befaßt war? Swearinger.
L: Vom Obersten Gerichtshof in LA, Richter Ronald Swearinger, sie haben das
alles bekommen -
J: Soviel wie sie konnten.
L: Noch ein Richter, von dem Sie gehört haben?
J: Da war noch ein anderer von der schlechten Sorte, den sie nicht leiden
konnten.
L: Richter Ritchie, haben Sie je diesen Namen gehört?
J: Ja, ich habe gehört wie Marty den Namen genannt hat.
L: Krenzman von Florida, Richter Krenzman.
J: Da gibt es einen anderen, an den ich denke.
L: Richter Margolis?
J: Ja, diesen Namen habe ich auch gehört.
L: War das im Zusammenhang mit dem Projekt, Unterlagen über die Richter zu
beschaffen.
J: Es war jeder Richter, der eine unbequeme Entscheidung gefällt hat.
L: Ist es sicher zu sagen, daß es jeder Richter war, der gegen Scientology
entschieden hat, und in welcher Zeit war das nach Ihrem Wissen?
J: Das oberste Gebot war, daß all die Richter unter Druck gesetzt werden
sollten, die eine Entscheidung gegen Scientology gefällt hatten.
L: Indem die anderen die Informationen bekommen haben.
J: Von Freund zu Freund, oder, jemand hat gesagt -
L: Von den Operationen, bei denen verdeckt gearbeitet wurde, von den illegalen
Unterlagen.
J: Richtig. Ich erinnere mich besonders an Breckenridge, Marty hat es
rausgelassen.
(Ende der Bandseite)
L: Wir starten mit der Seite zwei des Bandes, Sie sprachen über Richter
Breckenridge und Marty Rathbun.
J: Ich erinnere mich, daß Marty Rathbun wirklich so was sagte, daß man
versuchen wolle, Breckenridge in Frauengeschichten zu verwickeln.
L: Im Zusammenhang mit Prostituierten?
J: Ja.
L: Wissen Sie, ob diese verdeckte Operation durchgeführt wurde?
J: Nein, weiß ich nicht.
L: Lassen Sie uns zurück gehen, wir schweifen sonst vom Thema ab. Wir haben
noch einiges vor uns.
J: John Peterson wurde blasser und blasser, und er wurde immer dünner, er war
in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung. Ich erinnere mich, daß ich ihn besucht
habe und er nicht gut beieinander. Dann hat er mit jemand gesprochen, ich glaube Marty hat
ihn wegen dem Auditing wirklich schikaniert und darüber sollte eine Abmachung getroffen
werden. Ich glaube, an diesem Tag ist er gestorben.
L: Er starb an dem Tag. Sie haben ihn schikaniert mit dem Auditing. Wissen Sie,
welches Auditing er zu dieser Zeit erhalten hat?
J: Life Repair
L: Life Repair, ist das nicht so ein OW-Repair, Life-Repair. Die Leute erzählen
Dinge, die sehr beschämend sind, und die sie in ihrem Leben wirklich in Verlegenheit
bringt?
J: Ja, Ja. das haben sie schon bei Joe gemacht, und Joe war deswegen wütend.
L: Wann war er wütend?
J: Beim Sec-Check, da sie gedroht hatten, seiner Frau Dora zu erzählen, was er
mit seinen Freundinnen machte, den Sekretärinnen im Büro.
L: So, und das ist wirklich passiert, daß sie ihn zwangen, ins Auditing zu
gehen, ihn dazu brachten zu bekennen, daß er seine Frau betrog und ihm dann drohten,
während er Anwalt von Scientology war, er hat für sie gearbeitet und sie haben ihm
gedroht, seiner Frau von seinen Affären zu erzählen -
J: Wenn er das nicht wieder in Ordnung bringt, mit seinen Affären, aufhört und
sich mehr dem zuwendet, was man ihm gesagt hat zu tun.
L: Etwas genauer. Was sollte er genau tun?
J: Er sollte der leitende Berater für die Technology sein. Das bedeutete, daß
er jede Unze seiner Zeit für Scientology aufbringen sollte, im Gegensatz zu seinen
verschiedenen Klienten.
L: Wurde ihm gesagt, daß er irgend etwas illegales, unmoralisches tun sollte,
oder etwas, was er nicht tun wollte? Wissen Sie, daß er so was gefragt wurde?
J: Nein, das kann ich nicht sagen.
L: Ich hörte von einem anderen geheimen Mitarbeiter, und wir wissen nicht, ob
das stimmt, daß er illegal medizinische Berichte von Charlie ORielly beschaffen
sollte, um Charlie ORielly zu diskreditieren, zu behaupten, daß er in einem
Psychiatrischen Krankenhaus war oder in der Drogenrehabilitation, um ihn unmöglich zu
machen.
J: Es kann sein, daß er das gefragt wurde.
L: Sie wissen nichts davon.
J: Das wäre etwas, was Marty ihm ganz beiläufig beigebracht hätte.
L: Ist Marty im allgemeinen die Person - wer ordnet die meisten schmutzigen
Operationen an?
J: Marty
L: Marty Rathbun ist der Typ, und dann leitet er die Daten weiter an -
J: Er hat einige Helfer, wie Lynn Farney einer von ihnen ist. Er ist so ein Typ,
der die dreckigste Arbeit macht. Und Ben Shaw. Er und Ben Shaw machen die dreckigste
Arbeit.
L: Außer Lynn Farney, Ben Shaw -
J: Gary Clinger.
L: Gary Clinger, Marty Rathbun, wer ist am meisten verstrickt in die
verbrecherische Seite von Scientology?
J: David Miscavige.
L: David Miscavige.
J: Lyman Spurlack auf der Unternehmerseite. Er ist so dreckig.
L: Wenn Sie sagen, seine Mitwirkung ist so dreckig, was macht er besonders
Illegales?
J: Steuer, und wer da mitmacht, undatierte Rücktritte, bevor man anfängt. Eben
diese dreckigen Sachen, wie es eine gute Zusammenarbeit verlangt. Er ist einer von denen,
der das immer gemacht hat.
L: Scientology hat geschworen, daß sie keine undatierten Rücktrittsschreiben
mehr benutzen, die aus der Zeit des GO stammen, aus der Zeit, als Mary Sue Hubbard
geschaßt wurde, und daß dies die früheren bösen Typen waren.
J: Nein. Ich habe es 1982 gemacht. Das war üblich, wenn man im Vorstand war. Es
wurde von uns erwartet, daß wir es taten, wir sagten, wir tun es nicht, aber du mußt es
tun.
L: Wer hat Ihnen dies gesagt?
J: Lyman Spurlack und David Miscavige.
L: Sie waren mit Ihnen im Zimmer und sagten Ihnen, daß Sie eine undatierte Rücktrittserklärung
unterschreiben sollten, das ist illegal, Sie waren nicht verpflichtet, das zu tun, aber
Sie mußten es irgendwie tun. Das war 1982.
J: Für den Fall, daß man ausflippt. Es ist ihre Versicherungspolice.
L: Haben Sie auch noch eine andere unterschrieben.
J: Ich sollte es.
L: Wie sind Sie aus dem Vorstand des RTC ausgeschlossen worden?
J: Einige Typen kamen herein und haben mir erklärt, daß ich es nicht mehr bin.
Sie hatten ja die undatierte Unterschrift -
L: Sie zeigten Ihnen ihre Rücktrittserklärung.
J: Klar, sie brauchen gar nichts machen. Ich hatte dann noch etwas anderes zu
unterschreiben.
L: Hatten sie eine Vorstandssitzung, wo Sie anwesend waren und man über ihren Rücktritt
abgestimmt hat, was ja normal ist.
J: Nein, nichts davon.
L: Sie hatten kein Recht, ihre Meinung oder ihren Protest auszudrücken.
J: Nein, nichts dergleichen.
L: Es war einfach so.
J: Zusammenfassend wurde erklärt, daß sie unterschrieben haben, sie sind raus,
hier ist eine Sache, die ist mehr wert als Sie.
L: Wann haben Sie das unterschrieben? 82?
J: Ja.
L: In welchem Jahr wurden Sie entfernt?
J: 87.
L: Fünf Jahre später kommt jemand ins Zimmer und sagt, "sie sind nicht
mehr länger im Vorstand", ohne jegliche legale Handhabe, entsprechend den Gesetzen
Kaliforniens, und den Vorschriften, wie so eine Firma gemäß den Rechtsvorschriften zu führen
ist. ?
J: Das ist ein großer Witz.
L: Kennen Sie andere Personen, die auch unterschrieben haben?
J: Vicky Aznaran, Warren McShane.
L: Warren McShane, der aktuelle Kopf des RTC, hat eine undatierte Rücktrittserklärung
unterschrieben?
J: Jim Mooney, einer der Verwalter von CSI.
L: Jim Moony, Verwalter von CSI.
J: Jeder unterzeichnet eine undatierte Rücktrittserklärung für seinen Rücktritt.
L: Sie erzählen, daß Warren McShane, der Typ, der bei Gericht gegen FACTNet
ausgesagt hat, ist kein legitimierter Direktor des RTC, weil er einen Betrug unterstützt
hat, um Direktor zu werden und ist nun Direktor durch Betrug?
J: Richtig. Gut, er hat eine undatierte Rücktrittserklärung unterschrieben.
Das bedeutet lediglich das, was ich gerade erklärt habe, wenn sie abdrehen, sind sie weg,
es ist eine Versicherungspolice.
L: In welchen anderen Abteilungen der Scientology Kirche wird dies genauso
praktiziert, so wie sie es sagen können?
J: In jeder.
L: In jeder?
J: Jeder einzelne in der Scientology Kirche. Jeder, den ich kannte und der im
Vorstand war, hat undatierte Rücktrittserklärungen unterschrieben. David Miscavige
erklärte mir, daß selbst Mark Yeager unterschrieben hat.
L: Mark Yeager hat unterschrieben? Glauben Sie, daß Marty Rathbun und David
Spurlock auch unterschrieben haben?
J: Ja, ich denke so. Ich habe es jedoch nicht gesehen. Aber ich weiß, daß es
die Praxis ist und jeder war verpflichtet, es zu tun.
L: Jeder.
J: Jedes Vorstandsmitglied ist dazu verpflichtet undatierte Rücktrittserklärungen
zu unterschreiben.
L: Hören wir auf damit. Noch was über Peterson. Der Tag, an dem er starb, traf
er eine Vereinbarung, wurde er dazu gezwungen? War es eine intensive Vereinbarung?
J: Ich war dort, aber Sie wissen, wie hartnäckig Scientologen sich benehmen
können, "Sie müssen dies wirklich tun". Ich weiß, Marty war wirklich an John
Peterson dran.
L: Wäre es angemessen zu sagen, daß er versucht hat, ihn zum Auditing zu
zwingen?
J: Ja, das wäre richtig.
L: Es wäre also angemessen, das zu sagen.
J: Er hat es abgelehnt. Das war es. Eine Woche ist vergangen.
L: Er starb nach dieser Vereinbarung, die er abgelehnt hatte.
J: Weniger als 24 Stunden, er hatte einen Herzinfarkt. Sie lachten darüber, sie
lachten darüber, wie wenn es die lustigste Sache der Welt wäre.
L: Wer lachte?
J: David Miscavige, Lyman Spurlock, Norman Starkey, Marty Rathbun, weil er es
uns erzählt hat, Vicky lachte darüber. Sie sagte, dieser verdammte Homosexuelle hatte
einen Herzinfarkt, er hätte sich auditieren lassen sollen.
L: Sie sagten das über den Mann, den sie jahrelang dazu benutzt hatten, Geld für
ihre illegalen Handlungen zu verteilen, der loyal zu ihnen war als ihr Anwalt, tot, und
nun lachten sie über ihn, nachdem er gestorben war?
J: Zu Hause.
L: Bei ihm zu Hause lachten sie?
J: Nein, er starb zu Hause. Später in dem Konferenzraum, wo wir alle zusammen
waren mit Mark Jaeger.
L: Und sie lachten wirklich über diesen Mann, der loyal für sie gearbeitet
hatte, der sich selber in Gefahr gebracht hatte, seine Seele verkauft hatte als Anwalt,
und nun lachten sie über seinen Tod.
J: Richtig. Ich brauche eine Unterbrechung. (Pause im Band)
J: OK, nachdem jeder so richtig über den Tod von John Peterson gelacht
hatte, den alten toten Homosexuellen, wurde festgelegt, daß wunderschöne, wunderschöne
Blumen für sein Begräbnis gekauft werden müssen, egal, was es kostet. Sie hatten
wunderschöne kleine Sprüche von jeder Organisation, wie wenn es dem RTC vorgelegt worden
wäre, "John, wir vermissen Dich, wir danken Dir für all Deine Hilfe." Es war
eine ausgezeichnete Show zu dieser Zeit, und ich möchte heute sagen, daß ich damals das
Gefühl hatte, ein Teil einer Mafia Organisation zu sein. Diese Gefühllosigkeit und dann
dieses Festhalten, wie wenn sich Schönheit und Häßlichkeit miteinander vermischen. Zu
der Zeit, als ich dort saß, war ich es gewohnt, Anzüge für $ 500 zu tragen, beim
Schneider gemacht, all dieses Zeug. Dann war da das falsche Gefühl von Macht, extrem
falsche Macht über Leben und Tod.
L: Lassen Sie mich noch was über zwei andere Bereiche fragen. Zuerst die Berühmtheiten.
Wurden sie empfangen, indem es ihnen erlaubt war spezielle Scientology Zentren zu betreten
und zwar ohne Gebühr und konnten sie in speziellen Räumlichkeiten oder Suiten bleiben so
lange sie wollten? War es ihnen möglich, alle Scientology Einrichtungen in der ganzen
Welt zu benutzen ohne Gebühr?
J: Bestimmte Berühmtheiten sehr wohl, sie hatten Carte-Blanc in den besten
Scientology Niederlassungen.
L: Namen, ein paar Namen.
J: Ich will ihnen ein ganz besonderes Beispiel geben. John Travolta bekommt die
Auditoren in sein Haus geschickt und muß nicht dafür bezahlen. Rick Shee, er war einer
von denen, Chris Sillock war ein anderer. Auf Kosten von Scientology ist man hinter ihm
hergeflogen, nur um ihn zu kontrollieren. Speziell John Travolta war so ein Fall, der
nicht mehr hören wollte und nur allein gelassen werden wollte.
L: Er versuchte also, Scientology zu verlassen?
J: Viele Male. Dann kamen sie mit diesen freien Kosten. Für dies, für das,
diese Sachen.
L: Sie haben die Auditoren zu ihm nach Hause geschickt, haben die Auditoren um
die Welt fliegen lassen und der Zweck war die Unterstützung-
J: Gute Verhältnisse mit der Person.
L: - Kontrolle von John Travolta. Haben Sie je die Diskussion gehört "wir
müssen diesen Auditor schicken, damit wir die Kontrolle über John Travolta behalten.
J: Ja.
L: Wer hat das gesagt.
J: David Miscavige, Norman Starkey.
L: Noch andere Berühmtheiten, denen sie die Auditoren ins Haus schicken, oder
hinter ihnen herfliegen -
J: Spezielle Behandlung, ja, Tom Cruise. Er ging sehr schnell hoch, tat alles,
ich meine ich habe noch nie jemand so schnell die scientologischen "Level"
durchlaufen sehen. Tom Cruise kam von Nichts zu Clear zu OT zu NOTs, fast in einer
Sitzung, wie im Fall. Ich weiß es, weil ich selbst dabei gesessen habe und die E-Meter
Drills mit ihm durchgeführt habe, damit er lernt, sich selber zu auditieren. Ich machte
solo Drills mit ihm, damit er auch dies konnte. Als ich ihm das erste mal begegnete, war
er nichts.
L: Glauben Sie er tat es -
J: Ich bin noch nicht fertig, lassen sie mich zu Ende berichten. Und dann, als
er das alles hinter sich hatte, arrangierte Lyman Spurlock seine gesamte Scheidung von
Mimi Rogers ohne jede Gebühr und hat alles Finanzielle geregelt.
L: Scientology hat geholfen, die Scheidung von Mimi Rogers zu regeln?
J: Sie vereinbarten die Abmachungen, ja. Nach dieser Abmachung hat sie glaube
ich $ 10 Millionen erhalten.
L: $ 10 Millionen?
J: Und dann nahmen sie Tom Cruise -
L: War Mimi Rogers zu dieser Zeit ein Mitglied von Scientology?
J: Es wurde erzählt, sie sei eine "unzufriedene Scientologin". In
anderen Worten, sie hatte mit Scientology überhaupt nichts zu tun.
L: Es waren keine Anwälte eingeschaltet, war das nur Marty? Wer brachte die
Scheidung durch?
J: Lymann Spurlock. Lyman Spurlock tat es - David Miscavige spielte eine
entscheidende Rolle bei der Scheidung.
L: Wenn Sie sagen, er spielte eine entscheidende Rolle, was meinen Sie, was er
tat?
J: Vor allem sprach er mit Tom Cruise, erklärte ihm genau seine Mängel,
"wie, Ihre Finanzen sind unter totaler Kontrolle, Sie sind Legasteniker, es fällt
Ihnen schwer, etwas zu lesen, da sind bestimmte Sachen, die Ihnen sehr schwer fallen. Wir
helfen Ihnen. Sie machen einfach das, was wir Ihnen sagen".
L: Tom Cruise ist Legasteniker?
J: Ja.
L: Es fällt ihm schwer zu lesen?
J: Sie wissen, das Umstellen der Wörter.
L: Sie erklärten Tom Cruise, einfach das zu tun, was sie ihm sagten?
J: Ganz besonders, du bist in guten Händen, wir haben die ganze Erfahrung,
Lymann hat geschäftliche Erfahrung, er ist Wirtschaftsprüfer. Er saß und saß, machte
die ganze Revision und die Finanzunterlagen von Tom Cruise. Dann -
L: Sie bekamen die kompletten Finanzunterlagen von Tom Cruise, das gesamte
Wissen über das Leben dieses Burschen.
J: Alles, das komplette Wissen. Dies ist, was es so wichtig macht. Er war nun in
Nicole Kidman verliebt und er hatte die Vorstellung, daß er mit Nicole Kidman durch ein
Feld mit Weizen läuft. Nun passierte folgendes. In der Gegend von Gilman Hot Springs
haben Leute von der Golden Air Production wochenlang in der Nacht ein Feld bearbeitet und
Weizen angepflanzt, das gewachsen ist, und als Nicole Kidman kam, gab es ein Weizenfeld,
durch das er mit ihr laufen konnte.
L: Wieviel Geld meinen Sie, wurde aufgewendet, um dies zu erstellen?
J: Zehntausend Dollar.
L: Ein Feld der Grasphantasie erstellen, damit Tom Cruise Nicole Kidman verführen
kann und dies in Verbindung mit Scientology -
J: Golden Air Productions.
L: Golden Air Productions.
J: Sie erhielten wunderschöne Räumlichkeiten, mit herrlichen Ledersachen,
Dinge wie -
L: Zimmerservice
J: Mädchen, Zimmerservice, 5 Sterne Küchenchefs
L: Wo hatten sie die her. Waren es ihre eigenen Chefs?
J: Sie hatten einen französischen Patiseur bei Scientology und andere, ein 4
Sterne Chefkoch war ständig da, Carl, und irgend jemand aus Südafrika. Jede gewünschte
Mahlzeit war möglich.
L: Passierte das nur einmal.
J: Nein, mehrmals. Jedesmal, wenn er durch diese "OT levels" ging und
während der Filme. Das geschah während der Aufnahmen zu dem Film "Tage des
Donners", da Scientology sogar so weit ging, für ihn ein spezielles Sound System zu
entwickeln, da er sagte, daß ihn die Art und Weise, wie sie seine Stimme wiedergeben,
ärgern würde. Sie entwickelten wirklich ein spezielles Aufnahmesystem für das Set und
schickten einige Mitarbeiter von Scientology, Steve Marlow und Luigi zu den Aufnahmen von
"Tagen des Donners", um seine Stimme aufzunehmen. Sie waren ein einziges
ärgernis für diese Sache und die Crew. Sie haben sie gehaßt. Sie haben das ganze Ding
hingefahren nach Montana zum dortigen Standort, einen Box-Recorder. All das war entwickelt
worden und Staff Member arbeiteten Tag und Nacht, um es für ihn perfekt zu machen.
Selbstverständlich zahlte er nie etwas für diese Ausrüstung.
L: Also, Scientology schickte Mitarbeiter -
J: Alles für die Berühmtheiten.
L: Staff Member, die mit Berühmtheiten reisten. Haben sie alles beobachtet und
Berichte geschrieben?
J: Fachmännische.
L: Haben sie Berichte geschrieben und alles weitergeleitet was sie gesehen
haben. Waren es wie Ermittlungsberichte, mit wem die Berühmtheit zusammen ist, ob die Berühmtheit
Probleme hat, ob man eingreifen muß? Haben Sie je einen Bericht über eine Berühmtheit
gesehen?
J: Nein, aber ich weiß, daß solche geschrieben wurden, wie ich sagte Luigi und
-
L: Schreiben und es direkt zusenden. Wer bekommt es?
J: David Miscavige.
L: So, David Miscavige stellte Leute als Gefolge zur Verfügung, die wiederum
ihm für Beobachtungen zur Verfügung stehen.
J: Die Berühmtheiten erhielten "ungewöhnliche Dienstleistungen."
L: Das war für nichts, sie wurden nicht dafür bezahlt?
J: Nein.
L: Welche anderen Berühmtheiten haben diese Geschenke noch erhalten oder waren
für diese sehr durchdachte kostspielige Spezialität vorgesehen. Travolta?
J: Travolta, Tom Cruise, Nicole Kidman -
L: Kirstie Alley?
J: Kirstie Alley. Ich habe sie nur ein- oder zweimal gesehen. Chick Corea hat
diese Behandlung öfter erhalten. Ray Mithoff, alle ihre Top Auditoren.
L: Sie haben dazu ihre Top Auditoren benutzt, für die Leute in Flag bis zu $
1,000 die Stunde bezahlen müssen, $ 500, wenn man Bob Mithoff anfordert, sie würden dir
eine unverschämte Menge berechnen, richtig? Und die haben das alles für umsonst
erhalten. - Gab es da noch andere Scheidungen in die Scientology verwickelt war, oder wo
sie berühmte Paare auseinander gebracht haben, oder Berühmtheiten verkuppelt haben.
Haben Sie irgend etwas drüber gehört?
J: Lisa Marie. Als die Sache mit Michael Jackson begann. David Miscavige hatte
eine wahnsinnige Faszination für Michael Jackson. Die vollständige Mannschaft mußte
seiner Musik zuhören. Es gab spezielle überwachungen per Video, um sicher zu sein, daß
alle zuhörten und zusahen.
L: Das ganze Personal hatte Michael Jacksons Filme anzusehen? War das, bevor
Michael Jackson ins Auditing kam?
J: Das war, als das alles passierte. David verkündete uns stolz, wie es gerade
mit Michael Jackson stand, und wir haben alles getan und Lisa Marie. Ich schätze, es
funktionierte dennoch nicht.
L: Wissen Sie irgend etwas genaues darüber, was passierte?
J: Ich möchte Ihnen erklären, was ich weiß. Sie hatten gute Verbindungen, was
immer mit den Leuten von Jackson zu der Zeit, als das Album von L. Ron Hubbard
"Battelfield Earth" heraus kam und der Executiv Produzent von diesem Album war
ein Mann namens Bruce Swadine. Er war damit einverstanden, es herauszubringen, begründet
auf der Tatsache, daß er ein gutes Verhältnis zu Michael Jackson und Lisa Marie hatte,
und die an dem Album mitarbeiteten sollten. Sie haben sich damit selber in den Fuß
geschossen, weil die Frau von Bruce Swadin mitkam, ich schätze, sie wollte nicht alleine
sein, er hatte jedenfalls bestimmte Tage eingeteilt, an denen sie an dieser Battelfield
mitwirken sollten, und seine Frau benutzte diesen Duft, dieses Parfüm. Sie kam in dieses
wunderbare Studio mit diesem Duft und Sie wissen, daß es niemand erlaubt ist einen Duft
zu tragen. Die Person, die ausgesucht wurde, ich habe ihren Namen vergessen, ein kleines
blondes Mädchen, sie sollte mit der Frau über ihren Duft sprechen und sie ging wirklich
zu Bruce Swandines Frau und sagte ihr, daß ihr Parfüm irritierend sei, es würde
stinken. Sie wurde grob. Sie bekam einen Anfall, rannte zu Bruce und sagte es ihm, und sie
gingen an diesem Tag. Es war wie, "was sind das für Leute? Diese Leute
spinnen." Das Mädchen hieß Marilyn irgendwas. Es endete damit, daß sie ständig an
ihren Zuständen arbeiten mußten. Sie haben das ganze abgebrochen. So wurde es erklärt.
L: Sie haben den Deal mit Michael Jackson geschmissen?
J: Vollständig. Ich meine, ich denke, danach hat man nicht mehr viel von
Michael Jackson gehört.
L: Erhielt er irgend welches Auditing?
J: Ich denke, er hat er hat einiges bekommen. Ich weiß es nicht selbst,
möglicherweise hat er von allem ein bißchen bekommen.
L: Denken sie, daß es einen Vorschlag der Kirche gab, wenn Lisa Marie ihn zu
Scientology bringt, daß sie ein ganz besonderer Star würde, etwas besonderes erhalten würde,
als sehr wichtige Person gelten würde, wenn sie ihn zu Scientology bringen würde?
J: Ich kann es nicht wirklich sagen. Ich habe keine Kenntnis davon. Ich weiß
nur, daß sie soviel kostenloses Auditing erhält, wie sie will.
L: Während sie mit Michael Jackson zu tun hatte.
J: Richtig, voran ging für die Heirat. Sie war verheiratet mit irgend jemand -
sie war früher mit jemand verheiratet, ein Typ, der Scientologe war, ein Sea Org Member,
dann hat sie sich in Michael Jackson vernarrt und das war der Punkt, an dem ihre Ehe
beendet war. Sie haben mich über Scheidungen gefragt, die Scheidung zwischen ihr und
diesem Typ, mit dem sie zusammen war, erfolgte sehr schnell.
L: Denken sie, das wurde gemacht, um sie dabei zu unterstützen Michael Jackson
zu bekommen.
J: Ja, diesen Typ los zu werden.
L: Das Sea Org Member erhielt einen Befehl.
J: Der CO vom CC, wie war ihr Name, Karen Hounder. Ich habe den Namen vergessen.
Es war ihre Aufgabe, Lisa Marie ganz besonders zu handhaben. Ich hatte einen Auditor, der
sie auditiert hat, der hat auch ihre Mutter auditiert und hat sich entschlossen, ein
sexuelles Verhältnis mit Priscilla zu beginnen und es endete - es war eine Katastrophe.
Priscilla Presley, ich mußte einen anderen nach Memphis schicken, wo immer sie war, bei
Filmaufnahmen, ich wollte ihr kostenloses Auditing geben.
L: Irgend welche anderen Scheidungen außer der von Tom Cruise und Mimi Rogers
und ebenso Lisa Marie und dem Sea Org Member Ehemann? Irgendwas über John Travolta und
Kelly Preston?
J: Ich weiß, daß es etwas gab, daß sie besonders gepflegt haben. Kelly
Preston war nicht irgend jemand, von dem ich gehört habe, und ich habe mich jahrelang mit
John Travolta befaßt. Er hat nicht immer Frauen bevorzugt. Dann kam es plötzlich zu
einer anderen Darstellung.
L: Sie haben keine Kenntnis davon, daß David Miscavige möglicherweise gesagt
hat," Schau, sie haben einige Probleme mit ihrer PR, warum heiraten sie nicht, hier
gibt s jemand in Scientology, die ihnen helfen kann, das zu bereinigen." Wenn Sie
davon nicht wissen, oder -
J: Nein, ich weiß nichts. Ich war nur zu seiner Baby Dusche eingeladen, als das
Kind geboren wurde.
L: Lassen Sie uns das beenden und uns zu den anderen Sachen zurück kehren. Es
scheint, mit dem, was Sie geschildert haben, daß die Prominenten 10 Tausende,
möglicherweise hundert Tausende Dollars kostenloses Auditing erhalten haben, daß sie
besondere Plätze haben, wo sie hingehen können, werden von oben bis unten bedient durch
eine besondere Elite und wo sie pro Jahr so oft kostenlos hin gehen. Ohne jede Gebühren
wie sie wissen.
J: Oder es waren die Umstände. Ich würde das gerne anders haben, daß sie
bezahlt hätten für X-Mengen von Dollars und das ist es, was mir immer wieder hoch kommt.
Keine teueren Flüge von Auditoren von hier nach dort, überall.
L: Leute, ein ganzes Gefolge wird hinter ihnen her geschickt, und dieses Gefolge
schickt Wissensberichte, schreibt Ermittlungsberichte über das was passiert.
J: Die "Tage des Donners", ich erinnere mich speziell an Tom Cruise.
Wir versuchten wirklich, eine besondere Mischanlage zu konstruieren, weil sie das, was die
Musikstudios machten, nicht mochten. Sie kamen in so schlechten Ruf bei dem Film von Tom
Cruise, daß sie schließlich verschwinden mußten. Es hat seine Karriere bedroht.
L: Wie waren die realen Gehälter? Lassen Sie uns über Miscavige und die Top
Leute sprechen. Jeder andere verdient $ 15, $ 24 die Woche. Was verdient ein Sea Org
Member die Woche jetzt.
J: Jetzt. Darüber habe ich keine Informationen.
L: Als Sie 92 austraten, wie war der Durchschnittsverdienst eines Sea Org
Member?
J: $ 32 die Woche.
L: 90 % der Mitarbeiter verdient fast nichts?
J: Richtig.
L: Welche Ansprüche hat Miscavige, er verdient $ 40.000 pro Jahr als der Führer
der Kirche, das ist der Steueranspruch. Wieviel verdient er durch andere Dinge? Haben sie
es je gesehen.
J: Er hat verschiedene Fahrzeuge. All seine Kleidungsstücke sind Handarbeit,
und nicht von ihm bezahlt, Gold, Silber, in Form von Barren, zur Seite gebracht in einen
Safe.
L: Gold- und Silberbarren in einem Safe, wie kann eine Person, die $ 42,000 im
Jahr verdient, Gold- und Silberbarren haben?
J: Ich meine eine Menge von denen, ich spreche nicht über einige wenige Goldmünzen.
Er hat mir mal seinen Safe gezeigt, ich konnte es nicht glauben. Gold- und Silberbarren zu
Hauf, Münzen, seltene Münzen, Juwelen.
L: War er ein reiches Kind?
J: Nein, überhaupt nicht. Sein Vater ist total arm.
J: Nun ist er bei Scientology und hat einen Safe voll mit Gold und Silber.
J: Er hat das meist durchdachte Stereosystem von allen und an jedem Platz, habe
ich noch nie gesehen.
L: Wieviel wird diese Stereoanlage wert sein?
J: $ 20,000.
L: Jemand der $ 40,000 im Jahr verdient mit einer $ 20,000 Stereoanlage.
J: Alle Möbel sind Handarbeit, speziell angefertigt für den Platz, wo sie
stehen sollen.
L: Handgefertigte Möbel. Auf wieviel schätzen sie die Einrichtungsgegenstände
in seiner Wohnung?
J: $ 30,000, $ 40,000.
L: $ 30,000, $ 40,000 für die Einrichtungsgegenstände in seiner Wohnung.
Wieviel Leute stehen zur Verfügung, wieviel Bedienungspersonal hat er?
J: Personal?
L: Personal und Köche.
J: Ich würde sagen, einen Stab von 15 bis 20 Personen.
L: 15 oder 20 Personen, die auf Kosten von Scientology ihm persönlich zur Verfügung
stehen. Was würden diese Leute, wenn sie in der wirklichen Welt arbeiten würden,
verdienen, ungefähr $ 18,000 bis $ 25,000 im Jahr als Diener oder Mädchen?
J: Richtig.
L: So bekommt er alle Dienstleistungen von der Kirche bezahlt, mehrere
Hunderttausend im Jahr. Was ist mit Reisen und Urlaub?
J: Unbegrenzt, und immer als Geschäftsreise und erster Klasse.
L: Erster Klasse für Geschäftsreisen. Haben sie ein Flugzeug, das ihn überall
hinfliegt? Gibt es einen persönlichen Flieger für Scientology?
J: Ich weiß, daß sie einmal den Jet von Travolta benutzt haben, und ich weiß,
sie sind mit der französischen Concord geflogen, nur um die Rundungen der Erde zu sehen.
Ray Mithoff und David Miscavige, die mit ihrer Extravagance. Die gesamte Kleidung ist von
Schneidern handgefertigt.
L: Vom Schneider gemacht, was meinen Sie?
J: Ein Schneider in Los Angeles hat ihre genauen Maße. Sie machen die Entwürfe
und das ist eine Sache, die hin und her geht.
L: Haben die durchschnittlichen Sea Org Member maßgeschneiderte Kleidung?
J: Christ, nein.
L: Was schätzen Sie, kosten ihre Anzüge und die Kleidung, was kostet ein
Anzug?
J: Ich würde sagen, mehrere Tausend Dollar pro Anzug.
L: Möglicher Weise $ 2,000 pro Anzug. Wieviel Anzüge haben sie nach Ihrer
Meinung?
J: Wandschränke voll, Ich meine spezielle Wandschränke, die auf ihre Kleidung
zugeschnitten wurde. Er hat Räume, vermutlich so groß wie ihr ganzer Platz hier, nur mit
Wandschränken.
L: Ein Raum, der so groß ist, wie meine vollständige Wohnung, wir sprechen über
320 qm.
J: Nur für seine Schuhe, die aus Krokodil, Strauß, Eidechse.
L: Er kauft sich das Beste, zeigt mir Schuhe, die mehr als $ 50 kosten.
J: Schuhe, die hunderte von Dollars kosten. Alle müssen ihre eigenen
Schuhspanner aus Zedernholz haben. Es muß aus Zeder sein, es ist genau durchdacht.
L: Wie hoch schätzen Sie seine gesamte Kleidung, die er trägt. Sie sprachen
von über 20 Anzügen.
J: Ich sprach von 40, 50 Anzügen.
L: 50 Anzüge von denen einer $ 2,000 kostet. Wieviel Paar Schuhe?
J: Es macht den Eindruck, daß sie endlos sind.
L: Könnten es 20 Paar Schuhe sein?
J: Aber nein, um die 60.
L: 60 Paar Schuhe, die mehrere hundert Dollar das Paar kosten, wir sprechen -
J: Hand gemacht und entworfen.
L: Wir sprechen also über eine Garderobe von $ 150,000.
J: Ja, $ 200,000.
L: Juwelen.
J: Ausgefallene Uhren.
L: Und das bei einer Person, die $ 40,000 im Jahr verdient.
J: Und seine Frau hat das alles auch. Sie hat die gleichen Wandschränke.
L: Sie hat die gleiche Unterstützung.
J: Wunderschöne Kleider, alles, geht in die besten Geschäfte.
L: Woher kommt das ganze Geld für das Personal und all die Extravagencen.
J: Von der Kirche. Auf dem Rücken von Sklaven.
L: Von Leuten, die $ 30 die Woche verdienen, bezahlen für diesen Lebensstil?
J: Ja.
L: Weiß das durchschnittliche Personal, daß er dies alles hat?
J: Die, die es sehen können mit ihren eigenen Augen. Die, die nicht dort sind,
vermutlich nicht.
L: Da ist nichts veröffentlicht über seine Kleidung, den Kosten.
J: Nun, und dann hat er auch noch drei Fahrzeuge. Das eine Auto, das er gerade,
hat ist ein brandneuer Miata. Von den anderen zwei Autos ist einer ein nagelneuer Nissan
Maxima und dann noch ein viertes Auto, einen Van.
L: Er hat 4 Autos, sind die neu?
J: Brand neu.
L: Er ist eine Person, die $ 40,000 im Jahr verdient und hat 4 brandneue Autos,
für $ 150,000 Kleidung, den Safe voller Gold und Silberbarren, und eine Frau mit
phantastischem Schmuck. Hat sie echten Schmuck?
J: Ja, echte Diamanten mit einem Glanz, der sie blind macht.
L: Ist ihre Familie sehr wohlhabend?
J: Sie ist bettelarm. Ihre Mutter war mit einem Schwarzen verheiratet, sie
mußte kämpfen, er war ein kleiner fix-it Mann. So haben sie gelebt.
L: Erzählen Sie mir mehr darüber. Geht Miscavige nach Reno und Las Vegas zum
Glücksspiel, macht er Kreuzfahrten, benutzt er diese Einrichtungen?
J: Er macht Ausflüge mit dem Helikopter, er geht auf die Bahamas, er benutzt
spezielle Boote, spezielle Unternehmen, um zum Fischen zugehen, Inselkreuzfahrten.
L: Geht er in Urlaub wie ein normales Sea Org Member.
J: Ich würde sagen, er geht 4 mal im Jahr in Urlaub.
L: Wie lange ist der Urlaub?
J: Einige Wochen, 3 Wochen.
L: Jedesmal zwei oder drei Wochen, das heißt, daß er ungefähr 10 Wochen im
Jahr in Urlaub ist.
J: Ich würde sagen, es sind 15 Wochen.
L: 12 oder 15. Wer bezahlt diesen Urlaub?
J: Die Kirche.
L: Alle Unkosten?
J: Alle Kosten werden bezahlt. Er bezahlt nicht ein verdammtes Ding.
L: Diese Urlaube kosten einen Haufen Geld, eine Woche Bahamas, bei seinem
Lebensstil, was meinen Sie, was es kostet. Geht er erster Klasse, hat er ein herrliches
Zimmer, niemals Economy.
J: Er lebt auf einem Schiff, wo er seine eigenen Zimmer und seine Sklaven hat.
Aber er entwickelt auch Aktivitäten, wie Unterseeboot fahren, oder er will einen Charter,
ein kleineres Boot zum herumfahren, oder mit einem Helikopter die Inseln ansehen, was
immer er will.
L: Die Kirche zahlt das?
J: Ja.
L: Geht er in seinem Urlaub wirklich weg von der Kirche? Nur er und seine Frau für
einen kleinen Trip?
J: Ja, machen sie, aber sehr oft nimmt er sie nicht mit.
L: Er geht ohne sie.
J: Er geht mit einigen seiner Freunde, andere Freunde in Scientology.
L: Marty Rathbun, nimmt er die Top Leute mit?
J: Mark Yeager, Lyman, Norman. Er und Norman sind unzertrennlich, wenn sie im
Urlaub sind.
L: So, sie gehen einfach weg, ohne Scientology -
J: Sie haben Marty dabei, all die verdeckten Kräfte, die alles überwachen und
für Sicherheit sorgen. Security geht oft mit beiden mit, von Emit Kalifornien, so ein
paar Leute nehmen sie mit.
L: Da gibt es einen Platz in New Mexiko, ein Haus, ein kleines Rückzugsgebiet,
haben Sie davon gehört?
J: Ich habe gehört, daß es da einen Platz gibt, wo einige ärzte eine
medizinische Krebsbehandlung durchführen, irgend eine Art der Behandlung von Krebs von
Personen der Scientology in Mexiko.
L: In New Mexiko.
J: New Mexiko, ich weiß nicht.
L: New Mexiko oder Arizona, ein ganz spezielles Haus da unten?
J: Nein.
L: Kennen Sie irgendwelche anderen Plätze, an denen sich David Miscavige
aufhält, die zu aufwendig sind für einen Typ, der im Jahr $ 40,000 verdient in einer
Kirche, die sich der Aufwendungen sehr bewußt ist, wo niemand erlaubt ist, Luxus zu
betreiben? Kennen Sie irgend welche anderen Plätze, wo er eine Menge Geld ausgibt?
J: Außer den Bahamas, Paris, Kopenhagen, da ging er hin. Wenn es da eine
Niederlassung von Scientology gab, hat er seine Geschäfte gemacht, hat den Luxus -
L: Wenn er zum Dinner gegangen ist, hat er viel ausgegeben für ausgefallene
Plätze?
J: Ich kann es mir nur vorstellen, weil ich es von den Rechnungen weiß, die ich
erhalten habe, die waren über $ 500 für ein Essen.
L: Als sie das machten, hat da je einer etwas dazu gesagt?
J: Niemals.
L: Erklären Sie mir, ob es ein ungeschriebenes Gesetz für die Top Leute in
Scientology gab -
J: Zu tun, was immer sie wollten.
L: Nennen Sie die Personen, die taten, was sie wollten
J: Ich befasse mich mit dem Zeitabschnitt, in der ich eine Führungsperson war,
vor 1987 und wo ich es gesehen habe. Norman Starkey, Dave Miscavige, Shelly Miscavige, in
dieser Zeit ebenso Mark Yeager, der nach meiner Meinung versucht, sparsam zu sein, weil
die CSI die meisten Rechnungen für alle bezahlen mußte. Marty Rathbun sparte auch nicht
mit Kosten.
L: Alles erste Klasse.
J: Ich mußte PIs haben, das war so, und sie erhielten, was immer sie
wollten. Norman Starkey ist sehr extravagant. Und der Typ hatte immer das beste vom
besten, wie seine Frau, Maria Starkey.
L: Ist es richtig zu sagen, daß diese Leute eine Menge Geld bezahlt bekommen?
J: Riesige, gigantische Summen.
L: Wieviel denken Sie, war es im Jahr, in Geld, wenn Sie alle Betriebsmittel
nehmen, alle Werte, alle Auslagen?
J: Dreiviertel Millionen Dollar.
L: Sie machten $ 750,000
J: Sie geben alles aus.
L: Um es für ihre privaten Vergnügungen auszugeben, was auch immer. Die
Mehrzahl der Scientology Staff Member verdient $ 30, $ 40, $ 50 die Woche, leben sie damit
in guten Bedingungen?
J: Nein, schreckliche Bedingungen.
L: Schreckliche Bedingungen. Und diese Typen sind oben in dem Stapel, nehmen und
sahnen die Organisation ab, was immer sie bekommen können. Haben Sie Kenntnis darüber,
daß sie Geld genommen haben und es für sich selber ins Ausland auf ein Konto verschoben
haben, ein Konto auf ihren Namen?
J: Ich weiß, daß sie es gemacht haben, aber ich weiß keine Einzelheiten darüber.
Da gab es einen Punkt auf dem Band, wo sie drohten, die Bankkonten zu sperren, von Dave
Miscavige, Norman und einigen anderen Leuten. Sie haben sein Bankkonto wirklich gesperrt.
Aber das war eine Lachnummer. Da gibt es keine Möglichkeit, Geld das herein kommt zu
stoppen.
L: Er konnte es von jeder Kirche erhalten. David Miscavige hat genügend
Kontrolle, daß er in jede Kirche gehen kann, ihre Bankkonten einsehen kann und
veranlassen kann, daß Gelder auf ihn auf den Punkt übertragen werden.
J: Auf den Punkt.
L: Und es wird gemacht?
J: Ja, ja
L: Sie haben keinen Zweifel daran, daß er es ordert, egal ob es ein
Franchise-Nehmer ist.
J: Was auch immer.
L: Wenn er zu Narconon geht und sagt -
J: "Ich brauch' Geld", er bekommt es.
L: ..schreiben sie mir einen Scheck aus über alles Geld auf dem Konto, man würde
es machen und wären mit seiner Order einverstanden.
J: Richtig.
L: Warum?
J: Wegen dem FBO System, das Flag Banking System. All diese Leute werden
normaler Weise nach Gold gebracht und mit diesen Orders vollgepumpt (indoktriniert). Sie
versuchen es ihnen zu erklären. Die Grundidee ist, soviel Geld wie möglich zu machen und
es ihm zu schicken. Wenn sie das begriffen haben, zahlen sie für alles.
L: Wenn Sie sich erinnern können, wo diese Top Leute alle ihre Bankkonten
haben, wenn Sie vom Vermögen der Scientology wissen, das auf private Konten als
Sicherheit abgeflossen ist, können Sie hierzu etwas sagen?
J: Zypern, Ich weiß darüber, wir können morgen darüber reden.
L: Zypern, ja, wir werden darüber reden und machen jetzt Schluß.
Ende des Bandes 2
Band 3, 25. August 1998
L: 4, 5, 6, 7, 8, 9. Heute ist der 25. August. Dies ist Lawrence Wollersheim
mit Jesse Prince. Wir besprechen seine Jahre in Scientology. Jesse ist wahrscheinlich die
ranghöchste Person, die Scientology verlassen hat, er war einige Zeit die zweite Person
in der Führungsebene von Scientology. Wie ich jeden Tag erwähnen möchte, an alles, was
sich Jesse erinnern kann, ist so sachlich wie möglich, die Namen der Personen, die in
bestimmte Ereignisse verstrickt waren, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie nichts darüber
sagen können, dann wissen Sie eben nichts. Wir sind gestern die Suizidliste durchgegangen
und haben einiges besprochen. Können wir mit dem anfangen, wo wir aufgehört haben und
darüber sprechen?
J: Ich glaube, wir sind bei John Peterson stehen geblieben. Wir sprachen über
BB Mauer. Dann über die Fälle von Auditing, ich erwähnte eine Person namens Diana
Morrison.
L: Erzählen Sie uns, wie der Auditingfall von Diana Morrison endete.
J: Das Ende eines Auditingfalles ist dann gegeben, wenn dies eine Person, die
einen hohen therapeutischen Rang in Scientology hat sagt, oder ein Fallüberwacher, aber
das ist nicht anderes als festzustellen, daß sie den Körper verlassen und sterben wird.
Das ist es. Ich habe das festgehalten (im Internet) von Diana Morrison, ich habe sehr viel
Details berichtet. Ich denke, da gibt es nichts mehr zu berichten.
L: Können Sie es zusammenfassen.
J: Ich will die Ereignisse schildern, schildern, was passierte. Sie war ein
Staff Member, die die letzten 10 Jahre auf Staff war. Sie war eine sehr gesunde Frau, eine
Art dieser kalifornischen Mädchen, die immer gesund sind. Sie heiratete einen Typ namens
Shawn Morrison, der Port Capitain in Gilmann Hot Springs war, was im Grunde die Position
eines öffentlichkeitsbearbeiters für die umliegenden Bereiche ist. Jedenfalls bekam die
Frau Krebs, und wie Sie wissen, glaubt man bei Scientology nicht an eine Chemotherapie
oder ähnliches. Sie haben wirklich einen Richtlinienbrief gegen Gamma-Strahlen, das ist
so eine alte Idee, sie haben mit moderner Technik nichts am Hut. Der Frau wurde also klar
gemacht, daß diese Behandlung besser ist, und den Krebs heilen kann.
L: Meinen Sie, daß auch finanzielle überlegungen eine Rolle gespielt haben?
J: Wahrscheinlich als erstes. Ich sage das, ich weiß, es ist Meinung, aber ich
weiß, daß jede Person in Gilman Hot Springs, die schwanger wird, zur Riverside City
geschickt wird oder nach Kalifornien, damit der Staat für die Abtreibung bezahlt. Es wird
erzählt, daß sie etwas zu lesen bekommen, in dem sie Anleitung bekommen, wie sie sich zu
verhalten haben und sich nicht als Scientologen oder Sea Org Member zu erkennen geben,
daher kommt meine Einschätzung. Sie wollen für die Abtreibungen der Frauen nicht
bezahlen, ebenso verweigern sie ihnen Medikamente. Sie geben nicht viel Geld aus für ihre
Staff Member.
L: Meinen Sie, daß es in Scientology schriftliche Anweisungen dafür gibt, aus
denen hervorgeht, daß sich die Staff Member die medizinische Versorgung vom Staat
bezahlen lasen sollen?
J: Richtig
L: Und in dieser Anweisung steht, daß sie ihre Verbindung zu Scientology
leugnen sollen, den Staat betrügen, wegen medizinischer Versorgung betrügen sollen, die
eigentlich von der Organisation bezahlt werden müßte und wo sie Hundert von Millionen
das Jahr sparen und die Staff Member für ihre medizinische Vorsorge selber Sorge tragen müssen.
J: Richtig.
L: Ist das eine langfristige Praxis bei Scientology?
J: Ja, ist es. Auch wenn du Zahnschmerzen hast, mußt du Wochen warten um mehr
als $ 50 zu haben und damit zum Zahnarzt gehen zu können oder $ 150. Sehr oft haben Staff
Member Schmerzen. Ich weiß es, weil es mir passierte, ich hatte einen Abszeß am Zahn und
mußte 2 Wochen warten, um Geld zu haben, das es mir möglich machte, zu einem Zahnarzt zu
gehen. Unter Krankheiten leiden ist eine übliche Sache bei Staff Member von Scientology.
Sie haben ihre Richtlinien, CSW genannt, Completed Staff Ward, wo alles drin steht, was
die Person zu tun hat, bei Krankheiten oder bei was auch immer sie brauchten für ihre
Quoten, all das kam vor dem, das sie Geld für eine medizinische Behandlung erhalten
haben. Jedenfalls kann es vorkommen, daß eine Person so sehr Schmerzen hat oder kaputt
ist oder nicht zu vorgeschriebenen Kursen geht, nur um medizinische Hilfe zu bekommen, sie
sind in einem verwahrlosten Zustand. Das ist eine normale Situation für Staff Member in
der Sea Org.
L: Ist es richtig zu sagen, daß in all den Jahren, in denen Scientology sich
vergrößert hat, es weltweit 13,000 Staff Member gibt? Machen sie das in anderen Ländern
auch, den Staat benutzen, der für die medizinische Versorgung zahlen muß? Wissen Sie was
darüber?
J: Ich habe bemerkt, daß sie es in Kopenhagen machen, ich bin nicht sicher, ob
sie es in England machen, aber ich weiß, sie machen es in Kopenhagen.
L: Ist das möglich, mehr als 40 Jahre erhalten all diese Staff Member
staatliche medizinische Versorgung, um die Kosten für Medikamente tief zu halten, da
können wir über Tausende von Dollar sprechen, die zu Lasten des Staates gingen?
J: Hunderte, Tausende von Dollar durch Betrug.
L: Möglicherweise Millionen über 40 Jahre mit 13,000.
J: Ja, Ja.
L: Sie haben vorhin gesagt, daß Sie denken, daß die Hauptursache, daß
Scientology medizinische Versorgung verweigert, die Kostenfrage ist.
J: Finanzielle Kosten.
L: Eine Chemotherapie kostet ungefähr $ 10,000, die Chance für ein Staff
Member, $ 10,000 für medizinische Versorgung zu erhalten ist ungefähr - Hatten
eigentlich viele die Chance, jemals soviel Geld zu sehen?
J: Niemals, niemals, niemals, niemals. Ich habe nie so eine Menge Geld gesehen.
Nur als Beispiel, ich mußte eine Operation machen lassen, als ich drin war, und ich hatte
das Glück in einer hohen Position zu sein. Ich brauchte dennoch Monate, ich hatte ein
Septum, das für Allergien und sonstiges verantwortlich war und ich brauchte eine
Operation, wo sie mir die Nase künstlich gebrochen haben. Es hat mich $ 4,000 gekostet
und ich brauchte 2 Monate, um das Geld zusammen zu haben. Und das ist extrem schnell und
das nur, weil ich in hoher Position war.
L: Sie waren die zweite Person in Scientology.
J: Richtig, und trotzdem brauchte ich 2 Monate. Wäre es jemand anderer gewesen,
der hätte nie eine Möglichkeit gehabt, außer die, damit zu leben.
L: Also, diese Frau erhielt keine Behandlung gegen Krebs.
J: Da sind zwei Namen, die ich hier nennen möchte. Megan Sheilds und Gene Dink.
In der Gegend von Los Angeles gab es zwei scientologische ärzte und diese folgen
Scientology unwidersprochen, in dem sie den Staff Member medizinische Versorgung
verweigern. Diese Diane Morrison war bei Megan Shields und auch bei Dr. Dink. Sie war am
Ende und ihr wurde von den ärzten gesagt, daß sie von Krebs befallen ist, dann ging sie
nach Mexiko, ließ sich irgend einen Hokus Pokus verabreichen, irgend eine Behandlung
gegen Krebs. Sie brauchte dies für das Ende des Cycle. Sie haben sie bewacht, und ich
habe gesehen, wie sie zu Haut und Kochen wurde, und dann wollten sie nicht, daß sie in
Golden Era starb. Die haben den Typ, Shawn Morrison gezwungen, Diane Morrision ins Haus
seiner Mutter zu bringen, wo man sie unter die Klimaanlage legte. Sie starb einige Tage
später den Hungertod.
L: Sie hatten also für lange Zeit ein Staff Member, das 10 Jahre seines Lebens
für sie gegeben hat, und sie haben ihr nicht mal gestattet, auf dem Grund und Boden der
Kirche zu sterben.
J: Es hätte Verdacht erregt.
L: Es hätte Verdacht erregt, war das wirklich Verdacht?
J: Natürlich, sie sitzen da und erzählen der Person zu sterben und schauen mit
steinernem Gesicht zu, wie sie stirbt und sagen dann noch, daß sie den richtigen Weg
gewählt hat.
L: Dieser Gene Dink und Megan Shields, ist ihnen klar, welchen Betrug sie am
Wohlfahrtsstaat begehen? Wurde es jemals praktiziert oder haben Sie Kenntnis davon, daß
Leute zur Wohlfahrt geschickt wurden, oder zur medizinischen Betreuung und dort ihre
Mitgliedschaft zu Scientology leugneten, um freie Behandlung zu bekommen?
J: Ich habe kein direktes Wissen davon, aber ich glaube, daß das der Fall sein
kann. Ich weiß es nicht genau, darum kann ich nur das sagen.
L: Und diese ärzte, folgen sie den medizinischen Richtlinien ihres Berufes und
wenn man ihnen sagt, daß diese Person sterben wird oder befolgen sie die Anordnungen von
Scientology?
J: Den Anweisungen von Scientology.
L: Wer gibt ihnen die Anweisungen?
J: Wahrscheinlich der Case Supervisor, wahrscheinlich Ray Mithoff oder eine
andere Person, wie es im Fall von Diane Morrison gemacht wurde.
L: In anderen Worten, die Case Supervisors bei Scientology sagen den ärzten,
wann sie ein Medikament verabreichen dürfen und wann nicht.
J: Sie machen es noch genauer, sagen ihnen, welche Art von Medikament sie
verabreichen können, oder wie oft, oder wie viel.
L: Welche Therapie anzuwenden ist?
J: Ja, welche Therapie anzuwenden ist.
L: Welche Qualifikation haben diese Case Supervisors, daß sie festlegen wann
eine medizinische Versorgung erfolgt und wann nicht - und dann befolgen diese ärzte auch
noch die Anweisungen der Case Supervisors und nicht die ihrer medizinischen Ausbildung.
J: Nichts dergleichen, überhaupt nicht. Der klassische Fall dafür ist Lisa
McPherson. Sie hatte ärger. Sie war offenbar psychotisch, aber anstatt sie dort
hinzubringen, wo sie professionelle Hilfe und auch Medikamente erhalten hätte, die sie
gebraucht hätte, haben sie sie genommen, in einen Raum eingesperrt, unter Bewachung
gestellt. Das nächste, was wir wissen, sie ist tot. Das sind alles Anordnungen, für die
Leute in Scientology trainiert werden, richtige medizinische Hilfe verweigern und die
Leute sterben dann.
L: Kennen Sie noch einen anderen Fall, wo den Leuten gesagt wurde, "mach
dich fertig zum Sterben?"
J: Da gab es einen Typ, dem ging es schlecht, er hatte irgendeine Krankheit, ich
glaube im Kopf. Ich kann mich nicht an seinen Namen erinnern. Er war in Gold Base. Ich
bemerkte, was mit ihm passierte, gerade als er starb, da man ihm gesagt hatte, er solle es
tun. Das nächste, was ich wußte, war, daß er tot war. Aber ich weiß sicher, daß er
nicht in ein Hospital gebracht wurde, wo man hätte feststellen können, warum er solche
Kopfschmerzen hatte. Er erhielt lediglich ihr Kal-Mag und diesen Schund. Nimm deine
Vitamine, hast du deinen Run Down gemacht, und dann ist ihm der Kopf davon geflogen und er
war tot.
L: Kennen Sie irgendwelche Situationen, wo Leute in einer Organisation gestorben
sind und ihre Körper wurden von der Organisation weggebracht, damit es aussah, als ob sie
ganz natürlich gestorben seien an einem anderen Ort, weg von Scientology, falls der
Körper untersucht werden sollte.
J: Das einzige, von dem ich eine genaue Kenntnis habe aus dieser Zeit, ist der
Fall von Diane Morrison.
L: Laß uns schließen und zur nächsten Person gehen.
J: Ich glaube, das ist das Ende der Liste. Margery Wakefield, ich habe mir eine
Notiz gemacht, weil ich mich daran erinnere gehört zu haben, wie Marty Rathbun sagte,
Margery Wakefield, diese Margery Wakefield. Es ist kein Fall, mit dem ich zu tun hatte
oder mit der Familie, aber ich war selber durcheinander über das, was da alles war.
L: Sie haben nichts mehr darüber gehört?
J: Nein.
L: Margie wurde psychotisch und ich lasse Sie ihre Geschichte lesen, Sie können
es selber lesen und sehen, was passiert ist, wir haben ihre eidesstattliche Erklärung.
J: Ich erinnere mich da daran, daß Marty versucht hat, sie zu diskreditieren
als eine Person, die schon in einem Meeting verrückt war, Ich werde es lesen und dann
darauf zurück kommen. Den nächsten den ich habe, ist hier (Lesend) "Reverse
Auditing wurde bei Arthur Running Bear gemacht. Er wurde psychotisch von dem
Auditing". Ich habe diese Notiz gemacht, weil ich Arthur Running Bear kenne. Er war
im RPF in den 70ern, den späten 70ern. Ich erinnere mich, daß erzählt wurde, daß etwas
nicht mit stimmt. Er war etwas verrückt durch das Auditing. Zu dieser Zeit, ich meine ich
spreche von 1978, 79, wechselte er seine Meinung über was, ich weiß es nicht. Was ich
mitbekommen habe war, daß er an den indianischen Kult glaubte, und da er auf diesem Weg
war, wurde festgestellt, daß er seltsam war und man daran arbeiten mußte, an seinen
spirituellen Ideen über die Eingeborenen und solche Sachen. Wenn ich jetzt zurückschaue,
denke ich, daß das nur Vorurteile gegen ihn waren, man wollte nicht wahr haben, daß es
neben den Amerikanern als weiße Personen mit strahlend blauen Augen noch etwas anderes
gab, also mußte man ihn drücken.
L: Haben sie je darüber gehört, daß er Reverse Auditing erhielt?
J: Nein, aber ich weiß, daß er eine Menge Auditing bekam. Was auch immer, wir
sprechen semantisch und das ist ein anderer Punkt.
L: Haben Sie je von einer Person gehört, die Reverse Auditing bekam, um ihn
verrückt zu machen, wenn sie ein Sicherheitsrisiko war, oder jemand psychisch so lahm zu
legen, daß er nicht mehr funktionierte, weil er eine Bedrohung für die Organisation war?
Haben Sie jemals etwas über Reverse Auditing sagen hören, oder daß sie absichtlich
psychologische Techniken benutzen, um so einige Probleme zu lösen?
J: Die einzige Sache, die ich mir wirklich vorstellen kann, ist das "Roll
Back", das sie in Scientology praktizieren.
L: Roll Back, was ist Roll Back?
J: Roll Back ist ein Prozeß, den ich benutzt habe, um tägliche Berichte darüber
von L. Ron Hubbard zu bekommen. Es war ein Prozeß, um einen Spion in der Organisation zu
entdecken. Wenn man Probleme hatte, oder Dinge nicht genau ausführte, wie man gesagt
bekommen hatte, konnte man eine Person für das Roll Back Verfahren sein, in dem sie
Shiran Shiran erwähnen, wer das ist? Einige in der Organisation sagen etwas von einer
Pflanze, und Personen, die von anderen betrogen wurden. Dann geht man an ein E-Meter und
macht all diese Sachen, um herauszufinden, wer eingeschleust ist, wer dich von Scientology
wegbringen will, und Scientology dir sagt, was du zu tun hast, im Gegensatz zu dem, wie du
es jetzt siehst. Dann geht der Typ durch die ganze Prozedur und du bringst ihn zum
Siedepunkt. Dann explodiert die Person natürlich. An diesem Punkt erhält er einen
intensiven Sec-Check, er wird unter Streß gesetzt, muß körperliche Arbeit verrichten,
um ihn zu erschöpfen. Sie werden auch auf ein Fore-Shortened Programm gesetzt.
L: Was ist das, ein Fore-Shortened Programm?
J: Fore-Shortened-Schlaf-Programm. Absichtlich.
L: Ist es, um die Widerstandskraft zu drücken?
J: Und dann muß man mit einem Master Of Arms sprechen, 4 5 Stunden am
Tag, der dir erzählt, wie verräterisch du bist, die Organisation unterwanderst, und man
zeigt dies und zeigt jenes, welch schlechte Person du bist. Dies bringt einen in eine Gemütsverfassung
wie, "Oh mein Gott, ich bin so weit von dem entfernt, was ich erreichen will."
Es drückt dich völlig runter, letztendlich macht es dich verrückt. Ich habe gesehen,
wie Leute psychotisch wurden und durch die Typ 3 Handhabung mußten und all die Sachen von
intensivem Schlafentzug, intensivem Essensentzug, ständige Schikanen, und dann die
körperliche Erschöpfung durch die Arbeit, die man tun mußte.
L: Dies wurde gemacht, um Spione in der Organisation zu entdecken.
J: Oder wenn man ein Betrüger war.
L: Wenn man nun von einem möglichen Spion betrogen worden ist, machen sie das
auch mit einem.
J: Richtig
L: Ist das oft passiert. Haben Sie je davon gehört, daß Roll Back an Personen
angewendet wurde.
J: Gut, es ist eine Tatsache, und ich hasse es zu sagen, das ist, was L. Ron
Hubbard mit mir ausgearbeitet hat, als ich dort war. Er ließ mich holen und sagte mir,
"ich habe eine Idee, da gibt es einige Spione in unserer Organisation -" Er gab
ein paar Theorien darüber ab und dann sagte er, das ist es, was ich tun will. Ich begann
mit einem 2. Fragen-Ding und habe ihm das Resultat zugeschickt.
L: Haben Sie diese Prozesse gemacht, oder jemand anderer?
J: Ich war der, der die Fragen stellte. Zuerst war es ein 2-Fragen Prozeß. Dann
kamen all diese Ermittlungen zurück. Dann kam er damit raus und sagte, "OK, jetzt
werden wir die schlechten Absichten checken." Dann mußten sie eine Person an das
E-Meter setzen und sie über ihre schlechten Absichten befragen. Was ist das, was ist das?
Man mußte es heraus bekommen. Ob die Person nun welche hatte oder nicht, es wurde
gemacht, es war Gedankenveränderung unter Zwang. "Ich muß schlecht sein, nun bin
ich nach meinen schlechten Absichten gefragt worden, da müssen welche sein." Wenn
dann der Vorgang abgeschlossen ist, dieser Schlechte-Absichten-Rundown, du weißt wirklich
nichts mehr, du hast keinen Wert mehr, keine Grundlage mehr, die Gedanken drehen sich im
Kreis, schau nun dahin, schau wie verrückt ich nun bin.
L: Wurden Sie je angewiesen, wenn sie Personen auf dem
Schlechte-Absichten-Rundown auditierten, es so lange zu machen, bis sie ihre schlechten
Absichten zugaben.
J: Oh, absolut, von L. Ron Hubbard, sicher.
L: Wenn sie sagten, daß sie keine haben und das E-Meter es nicht lesen konnte,
dann haben sie aufgehört, sie zu fragen?
J: Ich habe ihnen noch mal klargemacht, was eine schlechte Absicht ist
noch mal über alle Definitionen. Dann, wenn ich nichts herausbekommen habe bei den
speziellen Fragen, dann habe ich sie dazu gebracht, mir etwas ähnliches zu erzählen..
L: Sie haben weiter gemacht, selbst wenn sie versichert haben, daß es keine
schlechten Absichten gibt. Was war, wenn das E-Meter nichts angezeigt hat.
J: Sie wissen, das ist rein hypothetisch mit dem E-Meter, und außerdem ist das
E-Meter nichts. Es zeigt jedenfalls zufällig an. 99.99 mal zeigt es jedenfalls irgend
etwas an, weil es so eingestellt ist. Es stoppt, es macht einen Ruck, es macht irgendwas.
Wenn sie eine Person heftig angehen, es macht irgend etwas. Das Meter, das ist gar nichts.
L: Was ist das nächste auf der Liste?
J Etwas über die Kinder. Gut, was ich gesehen habe in bezug auf die Kinder, ist
schrecklich, denn die Kinder, die die Abtreibungsanordnung überlebt haben, die geboren
wurden, die im LA Bereich lebten, und anstatt denen Milch oder Muttermilch zu geben, haben
sie dieses Getränk bekommen, daß Hubbard empfohlen hat, einen Gerstensaft anstelle von
Milch. Wenn ich das heute betrachte, so waren diese Kinder so unterernährt, nicht so
behandelt, wie Kinder es brauchen, nur weil Hubbard empfohlen hat, daß Gerstensaft besser
als Milch sei. Dies war alles, was die Kinder hatten, ein Gerstenpulver in Wasser
aufgelöst. Ich habe diese Kinder gesehen, 15 oder 20 in einem schmutzigen Raum mit
schmutzigen Teppichen, über und über mit Essen verschmutzt, dort spielten sie. Wenn
eines von ihnen sich nicht richtig benahm, wurde es in einen Raum gesperrt, wo es bis zur
totalen Erschöpfung geschrien oder sich in den Schlaf geschrien hat. Von Anfang an wurden
sie wie Kadetten behandelt, wie kleine Kinderkadetten. Sie haben sie zu dem gemacht, was
sie Felsen und Pracht nannten, wo sie, wenn sie etwas unerlaubtes taten, herumgestoßen,
unterdrückt wurden. Von Kindheit an wurden diese Kinder unterdrückt.
L: Wie wurden sie belohnt?
J: Sie durften 15 Minuten länger spielen. Keine Kleidung, nie etwas was, ihnen
gehörte, wie ein winziges Stück Freiheit mehr, ein bißchen extra Essen, vielleicht eine
Eiscreme.
L: Waren da irgendwelche Frauen -
J: Und die Eltern konnten ihre Kinder nur eine Stunde am Tag sehen. Eine Stunde
am Tag, weil sie noch arbeiteten, wenn die Kinder zu Bett gingen. Wenn sie also Glück
hatten, konnten sie ihre Kinder 4 oder 5 Stunden die Woche sehen. Die Kinder werden im
allgemeinen vernachlässigt, zu dem Kindermädchen gebracht, die sie hütete und
Gerstensaft gab. Die Kinder haben keine Vorstellung von Eltern, von Familie, von
Zusammenhalt. Alles ist Scientology. Es ist mitleiderregend. Es ist einfach schrecklich.
L: Von diesen Frauen, die schwanger werden, sind da welche länger als 3 Monate
schwanger?
J: Das weiß ich nicht, kann ich nicht sagen.
L: Lassen Sie uns weiter machen.
J: (Lesend) "Quellen von "FACT" beschreiben einen jungen Mann,
der einen Selbstmordversuch im Scientology Zentrum Gold gemacht hat, Anfang 1992. Er war
ungefähr 20 Jahre alt. War der jüngere Bruder von einem Typ namens Olaf, der ein
Ausländer war, möglicherweise Schwede. Dieser Typ war in einer gemischten Gruppe mit den
Tonleuten. Er hatte brauen Haare, und sah feist und knabenhaft aus. Etwas passierte, das
ihn zu dem Selbstmordversuch im Gold Center trieb." Der Name dieser Person ist Seth
Thomas. Er hatte blonde Haare. Seine Mutter war Susie, Sue Price.
L: Die Sue Price?
J: Sue Price war seine Mutter.
L: Die Sue Price, die die Copyrights für Scientology macht?
J: Ich weiß nicht, was sie jetzt macht, sie war immer in Managementebene. Sie
war verheiratet mit einer Person namens Bill Price, der der Flag Banking Officer in der
Flag Org war. Seth war ein Kind aus einer früheren Ehe. Er wuchs in der Kadetten Org auf,
und war ein völlig unterdrücktes und unwissendes Kind. Er konnte nicht buchstabieren,
nicht schreiben, nicht richtig lesen und er war fast 20 Jahre alt.
L: Ist nicht Scientology die Gruppe, die behauptet, eine große
Studiertechnology zu haben, die an allen Schulen benutzt wird und den IQ erhöht. Dieses
Kind war ein Ergebnis der Studiertechnology und das beste was die scientologische
Erziehung gebracht hat war, daß er mit 20 Jahren nicht lesen konnte?
J: Konnte kaum lesen, konnte kaum schreiben. Ich meine, er schrieb wie ein Kind,
Buchstaben, aber nicht in der Zeile. Seth Thomas. Anstatt zu schreiben hat er gemalt. Es
war erbärmlich. Jeder machte sich über ihn lustig, Rick Crusin ärgerte ihn, schrie ihn
schrecklich an, schlug ihm auf den Hinterkopf. Olaf, der Junge aus Schweden, sagte ihm wie
dumm er ist, lachte ihn aus. Sagte ihm dann, daß er den Key To Life machen muß, weil er
so blöd ist. Dieses Kind war die Zielscheibe von allen. Zu dieser Zeit habe ich dort
gearbeitet, es war nach meinem Rücktritt, und überall, wo er hinging, mußte ich
mitgehen. Wir waren beim Ton. Und wenn sie zum Event gingen, mußte ich mit, überall.
L: Er wurde schikaniert, weil er die scientologischen Standards nicht
beherrschte?
J: Richtig. Und er war unwissend und langsam und extrem niedergeschlagen. Das
passierte gerade, als ich ging.
L: Wußten die Leute, daß er so niedergeschlagen war?
J: Ja.
L: Drohte er jemals mit Selbstmord?
J: Ja, er machte das, als ich noch dort war.
L: Wie ist man damit umgegangen, als er mit Selbstmord drohte?
J: Man hat ihn in Ethik geschickt, er mußte seine Zustände bearbeiten und dies
und jenes tun. Es änderte sich aber nichts, er war nach wie vor ein ganz erbarmungswürdiges
Kind.
L: Wurde er je körperlich geschlagen?
J: Ja geschlagen, rumgestoßen.
L: War das normal?
J: Für ihn ja, weil er der Prügelknabe war.
L: Was meinen Sie, veranlaßte ihn zu dem Selbstmordversuch?
J: Ich denke, und er sprach mit mir darüber, er fühlte sich hilflos, er fühlte
sich ungeliebt. Er hatte das Gefühl, daß ihm nie im Leben etwas gelingen wird, so alt er
auch wird oder was er auch tut, da er weder richtig schreiben noch lesen konnte. Ich habe
mit diesem Kind gesprochen.
L: Und dann brachte er sich um?
J: Er versuchte es, er drohte damit.
L: Und dann versuchte er es, und schließlich geschah etwas mit ihm danach.
Wissen Sie, was passierte?
J: Ich habe gehört, und das ist nur ein Gerücht, daß er schnellstens von der
Int Base entfernt wurde, nach LA gebracht wurde, wo man ihn in eine Kadetten Org brachte,
welche er bevorzugte, da er es haßte, in Gilman Hot Springs zu sein, da er dort schlecht
behandelt worden war.
L: Körperliche Bestrafung, haben Sie je gesehen, daß jemand körperlich
bestraft, geschlagen wurde?
J: Ja.
L: Können Sie beschreiben wo -
J: David Miscavige war wütend auf Marty, weil er Anordnungen nicht befolgt
hatte und er nahm einen ganzen Stapel von Richtlinien und schlug ihm damit auf den Kopf;
dann hat er ihn körperlich angegriffen, fing an ihn gegen die Wand zu stoßen und ihn so
heftig er konnte zu boxen.
L: Er boxte ihm in den Körper?
J: Ja, und ins Gesicht.
L: So fest er konnte.
J: Ich habe auch gesehen, wie er Frauen gepackt und rumgestoßen hat. Terry
Gamboa. Er hat sie an die Wand gestoßen. Marian Bender, eine andere. Diese Frau kam zu
mir, zitternd und schreiend wie, "Mein Gott, jemand muß ihn zurückhalten."
L: Er griff Frauen körperlich an?
J: Ja.
L: Knallte er sie an die Wand und schlug er sie ins Gesicht?
J: Ich glaube, er hat sie nur an die Wand gestoßen. Beschimpfte sie als Esel,
er wollte sie einfach erniedrigen.
L: Haben Sie je gesehen, wie auch andere Staff Member mißhandelt wurden,
geschlagen, gepeitscht, irgend so was bei anderen Staff Member der Scientology?
J: Ja, John Ward. Ich habe gesehen, wie David Miscavige ihm ins Gesicht gespuckt
hat, geboxt und geschlagen hat.
L: Buchstäblich gespuckt?
J: Ins Gesicht gespuckt. Und er wurde dabei von anderen Sea Org Membern
festgehalten.
L: Mehrere andere Sea Org Member?
J: Zwei an jedem Arm, während er ihm ins Gesicht spuckte und ihn boxte.
L: Wo hat er ihn hingeboxt?
J: In den Körper.
L: Warum hat Miscavige das gemacht?
J: Weil er ihn einen Verräter nannte, der Verrat an der Sea Org beging. Er
wehrte sich und sagte, zur Hölle damit. Er wurde in Begleitung von 11 Männer vom Com ED
weggebracht, erniedrigt und sie brachten ihn nach Happy Vally, wo er unter Bewachung
stand, all diese Dinge.
L: Noch andere körperliche Angriffe und Schläge, die Sie bei Scientology
gesehen haben?
J: Da war ein anderer kleiner Junge mit Namen John, der eine Brille und einen
kleinen Schnurrbart hatte. Er wurde vor David Miscavige gebracht und er hat ihm auch ins
Gesicht gespuckt und ihn geschlagen.
L: Er hat ihm direkt ins Gesicht geschlagen?
J: Ja, er spuckte den Leuten ins Gesicht. Eine heftige Spuckperiode, Ende 1982.
L: Haben Sie noch jemand anderen außer David Miscavige gesehen, der Leute
angegriffen und körperlich geschlagen hat, um Staff Member zu bestrafen.
J: Außer ihm habe ich keinen gesehen.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Wir haben über Seth gesprochen, über das, was ich über den kleinen Seth
wußte. Nun Cat Morrow. Ich erinnere mich an sie.
L: Rick Clingers Frau, Cat Clinger ist ihr richtiger Name.
J: Sie war zu der Zeit nicht seine Frau, er war mit jemand anderem verheiratet.
Ihr Name war Cat Morrow, als ich da war. Sie war der Kopf von Wolly Unit, Wolly World,
Datenerfassung. Sie haben es Wolly World genannt. Sie war unter extremen Druck, sie hat
nicht geschlafen, nicht gegessen, sie weinte 60 % vom Tag, nur gearbeitet, Tag und Nacht
und dann ist sie ausgeflippt. Wissen Sie, es war, wie wenn sie auf einen bestimmten Punkt
zugegangen ist und man kann nicht genau sagen, was es ist. Sie ging nicht zu Bett, nein
sie schlief nicht mehr, sie stand auf der Scheide. Sie erhielt die Standardbehandlung,
wurde in ein Zimmer eingesperrt, um zu schreien, einfach um alles zu tun. Keine
körperliche Begrenzung.
L: Sie wurde eingesperrt, als sie psychotisch wurde?
J: Ja. Sie halten dich unter Bewachung, wenn dies passiert.
L: Gegen deinen Willen?
J: Absolut. Wie bei Lisa McPherson, die Standard Praxis. Sie sind an diesem
Punkt eingekerkert und sie werden nicht da raus geholt, bis man glaubt, daß alles wieder
in Ordnung ist.
L: Ist das alles, was Sie über Cat wissen, daß sie eingesperrt wurde? Kennen
Sie noch andere Personen, die gegen ihren Willen eingesperrt wurden, als sie psychotisch
wurden?
J: Ja, eine Person, die Stacy Young und ich bewachen mußten, ein Mädchen
namens Teresa, wir haben zusammen auf sie aufgepaßt.
L: Teresa, wie ist ihr Nachname?
J: Ich weiß ihren Nachnamen nicht. Sie war ein Staff Member in Gold. Da war ein
großer Stichtag, an dem sie das neue Mark VII vorstellen wollten, sie war ein spanisches
Mädchen, ein kultiviertes Mädchen. Sie hatte eine wunderschöne Hautfarbe und schwarze
Haare, ein sehr schönes Mädchen von 19 oder 20 Jahren. Sie wurde angehalten, Tag und
Nacht zu arbeiten, Drähte löten und sie ans E-Meter zu montieren. Sie schaffte es nicht.
Sie hörte den RC sagten, daß sie Out-Of-Ethik sei und Overt-Produkte herstellt. Dann kam
die nächste Sache, wissen Sie, das Mädchen sprach so wirr, keiner verstand es. Einfach
alles ausgesprochen, was sie im Kopf hatte. Sie nahmen sie sofort von der Hemet Base weg
und brachten sie nach Happy Valley, ein Ort, wo sie auch die Kinder haben, es ist ein
Reservat der Indianer. Mein Gott, wir befaßten uns damit das erstemal. Stacy und ich und
dieses Mädchen Susie Watson Taylor und einige Jungs, es waren 5, die auf sie aufpaßten
und in einem Haus festhielten. Einmal verließ sie das Haus und da waren diese großen
Kakteen im Gelände und sie faßte mit der Hand rein, brach sie mit der blanken Hand
auseinander, nahm eine der Arme, warf sie auf den Boden und sprang auf dem blöden Ding
herum. Das bedeutete, ihr ganzer Körper war voll mit Stacheln. Sie hat nicht gefühlt,
sie lachte. Zusammen mit anderen Leuten haben wir ihr die Stacheln aus dem Körper gezogen
und haben es mit Wasserstoff desinfiziert, und sie hatte Fieber und wollte nicht schlafen,
einfach nicht schlafen. Das ging ungefähr 3 Tage so. Dann fing sie an, kleine cat naps zu
bekommen. Nun wurde ich sehr besorgt, da diese Frau mit Stimmen sprach. Es hat mich
härter getroffen, als alles andere vorher im Leben und dann kam Dr. Dink. Fünf Leute
mußten sie festhalten, damit er ihr eine Spritze geben konnte, damit sie endlich schlafen
konnte. Ihre letzten Worte, bevor sie abtauchte, und dabei schaute sie mir genau in die
Augen, waren, "Ich werde dir das niemals vergessen Jesse, ich werde dich
kriegen". Und dann klappte sie zusammen. Jeder beobachtete sie. Gut, sie schlief für
2 Stunden und war danach wieder hellwach. Wir versuchten ihr Tabletten zu geben und all
dieses Zeug. Jedenfalls, um eine lange Geschichte kurz zu machen, es dauerte eineinhalb
Monate, bis diese Frau wieder schlafen konnte und bis sie wieder gegessen hat. Sie erhielt
den Introspection-Rundown, und die Ergebnisse gingen zwischen dem Case Supervisor hin und
her. Sie sagte, sie will gehen, aber keiner ließ sie gehen.
L: Sie sagte, sie wolle gehen und keiner hat es ihr gestattet?
J: Keiner.
L: Wußte Dink, daß sie psychotisch geworden war?
J: Ja, deswegen hat er ihr auch die Spritzen gegeben. Wir waren besorgt, daß
sie sterben könnte, da sie nicht schlief und sie wurde wilder und wilder und wilder. Sie
rannte die Berge rauf und runter. Keiner konnte ihr folgen. Sie rannte schneller als die
Hunde.
L: Sie hatten Hunde dort, zum Jagen -
J: Nein Hunde, die einfach dort waren, Hunde von der Ranch, sie konnten nicht
mehr mithalten, diese Frau hatte übermenschliche Kräfte.
L: Sie war psychotisch?
J: Vollständig, total.
L: Waren Sie um die Frau besorgt, oder machten Sie sich Sorgen, daß die
Riverside Polizei auf das Gelände kommen könnte?
J: Es geht darüber hinaus, ihre Eltern haben angerufen, sie wollten wissen, wo
ihre Tochter ist.
L: Haben sie die Eltern angelogen?
J: Ja.
L: Die Eltern waren besorgt und sie haben gelogen.
J: Ihr geht es gut, sie hat einfach ein wenig zu viel gearbeitet, sie macht
gerade eine Auszeit. Sie ließen die Eltern nicht mit ihr sprechen, aber dann später,
nach einer gewissen Zeit, durfte sie ihre Eltern nrufen.Ihr wure gesag, was se zu
erzähle hatte.
L: Sie wurde angewiesen, was sie zu sagen hatte?
J: Ja.
L: Sie wurde also gegen ihren Willen festgehalten, ihre Eltern wurden angelogen,
das war in Riverside County, und Dink wußte, daß sie gegen ihren Willen festgehalten
wurde, als er ihr die Spritzen gab?
J: Richtig.
L: Haben Sie je davon gehört, daß Dink zu jemand anderem gegangen ist, der
gegen seinen Willen festgehalten wurde, und ihm Medikamente verabreicht hat, jemand, der
psychotisch war oder festgehalten wurde?
J: No, das war der einzige Vorfall, bei dem ich Zeuge war.
L: Lassen Sie uns weiter machen, es sei denn, es gibt noch was zu berichten.
J: Dem Mädchen ging es dann nach einer Weile wieder etwas besser und sie wurde
sofort weg geschickt. Stacy kann Ihnen darüber einen Bericht geben, da wir das mit dem
Mädchen zusammen erlebt haben. (Lesend) "Tom Cruise wurde während des Auditing
wirklich psychotisch. Cruise war auf OT III und Scientology mußte ihn auf die Base zurück
bringen, da er so schlecht aussah." Das ist, was ich über Tom Cruise weiß. Er kam
in Scientology und wurde mit den ganzen Details und Geschehnissen von gestern vertraut
gemacht. Das ist das, an das ich mich erinnern kann und was Sie erwähnen. Er war auf OT
III und er hatte schwarze Ringe unter den Augen. Er erschien völlig abgedreht, ziemlich
abgedreht. Ich meine, nichts machte Sinn. Er hatte diese Tonleute am Set bei der
Produktion "Die Tage des Donners", die ihm erzählten, wie schlimm all die
anderen wären. Er bekam Schwierigkeiten mit den anderen Schauspielern. Rob Howard hörte
auf, zur Int Base zu kommen. Er war nicht beeindruckt. Er kam einmal und dann nie wieder,
soviel ich weiß. Es war sehr merkwürdig zu der Zeit, als Tom Cruise sich ständig mit
Scientology befaßte. Nach OT III hatte er eine ganz fahle Haut und diesen lächerlichen
Ausdruck im Gesicht. Er wollte nicht mehr zurückkommen, er wollte nicht mehr weiter
machen. Er wollte sich Scientology vom Leib halten. Er wollte kein Auditing mehr, einfach
nichts mehr von dem Stoff, nur noch nach Hollywood zurück, nach Hause.
L: Er wollte Scientology verlassen?
J: Selbstverständlich wollte er, oh eine schlimme Sache, jemand hat ihm einen
falschen Befehl gegeben oder so was. Irgendwas ist auf der Base explodiert, weil er
durchdreht. Natürlich haben sie ihn dazu gebracht. Er hat ein wirklich sehr schweres
Auditing genommen, laß uns einiges Obst essen, laß uns ein paar übungen haben, komm zum
übungsraum, laß uns Basketball spielen, laß uns das machen. Ich bin gegangen, als das
1992 passierte. Es war zu der Zeit, als ich weg gegangen bin.
L: Kennen Sie andere Berühmtheiten, die psychotisch geworden sind durch das
Auditing von Scientology, die durchgedreht haben?
J: John Travolta.
L: Wissen Sie mehr darüber.
J: Es passierte mehrmals.
L: Er wurde mehrmals psychotisch durch das Auditing von Scientology?-
J: Ja, nur eine Sitzung, durch eine Sitzung, er wollte nichts mehr mit
Scientology zu haben und dann haben sie ihn wieder zurück gebracht. Soviel ich weiß, war
das zwei mal, einmal als der Film Saturday Night Fever heraus kam, er war gut befreundet
mit Spanky Taylor. Plötzlich verschwand sie, schwanger mit dem Kind im RPF und heulte die
ganze Zeit. Es war die Person, mit der er Kontakt haben wollte in seiner Beziehung zu
Scientology. Sie tricksten ihn aus und erzählten, "Wenn du den Film machst, daß
alle Base Orgs ihn sehen können, und besonders auch im RPF, dann kannst du Spanky
sehen". Natürlich machte er alles, aber sie ließen ihn Spanky nicht sehen. Er
drehte durch. Da gab es wirklich jemand, Spankys Sekretärin, die sie vor Scientology
rettete. Es gab dann den Zeitabschnitt, wo John nichts mit Scientology zu tun haben
wollte, er war glücklich, daß Spanky sicher war. Aber sie hatten noch Kontrolle über
Spanky, um sie dazu zu benutzen, daß er zurückging. Das war einmal. Das andere mal hatte
er eine Beziehung mit einem Homosexuellen und erzählte, daß er den Mann heiraten wolle.
Oh mein Gott
L: War das Mark Baracy?
J: Ich weiß nicht, welcher es war, da waren mehr als einer. Es war 1981, glaube
ich. Oh mein Gott, nun ist er ein Homosexueller, nun ist er am absteigen, weil er mit
Scientology zu tun hat. Wenn sie das mit der Homosexualität nicht behandeln können,
wirklich schlecht. Nun sind Leute, Auditoren und CS zu ihm gegangen nach Florida, wo er
lebte um alles zu versuchen, ihn wieder umzudrehen.
L: Mit ihm zu sprechen, ihn zu pressen?
J: Richtig.
L: Meinen Sie, diese Berühmtheiten haben das Gefühl, daß -
J: Sie können nicht ohne Scientology leben. Die, die tief drin stecken,
glauben, daß es nicht ohne geht.
L: Meinen Sie, daß irgend jemand von denen bemerkt hat, daß all ihre
Geständnisse in der Hand von Scientology sind?
J: Ich glaube, daß es jeder weiß.
L: Wieso glauben Sie das?
J: Weil von dem Moment an, wo sie eine Berühmtheit werden, fangen sie an, alles
fest zu halten, sie fangen an, es in Akten festzuhalten.
L: Meinen Sie, sie machen es mit jeder Berühmtheit?
J: Ich denke, sie machen es bei jedem von ihnen.
L: Was läßt Sie so denken?
J: Weil das der Weg ist, wie sie Leute kontrollieren, es ist ein Teil des
Kontrollmechanismus. "Hey schau, der Grund, warum du im Auditing ärger haben
könntest," und dies wird in einer sehr besonderen Art gemacht, " gut, du machst
dies und das, und das ist eine Art von Unmoral und schlecht, ist es nicht so. Laß uns darüber
sprechen." Sehen Sie, was ich meine?
L: Der Grund, warum keiner gehen will, ist dann, daß sie all diese Dinge
wissen, die man in seinem Leben gemacht hat, die nicht richtig waren und das ist es auch,
warum das Auditing nicht klappt, es sendet ein Signal zu den Berühmtheiten aus, wir
wissen, was du in deinem Leben schlechtes gemacht hast.
J: Wir haben es zusammen gestellt und ihnen gezeigt. Sie sehen diese Sachen, sie
sehen die Auswirkungen, welche ich nun auch zu spüren bekomme, besonders durch die
eidlichen Aussagen, die ich gerade mache. Es hat Auswirkungen.
L: Außer Travolta, sind Kirstie Alley oder Mimi Rogers oder andere Berühmtheiten,
die sie kennen, psychotisch geworden, oder -
J: Ich weiß Priscilla Presley war nahe dran. Sie hatten sie..
L: Wollte sie je Scientology verlassen, nichts mehr mit ihnen zu tun haben?
J: Ich denke, es war so.
L: Sie ist mehrmals weggegangen und sie haben sie wieder zurück gebracht.
Meinen Sie, sie haben es gut gemacht, darauf haben Sie schon geantwortet.
J: Sie benutzten die dunklen Punkte, und haben gesagt, du hast immer noch
ärger, laß uns dir helfen. Was du machst ist schlecht, es ist das ganze Zeug, das sie
behaupten, um dich perfekt zu machen und dich dann total kontrollieren zu können.
L: Sie denken also, daß sie die Unterlagen aus den PC Folders benutzen und
ihnen erzählen, warum sie mit Scientology nicht glücklich sind, ist einzig und allein
die Tatsache, daß sie kriminell sind, schlechte Dinge machen, und daß man ihnen helfen
kann, es zu bereinigen.
J: Richtig. Und du mußt etwas machen, weil du sonst ärger bekommen kannst.
Verstehen Sie, was ich meine?
L: Meinen Sie, daß die Berühmtheiten wissen, daß Scientology eventuell
wenn sie sich gegen Scientology stellen, meinen Sie, die Berühmtheiten wissen, daß ihre
Angaben gegen sie benutzt werden. Denken Sie, daß -
J: Ich denke, daß sie das ganz genau wissen. Weil Berühmtheiten wissen, was
Ex-Mitgliedern passiert.
L: Wissen sie es?
J: Aber na klar, die SP-Declares. Was auch immer eine Person gesagt hat im
Auditing oder im Vertrauen, um Hilfe zu bekommen, wird möglicherweise veröffentlicht,
diese Person hat sexuelle Abweichungen, sie ist dies, sie ist das, sie hat dies getan. ja,
sie sehen das. Es wird ihnen gesagt, kein ärger mit diesen Leuten, sie sehen wie übel
sie sind. Sie lesen diese Dinge und sagen," Gut ich habe dies und dies auch
gemacht." Ich könnte eines Tages meinen Namen auf solch einem Papier lesen.
L: Was ist de nächste Punkt.
J: John und Diane Coletto, ich habe schon weitgehendst von ihnen gesprochen.
(Lesend) "Annie Broeker, CSed Annie Broeker, hatte einen psychotischen Zusammenbruch
während des Auditings. Als ich das Staff Member Annie Broeker das letzte Mal gesehen
hatte, wurde sie nur ein wenig auditiert, sie erinnerte sich an sehr viel weinen und
schreien." Annie Broeker, ich habe gesehen wie diese Frau gequält wurde. Zuerst
brach sie ihre Verbindung zu Pat Broeker ab, erklärte, sei ein totaler Schuft, wollte ihn
los werden. Sie blieb in der Kirche, sie hat versucht, einige der Boshaftigkeiten von
David Miscavige zu stoppen um sich ihm total zu unterwerfen. Und dann das letzte, was ich
von ihr hörte, sie ließ ihre zweite Heirat platzen und heiratete eine andere Person.
L: Sie haben ihr wirklich erklärt, sich zu trennen?
J: Ja, sie erklärten, daß er gehen sollte, er sei nicht gut.
L: Und sie hat die Hochzeit sausen lassen.
J: Sie hat zweimal die Hochzeit sausen lassen.
L: Sie haben ihr die Order gegeben.
J: Ja, sie gaben ihr die Order und dann diese Person. Sein Name war Jim, was war
sein Nachname. Er war in der Musik Einheit mit dem Vater von David Miscavige und er haßte
Ron Miscavige, weil er dachte, daß er ein kleiner Psychot war, gerade wie sein Sohn, und
er es nie mit ihm aushalten wird. Er heiratete Annie Broeker und dann hat sie die Heirat
wieder rückgängig gemacht. Erklärte ihm, daß er abhauen sollte, warf ihn hinaus. Sie
verstellte ihre Stimme und all die anderen Stuffs redeten mit ihr. Sie haute ab, floh nach
Florida, Mark Yeager und Marty Rathbun haben auf sie im Flugzeug von John Travolta
gewartet, sie waren vor ihr da, bevor sie gelandet ist und sie haben sie wirklich genommen
und umgehend zurück gebracht,
L: Warum hat sie das gemacht. Welches Wissen hatte sie, daß sie so -
J: Sie war mit L. Ron Hubbard zusammen, die letzten 5, 6 Jahre, täglich als
eine Bedienstete. Hat ihn gewaschen, gebadet, für ihn gekocht, seine Diktate aufgenommen.
Hat seine Orders zu den verschiedenen Kirchenorganisationen versandt.
L: Sie hat also den wirklichen Hubbard gekannt. Sie kannte seinen Willen, seinen
Tod, seinen Zustand -
J: Die Drogen, die Geisteskrankheiten, alles.
L: Wissen Sie, wo sie jetzt ist?
J: Ich glaube, immer noch bei Golden Air Productions.
L: Würden sie sie gehen lassen?
J: Nein, nein, nein. Sie halten sie fest. Würde sie verschwinden, wäre das
verheerend und sie hat es versucht. So, und was hat sie dann gemacht.
(Stop und Zusammenfassung)
L: OK, machen wir weiter.
J: "Es gibt eine Studie über Fehlschläge und Mißgeburten unter den
Frauen von Scientology, die Staff Member sind, besonders in bestimmten Abteilungen von
Scientology. Dies wurde gemacht, weil sie alarmiert waren über die Vielzahl der Babys,
die mißgebildet geboren wurden, mit extrem hoher Rate und großen Schwierigkeiten."
Nun, die übliche Praxis für eine Frau in der Sea Organisation ist, wenn sie schwanger
wird, wird sie degradiert, dafür, daß sie schwanger ist. Sie werden unter übermäßigen
Druck gesetzt und es wird ihnen klar gemacht, daß sie ihre Aufgaben zu erfüllen haben,
als ob sie nicht schwanger wären. Sehr häufig wollen diese Frauen nicht
Ende der Bandseite
- Sie wissen, daß es ein Fehlschlag ist und die Frauen achten nicht auf
sich selber, da gibt es keine Schwangerschaftsvorsorge oder dergleichen. Ich habe nie
gesehen, daß eine Frau Schwangerschaftsvorsorge hatte.
L: Keine Schwangerschaftsvorsorge?
J: Nein, nichts dergleichen. Niemals habe ich gesehen, daß es einer Frau
erlaubt wurde zur Schwangerschaftsvorsorge zu gehen.
L: Wieviel schwangere Frauen haben sie bei Scientology gesehen, von denen sie
wissen, daß sie nie zu einer Schwangerschaftsvorsorge gegangen sind?
J: Einige. Kathy Rinder, Sue Price, die, über die ich erzählt habe, Spanky
Taylor - sie hat beinahe ihr Baby verloren, es wurde mit nur 3 Pfund geboren - Cindy
Schaffner, als sie schwanger war. Du gehst zu keinem Doktor, du machst es nicht.
L: Warum keine Schwangerschaftsvorsorge?
J: Weil sie kein Geld ausgeben wollten. Ich denke, es war ein finanzieller
Punkt. Es ist, wie wenn die Person etwas schlechtes macht, warum Geld für eine schlechte
Sache ausgeben.
L: Fahren Sie fort.
J: (Lesend) "Don Larson wurde geschlagen." Ich habe nicht gesehen, wie
dies passiert ist, aber ich kenne ihn. Ich bezweifle nicht, daß er geschlagen wurde.
(Lesend) "Ron Miscavige OT 7, verheiratet mit Loretta Miscavige, einer Auditorin und
Krankenschwester, litt hinter geschlossenen Türen an schweren Depressionen. Sie schien glücklich
und jovial zu sein und eine ideale Scientologin, aber sie litt schwer unter den
Depressionen." Ich denke, daß war wirklich der Fall. Meine erste Begegnung mit Ron
Miscavige war, nachdem er in einige Vergewaltigungen von einer jungen Frauen verwickelt
war. Einige sehr seriöse Scientologen bemühten sich darum, die Situation in Ordnung zu
bringen.
L: Was meinen Sie mit seriös?
J: Private Ermittler, Rechtsanwälte, Leute sprachen mit der Presse, damit keine
Berichte darüber veröffentlicht wurden. Eine Menge Geld wurde ausgetauscht, um seinen
Vater da wieder raus zu bringen. Er wurde sofort mit der Mutter nach Gold gebracht, wo
erzählt wurde, daß sie Eheprobleme hätten. David Miscaviges Idee war, die Ehe zu
beenden, weil seine Mutter nicht in der Sea Org sein wollte. Sie wollte nichts damit zu
tun haben. Eine Art von überzeugung ließ seinen Vater in der Sea Org sein, weil er
außerhalb zu viel ärger gehabt hätte. Als sein Vater sich für die Sea Org entschied
und die Mutter nicht, arrangierte er ihre Scheidung.
L: David Miscavige arrangierte die Scheidung seiner eigenen Eltern?
J: Ja. Und seine Mutter, seine eigene Mutter habe ich sagen hören, er sei wie
ein kleiner Nazi, ein Hitler, ein kleiner Satan. Sie war von ihm sehr angeekelt. Sie trieb
die Sache voran, ließ sich scheiden und verschwand für eine Weile. Ron Miscavige war
häufig depressiv und bekam epileptische Anfälle und weinte sich die Lunge aus dem Leib.
Er wurde völlig durcheinander wie, "Oh, ich kann nicht, ich fühle mich schlecht,
ich bin krank, laßt mich alleine, ich will niemand um mich haben." Es ging mit ihm
rauf und runter, wurde zur Gewohnheit. Er war wirklich unausgeglichen, wie ein Spiegel
seines Sohnes.
L: Als sie sagten, daß Geld unter die Leute geworfen wurde, damit sie still
sind über die Geschichte von David Miscaviges Vaters Vergewaltigung, die Vergewaltigung,
die er bei jemand durchführte -
J: Richtig
L: Meinen Sie, daß das Geld gezahlt wurde, damit über das Opfer der
Vergewaltigung geschwiegen wird, oder um die Leute der Regierung ruhig zu halten? Was
meinen Sie, was wissen Sie darüber?
J: Mein tatsächliches Wissen ist nicht ganz korrekt. Es ist das, was ich darüber
weiß, wie sie die Situation behandelt haben. David Miscavige selbst, Marty Rathbun, Lyman
Spurlock, etwa 5 verschiedene Anwälte, Larry Heller war dabei, Shermans war beteiligt.
Alle kamen zusammen, als es passierte, in der Absicht, es zu bereinigen.
L: Gab es polizeiliche Vorladungen?
J: Gegen Ron Miscavige?
L: Ja.
J: Ich glaube ja, aber irgend jemand hat es verhindert.
L: Die polizeiliche Vorladung wurde also fallen gelassen, als Scientology und
die Anwälte und das Geld kamen. In welchem Bundesland war das?
J: Ich weiß nicht.
L: Welcher Staat? Wissen Sie, wo sich die Vergewaltigung ereignete?
J: Es war in Philly?
L: Philadelphia? Also wurde Ron Miscavige einer Vergewaltigung beschuldigt und
die polizeilichen Vorladungen verschwanden?
J: Alles darüber verschwand. Die Geschichte, die Informationen darüber, alles
ist weg. Ich meine, sie waren eine Woche dort.
L: Alle von ihnen, richtig? Wer hat dafür bezahlt, war es die Church of
Scientology, die bezahlt hat?
J: Ja.
L: Also konnte David Miscavige über Geld verfügen von $ 30,000, $ 40,000, $
50,000, $ 100,000 möglicherweise mehr in dieser Woche, um seinen Vater von der
Vergewaltigung frei zu kaufen?
J: Richtig. Dies ist eine bestimmte Tatsache, daß er Leute dazu gebracht hat,
sich bezahlen zu lassen. So kann er letztlich sagen, bezahle sie einfach, zusammen mit all
den Ermittlern und den Anwälten.
L: Und die PIs. Welche PIs waren darin verwickelt?
J: Ingram war verwickelt.
L: Ingram gehörte dazu. Was hat ihm das Recht gegeben Geld der Kirche
auszuzahlen. Was wäre, wenn es passiert wäre mit - War Ron ein Member der Sea Org zu
dieser Zeit? Er war eine Public Person und dieser David Miscavige benutzte das Geld der
Kirche, um ihn von der Vergewaltigung frei zu kaufen?
J: Richtig.
L: Dieses, könnte jedes andere Staff Member einen Scheck ausstellen für eine
Public Person, die ärger hat?
J: Das war das einzige Mal, daß ich dies erlebt habe.
L: Sie sprachen von Sherman Lenske, die beiden Brüder. Welche Rolle spielte
Sherman Lenske in Scientology?
J: Nun, wenn ich mich genau erinnere, machten sie die Sachen sicher, oder gaben
die Anweisungen, sie sicher zu machen, daß L. Ron Hubbards Berechtigungen und Kontrollen
zu seinen Lebzeiten eingehalten wurden. Er gab auch Anweisungen, was LRH tun sollte und
was nicht und was er sagen sollte. Da gab es auch große Diskrepanzen und Probleme, die
sie mit den Brokern regelten. Die Anwälte wollten LRHs Kontrolle verringern, mehr
und mehr. Die Entschuldigung war, "wir geben Ihnen soviel Geld, wie Sie wollen, aber
halten Sie den Mund, nehmen Sie das Geld und lassen Sie die Dinge laufen." L. Ron
Hubbard hatte das Gefühl, herausgedrängt worden zu sein, nicht, daß es schade darum
war, denn er war total verrückt, und ich schließe das eine oder andere nicht aus, aber
das war der Kampf, den die Brokers mit L. Ron Hubbard führten. David Miscavige glaube
ich, wollte L. Ron Hubbard ausschalten.
L: Er wollte Hubbard immer mehr Kontrolle entziehen, Stück für Stück,
während er noch lebte?
J: Ja, und L. Ron Hubbard hat es gesehen. Ich mußte deswegen mit David
Miscavige einen Sec-Check machen. L. Ron Hubbard fragte mich, "Bitte finde heraus,
was er plant, wie er es macht, so daß ich eine entsprechende Order machen kann, und ich
tun kann, was ich normalerweise tue."
L: L. Ron Hubbard glaubte, daß David Miscavige versuchte, die Kontrolle über
Scientology zu bekommen?
J: Ja.
L: Und er war verärgert darüber?
J: Ja.
L: Er hat Sie hingeschickt.
J: ..ihn zu überprüfen
L: Um einen Sicherheitscheck zu machen und um herauszufinden, welche Overts und
welche schlechten Absichten er hat -
J: ...Aktivitäten, die er gemacht hatte.
L: Als Sie mit Miscavige den Sec-Check gemacht haben, kam irgend etwas dabei
heraus?
J: Ja, er war im kompletten Widerspruch zu L. Ron Hubbard, er war im totalen
Widerspruch zu Pat Broeker mit dem, was passierte und was passieren könnte. Und er war
ganz krank von der Tatsache, ihnen Geld geben zu müssen, da er der Meinung war, daß sie
Geld verschwendeten.
L: So hatte er vor, L. Ron Hubbard vom Geld abzuschneiden?
J: Richtig.
L: Lassen Sie uns über Lenskes, die Anwälte reden.
J: Das waren die Rechtsanwälte, die all die Anweisungen gegeben haben und mit
Lyman Spurlock zusammen gearbeitet haben, um die Kooperation zu gründen, die sauber
aussehen sollte, getrennt voneinander, und die Hubbard komplett ausgebootet hat.
L: Glauben Sie, es waren die Lenskes Anwälte, Sherman und wer noch? Wie ist
sein Name?
J: Ich erinnere mich nicht.
L: Die Lenskes, die Anwaltsfirma, diese zwei Leute, denken Sie, daß sie einen
Betrug vorbereiteten, indem sie die reale Steuerung zu verstecken versuchten -
J: Ich denke, sie wußten es ganz genau, keine Frage.
L: Waren Sie je bei einer Sitzung, wo etwas darüber gesagt wurde, daß vermuten
ließ, daß L. Ron Hubbard Scientology kontrollierte und daß sie versuchten etwas zu tun
-
J: Absolut
L: Können Sie -
J: Ich war da, als die beiden Brüder auch da waren, ich war mehrmals dabei, 10
bis 15 mal. Das war regelmäßig. Als die Nachfolgesituation zur Sprache kam, waren die
Anwälte dafür. Sie führten alle Anweisungen und solches durch. Ich war zu einigen jener
Sitzungen, die viele Themen umfaßten, im Gegensatz zu den Personen, die raus und rein
gingen. Zu diesem Zeitpunkt war uns nur erlaubt, sitzen zu bleiben und allem zuzuhören.
Ja, sie wollten sehr genau wissen, welche Anweisungen und welche Dokumente entfernt werden
mußten, durch die unterschiedlichen Scientology Kooperationen, um zu zeigen, daß L. Ron
Hubbard keine Kontrolle mehr hatte.
L: Wurde jemals darauf hingewiesen, daß jene Dokumente zerstört werden
sollten, um sich vor der Regierung, dem IRS zu verstecken, vor jedem, der sich für die
Struktur von Scientology interessierte.
J: Ja. Sie erklärten David Miscavige ganz eindeutig, "Nichts von diesen
Dingen, diese Anweisungen kann überall sein."
L: So zerstörten sie im wesentlichen die Beweise. Die Rechtsanwälte.
J: Richtig.
L: Die Lenskes, war ihnen die Tätigkeit der privaten Ermittler bekannt?
J: Natürlich.
L: Saßen Sie immer mit im Zimmer, wenn irgendwelche -
J: Ich erkläre Ihnen eine ganz spezielle Sache, die passierte. Marty hat etwas
herausgefunden, was die PIs getan hatten. Ich kann es nicht genau sagen, aber ich kann
Ihnen dies erzählen. Sherman lehnte sich zu Dave und sagte, " Schau, ich mag es
nicht, wie hier rumerzählt wird. Ich will nicht wissen, was eure Geheimnisse sind, ich
will nicht zu denen gehören, die diese Sachen gehört haben. Ich weiß davon, aber nicht
in einem Raum voll mit diesen Leuten."
L: Marty sprach über illegale Operationen der privaten Ermittler, und Lenske
saß da und sagte -
J: "Halt, warte eine Minute, ich möchte nicht hier sein."
L: Waren Sie bei einem anderen Zusammentreffen oder gab es andere
Zusammentreffen, möglicherweise mit den Lenskes, eine kleinere Gruppe, die andere
illegale Aktivitäten diskutierten?
J: ähnliche Situationen. Wir könnten alle wegen einer Sache zu einem Meeting
zusammenkommen und dann könnten wir Ermittlungen einbringen und wir würden alles
mögliche tun und sie würden sich immer selbst entschuldigen. Sie wünschen keine
Personen, die sich in der Sache auskennen. Sie haben eng mit David und Lymann
zusammengearbeitet, überwiegend diese vier, weil David dann kommen konnte und uns
erzählen konnte, was Sherman und sein kleiner Bruder, Dan war es glaube ich, gesagt
haben, und wir würden nach der Anweisung handeln, die auf den Informationen der Ermittler
oder wem immer basierten.
L: Erinnern Sie sich an die Kommentare, die David Miscavige abgegeben hat zu
dem, was die Lenskes vorgeschlagen hatten zu tun?
J: Nicht spezifisches
L: Glauben Sie, daß die Rechtsberater, da gab es ja die Theorie, daß die
Rechtsberater Miscavige kontrollierten und Miscavige Scientology kontrollierte. Gab es je
etwas, was Sie glauben ließ, daß die wirkliche Kontrolle von Scientology durch die
Hellers und die Lenskes erfolgte, die genug gegen Miscavige hatten, um ihn zu entfernen
und Miscavige -
J: Ja, ich denke, daß definitiv diese Art von Verhältnis existiert, aber ich
denke, daß ihre Hände so dreckig sind und Blut von den Händen tropft, daß sie sich
gegenseitig schützen.
L: Also gehen sie alle zusammen unter und alle zusammen überleben?
J: Richtig.
L: Was meine Sie, wieviel Geld nehmen die Hellers und Lenskes jedes Jahr von
Scientology?
J: Viele Millionen.
L: Millionen von Dollar jedes Jahr?
J: Zumindest als ich dort war, ich kann nicht darüber sprechen, was von 1990
bis 1998 passierte. Ich weiß, was in der Zeit passierte, als ich dort war, 1982 bis 1987,
Millionen.
L: Wieviel Millionen von Dollar schätzen Sie, sind in die Firma von Lenske
gegangen?
J: 7, 8
L: 7, 8 Millionen. Die Heller Firma, Larry Heller?
J: Ich bin sicher, daß er ungefähr 4 oder 5 Millionen machte.
L: Waren Sie bei den Prozessen tätig, oder war das -
J: Nein, Sie haben lediglich als Berater fungiert. Sie hatten andere kleine
Anwälte, die mit Dave diskutiert haben, manchmal Norman. Norman war nicht gerade der
hellste, er hat es nicht gerafft. Überwiegend war der CPA Lyman Spurlock.
L: Denken Sie, daß sie für ihre Arbeit bezahlt wurden, oder damit Frieden mit
Scientology herrscht, da sie in einige Aktivitäten verwickelt waren und jeder ein Stück
von dem Kuchen haben wollte?
J: Es erschien mir, daß sie definitiv ein Stück von dem Kuchen hatten. Es gab
soviel Rechtsanwälte in Scientology, all die Jüngeren. Earl Cooly, konnte nie die
Position von Heller und den Lenske Brüdern halten, stieg nie auf zu dem, was sie waren,
nie, nie, nie. Das waren die persönlichen Anwälte von L. Ron Hubbard. Wie nützlich sie
heute sind, weiß ich nicht. Vielleicht wurden sie zurückgenommen für größere oder
kleinere Aufgaben, weil es nur so viele gibt, wie sie wünschen.
L: Lassen Sie uns über den Status von L. Ron Hubbard sprechen. Wissen Sie von
irgendeinem Betrug bei den Erbschaftsangelegenheiten, oder daß man irgendein
Familienmitglied Hubbards gezwungen hat etwas zu unterzeichnen, was ihre Rechte
einschränkte, sie bedrohte, sie einschüchterte?
J: Fragen Sie mich nicht zuviel auf einmal. Was ich über den Erbfall kenne,
ist, daß von Hubbard verlangt wurde, daß er persönlich erscheint. Ich weiß als
Tatsache, daß jeder, eingeschlossen mich selber, genau wußte, wo er ständig war. Das
Gericht wurde angelogen, indem man sagte, "Wir wissen nicht, wo er ist." Sie
konnten ihn jederzeit zurück holen.
L: Alle Offiziellen von Scientology haben unter Eid geschworen, haben einen
Meineid geleistet? War den Anwälten klar, wer Scientology war?
J: Ja.
L: Also, die Anwälte waren es, die Anwälte Heller, Lenske, diese Anwälte, die
vor dem Nachlaßgericht gelogen haben, mit dem vollen Wissen, daß jeder wußte, wo
Hubbard war.
J: Richtig.
L: So setzten sie den Betrug fort, indem sie Hubbard fern hielten?
J: Ja. Sie haben genau den Punkt erreicht. Der Grund war, daß David Miscavige
und die Lenske Brüder dachten, daß er es nicht durchstehen würde. Sie dachten, er sei
nicht stabil genug, sie dachten, er sei einfach etwas verrückt. Ich habe das direkt von
David Miscavige.
L: David Miscavige sagte, daß er glaube, Hubbard sei verrückt?
J: Ja, würde es nicht durchstehen, und es würde Schmutz geben.
L: Daß er nicht richtig funktionierte, oder daß es ihm mental nicht möglich
war?
J: Richtig, geistig nicht auf der Höhe, um bei Gericht zu erscheinen.
L: Also, von Miscavige hörten Sie das. War noch jemand im Raum, als Sie dies
hörten?
J: Er hat es mir ganz privat gesagt. Er sagte, "Jesse, hör zu, du bist
erwachsen und du mußt einiges wissen, OK? L. Ron Hubbard kann das nicht
durchstehen." Er schaute mir direkt in die Augen und sagte, "Nein, wir wollen
nicht, daß dies passiert." Weil ich ihn gefragt habe. Das war in der Zeit, wo wir
wie Brüder waren. Wir haben zusammen trainiert, haben Racket Ball gespielt und solche
Sachen und er fing an, sich mir gegenüber ein wenig zu öffnen.
L: Und er sagte, weshalb er es nicht durchstehen würde?
J: Er war nicht mental instabil. Er sagte, "da gibt es ein paar Dinge um
Hubbard, die du nicht kennst".
L: In welchem Jahr war das?
J: 1985, möglicherweise 86.
L: Andere mögliche Betrügereien, die Sie als Betrug sehen im Erbfall Hubbard?
J: Ich weiß, daß es zu der Zeit zu einer großen Schlacht zwischen David
Miscavige und L. Ron Hubbard gekommen ist, weil Hubbard dachte, daß ihm total die Hände
gebunden sind. Er versuchte, zu anderen Personen, außer David Miscavige, Kontakt
aufzunehmen, damit diese ihm helfen sollten, wieder die Kontrolle über die Kirche zu
erhalten.
L: Das war, als er zu Ihnen kam, damit Sie den Sec Check machten? Nachdem
Hubbard die Resultate des Sec Check erhalten hat, haben Sie L. Ron Hubbard berichtet, was
David Miscavige vor hat -
J: Ich habe es Pat Broeker mitgeteilt.
L: Hat es Pat Broeker L. Ron Hubbard gesagt?
J: Was er gemacht hat weiß ich nicht, da ich nie davon gehört habe.
L: Sie haben nie gehört, ob Ron wütend wurde?
J: Nein, ich habe nie etwas von Ron gehört, kein Danke, das war nicht üblich.
Normalerweise, wenn ich etwas für ihn erledigt habe, erhielt ich eine Antwort von ihm,
oder ich erhielt ein Geschenk, eine Lederjacke, einen Ring, irgend etwas.
L: Dachten Sie, wenn sie ihm nun die Informationen gegeben hatten, daß David
Miscavige möglicherweise versuchte, ihm die Kirche wegzunehmen und ihm den Geldhahn
zuzudrehen, daß Hubbard, im allgemeinen für sein Temperament bekannt, unwahrscheinlich wütend
wurde -
J: Er hatte diese Wut.
L: - und sich melden würde. Meinen Sie nicht, daß es etwas merkwürdig war,
daß Sie keine Antwort oder was immer erhielten?
J: Ja.
L: Haben Sie irgend eine Idee, was geschehen sein könnte?
J: Ich habe nie eine Meldung erhalten, aber wissen Sie, ich hatte eine Theorie,
die ich in dieser Zeit gehört habe, daß er weit weg gegangen ist, und er seine Gedanken
nicht mehr kontrollieren kann?
L: Wer noch hat ihnen erzählt, daß Hubbard weit weg gegangen ist und seine
Gedanken nicht mehr kontrollieren kann?
J: Rick Aznaran
L: Wie hat er davon erfahren?
J: Weil er dort war und die Arbeiter der Farm es erzählt hätten - Rick Aznaran
berichtete mir die Geschichte -daß sie oft gehört haben, daß Hubbard nachts mit seinen
Bts rumgeschrieen hat. Er war total zu mit Drogen, die er von Dr. Dink erhalten hat, so
was wie Valium, dieses und andere Dinge.
L: Tranquilizers?
J: Tranquilizers, und dann seine Experimente mit Drogen, er hat jede Art von
Drogen erhalten, die er von Dink haben wollte.
L: Irgend eine Art von Antispychotika?
J: Ja, ich denke, er hatte einige davon. Rick erzählte, daß ein ganzer Schrank
voll davon war, voll von Medikamenten, die er verschrieben bekommen hatte, mehr als man
sich vorstellen kann, als er dort war und den Medizinschrank öffnete. Er sagte, es überraschte
ihn, weil es einen strikten Richtlinienbrief bei Scientology gibt, der besagt, daß es
untersagt ist, jegliche Art von Drogen oder Medikamenten einzunehmen. Keiner hat es
genommen. Und hier gab es unendliche Mengen. Und ich habe auch mit Dennis Ehrlich
gesprochen, der mir über eine Person erzählte, die versucht hatte, Kokain und Marihuana
an L. Ron Hubbard zu liefern, genauso wie LSD und andere Dinge; er kannte sie flüchtig,
weil Dennis eine Verbindung mit ihr hatte. Sie waren zusammen in einem Konzert, weil
Dennis Konzerte gab. Sie sprachen miteinander, Dennis erwähnte, daß er in Scientology
war, und diese Person sagte zu ihm, "oh ich kenne L. Ron Hubbard, ich versuchte ihm
diese Drogen zu bringen, als er in Preston war."
L: Noch jemand, an den Sie sich erinnern können im Jahre 1985, der Erfahrungen
mit Hubbard hatte, daß sein Geisteszustand nicht mehr in Ordnung war?
J: Pat Broeker gab mir noch ein paar Ideen.
L: Was sagte er, daß Sie daran glaubten?
J: Er sagte, daß es genau nach dem Sec Check war. Er sagte, "also ich
denke, du hast gute Arbeit geleistet. Der alte Mann hat viel Verstand, und wir versuchen
das gerade wieder auf Linie zu bringen." Das ist Scientology Jargon, was ganz einfach
heißt, daß er ein bißchen abwesend ist und was er nicht weiß, bringt ihn nicht um.
L: Hörten Sie außer David Miscavige und Rick Aznaran, Pat Broeker, noch jemand
davon reden, das Sie sicher machte, daß Hubbard 1985 nicht mehr Herr seiner Sinne war?
J: Vicky erwähnte mir gegenüber, daß sie davon gehört habe, daß er
sterbenskrank sei. Sie wußte nicht, was es war, sie sagte nur, daß sie mit Annie
gesprochen habe, die ihr sagte, daß es ihm nicht gut gehe. Das war der Anfang und das
Ende.
L: Fahren Sie fort -
J: Nun, nachdem es passiert war, ich war dabei, als Mary Sue Hubbard eine
Vereinbarung unterzeichnen sollte, ich glaube, es waren $ 100,000, die sie erhalten
sollte, damit sie alle Rechte an den Copyrights, den Warenzeichen, den Bankguthaben eben
alles, was mit Scientology zu tun hatte, abtreten sollte. Ich war ein Teil von dem Team,
ungefähr 12 oder 17 Personen, die in ihr Haus eingefallen sind und alles war eine prima
Sache. Sie wollte das verdammte Ding nicht unterschreiben. Anwälte waren da und David
Miscavige fing an zu schreien, "Sie unterschreiben das jetzt!"
L: Er hat sie angeschrien, "Sie unterschreiben jetzt das Dokument?"
J: Wir waren alle dort, um sie einzuschüchtern.
L: 12 oder 17 Personen?
J: Ja, alle in Sea Org Uniform, kamen sie in Autos, um die alte Lady zu überrumpeln.
L: Würden Sie sagen, daß sie ein Einschüchterungsteam waren?
J: Ohne jede Frage.
L: Würden Sie sagen, daß Mary Sue Hubbard zur Unterzeichnung des Vertrages
gezwungen wurde?
J: Das ist ohne jede Frage. Genauso wie Arthur, ich war dabei als er
unterschrieb, er erhielt $ 50,000.
L: Er erhielt $ 50,000. Hatten sie ihre eigenen Anwälte, die die Papiere
eingesehen haben?
J: Nein, nein. Sie hatten keine Repräsentanten. Alle Anwälte der Scientology
waren da, und die haben sich nur hingesetzt und gesagt, unterschreiben.
L: Wurde ihnen erlaubt die Dokumente zu lesen?
J: Ja, aber ich glaube nicht, daß sie wußten, was sie gelesen haben.
L: So, die Anwälte von Scientology waren da, haben sie sich so verhalten, wie
wenn sie Mary Sue Hubbard oder Arthur vertreten und ihnen die Dokumente erklärt haben?
J: Nein.
L: Welche Anwälte waren da?
J: Ich glaube Larry Heller.
L: Sonst noch wer?
J: Niemand an den ich mich erinnern kann, aber das heißt nicht, daß nicht noch
jemand dabei war.
L: So, Larry Heller war dabei, in diesem unaussprechlichen Klima. Waren diese
Männer, diese 12 oder 17 Menschen in Sea Org Uniform?
J: Alle Männer, außer Vicky Aznaran.
L: Waren es kräftige Männer?
J: Kräftige Männer, Lyman, Norman, Marty, ich.
L: Gab es irgendwelche Art von gesprochenen und unausgesprochenen Drohungen,
wenn sie die Dokumente nicht unterschreiben würde und ärger für ihre Familie bedeuten würde.
J: ärger für sie, ja.
L: Was wurde gesagt?
J: Daß man sie Sec-Checken würde, auditieren, dies tun, jenes tun, Ethik, was
auch immer. Sie sprangen auf, sie sagten, "ich werde sie sec checken lassen, um
herauszufinden, was zur Hölle sie mit mir vor haben."
L: Sie haben ihr mit dem Sec-Check gedroht und Ethik, was bedeutet, daß sie
einiges zu tun gehabt hätten um sie da überall durchzubringen.
J: Nein, nur ein bißchen mit ihr in ihrem Haus sitzen. Sie war nicht sehr
stabil. Sie hatte einige Scientologen, die jeden ihrer Schritte bewachten und jeden Tag
David Miscavige darüber berichteten.
L: Die lebten in ihrem Haus?
J: Sie lebten in ihrem Haus und berichteten über jeden einzelnen Tag.
L: Sie haben Berichte über ihren Zustand geschrieben?
J: Jeden einzelnen Tag.
L: War sie krank?
J: Eine sehr kranke und zerbrechliche Frau.
L: Hat sie Medikamente bekommen?
J: Nein, ich glaube, das wurde nicht erlaubt.
L: So, sie war krank, sie hatte Scientologen um sich, die sie ausspionierten und
dann kamen noch 12 oder 17 Personen -
J: Während und danach. Es war alles arrangiert. Sie erzählten was sie jeden
Moment des Tages tat, "wir haben sie heute zum Einkaufen gebracht, sie hat heute dies
und jenes gekauft." Neville (?) hat jeden Tag an David Miscavige Report erteilt.
L: Persönlich
J: Persönlich.
L: Waren sie besorgt um Mary Sue Hubbard - Weswegen waren sie so besorgt?
J: Daß sie genau das unterzeichnete, was sie wollten.
L: Sie hatte also nichts zu sagen?
J: Nein.
L: 12 oder 17 große Männer in Uniformen standen um sie herum...
J: ..und sagten ihr, was sie zu tun hatte.
L: Andere Leute haben ihr gesagt, was sie zu unterzeichnen hat?
J: Die Leute sagten ihr, daß sie zu unterschreiben hatte was Norman Starkey,
David Miscavige, die Anwälte ihr vorlegten, und sie erklärten ihr, dies sei die korrekte
Form, oder was auch immer. Ich sagte kein Wort, als ich dort war, Vicky sagte nie ein
Wort, ich denke auch Marty sprach nicht zu ihr.
L: Warum waren dann 12 oder 17 Leute in Uniform notwendig?
J: Weil David Miscavige behauptete, daß dies notwendig sei. Mark Yeager war da.
David Miscavige sagte, es sei notwendig, daß wir hingehen, um zu zeigen, daß wir eine
einheitliche Gruppe der Kirche sind, und daß wir eben die Dinge regeln, daß es nichts
mit ihr zu tun hat, und daß sie keine Rechte dazu hat.
L: Sagte er das?
J: Ja, ich umschreibe es noch sehr höflich, was er sagte. David Miscavige
sagte, daß sie froh sein kann, daß sie das bekommt, was man ihr zugesteht. Ray Mithoff
war da.
L: Hat er versucht, sie zu überzeugen, daß sie keine Rechte habe?
J: Ja. Und ich sage ihnen, in dem Moment, da sie nachgegeben und das Dokument
unterzeichnet hat, hat sie das As ihrer Bedrohung beendet. Sie war wirklich freundlich und
sagte, daß er gestorben ist, weil sie sich getrennt haben und sehr lange nicht
miteinander gesprochen haben. Wirklich hatte sie nichts gesprochen, seit sie das
Gefängnis verlassen hatte. Sie fragte Ray Mithoff mit Tränen in den Augen, ob er noch
etwas gesagt habe oder nach ihr gefragte habe, bevor er gestorben sei. Dieser sagte nein,
er hat ihren Namen nicht erwähnt. An welchem Punkt nach dem Treffen er mir frohlockend
berichtete, daß es ihr wirklich nahe gegangen ist, zu erfahren, daß sie nur ein Stück
Scheiße war und er nichts mehr gesagt hat. An dem Punkt hat sie den Kopf gesenkt und
angefangen die Papiere zu unterzeichnen.
L: Ihr wurde nichts dargelegt. Wieviel Zeit wurde ihr gegeben zum Denken und zum
Lesen, was meinen Sie und wieviel Zeit darüber nachzudenken was sie unterschrieb und ob
sie damit die volle Erbschaft aufgab, die Erbschaft ihrer Kinder.
J: Einige Stunden.
L: Alleine, wurde sie alleine gelassen?
J: Nein, sie war niemals allein. Wir waren für 2 Stunden da.
L: David Miscavige für 2 Stunden.
J: Norman Starkey...
L: - nur um mit ihr zu sprechen, sie schrien..
J: ...sie schrien.
L: Laut?
J: Man konnte es durch die geschlossenen Türen draußen hören.
L: Man hat sie angeschrien, damit sie die Dokumente unterschreibt.
J: Man hat ihr gedroht, einen Sec Check zu machen und sie sei Out of Ethik und
all dies.
L: Sie drohten ihr mit all den Bestrafungen in Scientology?
J: Richtig.
L: Und die Anwälte saßen da und haben zugesehen?
J: Richtig.
L: Und Arthur mußte das gleiche durchmachen?
J: Er war viel unterwürfiger, weil er viel früher unter Druck gesetzt wurde.
Er lief von der Kirche weg, ging nach Hawaii. Sie schickten ganze Heerscharen von PIs
hinter ihm her. Er wollte aber nur weg sein.
L: Was meinen Sie damit, man hat ihn zu früh bekommen?
J: Wie ich es sage, er wollte nichts mehr zu tun haben mit Scientology, nichts
mit der Sea Org. Er wollte lediglich eine ganz normale Person sein. Er verschwand, er
färbte seine Haare schwarz, gab sich einen anderen Namen, all das. Hat sich in Hawaii
niedergelassen, hat rumgehangen und hatte eine schöne Zeit. Sie haben ihn gefunden und
ihn zurückgebracht.
L: Sie schickten PIs oder wen, um ihn zu finden?
J: PIs, verschiedene Mitglieder der Kirche und dann brachten sie ihn zu mir.
L: Körperlich?
J: Körperlich, und brachten ihn zu mir
L: War es mit seiner Zustimmung oder wurde er von Hawaii gekidnappt?
J: Ich glaube, daß er verwirrt war, weil sie ihn den ganzen Weg schikaniert
hatten und nun war es sein Problem.
L: Sie haben ihn also zu ihnen gebracht, warum?
J: Fürs Auditing.
L: Zum Auditieren. Warum denken Sie, hat er früher unterschrieben als Mary Sue,
was hat Sie das glauben lassen.
J: Ich glaube, wegen seiner Schwester, seine zwei Schwestern unterzeichneten es
bereitwillig. Sie wurden vermutlich dazu benutzt, ihn zu schikanieren, damit er
unterzeichnet. Diana und Suzette, die beide noch in der Sea Org sind.
L: Wieviel haben Diana und Suzette bekommen?
J: Ich glaube $ 50,000.
L: $ 50,000. Hatten sie Anwälte, die sie vertreten haben?
J: Wie ich gesagt habe, ich habe nie gesehen, daß sie irgend einen Anwalt
hatten.
L: Sie hatten keinerlei Rechtsberatung?
J: Nein, aber Einschüchterung.
L: Dies galt für Arthur und Mary Sue. Was denken Sie, hatten Diana und Suzette
Rechtsanwälte?
J: Ich kann da nur spekulieren, Lawrence, aber ich denke, die Antwort ist nein.
L: Denken Sie, daß ihnen irgend jemand gesagt hat, welche Rechte sie als Erben
und Familie haben?
J: Nein, genau das Gegenteil. Ich sage Ihnen jetzt, was von David Miscavige
erzählt wurde, weil ich mich genau an die Worte erinnere. "Alles was L. Ron Hubbard
tat, tat er für die Kirche. Wir sind die Kirche, nicht ihr. Folglich bleiben alle Rechte
bei uns." Das wars, wie es gelaufen ist.
L: Haben die Anwälte ihnen was darüber gesagt - ...?
J: Stille.
L: Nichts gesagt über die rechtliche Seite oder so was?
J: Nein.
L: Sie taten alles - tat es jemals David oder Starkey.
J: Nein, sie kamen zu mir, weil es sie frustriert hat. Ich habe ihnen genau
gesagt, was passierte. Raymond ging hoch wie eine Bombe, weil sie sich nicht dafür
interessierten und sie hat den Kopf hängen lassen und hat alles unterschrieben, was man
hier vorgelegt hat.
L: Vertrauen Sie dieser Frage, es gibt einen Grund dafür. Wie haben uns schon
damit befaßt. Hat ihr irgend jemand gesagt, was das Gesetz sagt - hat ihr irgend jemand
angedeutet, daß das Gesetz nicht auf ihrer Seite ist?
J: Nein.
L: Sie haben also nur gesagt, wir besitzen dies, weil Hubbard es für uns getan
hat, unterzeichnen sie die Dokumente, mit 12 oder 17 Männern in Uniform, die herum
standen, die sie einschüchterten und sie anschrien...
J: Nein, nicht jeder
L: Nur David Miscavige.
L: Norman und Miscavige. Sie instruierten uns, sagten, dies sind die Leute vom
RTC, sie machen dies, sie machen jenes, nicht ihr, nicht die Familie. Dies ist das
Internationale Management, Mark Yeager, er erledigt die Dinge, nicht ihr. Hier ist der
Service, ihr seid kein Teil davon.
L: Denken Sie, daß die Familie von Hubbard irgendeine Vorstellung davon hatte,
daß es sich um Werte von $ 100 bis $ 400 Millionen gehandelt hat?
J: Nein.
L: Denken Sie, daß jeder von ihnen $ 50,000 erhalten hätte und Mary Sue $
100,000 für den Nachlaß von L. Ron Hubbard, meinen Sie, sie hätten das genommen, wenn
sie selbst Anwälte gehabt hätten, wenn da nicht 12 - 17 Mann im Zimmer gestanden
hätten, eine Frau in Uniform und sie angeschrien hätte. Meinen Sie, sie hätten das
getan, wenn sorgfältig ausgewählt worden wäre?
J: Ich sage dies, die Antwort liegt auf der Hand. David Miscavige hatte ein
Lächeln im Gesicht für fast eine Woche, nachdem er das abgezogen hatte. Ich meine, er
war glücklich, glücklich, glücklich.
L: Er hatte gerade $ 400,000,000 gemacht.
J: Oder mehr. Ich denke, es ist mehr als das. Können wir unterbrechen?
(BREAK)
L: Lassen Sie uns nochmals über den Betrug an Hubbards Erbe sprechen. Noch
etwas, was Sie wissen über den Wertübertrag, irgend etwas, was damit zu tun hat, wie man
die Familie von Hubbard manipuliert hat, möglicherweise etwas, bevor diese Dokumente
unterzeichnet wurden, womit man ihnen Hunderte von Millionen Dollars genommen hat?
J: Da gibt es ein anderes Ereignis, in das ich direkt verwickelt war. Dies war
ungefähr einige Woche später, nachdem ich nach Hemet gebracht worden bin, wo ich zuerst
überhaupt nicht hin wollte. Da gab es eine Situation, wo Diana Hubbard nichts mehr mit
Scientology zu tun haben wollte. Sie hatte irgend einen Plattenproduzenten geheiratet, ein
Typ mit Namen John Ryan. Er war an ihr als Künstler interessiert, und sie wollte sich von
Scientology befreien. Nun, sie hat es so gemacht und sie war extrem inkooperativ. Dies war
ein Alptraum für David Miscavige und ich schätze auch für L. Ron Hubbard. Weil L. Ron
Hubbard besorgt war wegen Roe Ann, der Tochter von Diana, weil sie nicht im Sinne der
Kirche erzogen wurde. Lange, nachdem Diana beschlossen hatte, die Kirche zu verlassen, was
sie auch tat, sie hatte dieses Penthouse im zweiten Stock in Flag, sie verließ es, rannte
weg und heiratete diesen Typ. L. Ron Hubbard gab Order heraus, um das Sorgerecht für Roe
Ann über John Hallwich zu erwirken, ihren ersten Mann und Vater des Kindes, der noch in
Scientology war und der Sea Org angehörte. Er kam selber aus einer wohlhabenden Familie.
Es war meine Aufgabe, zu ihm zu gehen und ihn über das Sorgerecht bezüglich seines
Kindes zu unterrichten. Ich hatte spezielle Orders von Miscavige und Starkey erhalten, die
sehr intensiv waren und die aussagten, was zu tun wäre. David Miscavige erwähnte, daß
sie im Mile High Club war, der Leuten kurze Jobs bei Fluglinien vermittelte und dies und
das und jenes. Er hat das hingedreht und dies hingedreht, versuchte dabei eine freundliche
und normale Person zu sein. Ich mußte hingehen, ihr erzählen, sie könne dies und jenes
tun und sie dazu bringen zu unterschreiben, daß sie auf das Sorgerecht für ihr Kind
verzichtet zu Gunsten ihres ersten Ehemannes, was ich auch getan habe.
L: Sie hat wirklich auf das Sorgerecht für ihr Kind verzichtet?
J: Ja.
L: Was sagt man einer Mutter, um sie zu veranlassen, das Sorgerecht für ihr
Kind einer Organisation zu überlassen, mit der sie nichts mehr zu tun haben wollte?
J: Ich sprach ganz im allgemeinen mit ihr über die Güte von Scientology und
der Sea Org und all die Dinge, die sie versuchten zu tun. Daß sie einen anderen Weg
eingeschlagen hat, und daß es zulässig ist, daß sie solches tut, aber daß sie bitte
Roe Ann in einer Umgebung aufwachsen lassen soll, wo man sich um sie sorgt und perfekt über
ihre Erziehung wacht, wie bei ihr. Sie war ein bevorzugtes Kind, sie lebte wie eine
Prinzessin. Aus irgend einem Grund gab es keinen Widerstand. Sie sagte nur OK und
unterschrieb. Ich war für 45 Minuten dort. Bis ich das ganze beenden konnte, hatte sie
schon ihren verdammten Stift in der Hand.
L: Sie mußten nie etwas Negatives sagen, keine Drohungen, nichts?
J: Keine Sec Checks, nicht dies und nicht das geschah. Sie tat es einfach. Sie
war müde vom kämpfen, sie war blas. Ich war der Letzte in einer ganzen Reihe von Leuten.
Vicky Aznaran war dort und hat sie angeschrien, hatte einen Streit, hat die ganze Sache
verdreht. David Miscavige ging hin, schrie sie an, erzählte ihr, wie schrecklich sie sei.
L: Sie war also schon von all den Leuten durch die Mühle gedreht worden, sie
hatten sie schon nieder gemacht.
J: Monate vorher.
L: Wieviel Leute sind hingegangen und haben versucht ihr das Kind wegzunehmen.
J: Zwei.
L: David Miscavige und Vicky Aznaran, und Sie wissen genau, daß sie von ihnen
angeschrien wurde?
J: Machten sie schlecht und sie wurde ganz unsicher.
L: Wurde sie bedroht?
J: Ich bin sicher, sie haben es getan, aber ich war nicht selber dabei. Aber ich
kenne die Handlungen dieser Art von Leuten.
L: Als Sie kamen, war sie blaß?
J: Eine Art Lustlosigkeit. Es war so eine Art, wo sie sich aufgegeben hatte. Ich
sprach nur zu ihr, ich sagte meine Sichtweise der Dinge und ob sie weiß, warum ich hier
bin. Das war es, was wir zusammen taten. Als wir damit fertig waren sagte sie OK, wo muß
ich unterschreiben. Keine weiteren Darstellungen, keine Anwälte, nichts.
L: Unterschrieb es -
J: und es war ihr eigenes Kind.
L: - ohne jeden Anwalt. Haben Sie das Kind mitgenommen
J: Das Kind war bereits in der Obhut der Kirche, das war ein legaler Fall.
L: Wie konnte das Kind in der Obhut der Kirche sein, wenn die Mutter -
J: Das Kind war in Hemet Kalifornien und die Mutter in Florida bei Flag. Wie das
passieren konnte weiß ich nicht, aber das war die Situation, als ich dazu kam. Es war
eine zulässige Aktion, die sie versuchten durchzusetzen.
L: Kenne Sie noch eine Begebenheit in der Familie Hubbard, die geregelt
gehörte, bevor der Vertrag wegen der Erbschaft unterzeichnet wurde? Irgend etwas, was es
beeinflußt hätte. Hat die Kirche irgendwelche verdeckten Operationen laufen lassen?
J: über das hinaus, was mit Arthur in Hawaii passierte, waren es nur die
Kinder, zu denen ich ein wenig Kontakt hatte, Arthur, Diana und Mary Sue. Das waren die
einzigen, zu denen ich Verbindung hatte.
L: Noch etwas in bezug auf die Erbschaftsangelegenheit, oder etwas, was betrügerisch
war, oder einfach nicht in der korrekten Weise ablief?
J: Neben dem, was ich erzählt habe, wüßte ich nicht, was noch passiert ist.
L: Lassen Sie dann noch fragen, sie erwähnten, daß David Miscavige
feststellte, daß L. Ron Hubbard nicht mehr kompetent war, um die Dinge zu leiten, und
auch nicht mehr gesund genug. Ging es L. Ron Hubbard nach dieser Zeit besser, wurde seine
Gesundheit besser. Wurde er stärker?
J: Ich habe es nie gesehen und es gab auch keine Anzeichen dafür. Ich denke,
daß es ihm tatsächlich schlechter ging.
L: Es ging ihm schlechter. Er war schon zuvor inkompetent und nun haben sie
erzählt, daß er einen Tag vor seinem Tod sein Testament geändert habe, was eben
Miscavige veranlaßte zu sagen, daß er inkompetent sei.
J: Es gab da auch noch eine andere Sache. Norman Starkey konnte exakt die
Unterschrift von L. Ron Hubbard nachmachen.
L: Norman Starkey konnte perfekt die Unterschrift nachmachen - Woher wissen Sie
das?
J: Und ebenso David Miscavige, weil er es mir gezeigt hat.
L: Er hat die Unterschrift gemacht. David Miscavige hat einfach die Unterschrift
gemacht. David Miscavige konnte die Unterschrift perfekt nachahmen.
L: Er konnte die Unterschrift von Hubbard wirklich perfekt fälschen?
J: Ja.
L: Wissen Sie, ob sie jemals die Unterschrift von Hubbard gefälscht haben?
J: David Miscavige hat mir gezeigt, daß er die Unterschrift exakt nachmachen
konnte und auch eingeräumt, daß er es schon getan hatte.
L: Er hat die Unterschrift von L. Ron Hubbard gefälscht. Ich bin mir klar was
ich frage. Ich habe gehört -
J: Das war rundherum bekannt, oder kurz nach der Sache mit der Erbschaft, weil -
nun erinnern Sie mich an etwas. Lassen Sie mich erzählen. Sie erinnern mich an eine Zeit,
als L. Ron Hubbard etwas unterzeichnen sollte, ich habe das in meiner Erklärung erwähnt,
als ich sagte, daß David Miscavige die Person war, die die Geschäfte gemacht hat - war
es das?
L: Notariell?
J: Notariell, bei einem öffentlichen Notar. Er hat all das Zeug mitgenommen. Er
hat es mir auch gezeigt und mir erzählt, wenn er einige Unterschriften von LRH benötigt,
sei es ihm möglich, die Unterschrift von LRH nachzuvollziehen und hat es mir auch
gezeigt.
L: Sie behaupten, daß L. Ron Hubbard seinen letzten Willen in der Nacht, bevor
er gestorben ist, geändert hat, all seine Begünstigungen, seine Erbschaft und nun -
J: Ich glaube das nicht. Die Lenskes sind zusammen hingegangen und haben es
gemacht, und ich denke, wenn es etwas zum unterschreiben gab, David Miscavige hat es
unterschrieben.
L: OK. Lassen Sie uns zusammenfassen, was passiert ist. Sie haben diese Berichte
erhalten, daß L. Ron Hubbard nicht mehr kompetent ist, daß er mental nicht in Ordnung
ist, und daß er all diese Drogen genommen hat. Denken Sie, lassen Sie es korrigieren, ich
wundere mich, wie ein Mann wie David Miscavige sagen kann, der sei nicht kompetent und
trotzdem seinen letzten Willen unterschreibt.
J: Deshalb denke ich, daß er nie ein Testament unterzeichnet hat. Außer Norman
Starkey, aber ich denke, Norman hat es nicht getan, weil er später als
Testamentsvollstrecker unterzeichnen mußte, der er ja war. Ich vermute, David Miscavige
hat unterschrieben, weil er es perfekt konnte. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich
habe gesehen, wie er die Unterschrift von L. Ron Hubbard geschrieben hat, und Sie wissen,
das ist eine andere Sache. Sie würden sogar damit prahlen, wissen Sie, sie würden diese
Buch-Copys verkaufen mit der Unterschrift von L. Ron Hubbard. Norman hat das geschrieben.
Sie haben darüber gelacht. Den Leuten zu erzählen, daß sie ein Buch mit der
Unterschrift von L. Ron Hubbard kaufen und Norman und er haben es unterschrieben.
L: Sie meinen die Bücher.
J: Die Battlefield Earth Bücher.
L: Für ungefähr $ 2,000 oder $ 3,000 oder $ 5,000 für eine handsignierte
Copy.
J: LRH hat sie nicht signiert.
L: Das war ein Betrug?
J: Betrug.
L: Es war ein Betrug in der Art, daß Hunderte oder Tausende von Dollar durch
Betrug an Leuten herein kamen, die dachten, daß es sich um Originalkopien handelte.
J: Ja, weil es so viele Leute kaufen wollten und ich saß mit David und Norman
zusammen im Büro und es gab zum Teufel keine Möglichkeit den Shit von LRH signieren zu
lassen, also haben wir es unterschrieben. Der Kommentar war, "Wir werden ihn nie dazu
bringen, das zu unterschreiben.
L: Dr. Dink, zur Zeit von L. Ron Hubbards Tod war er sein Arzt. Dr. Dink war
der, der all diese Verordnungen machte und ihm die Medikamente verabreichte.
J: Sie haben "Research" mit L. Ron Hubbard gemacht. Sie haben mit ihm
über die Art der Drogen diskutiert und was sie bewirken. Gene Dink hat ihm die Drogen
geliefert, hat ihm gelassen, was er wollte. Er war das Meerschweinchen, L. Ron Hubbard war
das Meerschweinchen.
L: Sie haben ihn zu einem Meerschweinchen gemacht?
J: Richtig
L: Für die Drogentherapie?
J: Richtig
L: Für einen Mann, der keinem der Mitglieder von Scientology Church erlaubt
hat, Drogen zu nehmen. Hat Dink medizinische Berichte vom Zustand L. Ron Hubraums
angefertigt?
J: Wenn er es tat, ich habe sie nie gesehen.
L: Wußte Dink über den geistigen Zustand von L. Ron Hubbard Bescheid?
J: Er dürfte es gewußt haben, ob wirklich oder nicht, ist eine andere Sache,
denn er steckte tief in der Angelegenheit drin. Wie ich sage, es wurde ein Ausflug nach
Vegas organisiert und er erhielt Geld zum spielen.
L: Die Church of Scientology gab dem Arzt von L. Ron Hubbard Geld -
J: Geld, um in Las Vegas zu spielen, gleich nachdem es passiert war.
L: Gleich nachdem er weg war.
J: Nachdem er tot war, ich spreche über die Zeit nach seinem Tod, nun taten
sie, was immer sie wollten. Nun ist er zum Spielen nach Las Vegas.
L: Der persönliche Arzt von diesem Typ. Wie lange war Dink der persönliche
Arzt von Hubbard?
J: So lang, wie ich mich erinnern kann, seit 82.
L: Von 82 bis 87. Hatte er auch andere Patienten oder hat er nur L. Ron Hubbard
behandelt. War er dessen persönlicher Arzt?
J: Ich denke, er hatte andere Patienten, Scientologen.
L: Würden Sie sagen, daß L. Ron Hubbard sein wichtigster Patient war?
J: Das wäre Spekulation von meiner Seite, aber ich denke, er war der
einflußreichste und wichtigste Patient.
L: Also sein Patient starb, und änderte seinen Willen eine Nacht bevor er
starb.
J: Er ging nach Las Vegas zum Spielen.
L: Und er erhielt von der Kirche Geld, um zu spielen?
J: Richtig.
L: Haben Sie irgendeine Vorstellung, wieviel Geld es war?
J: Es könnten $ 10,000 gewesen sein
L: $ 10,000 wurden Dink gegeben, damit er in Las Vegas spielen kann.
J: Mike Eldridge erzählte mir die Geschichte und Rick Aznaran.
L: Wie war ihre Stellung zu der Zeit?
J: Nun, Mike Eldridge ging weg, als er schon tot war, aber der Körper blieb
noch dort, ebenso Rick Aznaran. Dink war dort. Dann gingen sie nach dem Tod zu einem
anderen Grundstück in Vegas. Sie haben Dink und einige andere Leute dorthin geschickt,
weg von der Sache, und Dink ging zum Spielen und Rick und ich, und ich glaube, Mike blieb
auf dem Grundstück in Vegas, um Dink zu bewachen.
L: Warum wurde Dink bewacht? über was haben sie sich Sorgen gemacht? Warum
mußte der Arzt bewacht werden?
J: Ich weiß nicht, aber es war, wie wenn sie ihn gut unterhalten. Es ist alles
ein Geheimnis, geheime Autos, geheime Standorte, sie haben alles kompliziert, damit er es
für sich behält wie ein Geheimnis.
L: Aber L. Ron Hubbard war tot, warum waren sie so in Sorge um das, was der Arzt
machte?
J: Keine Ahnung.
L: Ist Dink noch immer in der Kirche?
J: Keine Ahnung.
L: Noch irgend etwas? Kenne Sie jemand, der noch dort war, beim Tod von Hubbard,
seinem körperlichen Tod. Haben Sie irgend jemand etwas sagen hören, der eventuell Zeuge
für den Tod sein könnte?
J: Ray Mithoff
L: Ray Mithoff war dort. Sonst noch wer?
J: David Miscavige
L: David Miscavige war da, als er starb.
J: Norman Starkey, Pat Broeker, Annie Broeker, Sarge und Pooh.
L: Sarge und Pooh, Sie kennen ihre Nachnamen nicht?
J: Dies waren die einzigen, die dort waren und einige Angestellte.
L: Waren Anwälte dabei?
J: Kann ich nicht sagen.
L: Sie haben nie davon gehört, daß Anwälte dort waren.
J: Was ich Ihnen schon gesagt habe, lassen Sie es mich nochmals sagen, kurz;
bevor er starb, es schien, daß man wußte, daß er starb. Einige Leute sind bereits
verschwunden, bevor bekannt war, daß er tot ist. Ray Mithoff verschwand, David Miscavige
verschwand, Norman Starkey verschwand, mindestens 3 oder 4 Tage vor dem Tod von Hubbard.
Weil wir uns wunderten, wo zum Teufel sie waren. Vicky und ich wunderten uns, wo diese
Leute sind. Plötzlich hat uns Ray mitten in der Nacht aufgeweckt und uns von einem
brandneuen Auto, einem Ford Bronco, den er bekommen hat und holen will erzählt und keiner
wußte, was er tat. Wissen Sie, das nächste, als er zurück kam, war, daß L. Ron Hubbard
tot war. So gab es eine Zeit von 3 bis 4 Tagen, bevor L. Ron Hubbard tot war, wo einige
Leute verschwunden waren, und die spätere Geschichte war die, daß sie dort waren, als es
geschah.
L: Ist es möglich, daß Hubbard starb und dann gingen sie weg? Gibt es etwas,
was Sie denken läßt, daß irgend jemand in Scientology darüber Bescheid wußte?
J: Alles ist möglich.
L: Ich frage, ob Sie irgend etwas sahen oder hörten, daß Sie glauben läßt,
daß Hubbard schon tot war, als Mithoff Sie aufweckte und alle hingingen, nach seinem Tod
J: Ich kann darüber spekulieren, aber Ray Mithoff sagte, daß er ihn auditiert
habe, als er dort war. Wer weiß, was passierte. Ich habe keine ...Keiner hat mir etwas
gesagt, oder keiner hat mir die Idee gegeben, daß ich glauben könnte, er war schon tot.
L: Haben Sie etwas über die Unterzeichnung seines letzten Willens gehört?
Haben Sie irgend jemandem über die Zeit sprechen hören, in der er seinen letzten Willen
änderte? Nichts davon? Lassen Sie uns mit der Liste weiter machen.
J: OK. (LESEND) "Spanky Pena hat sich ganz besonders an ihre Zeit im RPF
erinnern, sie hatte ein Baby mit 3 Pfund. Sie mußte zur medizinischen Versorgung ins
Krankenhaus und ihr wurde gesagt, daß sie erklären soll, sie sei über Scientology
empört, damit Scientology nicht die Rechnung zahlen muß. Empört! Damit Scientology
nicht die Rechnung zahlen muß. Dies war ein medizinischer Betrugsfall." Ich weiß,
daß Spanky im RPF war, ich weiß, daß sie viel Schwierigkeiten hatte, ich kenne die
Weise, in der sie behandelt wurde. Die Sache mit der medizinischen Versorgung, ich kann
nur das glaubhaft machen, was ich selber erlebt habe, solange wie ich da war und dadurch
Kenntnisse aus erster Hand hatte. (PAUSE) Der Junge, der mit seinem Fahrrad unter den
Truck gefahren ist.
L: War das Shaeffer?
J: Ja, Bob Schafner, wir haben bereits über ihn gesprochen.
L: Lassen Sie mich ihnen eine Frage stellen. Haben Sie je von einem anderen
Unfall gehört, in den ein Staff Member oder sonst Personen von Scientology verwickelt
waren?
J: Ja, Kevin hat seine verdammten Finger abgeschnitten, es blieben noch 3 Finger
übrig. Kevin True.
L: Kevin True. Wurde er versorgt -
J: Er wurde mit dem Helikopter ausgeflogen. Er war im RTC.
L: Könnte dies zusammen gehangen haben mit ..
J: Er war in Ethik und hatte Bedingungen zu erfüllen, er machte Schadenersatz
L: Kein Schlaf
(Band4/Fortsetzung von Band 3)
L: Sie erwähnten, daß Kevin True sich die Finger abgeschnitten hat.
J: Ja, er tat etwas, er hat wirklich etwas gemacht für meinen Hund, als er den
Unfall hatte. Ich sagte, daß er ein schweres Spiel mit meinem Hund machen solle, werfen
und aufheben, wie mit einem hölzernen Stück. Nun dachte er wohl, ich wolle ein Holzstück
für Menschen, etwas zum Graben. Ich sagte OK, mach was, was auch immer.
L: Haben Sie irgend eine Kenntnis davon, daß Scientology Unfallberichte
gefälscht hat von Leuten, die in der Organisation verletzt wurden? Berichte für die
Regierung, falls Unfallberichte angefordert werden sollten?
J: Ja, ich erinnere mich, jetzt wo Sie fragen. Es war gängige Praxis, den
Arbeitern keinen Ausgleich zu zahlen, egal, was sie machten. Es ging darum, wenn es einen
Unfall in der Arbeitergruppe gab, sollte keiner von uns darin verwickelt sein. Es war eine
schlechte Sache zum Erhalt der Arbeitergruppe. Ich verletzte mir mein Knie, als ich
draußen arbeiten mußte. Ich konnte nichts über die Arbeitergruppe erreichen. Sie haben
mich einige Male zum Chiropraktiker geschickt und meinten, das sei es und sie würden mich
auditieren.
L: Nichts davon war erlaubt, was wäre passiert, wenn jemand den Report mit dem
Arbeiterausgleich ausgefüllt hätte? Was hätte die Kirche gemacht?
J: Keiner hätte es gemacht, es ist etwas, was einfach nicht passiert. Wir
wurden angewiesen, es nicht zu tun.
L: Sie wurden buchstäblich angewiesen, "Wenn sie versichert sind,
erzählen sie es nicht."
J: Richtig.
L: Hat Scientology für seine Staff Member Versicherung bezahlt?
J: Anscheinend nicht.
L: Irgendeine Versicherung, von der Sie wissen?
J: Ich hatte nie irgendwelche.
L: Medizinische?
J: Nein.
L: Gesundheit?
J: Nein.
L: Keine Art Versicherung.
J: Nichts, was auch immer.
L: Haben sie ihre Gebäude versichert? Gegen Feuer?
J: Nicht daß ich wüßte, ich habe es nie gesehen. Ich wüßte es als Direktor,
wir hatten nie eine Gebäudeversicherung.
L: Nie eine Versicherung, auf keinem Eigentum?
J: Nein.
L: Lassen Sie uns mit der Liste weitermachen.
J: In dieser Liste wird gesagt, "Folgende Personen, die er persönlich
kennt, hatten psychotische Vorkommnisse während des Auditings. Einige dieser Leute auf
der Liste sind heute noch in der Sea Org." Zwei Leute sind Staphanie und Chris
Silcock. Ich weiß, daß Chris Silcock für einige Zeit der Auditor von John Travolta war.
Er wollte die Sea Organisation verlassen. Dadurch geriet er total ins Elend. Es war zur
selben Zeit, als meine Ex-Frau und ich versuchten rauszukommen. Sie ordneten eine Trennung
zwischen ihm und seiner Frau an. Sie waren 27 Jahre verheiratet, hatten ein Kind zusammen,
ich weiß, er wurde ziemlich verrückt. Aber er blieb bei seiner Meinung und ging raus.
Ich glaube, daß er wirklich alles verlassen hat.
L: Würden Sie sagen, er wurde neurotisch oder psychotisch?
J: Ja, total.
L: Psychotisch?
J: Gut, mehr neurotisch.
L: Wir wollen die Liste mit all den Leuten zu Ende bringen. Gibt es noch etwas,
was Sie wissen oder gehört haben, von Personen, die Selbstmordversuche hatten in ihrer
Zeit bei Scientology, die nicht auf der Liste stehen? Oder psychotisch wurden?
J: Jan, da war ein Mädchen mit dem Namen Jan, doch Andre kann die Geschichte
besser erzählen als ich. Ich habe ihren Nachnamen vergessen, aber wir waren im 7. Stock
des Komplexes, dies war '79. Die Frau saß auf dem verdammten Fensterbrett, hat sich nach
vorne gebeugt und an ihren Augen konnte man sehen, daß sie springen wollte. Andre Tavio
(Taboyoyon?) sprach mit ihr.
L: Warum wollte sie springen?
J: Sie war einfach depressiv.
L: Haben Sie je davon gehört, daß es mit dem Auditing zusammenhing?
J: Es hing damit zusammen, daß man in Scientology war, nicht weg konnte. Wir
waren eingekerkert, wir konnten nicht gehen.
L: Sie war zu der Zeit eingesperrt?
J: Wir waren im RPF, ja.
L: Das wußte ich nicht. Sie waren eingesperrt und sie wollte gehen und sie war
bereit sich umzubringen, weil man sie nicht gehen ließ?
J: Richtig. Andre sprach zu ihr am Fensterbrett, danach kam sie in den ersten
Stock. Eine Person mit Namen Janet Dare und Cheryl Herzer, Cheryl Sutter oder was immer
ihr Name war, hat sie für Wochen bewacht. Dann wurde sie aus der Sea Org entfernt.
L: Sie haben sie vom siebten Stock in den ersten Stock gebracht, weil sie nicht
wollten, daß sie runterspringen würde?
J: Um sie dann in ein Zimmer einzusperren und mit Waffen zu bewachen.
L: Hat sie eingesperrt - wenn sie sagten mit Waffen bewacht, meinen Sie...?
J: Nicht bewaffneter Schutz, Schutz.
L: Kennen Sie noch jemand, der sich umbringen wollte, oder aktuell Selbstmord
begangen hat oder Sie haben davon gehört oder jemand wurde psychotisch?
J: über das, was ich erzählt habe fällt mir nichts mehr ein.
L: Haben Sie irgend ein Wissen von Leuten auf L's oder OT III.
J: Warten Sie einen Moment, Ed Brewer.
L: Ed Brewer.
J: Was ich von Ed Brewer hörte, war, daß er Out Ethik war, einen Autounfall
hatte und verblutete. Es war ein Problem, daß er verblutete. Sie glaubten nicht, daß er
verblutete oder so was. Ich weiß, es wurde ein großes Problem, der Tod von Ed Brewer. Es
ist wirklich schlimm, daß er starb, der Junge verblutete, er war im Auto und die Leute
sind vorbeigegangen. Ich erinnere mich, die Geschichte gehört zu haben, die Ed Brewer
Geschichte. Ich meine Marty hat sie mir erzählt.
L: War jemand von Scientology verwickelt oder irgendwie nachlässig?
J: Irgendwie waren sie beteiligt. Sie waren irgendwie verwickelt, bewachten ihn
oder so was. Und dann kam es zu einer Nachlässigkeit bei einer medizinischen Unterstützung.
Sie sprachen über ihn wie über eine große dumme Sache, die man am besten schnell
vergißt.
L: Es gab also einige Probleme mit seinem Tod?
J: Richtig.
(Bandende, nichts auf der anderen Seite)
L: Erinnern Sie sich an mehr Details?
J: Ich erinnere mich nur, er wurde verlassen und starb.
L: Er wurde verlassen und starb.
J: Er stand bei keinem der Kirche in gutem Ansehen, niemand war bereit, ihm zu
helfen. Es war eine Art wie Fair Game oder so was.
L: Und er verblutete, weil ihm keiner geholfen hat?
J: Ja. Es war wie, das geschieht dem Kerl nur recht, oder so was.
L: Sie haben das wirklich gesagt?
J: Ja.
L: Marty Rathbun?
J: Ja.
L: Das geschah also mit Leuten, die -
J: Ja, Out Ethik sind, gegen die Kirche sind, das ist es was passiert. Der SOB
ist verblutet.
L: War er ein Staff Member?
J: Ed Brewer, ich glaube nicht. Ich habe ihn nicht persönlich gekannt. Ich habe
erst von ihm erfahren, als er schon tot war, wer und was er war. Dann, Dennis Ehrlich war
ein guter Freund von mir, während der Zeit in der Kirche und als er aus der Kirche raus
war, hat er sie angegriffen. Er fragte mich manchmal über Ed Brewer und ich habe ihm
genau das erzählt, was ich auch ihnen gesagt habe.
L: OK. In den unteren Levels, Introspection Rundown, die L's, die OTCs, OT III,
haben Sie je davon gehört, daß jemand psychotisch wurde oder war es nur -
J: Ja, Leute aus Europa, aber ich kenne ihre Namen nicht. Die Leute wurden ganz
wild. Frauen, ich habe vor allem Frauen gesehen.
L: Wenn Sie sagen wild, können Sie das näher erläutern?
J: Ich meine, sie haben nichts mehr gemacht, was jeder Normale gemacht hätte.
L: Schreien?
J: Schreien, alles was sie gerade im Kopf hatten. Gesprochen und keiner konnte
sie verstehen. Sachen herumgeschmissen. Die Bewegungen unkontrolliert.
L: Wenn das passierte, was haben Sie gemacht?
J: Die Person eingesperrt.
L: Sie wurden eingesperrt und bewacht, während sie die unteren geheimen Stufen
machten, etwas, was in dieser Zeit passierte. Lassen Sie noch etwas über die Finanzen
fragen, Geld, Bankkonten, das Geld, das außer Landes geschafft wurde. Sie erwähnten
gestern etwas von Zypern.
J: Sie möchten, daß ich darüber spreche, lassen Sie mich die Geschichte
erzählen und dann stellen Sie mir Fragen.
L: Ich werde mir Ihre Geschichte anhören und später mehr fragen.
J: OK. Es war in der Zeit, als sie das Schiff Freewinds kauften und dies war;
bevor sie durch das IRS von der Steuer befreit waren. Also, sie räumten systematisch alle
Bankkonten in den USA ab und brachten sie auf einen sehr niedrigen Level. Jemand ist nach
Zypern gegangen, und zur Hölle, ich habe vergessen wer es war, möglicherweise Norman.
Einige Leute gingen in die Schweiz, einige Leute gingen nach Zypern. Sie versuchten
herauszufinden, welches der letzte Platz ist auf den die Regierung der USA zugreifen
konnte im Zusammenhang mit ihrem Geld. Und sie haben Zypern ausgesucht und brachten ein
Haufen Geld dorthin.
L: Sie leerten die US-Konten?
J: Leerten die Konten in den USA, in anderen Ländern und brachten das Geld nach
Zypern
L: über wieviel sprechen wir hier, irgendeine Vorstellung?
J: Hunderte Millionen von Dollars.
L: Hunderte Millionen von Dollars aus den USA abgezogen?
J: Richtig.
L: Wurde es im Sinne des Gesetzes durchgeführt und ab $ 10,000 gemeldet, oder
wurde die Regierung umgangen?
J: Ich weiß nicht, wie sie es gemacht haben, ich weiß nur, sie haben es
gemacht. Und dann wurde etwas eingeschoben, das war die IAS, sie hatten wieder einen
Grund, Geld über die IAS von den Leuten einzutreiben, vermischten es wieder, damit es
aussah, als sei es brandneues IAS-Geld.
L: Um zu verschleiern, daß sie es von anderen Organisationen auf der ganzen
Welt abgezogen hatten?
J: Richtig
L: In welchem Jahr war das?
J: 84, 83 - 84
L: Nur um Ihnen etwas Hintergrund zu geben, der Richter in meinem Fall ordnete
an, keine Werte zu übertragen. Sie behaupteten, daß sie nur $ 16 Millionen in der
Scientology Kirche in Kalifornien hätten. Wir behaupteten, daß sie $ 550 Millionen
außer Landes gebracht hätten.
J: Ja.
L: Sie behaupteten, daß sei Bullshit. Können Sie sich erinnern, ob mal
behauptet wurde, daß man das Geld der Scientology Kirche von Kalifornien außer Landes
bringen müsse, wegen des Prozesses gegen Wollersheim?
J: Ja, Marty hat das gesagt, Marty meinte, daß Wollersheim es fertig brächte
und Geld erhalten würde, das CSC aber als Dachorganisation kein Geld hat.
L: So wußten sie, was sie taten.
J: Oh, absolut
L: Sie entfernten absichtlich die Werte von -
J: vom CSC.
L: ...Hunderte Millionen von Dollar. Welchen Wert mag das CSC 1980, 1979 gehabt
haben?
J: Sie müssen eines bedenken. Da gab es kein CSI, nur die CSC.
L: CSC war alles.
J: Es war alles und jedes, alles was sie hatten. Als ich dorthin kam 1982, waren
die Summen, die wir zu zählen hatten, rein die Sea Org Reserven, etwa $ 200 Millionen.
L: Und das war nur ein Konto der Church of Scientology of California, ein überschuß
von $ 200 Millionen?
J: Richtig.
L: Was für andere Konten gab es noch?
J: Das RTC-Konto, da waren $ 18 Millionen.
L: $ 18 Millionen auf dem RTC Konto. Was meinen Sie, wieviel Werte Scientology
82, 83 hatte? Haben Sie irgend etwas gesehen, an dem Sie es feststellen konnten?
J: Ohne die Dienstleistungen waren es über $ 550 Millionen.
L: $ 550 Millionen, das wurde aber nur innerhalb besprochen. Wer hat das
behauptet?
J: Dave Miscavige, Lymann, Norman Starkey.
L: Alle sagten, die Kirche hat einen Wert von $ 550 Millionen.
J: Aber sie hatten noch andere Investitionen und die liefen gut. Sie hatten genügend
Investments.
L: Erzählen Sie mir über die Investments.
J: Ich kann nicht, da das alles ist, was ich weiß. Mir wurde nur erzählt, daß
sie Investments hatten. Sehen Sie, das war kein Geld, das sie offen legen würden. Allein
über Geld zu sprechen, war für sie wie wenn man einem Elefanten den Stoßzahn mit einer
Stange rausziehen würde. Sie sind nicht herumgerannt und haben damit geprahlt. Ich habe
danach gefragt und dadurch festgestellt, daß es gefährlich war, wissen Sie wie,
"Warum fragen Sie, warum zur Hölle wollen Sie das wissen." An diesem Punkt habe
ich aufgehört zu fragen, als ich bemerkt habe, daß sie noch Investitionen hatten, die
sie rumschoben und das war ein schrecklicher Haufen vielen Geldes.
L: Hat je irgendeiner gesagt, um wieviel Geld es sich dabei gehandelt hat?
J: Nein.
L: Merkten Sie, als davon erzählt wurde, daß sie über anderes Geld sprachen,
als über die Werte der Kirche, irgendeine Art von Gefühl?
J: Ich hatte das Gefühl, daß es übermäßige Mengen an Geld waren, große
Mengen an Geld, angelegt in Investments und die Details wollte ich gar nicht wissen, weil
ich auf wackligem Boden stand.
L: Lief es auf den Namen von Miscavige oder Starkey oder auf sonst jemand, oder
auf den Namen der Kirche?
J: Alles ist möglich. Aber ich glaube vielmehr, daß es mit WISE zusammen hing,
dem weltlichen Teil. Ich glaube, es bewegte sich mehr in dieser Richtung.
L: Lassen Sie uns über das IRS und Scientology reden. Hat irgendwer in
Scientology, als Sie dort waren, darüber gesprochen, daß Tatsachen verdreht werden und
Betrügereien begangen werden, in irgendeiner Weise oder Form -
J: ... in bezug auf das IRS. Wir haben darüber schon auf dem Band gesprochen.
Ich habe von der Zerstörung der Dokumente erzählt.
L: Richtig. Waren die Anwälte...
J: Die Anwälte waren da und haben alles überprüft, jeden Schritt der
Zusammenstellung, um sicher zu gehen, daß alles vollständig war, um es dem IRS zu
zeigen. Sie betrachteten die Bücher, sie änderten die Bücher, was immer sie mit den Büchern
taten, die Anweisung war, den Prozeß fortzuführen.
L: Sie wußten, daß in letzter Konsequenz die Kirche nur von Miscavige
kontrolliert wurde oder von Hubbard und es keine Unterschiede gab. Die Anwälte wußten
dies, dennoch archivierten sie die Dokumente und wußten, es war Betrug?
J: Richtig
L: Welche Anwälte waren darin verwickelt?
J: Die Lenske Brüder, Heller, das waren die Wesentlichen. Heller ging sogar so
weit, daß er auf einem Video behauptete, er sei ein Teil des neuen Management. Ich meine,
nun, als er davon sprach, hatte er bestimmt eine Sicherheit dafür. Er hätte als
öffentlicher Sprecher, als Befürworter von Scientology auftreten können und ihnen
erzählen können, wie die Dinge standen.
L: Und sie wußten, daß es Betrug ist, daß sie ein Verbrechen gegenüber dem
IRS begehen?
J: Sicher.
L: Haben Sie irgend eine Vorstellung davon, um welche Werte es für das IRS
ging, die Höhe der Steuerbefreiung.
J: Ich bin sicher, es war wie ein Kronjuwel.
L: Ich habe gehört, daß sie Milliarden von Steuerschulden hatten, die erlassen
wurden, als sie den betrügerischen Steuerstatus erhielten. Kann das möglich sein, so wie
ich es gehört habe?
J: Sicher.
L: Hörten Sie je was darüber, was sie mit ihren Steuerschulden machen wollten,
wenn sie die Befreiung nicht bekämen?
J: Ja, aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Ich weiß nur, daß kein
Interesse da war, das Interesse galt nur der Tatsache, das Geld außer Landes zu bringen
auf diese ausländischen Bankkonten.
L: Sie wollten nur das Geld rausbringen. Nun, das war es für heute.
(Ende der Sitzung)
8. August 1998
L: Heute ist der 25. August (L. hat das falsche Datum genannt, (es ist der
26). Ich sitze zusammen mit Jesse Prince. Ich bin Lawrence Wollersheim und wir setzen
unser Gespräch über verschiedene Dinge fort. Wir werden heute eine Liste von FACTNet
durchgehen, die vor einigen Jahren erstellt wurde und Fragen enthält, die ehemaligen
Mitgliedern helfen soll, über die Aktivitäten von Scientology zu reden, weil Scientology
sich hinter seinen schmutzigen Geheimnissen und Sicherheitsbestimmungen verbirgt, mit
komplizierten dreckigen Tricks. Es sei denn, man erreicht ehemalige Mitglieder und fragt
sie nach kleinen Stücken, die man dann wie ein Puzzle zusammensetzen kann. Eine Menge
Leute haben dadurch Leid abwenden können. Das ist es, was wir machen wollen. Jesse,
möchten Sie mit dem ersten Punkt beginnen?
J: Gut, machen wir eine Anmerkung für Punkt 2. (Lesend)" Mitgliedern von
Scientology ist es verboten, miteinander darüber zu sprechen, was ihnen oder anderen an
Leid geschehen ist während der Zeit in Scientology." Dies ist eine extrem frühe
Belehrung, die ein Scientologe bekommt. Ich schätze, daß man da schon hinkommt, wenn man
in irgend einer Form den PTS/SP Kurs bei Scientology macht. Unterdrückerische Personen
oder ärgernisquellen, schon dort wird man indoktriniert, nicht über Dinge, die passieren
zu sprechen, weil man sonst enturbuliert, wie sie es nennen. Sie indoktrinieren einen
durch eine Serie von progressiven Schritten, über die in Scientology Schweigen zu
bewahren ist. Die nächste Sache, die man lernt, ist das Lügen. Es basiert auf den 8
Prinzipien der Existenz, die L. Ron Hubbard erforscht hat. Es ist grundlegend OK zu lügen,
wenn diese Lüge einem der 8 überlebenspunkte Nutzen bringt, was allerdings wider den
Verstand ist und die Gedanken kontrolliert.
L: Kennen Sie irgendeine Situation, wo Leute gezwungen wurden über Dinge zu
schweigen, die schlecht gelaufen sind, schädlich waren oder Verbrechen von Scientology
waren, oder so etwas und dann gesagt haben, daß es das beste und Größte für die 8 überlebensstufen
ist und darüber geschwiegen werden muß?
J: Wissen Sie, ich habe so viel erzählt, ich muß nachdenken, was ich schon
gesagt habe.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Gut, ich mache eine Anmerkung für Punkt. 3. (LESEND) " Mitglieder von
Scientology werden durch Richtlinien von Scientology angewiesen, über jeden Unfall eines
Mitglieds oder über illegale Aktivitäten, von denen sie gehört haben zu schweigen,
insbesondere wenn sie daran teilgenommen haben." Das einzige, was mir dazu einfällt
ist etwas, worüber ich gestern schon gesprochen habe in bezug auf Gillman Hot Springs, wo
man diese Anweisungen erhält, die keine Policy Letters sind. Anweisungen von L. Ron
Hubbard oder Annie, oder wer auch immer, die sie gründlich anweisen, wie sie in diesem
System agieren, daß mit dem legalen System in Amerika, dem sozialen und medizinischen
nichts zu tun hat. Sie werden gründlich im Lügen trainiert. Als ich auf der Base anfing,
hat man mir einen falschen Namen gegeben, den ich in der Stadt verwenden sollte. Da gab es
auch eine falsche Adresse, die jeder benutzt hat. Es ist wie eine Indoktrination, wenn man
dorthin kommt wie, "Du erzählst nicht die Wahrheit über das was Du tust, Du sagst,
da ist lediglich ein Musikstudio. Dort gibt es keinerlei Management." Dinge wie dies.
L: Warum wird ihnen erklärt, daß sie lügen sollen, was wird dort gemacht? Was
ist der Grund?
J: Ich wünschte, ich wüßte es.
L: Sie haben gelogen, weil Sie dazu angewiesen wurden.
J: Umgehend.
L: Lassen Sie uns weitermachen.
J: (LESEND) "Punkt 4 Scientology hat seine verwerfliche Praxis nicht
beendet und ist total unfähig sich zu ändern." Ich denke, ich habe da schon ein
ganzes Stück früher drüber geredet. Frage ist, (LESEND) "Beschreiben Sie uns ihr
Wissen über die folgenden Situationen, Punkt 1 irgendein Betrug oder eine Täuschung, die
verwendet wurde, um Geld von Mitgliedern zu bekommen, indem ihre Kreditkarten verwendet
wurden oder um Darlehen von Kreditinstituten oder der Familie zu bekommen." Ich habe
wiederholt gesehen, wie es gemacht wurde, speziell in Flag, wo einer Person erzählt wird,
daß sie noch nicht auf dem genauen Punkt beim Auditing ist und daher zum Registrar
geschickt wird. Die Person hat inzwischen kein Geld mehr, sie hat alles schon
ausgeschöpft. Dies war eine Routingform, die Scientology anwandte. Mein Punkt war das
Einpauken, dazu schaut man in die Akten der Person, um sicher zu sein, daß das Auditing,
oder das was die Person bekommen hatte fertig ist. Je nachdem, an welchem Punkt sie kommen
wollten, hat man sie zum Registrar geschickt. Der Registrar kam nach mir, aber ich weiß,
daß es ein Alptraum war und kannte den Terror, dem diese Personen durch den Registrar
ausgesetzt waren. Ich hatte einen Freund, Thomas Randhoff, der ein Publicscientologe war
und der mir die Horrorgeschichte erzählt hat, die er als Publicscientologe beim Registrar
erlebt hat, wie sie ihn dazu gebracht haben, seine Kreditkarte zu benutzen, seine Eltern
wegen Geld anzurufen, damit er ganz schnell den dringend benötigten Service erhalten
konnte, der durch eine Analyse seiner Person ermittelt wurde. Er wurde auch übermäßig
beeinflußt, weil er für ein paar Jahre der Rollenvertreter von Chick Corea war. Er stand
auch unter seinem Einfluß. Chick hat ihn ständig wieder rein gebracht, und so kam er
ziemlich früh mit Scientology in Schwierigkeiten, aufgrund deren Praktiken.
L: Würden Sie das also folgendermaßen charakterisieren, ich meine; wenn Sie
sagen, er ist noch nicht am Flat Point, bedeutet dies, daß er noch nicht komplett ist,
Dinge, die noch nicht komplett sind?
J: Richtig
L: Ist da eine Gefahr, die der Person übermittelt wird. Ist das eine Art von
Besorgnis oder lediglich die Sache, weil man noch nicht komplett ist und es gut wäre,
wenn man noch dieses Auditing erhalten würde, ohne große Sache?
J: Nein, man meint, in persönlicher Gefahr zu sein, man ist nicht zu normalen
Gedankengängen fähig, die man ohne diese Sache hat. Man hat so was wie unsichtbare
Kräfte, die aber einen schädlichen Einfluß haben.
L: Die Personen glauben also, daß ihnen Schlimmes widerfahren würde, wenn sie
nicht noch mehr Geld herausrücken?
J: Ja.
L: Haben Sie je von einer Menge Geld erfahren mit denen sich Leute verschuldet
haben, weil sie dachten, daß sie das Geld unbedingt ausgeben müßten?
J: 12 _ Stunden Intensiv kostete zu der Zeit glaube ich, $ 8,000.
L: Für 12 _ Stunden $ 8,000. Meinen Sie, daß die Leute, die das taten, daran
glaubten, daß es gebraucht wird oder wurden sie durch das Geld motiviert?
J: Sie wurden durch das Geld motiviert, das Geld für die Organisation. Die
Organisation hatte jede Woche einen Schritt nach oben zu machen. Es mußte jede Woche mehr
sein als die letzte. Dies hatte nichts mit der Einzelperson zu tun. Es ging darum mehr zu
bekommen, mehr zu tun.
L: Sie meinen also, daß der Direktor für Einkommen in der Organisation darauf
zu schauen hatte, daß alle Personen, die Services erhielten, so behandelt wurden, daß
sie zu einem Punkt kamen, bei dem sie meinten sie seien in Gefahr und was sie dann dazu
veranlaßte, noch mehr Geld auszugeben.
J: Richtig. Normalerweise machen sie aktive Preclear Schulung, daß heißt, sie
erhalten grundlegenden Service. Der Case Supervisor, und das ist noch ein anderer Punkt,
und der ist sehr lustig, denn er wurde geschaffen, damit noch jemand in die Preclear -
Akten sehen kann. Der Case Supervisor geht sie durch und listet alles für den Registrar
auf, was mit der Person zu tun ist, gibt ihm Anregungen dafür, wie lange er noch Service
braucht und dann legen sie fest, wieviel Geld aus ihm rausgeholt werde sollte und rufen
die Person ständig zum Registrar. Es ist ein nicht endender Prozeß.
L: Haben Sie je gesehen, ob so eine Verkaufsperson in die PC Akten geschaut hat?
J: Ja.
L: Können Sie die Person namentlich nennen.
J: Nein, aber es war die gängige Praxis. Ich habe es in Flag sehr oft gesehen.
L: Sie meinen, daß war keine Seltenheit, daß das Verkaufspersonal in die PC
Ordner geschaut hat?
J: Nein, nein das war absolut keine Seltenheit.
L: Es war keine Seltenheit. Und warum hat das Verkaufspersonal in die PC Ordner
geschaut?
J: Für die Tech Einschätzung, um von dem Programm etwas mehr zu sehen. Um zu
sehen, wieviel Geld er noch einbringen kann.
L: OK. Lassen Sie uns mit dem nächsten weitermachen.
J: (LESEND)" Jeder bekam fair Game zu spüren oder seine Reputation wurde
von Scientology zerstört." Die Leute, die ich kenne und die Fair Game erhalten
haben, wurden schon erwähnt.
L: Hat man wirklich innerhalb der Organisation davon gesprochen, wer Fair Game
erhalten hat?
J: Ja.
L: Wer hat das gesagt?
J: Marty Rathbun, David Miscavige.
L: Und wer hat Fair Game erhalten?
J: Lawrence Wollersheim, Gerry Armstrong.
L: Sie haben das wirklich gehört? Zu welcher Zeit war das? In welchem Jahr?
J: Das war in der Zeit, als es den Rechtsstreit mit den beiden gab.
L: Vor einigen Jahren hat Scientology behauptet, daß sie Fair Game abgeschafft
haben, daß sie es nicht mehr machen, daß es nicht existiert und Sie haben wirklich davon
gehört, daß man bei Lawrence Wollersheim und Garry Armstrong Fair Game angewendet hat?
J: Ja.
L: Noch mehr davon, andere Personen wo es angewendet wurde?
J: Jemand hat die Fair Game Richtlinien umgeschrieben. Ich erinnere mich, daß
ich dort war, als es gemacht wurde, weil das Argument war folgendes, "Ja, es gibt
weiterhin Fair Game, aber die öffentlichkeit hat den Original Policy mißinterpretiert,
also nehmen wir ihn zurück, aber die Meinung bleibt, was wir mit den Leuten machen, ist
Fair Game."
L: War die änderung mit L: Ron Hubbard abgesprochen, oder war er da schon tot?
J: Ich muß sagen, daß er sehr inkonsequent war. Dies geschah alles in der Zeit
seiner Erbschaftssache, all dieses Zeug. Ich glaube, daß es Vaughn Young war, der es
geschrieben hat, umgeschrieben hat.
L: Das ist nur ein wenig, von dem, was Sie wissen. Wissen Sie etwas über
Gewehre, die bei Scientology gelagert wurden?
J: Ich weiß, daß alle Sicherheitskräfte in den Wachhäuschen, sie hatten überall
Wachhäuschen auf dem Gelände, sie hatten alle Waffen. Ich weiß, daß Waffen in
Gewehrschränken eingeschlossen waren, unten im Sicherheitsbereich, und ich weiß, daß
sie alle an den Waffen trainiert wurden.
L: Sie haben also Waffen im Sicherheitshauptgebäude.
J: Und in den Wachhäuschen, Schrotflinten.
L: Haben irgendwelche Führungskräfte in Scientology, wie Miscavige oder Rath..
J: Jeder war umfassend ausgerüstet... Ich weiß, daß David Miscavige
mindestens 3 oder 4 Gewehrschränke voll aller unterschiedlichster Gewehre, Handwaffen und
der ähnlichen hatte. Norman Starkey dasselbe, er hatte sogar ein Elefantengewehr, das Sie
weggefegt hätte. Richard Aznaran, seine erste Unterweisung durch Hubbard und das weiß
ich von seiner persönlichen Sekretärin, war die Waffenpflege. Es war eine umfangreiche
Menge von Gewehren, ich würde sagen über 40 bis 50 unterschiedliche Gewehre und sie
mußten ständig gereinigt werden, sonst hätte er neue gekauft. Und er hätte sie
ausprobiert. Leute vom RTC hätten ihm Waffen gekauft, er hätte mit ihnen geschossen und
gesagt, "Oh, das ist wirklich toll." Es gab definitiv Aktivitäten mit diesen
Waffen?
L: Gab es Militärwaffen?
J: Ja. (beide sprechen zu gleicher Zeit) R-18, mini 14.
L: Uzis, irgendwelche illegalen automatischen oder halb automatische
Waffen.
J: Alle waren halbautomatische, von denen ich weiß. Ich weiß nicht, ob es
vollautomatische Waffen gab. Die Uzis, ja.
L: Sie hatten Uzis?
J: David Miscavige hatte eine Uzi.
L: David Miscavige hatte eine Uzi. Irgend jemand der anderen Führungskräfte
auch?
J: Mark Yeager hatte durchaus eine Reihe von Gewehren in der Zeit, wo ich da
war. Ron Miscavige, David Miscaviges jüngerer Bruder, oder älterer Bruder -
L: Warum hatten sie alle diese Gewehre? Haben sie sich je dazu geäußert, warum
sie soviel Gewehre hatten?
J: Zur Sicherheit.
L: Es war also kein Hobby, wie antike Gewehre sammeln.
J: Nun es war nein keine antiken Gewehre. Das Beste der Standardausrüstung.
Es war der Vorschlag von den Sicherheitskräften, im Fall, wenn was passierte, sie fühlten
sich besser dadurch, weil sie ihre Waffen hatten, ihre Gewehre. Es war definitiv eine
persönliche Sache.
L: Meinen Sie, wenn die Regierung David Miscavige festnehmen will, daß diese
Leute vielleicht reagieren würden?
J: Als Gegengewicht? Ja.
L: Als Gegengewicht. Sie würden also mit Waffen antworten?
J: Ja.
L: Wissen Sie von anderen Niederlassungen der Scientology wo ebenfalls Waffen
zur überlebensvorsorge gelagert, ihr Platz oben in Mendicino, der mexikanischen Wüste,
die Ranch in Mexiko, oder irgend andere Plätze, die sie zum überlebenscamp gemacht
haben, wie für einen Fluchtplan?
J: Da gibt es einen Platz in Nevada. Dann einen in Creston und dann wo das CST
liegt, oben in den Bergen. Ich war einmal dort und Gott weiß, ich war dort einige Male,
es ist einige Jahre her und Gott weiß, ich kann Ihnen nicht sagen, wo es liegt.
L: In den kalifornischen Bergen?
J: Ja in den kalifornischen Bergen.
L: Dort ist das Hauptquartier der CST. Denken Sie, daß man dort Waffen hat?
J: Ich weiß, daß sie dort Waffen haben. Ich war dort zu Schießübungen. Ich
habe meine eigenen Waffen mitgebracht. Zu der Zeit hatte ich eine 45er und eine mini
14. Es waren eine Menge Waffen dort, wir machten Zielschießen.
L: Wenn Sie sagen Zielscheiben schießen, sprechen wir da von über 20 Gewehren?
J: 20, 30 Gewehre und Handwaffen.
L: Und wieviel Leute waren dort draußen für 20 oder 30 Gewehre? 400 Leute?
J: Nein, es waren ungefähr 8.
L: 8 Leute und 30 Gewehre. Warum gab es dort soviel Waffen?
J: Ich denke, daß viele der Waffen den Leuten gehörten, es war sehr en vogue,
wie ein Fetisch, mehrere Waffen zu haben.
L: Kennen Sie irgendeinen Fluchtplan/Policy oder Evakuierungspolicy für Sea Org
Member?
J: Nein, kenne ich nicht.
L: Wissen Sie etwas von einem Alarmierungsprogramm für die Führungskräfte?
J: Die einzige Sache, die ich kenne, ist die Evakuierung von Geld nach
Liechtenstein. Es gab Pläne, die sicherstellen sollten, daß das IRS niemals Geld
bekommen sollte oder sonst wer. Sie hatten verschiedene Banken und haben nachgeforscht,
welche außerhalb der Justiz von den USA liegen und das Geld dort sicher ist.
L: Hatten sie Waffen auf dem Schiff oder der Flag Land Base?
J: Ja.
L: Woanders als im Sicherheitsbüro?
J: Normalerweise hatten alle Führungskräfte Waffen.
L: Alle Senior-Führungskräfte in ihren Zimmern?
J: Ja.
L: Würden die Senior-Führungskräfte, wenn man sie herausfordert - Was würde
Scientology veranlassen in einer Form zu antworten aus ihrer Sicht von Scientology
was könnte sie in eine heftige Reaktion bringen, könnte das passieren? Was denken
Sie, würde geschehen?
J: Wenn uniformierte Leute erscheinen würden oder so aussehen würden um die
Tore zu stürmen oder so was.
L: Glauben Sie, sie würden zu den Waffen greifen?
J: Ja. Ich denke, das wäre ein Standpunkt.
L: OK. Haben Sie je gesehen oder gehört oder eine Anweisung der Führungskräfte
gesehen, die besagt, daß man zurückschlagen wird, wenn die Regierung versucht, mit
Gewalt einzudringen.
J: Nein.
L: Kein einziger Kommentar bei keinem der Treffen oder ähnlichen Zusammenkünften,
nichts Schriftliches. Gibt es irgendwelche Policys, die zu verstehen geben, was Sea Org
Member, als paramilitärische Truppe, zu tun haben? Haben Sie jemals -
J: Sie waren angewiesen, die Interessen L. Ron Hubbards mit dem eigenen Leben zu
schützen. Und dann haben sie ja auch noch den Eifer.
L: Kennen Sie irgendwo geheime Plätze von Scientology, wo Protokolle gelagert
sind oder Essenvorräte oder Geldvorräte. Haben Sie davon gehört?
J: Ja, in der Gold Land Base haben sie eine gesamte überlebenseinrichtung mit
Nahrung. Eingemachte Nahrung in einem geheimen Bereich der Gold Land Base. Graham
Crackers, eingemachtes Fleisch, Benzin, Ersatzbenzin. Große unterirdische Tanks mit
Benzin. Generatoren, Bereiche, wo Leute bei radioaktivem Niederschlag bleiben können. Ja.
L: Bereiche für radioaktiven Niederschlag?
J: Sie wissen, wie Beton.
L: Wie ein Bunker, oder ein Schutz?
J: Ja.
L: Unterirdisch?
J: Ja.
L: Im Gold Center. Das Gold Center liegt wo?
J: In Hemet Kalifornien.
L: In Hemet, Kalifornien, hat je einer erklärt, warum sie das haben?
J: Ja, für den Fall einer Katastrophe.
L: Sozial, politisch, umweltmäßig?
J: Ja.
L: Irgendwelche anderen Bereiche, wo sie etwas lagern.
J: Nun, sie hatten welche, aber die wurden ständig verlegt, sie wurden nur für
eine kurze Zeit verwendet und dann verlegt.
L: Um es in Bewegung zu halten?
J: Ja.
L: Was hatten sie dort gelagert, daß es ständig in Bewegung sein mußte?
J: Dokumente, belastende Dokumente.
L: Gibt es einen Ort, wo sie noch bestimmte Dokumente lagern können, die nicht
zerstören werden sollen und die erhalten bleiben müssen, aber dennoch belastende
Dokumente sind, damit der Lagerort geheim bleibt?
J: Ich denke, wenn man je diesen Platz und die Sachen findet, weg von ihnen,
dann haben sie immer noch Kopien in unterschiedlichen Räumlichkeiten. Ich denke, der
beste Ort dafür dürfte das CST sein.
L: CST in den Kalifornischen Bergen? Sie erwähnten etwas über den Schutz von
Lagerungen, die Lagerplätze in Gold, und Gold ist in Hemet, Kalifornien?
J: Richtig.
L: Wissen Sie etwas darüber, daß Scientology gefährliche Chemikalien, die
benutzt werden können in einer öffentlichen Auseinandersetzung oder dem
Verteidigungsfall, irgend eine Art von Chemikalien?
J: Nein, darüber weiß ich nichts.
L: Wissen Sie etwas von Drogen, die dazu benutzt werden können den Menschen
lahm zu legen oder Drogen, mit denen jemand vergiftet werden kann? Drogen dieser Art,
haben Sie je davon gehört, haben Sie je von LSD gehört, das benutzt wurde oder
pharmazeutische Produkte, mit denen man jemanden in Schlaf versetzen kann und so was
ähnliches?
J: Nichts davon.
L: Lassen Sie uns mit der nächsten Frage weitermachen.
J: (LESEND) "irgendeine mißbräuchliche Tätigkeit wie Mißbrauch des
Copyrights oder der Schutzmarken durch Scientology, um Religionsmitglieder oder ehemalige
Mitglieder an ihrer Freiheit zu hindern oder daran zu hindern ihre Art zu leben und ihre
Religion frei zu wählen." Noch mal zu diesem Punkt, ich denke, ich habe schon darüber
gesprochen in bezug auf David Mayo, der die Person war, die den größten Teil der NOTs
geschrieben hat und dann haben sie gegen ihn gestritten im RICO Verfahren wegen dies und
wegen jenem.
L: Wo wir gerade über David Mayo sprechen, sie haben also versucht seine
religiöse Reformgruppe niederzumachen, oder die religiöse Splittergruppe, weil sie es
als Konkurrenz gesehen haben.
J: Ja, sie haben drei spitze Angriffe gestartet, sie taten Illegales, sie führten
Untersuchungen durch, ODC, CDC und machten PR, um ihn herabzusetzen. Sie haben seine
Versandlisten an sich gebracht, ja ich erinnere mich, Bob Mithoff hat die Listen
gestohlen.
L: Bob Mithoff hat die Versandlisten dieser Reformkirche gestohlen?
J: Und dann nahm er es und hat an Scientology geschrieben, verschlossene Briefe,
um diese Leute zu diskreditieren, wissen Sie, David Mayo und ich glaube, seine Frau waren
da, Meril war für eine Zeit da. Julie -
L: Durch die zwischenstaatliche Post haben sie eine gestohlene Versandliste
genommen, Briefe geschrieben und es so aussehen lassen, daß es von David Mayo
Organisation wäre?
J: Ja, immer.
L: Sie haben sich als David Mayo ausgegeben und seine Organisation durch
zwischenstaatliche Post. Haben sie irgend etwas dadurch verkauft?
J: Nein, nur Desinformationen, Fehlinformationen. Sie haben es verdreht und dann
mit dem Versenden angefangen, ich meine, da waren Buchstaben, die auch das RTC verwendet,
nun erinnere ich mich. RTC versuchte, ein Mitteilungsblatt herauszubringen, daß sehr
nachteilig für das AAC war und verteilten es über die Postliste.
L: Haben sie diese gestohlenen Versandlisten der Reformgruppe vorgelegt?
J: Richtig. Das war der Angriff aus drei Ecken, da gab es PR, Untersuchungen und
legale Sachen.
L: Wieviel war die Versandliste für Scientology wert?
J: Sie waren unschätzbar.
L: Meinen Sie, es war mehr als $ 100 für Scientology?
J: Viel, viel mehr.
L: Wieviel würden sie sagen, waren sie Scientology wert.
J: Es war ein Rettungsring.
L: Würde Scientology die Versandliste mit mehr als $ 100,000 bewerten?
J: Mehr.
L: Eine Million?
J: Weit mehr als das. Egal wieviel Geld sie auf der Bank haben, egal wieviel
Geld man noch machen will, das ist der Wert der Versandliste.
L: Sie haben die Versandliste der anderen Organisation gestohlen, das mag sehr
viel wert gewesen sein, dennoch, was waren sie wirklich wert?
J: Sie hatten auch seine finanziellen Unterlagen und wir wußten wieviel Geld er
jeden Tag machte. Wie wußten, wieviel Geld von wem bezahlt wurde.
L: Sie machten $ 5,000 die Woche, $ 10,000 die Woche?
J: So was wie $ 20,000, $30,000.
L: $ 30,000 die Woche. Was war also diese Versandliste wert, können Sie mir
eine Vorstellung davon geben?
J: Einige hunderttausend Dollar.
L: Also, Bob Mithoff hat also dieser Organisation eine Versandliste gestohlen,
die ein Dokument war, daß mehrere hunderttausend Dollar wert war, mit dem Scientology ein
Programm erstellte -
J: Ein Rundschreiben und ein Programm.
L: ...und dann haben sie verfälschte Materialien verschickt in den USA und
vielleicht sogar ins Ausland?
J: Ja, weil Robert Scott üblicherweise die Sachen von Steve und Mau Belmain
erhalten hat (?)
L: Welche Position hatte Bob Mithoff in der Organisation?
J: Er hatte keine Position, er war nur unter strikter Abtarnung.
L: Hatte er je einen Posten inne?
J: Oh ja, er war gewöhnlich Mitarbeiter im Celebrity Center.
L: Was ist derzeit seine Position, was meinen Sie?
J: Ich habe keine Vorstellung.
L: Wir sprachen von Mayo, David Mayo, in der Dominikanischen Republik wegen
Drogenhandels belangt. Von dem, was ich verstehe, es mag richtig sein oder nicht, hat
jemand die Drogensache in der Dominikanischen Republik eingefädelt.
J: Ich erinnere mich an einen Vorfall, als David Mayo angehalten und durchsucht
wurde oder ähnliches und es hatte mit Drogen zu tun. Ja, das war das direkte Resultat von
einer Sache, die Jeff Schriver veranlaßt hatte und die von PIs durchgeführt wurde, um
Schwierigkeiten zu verursachen, um es aussehen zu lassen, wie wenn er Drogen habe. Wie
haben sie es beschrieben? Sie sagten, "Gut, diese Leute da unten, diese Mexikaner,
machen alles. Wir geben ihnen ein bißchen Geld. Wenn David Mayo zur Grenze kommt, bekommt
er einen Schock." Ja, er wurde wirklich angehalten, ich glaube für einen Tag oder
mehr. Das war total von diesen Ermittlungspersonen im Religious Technology Center
eingefädelt worden und es passierte David Mayo.
L: Und der Name der Person war?
J: Jeff Schriver
L: Er machte es mit privaten Ermittlern?
J: Es ist hart, es zu sagen. Irgend jemand aus dem Büro von Gene Ingram. Weil
Gene Ingram der Typ war, der vorgeschlagen hat, was man tun kann.
L: Sie haben Leute aus dem Büro von Ingram genommen?
J: Richtig. Und aus dem Netzwerk, aus dem sie kamen, haben sie sich alle
geholfen. Das war in Mexiko. Durch dieses Netzwerk haben wir einige kriminelle
Aktivitäten laufen lassen.
L: über Mexiko?
J: Ich glaube, es war die mexikanische Regierung, der Bereich Mexiko.
L: Im Bereich Mexiko? Mit anderen Worten, Ingrams Leute haben jemand in
Mexiko angeheuert?
J: Sie erinnern mich an etwas, einige Leute haben diese Scheiße ausgeplaudert
und zwar PIs. Irgendeiner dieser zauberhaften Personen, bis vor kurzem wußte ich noch
seinen Namen, sie sagten, er squirrlt und die Scheiße des Lebens sei über ihn gekommen.
Er war auch homosexuell. Das war es dann. Ich habe die Namen in den Dokumenten gesehen.
L: OK, das war also die Zeit, wo Sie in Scientology bei der Ermittlung waren.
J: Ja.
L: So ist es über Ihren Schreibtisch gegangen?
J: Ja.
L: Und Sie haben die Dokumente vernichtet?
J: Richtig.
L: Lassen Sie mich noch mal zu dieser Sache zurückkommen. Die PIs von
Scientology, wissen Sie, welche PIs, waren von Ingrams Firma?
J: Es hatte mit der Firma von Ingram zu tun, oder einer Netzwerkfirma.
L: Ingrams Firma arrangierte einen individuellen Schlag gegen einen
Squirrel, der versucht hat eine Reformreligion zu gründen -
J: Er war eine Art von Meinungsführer, diese Art von Mensch, weil er
professionell war und bestimmte Fähigkeiten hatte, einiges zu tun.
L: Hat Putoff, oder die Leute vom Stanford Research Center?
J: Nein, es war ein mexikanischer Mann, und er war sehr bekannt dort unten.
L: So arrangierten sie, daß er in Mexiko festgehalten wurde?
J: Richtig.
L: Noch jemand am Schauplatz?
J: Ja, John Nelson, sie erinnern sich, als ich ihn erwähnte, als er in Fernost
war.
L: Sie versuchten, ihm Schwierigkeiten mit Drogen zu machen und haben die Sache
gestoppt, weil sie dachten, daß er über Verbrechen sprechen würde, bevor er eingesperrt
würde und wegen Drogenbesitzes in Malaysia hingerichtet würde. Wir haben über David
Mayo gesprochen und einige Dinge, die man David Mayo angetan hat, um ihn zu
kriminalisieren?
J: Ja, durch systematische PR Kampagnen und die gestohlenen Versandlisten. Auch
sonstige Agenten oder Staff Member haben sich der Sache angenommen, haben vor dem AAC
demonstriert, diese Art der Dinge. Ähnlich dem, was sie immer noch tun. Über den Inhalt
der Preclear Akten Informationen verbreiten.
L: Sie verbreiteten die vertraulichen Bekenntnisse von David Mayo und Julie Mayo
in ihrem Programm der Zerstörung einer Splitterreligion?
J: Richtig.
L: OK. Lassen Sie uns auf der Liste weitermachen und wir kommen noch mal darauf
zurück.
J: (LESEND) " Hatten Sie irgend welche Folgeerscheinungen von mentalen oder
emotionalen Symptomen während der Zeit in Scientology, oder nachdem Sie ausgetreten
sind?" In bezug auf mich, weiß ich -
L: Gut, treffen Sie die Auswahl privat.
J: (LESEND) " Irgendwelche Berühmtheiten in Scientology oder außerhalb,
die ähnliche Symptome oder Erfahrungen hatten?" Ich erwähnte Tom Cruise, nachdem er
OT III beendet hatte. Ich erwähnte John Travolta und ich denke, das ist sehr viel.
(LESEND) " Punkt 11. Mögliche Personen, die Baby-Watching erhielten oder Opfer von
Isolationsbefehlen waren, weil sie psychotisch wurden oder suizidgefährdet." Ich
denke, wir haben dies gestern genügend besprochen. (LESEND) Punkt 13. Mögliche
Scientologen, die unter Zwang versucht haben, eine Person, die bereits geschwächt war,
zum Kauf von Scientology Service zu veranlassen, der gefährlich war, zu Selbstmord führte,
oder den eigenen Tod beschleunigte, weil normale medizinische Hilfe verboten wurde und
zwar zu Zwecken der Einsparung und zur Geheimhaltung oder aus politischen Gründen."
Ich denke, wir haben das gestern abgedeckt.
L: Da gab es eine lange Debatte, ob Scientology Steve Fishman erzählt habe,
sind Sie vertraut mit Steve Fishman? Ich erzähle es Ihnen, und ich weiß nicht ob Sie je
ähnliches gehört haben. Steve Fishman behauptete, als er festgehalten wurde und dieser
Betrug an ihm begangen wurde, an Scientology Hunderte von Dollar für diesen Betrug
bezahlt zu haben, daß ihm befohlen wurde den Fall zu beenden und sich selber umzubringen,
um Scientology zu beschützen. Haben Sie je ähnliches gehört, wo ein Staff Member
aufgefordert wurde, sich selber zu töten, um Scientology zu beschützen?
J: Ich denke, daß ist ein generelles Thema, etwas, was verstanden wird,
besonders bei jedem Sea Org Member, das sein Leben hingegeben hat. Sie unterschreiben
einen Vertrag für eine Million Jahre, ihr Leben ist die Hingabe an Scientology. Ihr
physikalischer Körper ist gar nichts. Sie kommen und gehen, wieder und wieder, also dies
ist eine überzeugende Idee. Ob Leute mutig genug sind, das zu tun - ich weiß, sie
beginnen in der Sea Org mit der Indoktrination.
L: Sie haben keine Informationen, was mit Steve passierte oder mit den anderen,
denen das ebenfalls passierte.
J: Nein, weiß ich nicht.
L: OK, lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. (LESEND) "Punkt 18, Die Namen von ehemaligen Auditoren des GO, der
OSA, Personal oder medizinische Offiziere, die möglicherweise Zugang zu Informationen
haben oder verwickelt waren in Selbstmordversuche von Mitgliedern, ebenso Psychosen oder
Neurosen, die im Zusammenhang mit dem Service von Scientology." Ja, Martin, eine
Französin, ich habe ihren Namen vergessen. Sie war ein Medical Officer. Sie war da für
Phoebe, sie war da für Diane Morrison, sie war da für das Kind, das ein aneurysm hatte
und starb, sie hat für das RTC als medizinisches Personal gearbeitet.
L: OK. Noch sonst jemand, an den Sie sich erinnern?
J: Nein.
L: OK. Vor einigen Minuten haben wir über Evakuierungspläne gesprochen und an
einem anderen Tag haben Sie mir gegenüber eine Fran Harris erwähnt, die meines Erachtens
befragt oder festgehalten wurde.
J: Sie wurde nach Europa geschickt.
L: Wer hat sie nach Europa geschickt?
J: David Miscavige.
L: Ist das die Art von Scientology, wenn die Regierung oder das Gericht
versucht, ein bestimmtes Mitglied als Zeugen zu benennen, das vernichtende Informationen
weitergeben könnte, dies in ein anderes Land zu bringen?
J: Richtig.
L: In was war Fran Harris verwickelt?
J: Kriminelle Aktivitäten. Ich meine, sie raubte Orgs aus. Sie hatte die Idee,
mit den Vorräten an Büchern. ASI war ziemlich unten, also sind sie systematisch durch
die Orgs gegangen, haben jemand zur Inspektion geschickt, um festzustellen, wie sie es
praktizieren und ob sie exakt die gleiche Menge für das RTC machen oder das CSI, indem
sie die Bücherläden kontrollierten und sagten, " Sie haben nicht genügend Bücher,
kaufen sie jetzt die Bücher, geben sie uns einen Scheck." Dies passierte
wöchentlich und jeder bekam seine wöchentliche Zuteilung und alle waren glücklich.
L: Wenn Sie sagen, sie haben ihre Kommission erhalten, haben einige Führungskräfte
erfahren, wieviel Geld sie aus der Organisation genommen haben?
J: Ja, natürlich.
L: Beschreiben Sie diese Kommissionen?
J: Fran Harris erhielt viel, Ray Willhare bekam eine Menge.
L: Wenn Sie sagen eine Menge, wieviel Kommission war es?
J: Hunderte, Tausende.
L: Tausende von Dollar für das. Während die anderen Sea Org Member $ 20, $ 30
im Monat bekommen haben, haben die zwei Tausende durch Kommission gemacht, indem sie den Bücherverkauf
innerhalb der Organisation angetrieben haben? Hatte die Organisation das Recht, den Kauf
abzulehnen?
J: Nein, sie hatten keinerlei Rechte. Also, Author Services machte Kommissionen
durch Korporation
(Band 5)
J: Nun, glauben Sie, daß dies der Weg ist, wie es funktioniert, weil ich
selber das Bonus System von Author Service gesehen habe. Author Services empfing eine
bestimmte Kommission oder einen bestimmten Prozentsatz aller Gelder der Organisationen,
die im Interesse L. Ron Hubbards waren. Von dieser Summe, abhängig davon, welche Position
sie in der Organisation hatten, wurde ihnen ein Prozentsatz zugewiesen, von was auch
immer. Und so hat man jede Woche eine Kommission erhalten. Nur dafür, daß sie dort
waren, selbst wenn sie Antragsteller waren.
L: Wieviel meinen Sie, haben die Leute bei ASI durch die Kommissionen bekommen?
Oder wissen Sie es. Haben Sie je gesehen oder darüber sprechen hören wie, "ich habe
500 Dollar diese Woche gemacht" oder
J: Gut, ich weiß, daß Mike Eldrige dort war und $ 900 in der Woche machte.
L: An Kommissionen?
J: Richtig, einfach bezahlt, wissen Sie, sein Prozentsatz auf die Kommission.
L: Sein Prozentsatz auf die Kommission war $ 900 die Woche. Nun, wieviel Sea Org
Member haben soviel Geld gemacht, von den 13,000 -
J: Die reichsten Sea Org Member in Scientology, die ich gekannt habe, waren
Mitarbeiter von Author Services.
L: Wußten die anderen Sea Org Member, daß dort soviel Geld verdient wurde?
J: Ja und man erzählte ihnen, dies sei ein nicht religiöses Unternehmen und
alle würden nur ein Minimum an Gehalt bekommen.
L: Also, in anderen Worten, sie wurden angelogen, indem man ihnen sagte, daß
die Leute bei ASI ein Minimum an Gehalt bekommen, obwohl sie in Wirklichkeit eine hohe
Kommission erhalten haben?
J: Hohe Kommissionen.
L: Und die Werte von Scientology abgesahnt haben für
J: Richtig. Fran insbesondere ging alles durch, um sicherzustellen, daß jeder
seine Kommission erhielt und sie hatte den Segen von David Miscavige und Norman Starkey
L: Weil sie erhielten
J: Sie wurden bezahlt.
L: Sie erhielten jede Woche eine Menge Geld?
J: Sicher.
L: Daß niemand sonst
J: Dies ist, wie Gold anfängt sich zu stapeln, in diesem kleinen persönlichen
Schatzkästchen, die seltenen Münzen.
L: Sie haben die Korporation gemolken, indem sie Geld abgezogen haben und den
Sea Org Membern haben sie erklärt, daß sie nur ein Minimum an Gehalt bekommen oder daß
-
J: Ja, richtig
L: - oder daß sie nicht das viele Geld erhalten.
J: Und ihnen wurde gesagt, daß sie nicht extravagant sein sollen, nichts zur
Show stellen sollen, nur das Geld nehmen.
L: Also, in anderen Worten, sie sollten ihr Geld dezent ausgeben und die anderen
Sea Org Member nicht wissen lassen, wieviel sie wirklich haben?
J: Richtig.
L: Ich meine, wie denken Sie heute darüber, und haben Sie das Gefühl, daß Sie
damals ein Stück von dem Kuchen abbekommen haben?
J: Nein.
L: Wieviel Ich möchte es gerne verstehen.
J: Und sie haben das auch sehr geheim gehalten.
L: OK. Ich kann verstehen, warum sie es sehr geheim gehalten haben. 13,000 Staff
Member, die im Schmutz leben, hungern, Tag und Nacht arbeiten und David Miscavige und
diese Leute sahnen das Geld im geheimen ab - Ich war stinksauer, als ich das
herausgefunden habe. Man sollte meinen, daß ich ein Dummkopf war. OK. ASI hatte also die
Berechtigung, den Organisationen zu befehlen, Bücher zu bestellen.
J: Richtig.
L: Und sie sind von der ASI Korporation zu der Church Corporation gegangen und
haben einem der Führungskräfte gesagt, daß er einen Scheck über möglicherweise $
1000, möglicherweise $ 5000 ausstellen soll?
J: Und wenn die nicht damit einverstanden waren, wurden sie in Ethik geschickt,
sie wurden einfach unterdrückt.
L: Wenn sie also den Anweisungen nicht Folge geleistet haben, weil sie
angenommen haben, daß dazu keine Berechtigung besteht -
J: Hat man sie einfach abgesahnt.
L: Und was, wenn sie das Geld nicht erhalten haben, das sie wollten und die
anderen nicht das gekauft haben, was sie sollten?
J: Richtig. Aber Fran hat oft, und nicht nur Fran alleine, auch Terry Gamboa,
ist zum BPI gerannt und hat diesen veranlaßt, daß jemand in die Organisation geht und es
verlangt Ich meine BPI war im wesentlichen ein Ausführungsorgan für die Verkäufe
von Author Services.
L: Es wurde also BPI geordert, damit diese den Organisationen sagen, was sie tun
haben und ASI hat das Bargeld kontrolliert, als eine andere Scientology Korporation, indem
sie einfach angeordnet haben, Material zu kaufen?
J: Richtig. Oder sie haben eine Person vom BPI geschickt. Aber die Befehle kamen
vom Author Services an BPI oder direkt von Author Services an die Organisationen, damit
sie Geld und somit Prämien erhalten.
L: Hat David Miscavige das angeordnet oder Norman Starkey? Wer hat angewiesen,
"Sag ihnen, sie sollen das Buch kaufen und uns einen Scheck für die Kommission
schicken?" Wer war die erste Person in der Befehlskette?
J: L. Ron Hubbard.
L: Hubbard?
J: Minimale Buchvorräte.
L: Zu Miscavige als nächster in der Linie.
J: Richtig. Und dies hat ASI mächtig hoch gebracht. Sie wurde eine sehr, sehr
luxuriöse Organisation. Sie hatten extravagante Parties, nette kleine Reisen und -
L: Erzählen Sie uns über die extravaganten Parties und die Reisen, an was Sie
sich erinnern können.
J: Gut, sie haben ein ganzes Restaurant gemietet, wenn sie dort essen wollten,
die großen japanischen Lokale, ich glaube sie sind in jedes verdammte große teuere
Restaurant in Los Angeles gegangen, um ihre kleinen Ausflüge zu machen. Über alles
wurden Berichte erstellt, alles wurde genau aufgeschrieben, Woche für Woche, weil
manchmal eine Woche nicht gut lief oder sie hatten andere Probleme, dann kamen alle von
Author Services zu Golden Era Productions, um dort ihr Meeting abzuhalten, wo Mikrophone
von der Decke hingen und diese Meetings wurden mitgeschrieben. Dies spielte sich sehr
regelmäßig ab und das Protokoll der Meetings ging zu L. Ron Hubbard, damit er informiert
war, "Also, was ist los mit der Organisation, was ist los mit Author Services, was
ist los mit meinem Geld?" Als ich 1982 auf die Base nach Gilman Hot Springs kam, ging
das jede Woche so, Mitarbeiter von Author Services kamen und es mußten Aktionen laufen,
dieses Einpauken und solche Sachen. Und wissen Sie, sie hatten auch Barbecues, sind nicht
weggegangen und haben alles mögliche gemacht.
L: Wurden normale Sea Org Member auch mit in diese phantastischen Restaurants
genommen?
J: Nie, nie, nie.
L: Hatten sie kleine Reisen oder Ausflüge, wo alles für sie bezahlt wurde?
J: Niemals.
L: Wieviel es war also nur eine kleine Gruppe von Leuten aus dem ASI und
dem RTC, die diese enormen Privilegien hatten?
J: Nun gut. Es war eigentlich nur ASI, die enorme Privilegien hatten und dann
nach einiger Zeit, begann es auch beim RTC und CSI.
L: Also, die Top-Leute, Miscavige hat in dieser Form dafür gesorgt, damit die
Loyalität oder was auch immer erhalten bleibt und die normalen Scientologen wußten
nichts davon?
J: Kein Stück.
L: Die dachten nur, jeder arbeitet und leidet und da sind die wirklichen Führungskräfte,
die wirklich verheimlichen, was sie ausgeben und was sie bekommen.
J: Ja. Sie zeigen es keinem anderen. Sie sprechen mit keinem anderen Staff darüber,
wieviel Geld sie machen. Sie fallen nicht auf, weil sie keinen Haufen Scheiße kaufen,
denn wenn du es tust, verlierst du deine Position.
L: Sie mußten ihr Geld also heimlich und sehr diskret ausgeben. Wenn sie in
Urlaub gingen, haben sie da einige der Staff Member mitgenommen.
J: Immer waren sie perfekt in Gucci-Klamotten gekleidet, all dieses Zeug, wissen
Sie, eben das teuerste.
L: OK. Lassen Sie uns mit dem nächsten weitermachen.
J: (LESEND) "Jeder mögliche Zwang für die eigene Bequemlichkeit oder aus
Sicherheitsgründen, um bereits geschwächte, schwache oder kranke Personen dazu zu
bringen zusätzliches Auditing zu kaufen?" Darüber haben wir schon gesprochen.
L: OK
J: (LESEND) "Punkt 21. Kindermißbrauch bei Scientology,
Kindervernachlässigung, unsachgemäße Gesundheitspflege, Beaufsichtigung oder Ausbildung
von Kindern?" Ich denke, wir haben da schon ausführlich drüber gesprochen auf dem
Tape von gestern.
L: OK.
J: (LESEND) "Punkt 2. Irgendeine Art von körperlichem oder geistigem
Mißbrauch bei Staff Membern, solche Sachen wie im RPF/Rehabilitation Project Force wie
schlagen, beschränken, übermäßige Arbeit, zu wenig Nahrung, Drohungen und Zwang."
Also gut. Das ist wie eine Tagesordnung. Das RPF, mit dem RPF wurde ständig gedroht, wenn
sie unwillig waren oder nicht das getan haben, was sie sollten und wir alle wissen, was
das RPF ist. Aber die anderen Quälereien, mit denen L. Ron Hubbard herauskam, bevor er
seinen Verstand verlor, war dieses Laufprogramm, wo ein Pfosten, ein spezieller Pfosten,
mitten in der Wüste und der Sonne aufgestellt wurde und in verschiedenen Farben angemalt
war. Sie mußten dann in einem bestimmten Abstand, aber im Kreis darum herum laufen und
zwar einen Tag in eine Richtung, den anderen Tag in die entgegengesetzte Richtung, wobei
einem noch gesagt wurde, daß man den Pfosten genau beobachten muß. Ich habe Leute
gesehen, die von diesem Programm zusammengebrochen sind.
L: Wie lange mußten die Leute laufen?
J: Zwölf Stunden am Tag
L: Sie sind wirklich für 12 Stunden gelaufen?
J: Sie sind im Kreis gelaufen, ja.
L: Und was war der Zweck? Hat man gedacht, daß es den Leuten gut tut da herum
zu laufen?
J: Nein, es war für die Leute äußerst schwierig.
L: Es war also Bestrafung.
J: Bestrafung, extreme Bestrafung.
L: Und was war der Zweck, wenn man Leute um den Pfosten laufen ließ?
J: Um sie in die Gegenwart zu holen.
L: OK. In Ordnung. Das ist der Grund, weil sie nicht in der Gegenwart waren,
mußten sie für 12 Stunden laufen hatten diese Leute die Kondition um 12 Stunden
zu laufen?
J: Nein
L: Was passierte, wenn sie hinfielen? Wurde das Laufen unterbrochen?
J: Da war ein Helfer, der Unterstützung gab, damit er weiterlaufen konnte.
L: Sie haben einem buchstäblich gezwungen, die 12 Stunden zu laufen, ob man
konnte oder nicht -
J: Sie nannten es das Laufprogramm und das ICE ist gekommen und hat
nachgeschaut, ob man läuft.
L: Und wenn man sie schleppen mußte, hat man sie dann geschleppt?
J: Nein, ich weiß nicht, ob sie das gemacht haben.
L: Gut, aber sie haben die Person volle 12 Stunden laufen lassen?
J: Aber ich weiß von David Miscavige, als er David Mayo zur Bestrafung das
Laufprogramm verordnete, mußte dieser so lange laufen, bis nur noch sein Kopf zu sehen
war, weil er eine so tiefe Furche gelaufen hatte.
L: Es war David Miscavige, der sagte, "ich will, daß er rennt?"
J: Ja.
L: Und Sie haben sagen hören, "bis nur noch der Kopf im Dreck zu sehen
ist?" Geschah das, um der Person zu helfen oder um sie zu bestrafen?
J: Bestrafung.
L: Es war ausschließlich Bestrafung?
J: Es wurde Hilfe genannt, aber es war Bestrafung, es lag auf der Hand, was es
war.
L: Haben sie je gesehen, daß jemandem geholfen wurde?
J: Nein.
L: Kam irgend jemand dadurch mehr in die Gegenwart?
J: Nein.
L: Bekam jemand Erleuchtungen oder so was---nun, es war ein Bestrafungsprogramm?
J: Alle wußten, daß sie großen ärger haben würden, wenn sie ins
Laufprogramm geordert würden.
L: Waren die Leute erschöpft am Ende der 12 Stunden?
J: Das ist eine Untertreibung
L: Sagen Sie mir, was sie nach 12 Stunden sahen.
J: Leute, die kaum fähig waren, sich zu bewegen. Nach einigen Tagen, an denen
sie isoliert gelegen haben, waren sie ohne jede Frage krank. Sie haben nur noch in die Wüste
gestarrt, in diese verfluchte Sonne.
L: Sie meinen, es war in der Wüste, in der direkten Sonne?
J: Richtig. Aber dann haben sie einen Wasserschlauch, um den Pfad gelegt. Es war
ein kleiner Schlauch, so daß man immer etwas benäßt wurde, es war zur Hölle gerade so
viel, wie es brauchte, damit die Person keinen Sonnenstich bekam. Aber dennoch, sie
mußten in der Wüste rennen.
L: Was geschah? Hatten diese Leute danach Muskelzerrungen, Schmerzen? Waren ihre
Muskeln hart?
J: Ja.
L: Und selbst, wenn sie verletzt waren, mußten sie am nächsten Tag wieder
laufen?
J: Ja.
L: Und sie ließen sie laufen?
J: Richtig.
L: Mit was haben sie gedroht, daß es möglich war, die Leute zum Laufen zu
bringen?
J: Nur, "los, steh auf." Wissen Sie, es ist nicht so sehr die Drohung.
Es ist dieses konstante, "los, lauf endlich, los, los! Du hast das zu machen."
L: Okay
J: Am Laufen halten.
L: Was haben Sie noch gesehen? Noch mehr als dieses?
J: Nein, nur das. Über das Schlagen habe ich schon erzählt. Beschränkungen
habe ich erzählt. Übermäßige Arbeit habe ich erzählt. Ich weiß nur aus meinem
eigenen Fall, als ich '87 gefeuert wurde und drohte, sie zu verklagen und all das andere,
dann haben sie meine Frau genommen und mich zurückgebracht. Sie ließen mich diese
großen toolies (?), die bei den Zigarren verwendet werden, aus einem trockenen Flußbett
ziehen, für zwei Wochen und ohne jeden Grund. Mich und Spike Bush, einfach, weil wir
gegen sie vorgegangen sind. Und es war nicht ungewöhnlich, ein Staff Member zu haben, das
sehr schlecht aussah wie wenn man in eine Kombüse steigt und das Fett abschrubbt und die
ganze Nacht arbeitet. Sie haben das mit Leuten gemacht, nur um sie zu erniedrigen.
L: Welches war die längste Zeit, in der einer arbeiten mußte, ohne Schlaf zu
bekommen?
J: Ich und andere Leute haben 30 Stunden gearbeitet und 3 Stunden geschlafen.
L: Und wie lange hat das gedauert?
J: Das ging für einige Wochen.
L: 30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe. Okay. Lassen Sie uns weiter machen
J: Vier Dollar und 30 Cent die Woche.
L: Viel Geld.
J: Viel Geld. Harte Arbeit. (LESEND) "Schwangere Frauen, die Staff Member
waren, wurden angehalten, abzutreiben oder mußten hart arbeiten und erhielten schlechte
Schwangerschaftsvorsorge und schlechte Nahrung während ihrer Schwangerschaft, daß sie
bei der Geburt ein untergewichtiges und deformiertes Baby hatten?" Ich glaube, ich
habe darüber schon gestern gesprochen und dies besagt alles. (LESEND) "Staff Member,
die gesundheitliche Versorgung oder eine Operation brauchten, wurden in die Notaufnahme
eines Krankenhauses oder in ein anderes staatliches Gesundheitszentrum geschickt, wobei
ihnen erklärt wurde, daß sie nicht über ihre Zugehörigkeit zu Scientology sprechen dürfen."
L: Das hatten wir bereits.
J: (LESEND) "Punkt 26. Einige Staff Member wurden körperlich oder geistig
schikaniert, mißbraucht oder von David Miscavige bestraft, durch Befehle oder von anderen
Staff Membern." Darüber haben wir auch schon gesprochen.
L: Richtig.
J: (LESEND) "Punkt 27. Irgend ein ausführendes Sea Org Member oder nicht
Sea Org Member wurde minimal bezahlt mit den passenden überstunden." Nun gut, das
war bei allen gleich.
L: Also, anders als ASI, David Miscavige und die Top Führungskräfte und die
Top Führungskräfte bei der CSI und den Top Leuten bei RTC haben 13,000 Staff Member
einen Minimallohn erhalten. Wieviel waren ungefähr auf dem minimalen Level?
J: Jeder von ihnen, einfach für ASI.
L: Wieviel Staff Member hatte ASI. Wieviel waren am Minimallohn von den 13,000
angegebenen Staff Membern?
J: Wieviel waren nicht an der unteren Grenze?
L: Ja.
J: 12,080 hatten minimalen Lohn, also ungefähr 20 Personen.
L: Ungefähr 20 Personen haben das große Geld gemacht, alle anderen, die
arbeiteten, um den Planeten zu retten, erhielten $ 4, oder $ 18, oder $ 20 die Woche um
wie ein Tier zu leben?
J: Richtig
L: Okay.
J: Okay. (LESEND) "Punkt 30. Jeder mögliche Betrug an Regierungsbeamten
durch Scientology; während Sie Mitglied waren?" Ich denke, darüber habe ich schon
in meiner eidesstattlichen Erklärung gesprochen und auf diesen Bändern.
L: OK.
J: (LESEND) "Punkt 34. Das falsche Bild von Scientology, hergestellt wird
um ein Religionsimage zu zeigen und dafür Steuerbefreiung zu erhalten und andere
Vorteile." Ja, ich erinnere mich, es war ein Teil der IRS Sache, jeder hatte den Kurs
des ehrenamtlichen Geistlichen zu belegen, damit es aussah, wie eine Kirche, die
Geistliche hatte.
L: Die Leute wurden also bestellt und hat ihnen jemand gesagt, daß es für die
Steuerbefreiung ist? Haben Sie etwas davon gehört?
J: Ja, bei den Meetings, als Teil unserer David Miscavige.
L: David Miscavige sagte, "Wir machen nun alle den Kurs für den
ehrenamtlichen Geistlichen, werden Geistliche und so können wir dem IRS "
J: Ich glaube, es kam von L. Ron Hubbard.
L: Okay.
J: Ich weiß, daß David Miscavige es war, der es durchsetzte.
L: Hat irgendeiner der Senior-Führungskräfte in ihrer Gegenwart jemals gesagt,
"wir tun die religiösen Sachen nur um Steuern zu sparen," oder "Wir machen
das nur, um uns zu verteidigen oder verschiedene legale Vorteile?" Haben Sie jemals
zu Ihnen gesagt, wissen Sie, das ist so, na Sie wissen schon, "Wir sind wirklich ein
Beratungsunternehmen?
J: Nein, ich denke nicht. Keiner hätte das geglaubt, aber keiner wollte es
offen sagen. Das hätte umgehend das RPF bedeutet. Sie wissen, keiner würde sich das
trauen.
L: OK. Machen wir weiter
J: OK. (LESEND) "Punkt 35. Geheime oder nicht geheime Orte, wo sie Bänder,
Kopien und Berichte und Archive von Scientology, eingeschlossen das haben wir schon
diskutiert.
L: OK.
J: (LESEND) "Punkt 36. Berichte von Scientology wurden durch den Reißwolf
zerstört oder mit Chemikalien oder anderen Vorgängen?" Haben wir besprochen.
L: OK.
J: (LESEND) "Punkt 45. Versuchten sie eine Sozietät oder einen
Rechtsanwalt zu erpressen, zu bestechen oder einzuschüchtern, um ihre Fähigkeiten zu
behindern, Scientology zu verfolgen?"
L: Haben Sie je von einer Firma gehört, die sich gegen Scientology gestellt
hat?
J: Einschüchtern, einschüchtern. Wer war der Anwalt von David Mayo. Wie war
sein Name?
L: Vielleicht sollten Sie sich zuerst an seinen Namen erinnern, bevor Sie von
ihm erzählen.
J: Es war eine PI Kampagne, wissen Sie. PIs sind ihm überall hin gefolgt. ODC,
CDC, Overt Data Collection, wissen Sie, ihm einfach überall hin folgen, dieselbe Sache,
die hier passiert.
L: OK. Haben sie das gemacht haben Sie wirklich, aber lassen wir das.
Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) "Punkt 49. Todesdrohungen, Einschüchterungen, ständige
Belästigungen von Familienmitgliedern, Freunden, Angestellten oder jemand bezeugen oder
als Zeuge gegen Scientology benennen?" Mich, mich, mich. Zweimal bis jetzt.
L: Haben Sie jemals, als Sie in Scientology waren, Kommentare gehört, daß man
so oder so vorgeht, indem man bedroht oder so was wie, "Wir werden dafür sorgen,
daß er nicht in den Zeugenstand kommt?"
J: Sie haben das über mich gesagt.
L: Noch jemand? Haben Sie jemals darüber sprechen hören, daß man ein
ehemaliges Staff Member gekauft hat, um sicher zu gehen, daß es keine Aussagen macht,
ihnen Darlehen gab, diese Darlehen jedoch verschleierte, wie die an Terry Gamboa, Darlehen
an die Las Vegas Gruppe, irgendwas dergleichen, um sich Stillschweigen zu erkaufen?
J: Nichts besonderes.
L: Sie haben nichts dergleichen gehört. OK. Machen wir auf der Liste weiter.
J: OK. (LESEND) "Schikanieren der Gegenpartei durch unnötige, böswillige
oder überflüssige Prozesse, die nur dazu dienen sollten, die Gegenseite ruhig zu halten.
?" Ich weiß von Sitzungen, bei denen ich anwesend war, daß der Fall Wollersheim
besprochen wurde und die Strategie war, daß die Gerichte hingehalten werden sollten,
damit der Rechtsstreit nicht entschieden werden kann und zwar um jeden Preis und egal aus
welchem Grund.
L: Die Strategie gegen Wollersheim war also
J: Kein einziges Zehncentstück für Wollersheim.
L: OK. Haben sie jemals über eine bestimmte Operation gesprochen oder einer der
Anwälte?
J: Ja, Charles OReilly hat darüber gesprochen. Lita Schlosser.
L: Sie haben eine verdeckte Operation gegen Lita Schlosser laufen lassen?
J: Ja.
L: Wissen Sie etwas darüber, was
J: Nun, Freunde, sie suchten nach Druckmitteln. Sprachen mit den Freunden und
setzten diese unter Druck.
L: Mit anderen Worten, sie sammelten verdeckt Informationen, gaben sie an die
Freunde weiter, um ihn so dazu zubringen, sich aus dem Fall zurückzuziehen.
J: Wie, "Hey, kenne sie ihren Freund hier," diese Art Sachen.
L: Glauben Sie, daß sie die Anordnung gaben, Charlie OReilly durch
PIs zusammenschlagenzulassen.
J: Ja, bestimmt. Ich glaube schon, daß die Anweisung ergangen ist, ihn zusammen
zu schlagen. Ich weiß von einem Mann in Mexiko, wir werden seinen Namen herausfinden, der
diesen Scheiß aus ihm rausgeholt hat.
L: Kennen Sie sonst noch jemand, der verprügelt wurde, um damit jedem ein
Signal zu geben, der gegen Scientology ist, außer dem Anwalt in meinem Fall und dem
Mexikaner?
J: Nun, das ist es, was ich sagen wollte, ich wollte Ihnen die allgemeine
Haltung darlegen, damit kein Zweifel darüber besteht, was da vor sich geht. Man würde
ungefähr so darüber sprechen: "Wäre es nicht nett, wenn jemand diese Person verprügeln
würde?" oder: "Wäre es nicht schön, wenn dies oder jenes passieren würde?
Sie wissen, diese Leute sind motiviert, sie machen schlechte Sachen." Und dann etwas
geheimnisvoller mit den Ermittlern, und ich weiß durch meine eigenen Erfahrungen, es ist
genau das, "also was können wir tun, um dies zu vermeiden? Was können wir tun, ohne
daß es heraus kommt? Was können wir als letzte Verbindlichkeit tun? Das ist die Art und
Weise, in der Scientology ermittelt. Dies kann also bedeuten, daß jemand körperlich
geschlagen werden soll, egal was, wenn es nur nutzt.
L: Wenn sie also entscheiden, daß jemand bestraft werden soll, egal wie weit
sie dabei gehen, das Gesetz brechen, fragen sie sich da selber --
J: "Mit was können wir davon kommen?"
L: "Wie weit können wir mit der Bestrafung gehen, ohne Folgen?"
J: Ja.
L: Sie denken also, wenn man sie entdeckt und sie die Sache stoppen, können sie
sich noch rausreden.
J: Nun, sie verteilen die Aktivitäten, wenn also eine Person dabei erwischt
wird, ist es ihr Fehler und keiner sonst weiß davon.
L: Würden sie die Person verleugnen?
J: Sicher.
L: Behaupten, es sei ein abtrünniger Scientologe?
J: Ganz richtig.
L: War das die ganze Veränderung in Scientology nach Mary Sue Hubbard, daß man
gesagt hat, "Wir wollen diese Sachen nicht mehr machen," das war auch nur eine
andere --
J: Lüge.
L: - Vertuschung und würden Sie sagen, daß es immer noch die gleichen
kriminellen Aktivitäten gibt wie vor der Durchsuchung durch das FBI?
J: Ich denke, sie machen es nun intelligenter, effizienter. Nein, ich denke
nicht, es ist das gleiche. Weil ich glaube, daß es ihnen nicht möglich ist, ähnliches
noch mal zu tun.
L: Aber sie sind im allgemeinen weiterhin in mehr oder weniger kriminelle
Aktivitäten verwickelt oder die gleiche Menge von kriminellen Aktivitäten?
J: Wissen Sie, ich war nicht beteiligt an dem alten GO, aber ich kenne den Level
der Kriminalitäten, die ich gesehen habe und an denen ich beteiligt war und dies wird mir
alles sehr klar, jetzt, wo wir darüber sprechen und die Sachen durchgehen und zwar jeden
Tag mehr.
L: OK.
J: Jeden Tag mehr.
L: Gut, lassen Sie uns mit der Liste weitermachen.
J: OK. (LESEND) "Diebstahl oder Abänderung von Dokumenten der gegnerischen
Anwälte?" Nun, Bob Mithoff erhielt Konzepte oder Anmerkungen von Besprechungen über
die laufenden Fälle oder Aktionen gegen Religious Technology oder das CSC oder was immer.
Er erhielt Kopien davon und brachte sie zum RTC, wo wir genau nachschauten, was man denkt
und was man vor hat.
L: Seitens der Anwälte.
J: Ja.
L: Würden Sie sagen, daß David Miscavige Scientology managt?
J: Er tut es. Er ist der führende Manager von Scientology. Er mit L. Ron
Hubbard. Aber er hat L. Ron Hubbard ausgebootet.
L: Und David Miscavige hat die gesamte Struktur der Organisation übernommen? Er
kann jedem der einzelnen Zweige Befehle erteilen und es wird ausgeführt?
J: Absolut.
L: Sagt jemand "nein" zu ihm, wird er rausgeschmissen?
J: Ja, er wird rausgeschmissen.
L: Ins RPF, das Konzentrationslager von Scientology?
J: Richtig, richtig.
L: Ist es angemessen zu sagen, daß die Leute David Miscavige und seine
Operationen fürchten?
J: Genauso ist es. Fürchten und vergöttern ihn. Warum sie ihn vergöttern,
weiß ich nicht, wo er doch so ein Feigling ist.
L: Haben Sie irgendwelche Kenntnis im Wollersheim Fall, wo eine falsche Bombe
vor die Tür der Eltern von Wollersheim gelegt wurde?
J: Ich erinnere mich, daß Marty etwas über eine Bombe erwähnt hat im
Zusammenhang mit Ihnen.
L: Marty Rathbun.
J: Ja.
L: Können Sie sich erinnern
J: Er lachte über die Geschichte mit der Bombe. Er lachte über die Reaktion
der Leute. Ich meine, er erzählte die Geschichte, wie wenn er dabei gewesen wäre und es
war nicht besonders ausgearbeitet, es war wie, "Hey, wißt ihr, eine Bombe," und
lachte. Dachte, es wäre ein großer Witz.
L: Mein Vater hatte ein Herzleiden und wir hatten eine falsche Bombe vor der Tür
und dann die Einsatzgruppe mit dem Zementwagen und all dieses Zeug vor unserem Haus, weil
wir und auch die anderen dachten, daß es eine echte Bombe sei, und meine Familie befand
sich in Angst und Schrecken. Wissen Sie etwas, über die zwei Leute, die in einem
Geschäft zu meiner Schwester kamen, sie hatte sie niemals vorher gesehen, und zu ihr
sagten, "Ihr Bruder Lawrence Wollersheim, - will never live to collect." Haben
Sie je von dem Vorfall gehört?
J: Nein.
L: Haben Sie je von einer undichten Stelle oder von einem Auftrag gehört, der
besagte, Lawrence Wollersheim umzubringen, was dazu führte, daß das FBI zu mir kam und
berichtete, daß man durch die Beamten der Regierung erfahren habe, daß ich diese Nacht
umgebracht werden sollte?
J: Sie erzählen mir Sachen, die in einer bestimmten Zeit passierten. Ich kann
mich nun an etwas mit ihrer Schwestern erinnern, über das ich auch sprechen kann, weg von
dem ganzen Geschwätz. Die Information beruhte auf der Grundlage Wissen nur soviel wie
nötig aber ich wußte, irgend etwas war im Busche und die Leute, die sich dieses Wissen
teilten waren Dave Miscavige, Marty Rathbun und Gene Ingram.
L: Diese drei waren es --
J: Ganz privat, sonst niemand.
L: ---die gehandelt haben, sie haben diese verdeckten Operationen bei Charlie
OReilly und meiner Familie und dem Richter Swearinger durchgeführt.
J: Richtig.
L: Wissen Sie von irgendwelchen anderen Drohungen, die Richter Swearinger in
meinem Fall erhalten hat? Haben Sie je gehört, wie einer Kommentare über Richter
Swearinger abgegeben hat?
J: Ich erinnere mich, daß David Miscavige sagte, was für ein blödes Arschloch
er sei und was man gegen ihn unternehmen könnte.
L: Wurde etwas unternommen?
J: Ja. Und ich denke, es waren hauptsächlich Sachen über mögliche Verbrechen
auf sexueller Ebene, solches Zeug.
L: Haben
J: Können wir eine Pause machen?
L: Ja.
PAUSE
L: OK. Machen wir weiter auf der Liste.
J: Gut, lassen Sie uns sehen, wo wir sind. Ah, wir sprechen über Punkt 62.
(LESEND) "Scientology und/oder ihre Anwälte haben geheimes Material benutzt, Datenübermittlungen
oder Geständnisse, die Scientology mit Erpressungsgeldern erhalten hat und die der Einschüchterung
dienen sollten."
L: Sie erwähnten bereits David Mayo.
J: Richtig. OK.
L: Noch jemand? Haben Sie je darüber gehört? Haben Sie sie jemals sagen
hören, "Hol die PC Folders, schau nach und hol alles raus was die PIs
gebrauchen können?"
J: Ja.
L: Wer sagte es zu wem?
J: Marty, ich habe es Marty Rathbun über Sie sagen hören und David Miscavige
saß dabei. Ich habe sie das über Armstrong sagen hören. Margery Wakefield. Ich habe
gehört, wie Marty sagte, daß es einige Dokumente gibt, die belegen, daß sie schon verrückt
war, als sie kam. Bent Corydon kam auch ins Gespräch.
L: So, auf der einen Seite sagt Scientology, daß dies vertrauliche Bekenntnisse
sind, die niemals verwendet werden. Das ist, was sie ihren Mitgliedern erzählen, die ihre
tiefsten und intimsten Erlebnisse erzählen, Geheimnisse, die ihr Leben ruinieren können,
wenn sie je bekannt werden würden oder sie demütigen oder in Verlegenheit bringen würde.
J: Richtig.
L: Und Scientology sagt, "Das werden wir nie tun."
J: Sie tun es vorsätzlich und bei jeder Gelegenheit.
L: Und als Sie diese Situation erlebten, als David Miscavige und Rathbun den
Inhalt der persönlichen PC-Daten aus den Folders anforderten, wurden diese belastenden
Informationen weitergegeben an --
J: Die Leute von OSA sind es durchgegangen und all die persönlichen O/W Daten
wurden herausgeholt.
L: Seine schlechten Absichten.
J: Ja.
L: Seine Rock Slams, seine Sec Checks, seine O/W-Prozesse?
J: Richtig.
L: Auch die L 10, die mit den Overts zu tun haben.
J: Was auch immer, sie haben es heraus gezogen.
L: Alles, was sie finden konnten?
J: Sie haben nach kriminellen Handlungen gesucht. Perversionen auf der 2D wurden
gesucht.
L: Sexuelle Perversionen?
J: Richtig, sexuelle Perversionen. Sagte ich "2D"?
L: Ja
J: Oh, mein Gott, hilf mir, davon los zu kommen.
L: Es wird verschwinden. Sie haben also alles aus den Unterlagen herausgezogen
und dann den PIs gegeben?
J: Richtig.
L: Und sagen, "das ist was er getan hat." Und nun gehen sie und finden
sie diese Information?
J: Oder nur, um es gegen sie zu benutzen.
L: Benutzen Sie es gegen sie um sie in Verlegenheit zu bringen, zu demütigen,
um eine Person zurückzubringen.
J: Richtig.
L: Meinen Sie, wenn John Travolta oder Tom Cruise aufhören und sagen, daß sie
einen Fehler gemacht haben, Scientology ist gefährlich und die Leute sollen dort weg
bleiben --
J: Sie sind am Ende.
L: Sie würden alles aus ihren PC Folders herausziehen und ein komplettes
Charakterbild -
J: Gesetzwidrigkeiten, die sie von den Personen kennen, intime Details, von
denen sie wissen, daß die Person Angst davor hat. Ja.
L: So bekennt eine Person, daß sie Steuern hinterzogen hat und das kommt dann
in die PC Folder. Oder sie haben irgendeinen Angestellten betrogen, oder sie haben Geld
versteckt oder Drogen genommen. Alles.
L: Und Sie meinen, daß Miscavige sich gegen Travolta und Cruise stellen würde?
Wäre es schwierig für David Miscavige, sich gegen sie zu stellen, wenn er annimmt, daß
sie sich gegen ihn gestellt haben?
J: Ich denke, wenn sie sich gegen ihn stellen -
L: Oder gegen Scientology?
J: - wäre es eine harte Entscheidung etwas zu machen, da sie Travolta soviel
verwenden. Bei Cruise denke ich, wäre es ein wenig einfacher, nicht nur in der
öffentlichkeit. Sie würden die Familie angreifen. Sie würden anfangen, Informationen über
seine Familie zu verbreiten. Sie würden einfach sagen, "Wie würden sie sich fühlen,
wenn die öffentlichkeit dies weiß und dies und dies und dies?" Sie wissen "Sie
tun dies." Da gibt es andere Wege darzulegen, welche Informationen vorhanden sind.
Das ist ein anderer guter Trick, den sie anwenden. Ungefähr so, "Sie haben uns das
erzählt. Zur Hölle, wir können es finden." Sie wissen, diese Personen sprechen
plötzlich sehr laut, bekräftigen gewisse Fälle und die Personen, die darüber sprechen.
Sie machen es so, damit es aussieht, daß es nicht von ihnen kommt. Das ist die Quelle
ihrer---
L: Sie nehmen die Informationen aus dem PC Folder und drehen die Sache dann so,
daß es aussieht, wie wenn es von sonst jemand käme, aber es wäre nie möglich woanders
hinzugehen und zu belegen, daß die Informationen aus einem vertraulichen PC Folder
stammen?
J: Richtig.
L: Wie Sie wissen, erklärt Scientology, daß sie es bewahren und darauf achten,
daß die PC Folder geheim bleiben, besonders im Gerichtssaal, aber dies nur in einer Hand,
mit der anderen Hand schlagen sie los, wenn man sich gegen sie wendet. Sie geben die PC
Folder einem privaten Ermittler, damit er ihren Charakter offenlegt und ihr Leben
ruiniert.
J: Richtig.
L: Und alles wird geheim gemacht?
J: Ja.
L: Okay.
J: Als eine OP.
L: Lassen Sie mich das fragen. Würde es Politiker oder Regierungsbeamte in
Scientology geben und diese würden sich gegen Scientology wenden, alle ihre Bekenntnisse
würden gegen sie verwendet werden?
J: Davon ist mir nichts bekannt.
L: Okay. Lassen Sie mich noch über die Zeit sprechen, wo sie bei Scientology in
ein Computerprojekt einbezogen waren.
J: Richtig.
L: Incom.
J: Richtig.
L: Was war ihre Rolle?
J: Supervisor. Wie ein Supervisor in einer Verwaltungsposition. Ich habe
täglich und wöchentlich Berichte darüber gemacht.
L: Wie hoch in der Befehlsebene von Scientology war man bei diesem
Computerprogramm?
J: Ich war die höchste Person.
L: Sie waren die höchste Person im Computernetzwerk von Scientology.
J: Ja, so weit es nicht technisch war, nur auf der administrativen Ebene.
L: Hat Scientology das Netzwerk benutzt, um Meldungen in die ganze Welt zu
schicken an unterschiedliche Computerstationen?
J: Ja natürlich, ich weiß, einiges ist mir entfallen. Diese Personen --- oh
ich denke, ich habe es schon gesagt - die OSA Staff Member waren die einzigen, die darüber
bestimmt haben, was aus dem PC Folder herausgenommen wird.
L: OSA ist die Ermittlungsabteilung.
J: Richtig.
L: Lassen Sie uns über Incom sprechen. Incom -- würden sie Computerberichte
aus der ganzen Welt erhalten und zwar von den unterschiedlichen Organisationen?
J: Ethikberichte, was auch immer.
L: Was noch --
J: Normalerweise Geld
L: Es war verschlüsselt und im Kryptoverfahren. Es gab ein System zum entschlüsseln
ebenso für das Kryptoverfahren. Wissen Sie, das Netzwerk hat so funktioniert, daß
jemand, der von außen versucht hat, in das Computernetz einzudringen, Schwierigkeiten mit
dem Kryptoverfahren bekommen hat.
L: OK. Es gab also ein Kryptoverfahren und wenn jemand versucht hat, es über
ein anderes Land anzuzapfen, aus Deutschland oder von der Schweiz oder vom Eisernen
Vorhang aus, keiner konnte es lesen, außer den Leuten von Scientology, die es bei Incom
erhalten, entschlüsselt und dann dem Management in den USA weitergegeben haben?
J: Richtig.
L: Was für Material wurde über diesen Computer in die ganze Welt verschickt?
J: überwiegend Informationen, die mit Finanzen zu tun hatten, laufende
Finanzen.
L: Haben sie auch Berichte verschickt, was in verschiedenen Situationen zu tun
ist, in empfindlichen Situationen, wenn es eine PR Pleite gab, irgend jemand, der dann
verschlüsselte Instruktionen gegeben hat, was zu tun ist?
J: Nein, ich denke, das war eine Art der Untergrundaktivitäten. Wenn es eine
Durchsuchung gab, waren bestimmte Leute dort.
L: Hat Scientology Erkenntnisse in verschiedenen Ländern gesammelt über
Personen, die ihnen helfen konnten oder möglicherweise gegen sie arbeiteten?
J: über jeden, der gegen sie gearbeitet hat, wurden Ermittlungen getätigt.
Jeden, der ihnen möglicherweise helfen konnte, wurde aufgesucht, und es wurden
Erkenntnisse über die Person gesammelt.
L: Wenn es wirklich wichtig war, haben sie Erkenntnisse über die Person
gesammelt, selbst wenn sie zu Scientology kommen wollte?
J: Sicher.
L: Aber warum haben sie Informationen über eine Person gesammelt, die für
Scientology von Vorteil war?
J: Weil man Angst vor Spionen, vor Doppelagenten hatte.
L: So, wenn eine Person berühmt oder leistungsfähig war, wurden dennoch
Informationen über sie gesammelt. Wissen Sie von irgend welchen wichtigen Personen, egal
wo auf der Welt, über die ermittelt wurde --Politiker, Wirtschaftsführer --
J: Neben den Richtern, die ich erwähnt habe, kenne ich keine.
L: Wissen Sie von Persönlichkeiten? Ihnen ist ja bekannt, wie die
Ermittlungsabteilung von Scientology gearbeitet hat, wenn jemand feindlich und
leistungsfähig war, sie konnten Informationen sexueller oder finanzieller Art sammeln --
J: Sie gingen an seine High School, an sein ehemaliges College, da wo seine
Freunde waren.
L: Informationen über die Familie.
J: Seine Bankverbindungen, seine Kreditwürdigkeit.
L: Haben sie noch tiefer ermittelt? Es klingt alles realistisch, eben generelle
Informationen. Würden sie weiter ermitteln --
J: Nein, die finanzielle Situation ist keine generelle Information.
L: Sie würden tatsächlich die Bankauszüge der Person erhalten?
J: Bankauszüge, klar, jegliche Art von Besitz würden sie finden. Wenn sie ein
Auto haben, lassen sie alles ermitteln, wo das Auto her ist. Wieviele Autos jemand hat.
Auf welchen Namen zugelassen. Ist es finanziert, bezahlt er dafür? Diese Art von Sachen.
Hat er ein Haus, die Bank die das Haus finanziert. All diese Kontakte, wissen Sie?
L: Haben Sie irgendein Wissen über irgendeinen Scientologen, der in verdeckter
Operation im Heim eines Politikers plaziert ist oder einer einflußreichen Persönlichkeit
in den USA oder einem anderen Land und der auf diese Weise Informationen sammeln soll?
Haben Sie je über eine Person gehört, die in den Untergrund gegangen ist wegen solch
einer Operation?
J: Darüber kann ich nichts sagen, weil ich mit diesem empfindlichen Material
nicht in Berührung gekommen bin.
L: OK. Haben Sie jemals, als Leiter von Incom mit Ermittlungen zu tun gehabt,
die untereinander vermischt waren? Wissen Sie, verdeckte Operationen oder andere
Ermittlungen, die zusammengestellt und über Incom versendet wurden, wissen Sie von der
Ermittlungsabteilung aus Deutschland zur Ermittlungsabteilung in den USA? Haben Sie je
solche Ermittlungsberichte gesehen, die miteinander verbunden wurden?
J: Nein. Es waren immer handgeschriebene Umschläge mit dem Namen drauf. Es
wurde gesagt, "Nur mit den Augen, bitte nach dem Lesen vernichten." Also, es gab
nie etwas Elektronisches.
L: Sie haben es niemals über den --
J: Während meiner Zeit.
L: --über den Computer versandt? Es wurde alles per Hand geliefert, von Hand
geschrieben und dann vernichtet.
J: Richtig
L: Wer hat diese Kurierpakete abgewickelt?
J: Also, im RTC gab es eine Person mit dem Namen Jeff Schrieber oder Gary
Clinger. Für das OSA Netzwerk, als ich da war, war es Ben Shaw, der die Berichte
geschrieben hat. Ebenso hat Lynn Farney Berichte geschrieben.
L: Sie hatten also Kuriere für die Weitergabe der Dokumente?
J: Zum Author Services, zu Mark Yeager von CMO Int, zu mir ins RTC in LA.
L: Zu David Miscavige?
J: Auch zu David Miscavige.
L: Und sie waren mit der Hand geschrieben?
J: Nicht mit der Hand geschrieben, getippt.
L: Getippt. Also waren sie in so einer Art geschrieben, daß man sie auf zwei
Arten lesen konnte. Da gab es einen Code für die Namen von unterschiedlichen
Aktivitäten, wie B&E, was soviel wie aufbrechen und reingehen bedeutet. Wir haben es
abgerufen. Wir haben ein Benny mit dem Kerl gemacht, oder es war so geschrieben, daß man
es nur in der Ermittlungsabteilung lesen konnte, damit es keiner lesen konnte, wenn der
Kurier erwischt werden sollte.
J: Sie waren in einer Art geschrieben, die man nur als Scientologe oder als
Ermittler verstehen konnte, ich will damit sagen, daß man zwischen den Zeilen lesen
konnte, aber sie waren auch in so einer Weise geschrieben, daß sie so belastend wie nur
möglich waren und soviel Informationen wie möglich gegeben haben. Ziemlich allgemein,
wenn man es nur vom Lesen her beurteilte und wenn es zu dürftig war oder ich nichts davon
gewußt habe und mehr erfahren wollte, habe ich es einfach dem Case Officer (Fallüberwacher)
gegeben und habe dann die Fallakte erhalten und konnte so alle Details sehen.
L: Aber sie haben nicht erklärt, um was es ging?
J: Richtig.
L: Und gab es einen regen Austausch von Ermittlungen, die um die ganze Welt
gingen, Daten, die hin und her gingen?
J: Ich erhielt sie von Deutschland. Ich erhielt sie von England. Ich erhielt sie
aus der Schweiz.
L: Wie oft haben die Kuriere die Pakete gebracht?
J: Wissen Sie, es waren niemals unterschiedliche Kuriere. Es waren immer die
gleichen Leute.
L: Die Gleichen, weil man ihnen absolut trauen konnte beim Transportieren der
Informationen?
J: Richtig. Deshalb immer die gleichen Leute.
L: Gingen sie einmal die Woche nach Europa? Einmal alle zwei Wochen?
J: Nein, ich glaube nicht, daß es so funktioniert hat. Die Informationen, ich
bin nicht sicher, wie die Informationen aus den anderen Ländern auf meinen Schreibtisch
kamen, aber ich weiß, sie kamen über Kanada.
L: So, irgendwie kommen sie aus anderen Ländern auf ihren Schreibtisch und sie
setzen es nicht in den Computer, auch nicht mit Krypto. Es war immer getippt und dann
vernichtet und weg?
J: Richtig.
L: OK. Was ist das Nächste auf der Liste?
J: (LESEND) "Scientology und/oder die Anwälte haben bewußt und
vorsätzlich Elektronik benutzt, um heimlich ihre Gegner abzuhören." Ich denke, ich
habe schon einiges darüber erzählt, jedenfalls das, was ich weiß, das von Bill &
Holly Finnell und ebenso das von David Mayo.
L: Bill & Holly Finnell waren die Ehrenamtlichen Geistlichen von
Scientology, bei denen David Miscavige angeordnet hat, daß ihr Schlafzimmer abgehört
wird, ihr Heim abgehört wird.
J: Sie mußten umziehen. Ein Möbelstück, eine Lampe war präpariert worden zum
Abhören und wurde dann in ein Zimmer gestellt.
L: Was wurde ihnen gesagt, warum sie umziehen mußten?
J: Nun, weil sie schlechte Menschen wären.
L: Sie erhielten eine schlechtere Wohnung als Bestrafung.
J: Richtig.
L: Und sie wurden in eine Wohnung verschoben, die zum Abhören vorbereitet war.
J: Richtig.
L: Und es waren Sie und noch jemand
J: Rick Aznaran.
L: - Rick Aznaran hat sie belauscht, hat sie illegal ausspioniert?
J: Richtig.
L: Und Sie haben dem Ehrenamtlichen Geistlichen beim Sex zugehört, weil David
Miscavige Angst hatte -
J: Daß sie Lügner sind.
L: - daß sie von einer anderen Organisation beauftragt sind, Scientology
auszuspionieren?
J: Richtig.
L: Ist Ihnen bekannt, ob Scientology jemals einen wirklichen Spion in den
eigenen Reihen gefunden hat, jemand von der Regierung? Haben Sie jemals -
J: Nein.
L: Auf wieviel Leute haben sie Hexenjagd gemacht, was schätzen Sie?
J: Unzählige.
L: Können Sie einige Leute benennen, die bei Scientology als Spione aufgefallen
sind, die also Scientology ausspioniert haben? Am meisten hatten sie ja vor der Regierung
Angst, richtig?
J: Ja.
L: Wer sonst, wurde
J: Ich meine, daher kam ja auch das ganze Rollback Verfahren. Ich meine, sie
benutzten es wöchentlich, es war ein solcher Wahnsinn, wie "Blah tut, blah
sagt", L. Ron Hubbards dämliches "Wo haben sie das her?" "Ach, ich
war in einer Sitzung und jemand sagte, er habe einen schlechten Eindruck." Sie,
wissen, diese geisteskranke Spur von Ereignissen, über mögliche Verbindung, diese
Versuche, Verbindungen aufzuspüren und die Person, die abstürzt, Sie wissen, wenn die
Person dann erzählt und plötzlich alles explodiert.
L: Was meinen Sie mit "explodieren", heißt das
J: Sec-Check, sie wissen, das überprüfen von jedem Detail, bis man es
herausgefunden hat.
L: Kennen Sie jemand, der zugegeben hat, daß er ein Spion der Regierung ist,
bei all diesen Geschichten mit den Bestrafungen, konnte man den Spion der Regierung
finden?
J: Sie wissen, daß dem nicht so war.
L: Nicht einer in der ganzen Geschichte von Scientology, der entdeckt wurde?
J: Nein, keiner.
L: Meinen Sie, daß die Führungskräfte möglicherweise gesagt haben, "Wir
haben dies und jenes gefunden, und wir wissen, daß er ein Agent der Regierung ist."
Meinen Sie, das war der Grund, warum man die Leute abgehört hat?
J: Man hat sie eben abgehört.
L: Aber in all den Jahren hat man doch nie eine Person gefunden?
J: Mit dem E-Meter war etwas nicht in Ordnung (Gelächter).
L: OK. Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) "OK, Scientology und/oder die Anwälte haben bewußt und
absichtlich Unterlagen benutzt, die sie durch private Ermittler gegen Gebühr bekommen
haben." Immer wieder und ich denke, dies war hauptsächlich Gene Ingram.
L: Wieviel Personen arbeiten für Gene Ingram?
J: Ich weiß nicht. Wie ich schon sagte, das ist eine so private Sache nur
zwischen Marty und David Miscavige und vielleicht noch Lyman und auch Norman, aber
bestimmt nicht mehr Leute als die Finger an einer Hand und ich denke, es war eine
ganz private sensible Sache, einiges davon habe ich schon erwähnt.
L: Wenn es also unvermeidlich war, daß entweder Norman Starkey oder Lyman
Spurlock oder Marty Rathbun entschieden haben, daß sie sich bei ihren kriminellen
Ermittlungen nicht auf die Finger schauen lassen -
J: Sie waren hervorragend abgeschirmt.
L: - und dann als Zeugen gehört werden, sie hätten einige Geschichten zu
erzählen, oder nicht?
J: Mit Sicherheit. Besonders Marty. Marty ist der Schlüssel, denn als er dort
rein kam, hat er durch Diane & John Coletto die Feuer- und Bluttaufe bekommen.
L: Er ist total verhärtet.
J: Ja.
L: Meinen Sie, daß irgend jemand von den dreien: Spurlock, Starkey oder
Rathbun, wenn sie für längere Zeit ins Gefängnis gehen müßten oder Miscavige sie
aufgeben würde, meine Sie, daß einer dieser Typen in die Knie gehen und als Zeuge
aussagen würde? Bei wem von den drei ist es am unwahrscheinlichsten-
(Ende von Seite A) (Beginn Seite B)
L: Die letzte Frage, die ich stellte, war zwischen Lyman Spurlock, Marty
Rathbun und Norman Starky--
J: Das schwächste Glied in der Kette ist Marty Rathbun und der Grund dafür
ist, weil David Miscavige ihn total physisch mißbraucht.
L: Wenn Sie von physischem Mißbrauch sprechen, was meinen Sie?
J: Er schlägt ihn.
L: Er schlägt diesen Typ regelmäßig.
J: Ja, und Marty ist schon mal von der Organisation abgehauen. Er hat schon
versucht wegzugehen.
L: Marty hat versucht abzuhauen, aber Miscavige hat ihn zurückgebracht wegen
all der Verbrechen, die einer von dem anderen weiß, worüber Miscavige sehr besorgt ist,
sollte der Typ nochmals abhauen.
J: Ja.
L: Marty war also schon mal abgehauen. Sie haben ihn zurück geholt, machten ihn
nieder und haben ihn bewacht.
J: Sie brachten ihn ins RPF auf dem Schiff und jagten ihn durch OT III mit
all dem Scheiß.
L: Armer Marty.
J: Armer Marty.
L: OK. Wissen Sie, wo die Eltern von Marty Rathbun sind? Wissen Sie, wo sie
herkommen?
J: Nein.
L: Wissen Sie etwas über sie?
J: Nein.
L: Wo die Eltern von Lyman Spurlock sind?
J: Nein.
L: Die Eltern würden vielleicht gerne Verbindung aufnehmen. Es könnte für den
übergang helfen, damit sie feststellen, daß es hier ein Problem gibt über das man
nachdenken sollte, was zu unternehmen ist. Lyman, Marty, Norman Starkey, irgendwelche
Vorstellungen von Norman Starkeys Eltern, wo sie herkommen?
J: Südafrika.
L: Südafrika. OK. Gehen wir zum nächsten Punkt. Oh, wir sprachen über die
PIs. Kennen Sie noch andere PI Firmen neben Gene Ingram, die sie benutzen.
Irgendeine andere PI Firma?
J: Nein.
L: So wird alles durch Gene Ingram erledigt. Bedient sich Ingram anderer Firmen
im Land?
J: Ja, das macht er.
L: Er wickelt also die ganze Show ab.
J: Ja. Er und Marty.
L: Wieviel Geld denken Sie ist schon für Eugene Ingram geflossen?
J: Millionen.
L: Millionen. Eine PI Firma macht Millionen von Dollar?
J: Ein PI, ja.
L: Wieviel Millionen, als Sie dort waren?
J: Ich kann es nicht genau sagen. Ich weiß es nicht, ich kann es nicht wissen.
IM RTC waren es vermutlich $ 150,000 in einer Sache und dann kam die CSC und hat bezahlt,
weil wir nicht mehr dafür aufkommen wollten.
L: Verdeckte Operationen für $ 150,000. Wie lange ging das?
J: Weniger als ein Jahr.
L: Weniger als ein Jahr. $ 150,000. Eine Organisation. Wieviel Organisationen
außer dem RTC konnten ihn bezahlen?
J: Na, CSI, ASI.
L: Oh, das ist eine Menge.
J: Ja, für ihn selber lief es finanziell zum Besten.
L: Wissen Sie etwas über den Hintergrund von Eugene Ingram?
J: Es war absolut notwendig, etwas darüber zu wissen. Aber es war etwas, was
immer zurückgehalten wurde und von dem nur sehr wenig Leute wußten, unglücklicherweise.
Glücklicherweise gehörte ich nicht dazu.
L: OK. In Ordnung. Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) "Politische Aktivitäten wie eine Opposition oder die Eingabe
von Gesetzen oder die Unterstützung der Opposition durch eigene Kandidaten. Die schließt
auch ein, daß man Mitgliedern angeordnet hat, Kongreßmitgliedern Briefe zu schreiben
oder für bestimmte Kandidaten zu stimmen oder politischen Einfluß für Scientology zu
kaufen?" Die einzige Antwort, die ich auf diese Frage habe ist, daß manchmal, ich
glaube 1991, versucht wurde, jemand in das Rathaus von Hemet zu bringen und wir wurden
alle dazu aufgefordert zu wählen, wobei uns genau gesagt wurde wen wir zu wählen hatten.
L: Ihnen wurde von der Church gesagt, welchen Kandidaten Sie zu wählen hatten?
J: Ja.
L: Man erwartete es von Ihnen, man erwartete, daß Sie in Hemet, Californien
wählen sollten?
J: Ja. Und sie haben uns in Busse gesetzt und wir sind alle dahin um für diese
eine Person zu wählen.
L: Und sie alle haben genau das gemacht, was ihnen gesagt wurde, und haben sie
auch gefragt, ob sie gewählt haben? Haben sie Sec-Checks gemacht, um festzustellen, ob
eine Person auch gewählt hat, gab es einen Weg, mit dem sie feststellen konnten, daß
auch jeder diese Person gewählt hatte?
J: Natürlich, die Person hat gewonnen.
L: Die Person hat gewonnen. Also hat Scientology ihr geholfen das Ergebnis zu
beeinflussen?
J: Ich glaube, es war der Bürgermeister von San Jacinto.
L: San Jacinto, ist das eine sehr große Stadt?
J: Nein, eine kleine Stadt.
L: Etwa tausend Leute?
J: Ja. Wir sind in die Busse gestiegen und haben verdammt noch mal das gemacht,
was sie uns gesagt haben.
L: Ihr Typen habt somit die politische Struktur beeinflußt. Es ist illegal für
eine Religion in den USA, sich in die politische Lobby einzumischen. Für etwas wie dies
können sie ihren Status 501(3c) verlieren. Sie kann keine Kandidaten steuern. Mit dem,
was Sie mir hier erklären haben, sie die Versprechungen dem IRS gegenüber verletzt, sich
von illegalen Operationen fernzuhalten, sie haben ihnen gesagt, welche Person sie zu
wählen haben und dieser Kandidat hat gewonnen. Wieviel Leute sind dorthin?
J: Die gesamte Base.
L: Wieviel Leute sind das? Einhundert? 200?
J: 500 Leute.
L: 500 Leute in Bussen in eine Stadt von tausend Leuten, um den einen Kandidaten
zu wählen, der dann auch gewonnen hat?
J: Ja.
L: Und ihnen wurde gesagt; für welche Person sie zu stimmen hatten? Das ist ja,
wie wenn sie Euch gesagt hätten, was ihr mit eurer freien Stimme machen sollt?
J: Richtig.
L: Absolut.
J: Das passierte verschiedene Male. Sie ließen es uns noch mal machen, haben
uns nach Riverside gebracht, dort abgeladen und wir mußten für eine bestimmte Person
stimmen.
L: Erinnern Sie sich, wann das war?
J: Nein, das war zu der Zeit, als es mir sehr schlecht ging. Ich meine, ich war
wie ein Individuum ohne Rückgrad.
L: Es wurden also 500 Personen nach Riverside gebracht, die dann eine bestimmte
Person gewählt haben. Haben sie jemals gewählt, haben sie jemals gesagt, wählt jedes
Jahr? Haben Sie jemals in Ihren 17 Jahren Scientology gewählt?
J: Das war das erstemal in meinem Leben, daß ich gewählt habe.
L: Sie wurden auch alle registriert?
J: Ja.
L: Sie haben also Formulare herumgereicht zum Registrieren, bevor sie gesagt
haben, wer zu wählen ist.
J: Ja.
L: Okay. Sie haben also politische Wahlen beeinflußt, indem sie die Stimmen
kontrolliert haben?
J: Korrekt.
L: In Riverside County. Haben Sie noch weiteres Wissen darüber, daß
Scientology Kandidaten ausgewählt und dann die Anweisung an ihre Mitglieder gegeben hat,
dessen Kampagne zu unterstützen, wie Sonny Bono oder jemand wie er? Irgendwelche
Politiker, die sie ebenfalls vorschlugen, bestimmte Politiker, die ihnen sehr gelegen
haben?
J: Ich erinnere mich nur an die beiden Male, wo ich gewählt habe und selbst
daran habe ich keine besonders starken Erinnerungen.
L: Wissen Sie von irgendwelchen Fällen, in denen Scientology Politikern
heimlich Geld gegeben hat durch die Anwälte oder sonstige Mittel, um sie zu beeinflussen?
J: Nein.
L: Nichts dergleichen. OK. Lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. (LESEND) "Wurden steuerfreie Einkommen oder sonstigen Werte benutzt,
um Einzelpersonen oder Organisationen zu zerstören wie bei Fair Game?" Ich denke,
wir haben das schon besprochen.
L: OK.
J: (LESEND) "Irgendein Betrug oder falsche Anweisungen, um das IRS dazu zu
bringen, Scientology den Status 501(c) (3) der Steuerbefreiung zu geben?" Ich denke,
das haben wir auch schon besprochen.
L: Haben wir.
J: (LESEND) "Hat Scientology oder einer der Vertreter irgendwie versucht
Einfluß auf die Untersuchungen oder Entscheidungen der IRS zu nehmen, so wie man es mit
Angestellten der IRS schon versucht hatte?" OK. Zu diesem Punkt gibt es etwas
bestimmtes zu sagen. Es gab da eine Person, die früher mit dem IRS zusammen gearbeitet
hat, über die aber nicht gesprochen wurde, als man sich um den Status 501 (c) (3) bemüht
hat.
L: Sie hatten jemand bei der IRS sitzen, die dabei geholfen hat, daß sie den
Status 501 (c) (3) erhalten?
J: Richtig. Und eine Person außerhalb, ein ehemaliger Angestellter der IRS.
L: War sein Name Meade Emory?
J: Es kommt mir bekannt vor.
L: Aber was Sie hier erzählen, bedeutet doch, daß ihnen jemand innerhalb der
IRS dabei geholfen hat den Status 501 (c) (3) zu erhalten?
J: Korrekt. Richtig.
L: Und sie haben nicht darüber gesprochen, wer es war.
J: Nein. Keinesfalls würden sie jemals etwas darüber sagen.
L: Wer?
J: Marty und David Miscavige.
L: Marty und David Miscavige hatten einen Helfer innerhalb der IRS, jemand der
ihnen half, eine Milliarden Steuerrückzahlung zu umgehen?
J: Ja.
L: Was läßt Sie glauben, daß sie jemand innerhalb des IRS hatten?
J: Weil sie es sagten. So wie wir jetzt hier sprechen, sagten sie, "Wir
haben eine Person, die dort arbeitet und diese Person wird uns nun helfen."
L: War es Marty oder David Miscavige, der das sagte, daß sie jemand innerhalb
der IRS haben, der ihnen helfen wird, den Status 501 (c) (3) zu erhalten?
J: Ich glaube, es war David Miscavige.
L: David Miscavige. Sonst noch jemand?
J: Es war ein verdammt großes Geheimnis, etwas, was man nur einmal sagt, wissen
Sie, bei einem Treffen oder nach einem Treffen. Ich erinnere mich, daß wir gerade eine
Sitzung wegen verschiedener Dinge gehabt hatten und uns über das IRS ärgerten und dann
fingen David und Marty plötzlich an zu reden.
L: Für einen Zeitraum von 25 Jahren hat die IRS auf Steuergelder der
Scientology verzichtet, plötzlich und in einer geheimen Vereinbarung erhielten sie die
Steuerbefreiung und sparten Milliarden von Dollar, David Miscavige schätzte es auf eine
Milliarde Dollar. Keiner konnte verstehen, wie dies passiert ist.
J: Es war eine interne Sache.
L: Was war mit den Beschwerden der IRS Mitarbeiter, wegen der schikanösen
Telefonanrufe zu Hause, als sie an dem Fall arbeiteten? Ich glaube, einige haben auch
angegeben, daß ihre Haustiere weg waren. Ihre Haustiere verschwanden.
J: Sehen Sie, ich wußte das nicht, aber ich habe davon gehört, daß es
passiert ist.
L: Nur, es ist so, das, was Sie wissen ist eine Tatsache. Wir von FACTNet haben
Berichte darüber erhalten
J: OK.
L: Was ist das Nächste auf der Liste?
J: (LESEND) "Da? die gesamten Unternehmensgruppen von Scientology von einem
einheitlichen Management gesteuert wurden, und daß alles andere eine Vortäuschung
falscher Tatsachen war." Darüber haben wir schon gesprochen
L: OK. Das Nächste.
J: (LESEND) " Punkt 100. Jedermann, der übermäßigen Einfluß ausübte,
unfair war und unverhältnismäßig mit den Werten von Scientology umging und Rücklagenkonten
bildete oder damit in Verbindung stand und Unternehmen zu Bücherkäufen veranlaßte"
das ist die Fran Hurst Geschichte. OK. (LESEND) "Punkt 101. Irgendein
Verwalter oder Treuhänder, der für ein Scientology Unternehmen verantwortlich war, der
durch einen Officer oder Manager eingesetzt und wieder entfernt wurde in einem der
unterschiedlichen Bereiche?" Nun, wie Sie wissen, diese ganze Sache, die sich
ereignete und in die ich 1987 verwickelt war, war die Art und Weise, wie man es gemacht
hat. Author Services kam und setzte ab, Sie wissen, David Miscavige und Norman Starkey
waren Treuhänder des Religious Technology Center, kamen aber von Author Services und
haben die Rücktritte bewirkt. Es ist eine Schande, egal auf welche Weise es gelaufen ist.
Es gab bestimmte Leute, die Scientology leiteten. David Miscavige zuerst. Ich und Vicky
Aznaran, die als Frau nicht sehr gut gelitten war. Mike Yeager, Marty Rathbun als Unterstützung.
Lyman Spurlock, auch ein starker Spieler. Danach kam praktisch nichts, egal wie es genannt
wurde, diese Leute nahmen Befehle entgegen. So ist es gelaufen. (LESEND)
"Irgendwelche geheimen oder nicht geheimen Absichten, Sitzungen oder Aktionen von
Scientology, um Werte wegzuschaffen, rauszuziehen aus den Unternehmungen, speziell die
Werte der Church of Scientology of California, während der Prozeß darum noch nicht
entschieden war?" Ich kann mich an ein Treffen mit Marty Rathbun erinnern, wo wir über
den Wollersheim Fall sprachen in der gleichen Zeit, als die Sache mit der IRS lief und sie
haben es so hingestellt, wie wenn der CSC nur noch $ 2 Millionen blieben und es keine
Möglichkeit geben sollte für ein Urteil im Fall Wollersheim. Ich meine, es kam auch
nicht dazu.
L: OK. Sie haben das Geld also absichtlich verschoben, damit sie das Urteil
nicht bezahlen mußten.
J: Richtig.
L: Sonst noch was von dem?
J: Nun, die Bank in Liechtenstein. Als die Bedrohung durch die IRS bestand,
wurde Geld dorthin geschafft. Es war ermittelt worden, welches Land nicht den
Steuergesetzen der USA unterlag und sie fanden heraus, daß es Zypern war. Dann haben sie
das ganze Geld nach Zypern geschafft. Gelder der Mitarbeiter wurden dorthin gebracht und
ich meine sie hatten damals so etwas wie einen Krieg untereinander. Es war total verrückt.
L: Und sie bringen immer noch Geld nach Zypern, weil sie glauben, daß es die
Regierung dort nicht bekommen kann?
J: Richtig. Nur die Details davon kenne ich nicht.
L: Lassen Sie mich etwas fragen. Wenn nun David Miscavige und seine Top Leute stürzen
würden und ins Gefängnis kämen. Wer würde die Konten kontrollieren? Kontrollieren sie
diese hunderte Millionen von Dollar?
J: Ja.
L: Können sie das Land verlassen und alle Werte von Scientology mitnehmen?
J: Die Werte von Scientology sind weit außerhalb der United States verteilt. In
Wirklichkeit glaube ich nicht, daß die größten Werte in den United States lagern.
L: Sind die meisten Werte von Scientology an der Börse in Schuldscheinen und
Investments angelegt oder in Grundstücken oder ähnlichem?
J: Ich denke, die meiste Menge ist kaltes hartes Bargeld.
L: Kaltes hartes Bargeld?
J: Richtig. Geld.
L: Wissen Sie wieviel Geld? Wer sind die Leute, die wissen wieviel Geld es ist -
J: In Scientology? Mark Ingber. Bill Price. Wendel Reynolds hatte vielleicht
einige gute Vorstellungen, als er Finanzdirektor war. Und Mike Yeager wird einiges davon
wissen.
L: Diese Leute und offensichtlich David Miscavige.
J: Ja, David Miscavige.
L: Marty Rathbun vielleicht?
J: Ja.
L: Wer kennt die Gesamtmenge des Geldes. Diese Leute wissen doch nicht, wo die
Konten sind?
J: Richtig, da gibt es noch eine Dame. Maureen irgendwie.
L: Laufen die Konten auf den Namen der Church of Scientology oder auf andere
Namen?
J: Es können andere Namen sein.
L: Also, Miscavige und diese Leute können jederzeit Geld abheben und der
einzige Mensch, der davon weiß, wo das Geld ist
J: Und dann die Geheimkonten und all die Codes.
L: Und keiner weiß wo
J: Maria Brigotti.
L: Maria Brigotti.
J: Ein weiterer harter Spieler.
L: Aber einige Leute wissen, wo all das Geld ist?
J: Ja.
L: Und diese Leute kontrollieren das Geld?
J: Richtig.
L: Gibt es irgendwelche überprüfungen und Abgleichungen, wissen Sie, außer
diesen Leuten
J: Keiner, was auch immer ist.
L: So weiß es nicht die Regierung. So weiß es kein Scientologe. Wenn es eine
Katastrophe gäbe und alle würden getötet werden, keiner würde wissen, wo das Geld ist?
J: Sie werden es ausgraben müssen.
L: Wenn zum Beispiel alle zusammen einen Flugzeugabsturz hätten?
J: Das Geld könnte verfolgt werden, aber ich denke, das würde einige Jahre
dauern.
L: Meinen Sie, sie haben versteckte Konten?
J: Ja.
L: Von denen sie nicht wollen, daß es jemand weiß?
J: Ja.
L: Und wer würde der Unterzeichner dort sein?
J: Mehr als wahrscheinlich, Miscavige selber. Oder seine Frau. Sie wissen, er
benutzt Leute, die ihm sehr nahe sind, oder Leute, von denen er weiß, welchen Dreck sie
am Stecken haben. Und Anwälte.
L: Das werden Anwälte sein, die ebenfalls einiges Geld auf diesen Konten haben?
J: Ja.
L: Sind wir dann damit am Schluß in dieser Sache?
J: Ja.
L: Lassen Sie mich einige Dinge fragen. Wie würden Sie die Person David
Miscavige beschreiben?
J: Ein sehr verstörter Mensch, ein sehr unsicherer Mensch. Ich war mit ihm
zusammen, ich meine, ich habe mit ihm gesprochen. Nun, er ist wie dies: einerseits
unsicher mit sich selbst, andererseits sehr sicher, wenn es um Bösartigkeiten und Rache
geht. Wenn er Macht demonstriert, Entscheidungen trifft, Autorität zeigt, ist er
selbstsicher. Aber wenn man direkt mit ihm spricht, wissen Sie, in dieser Situation gibt
es keinen Zweifel daran, daß er eine unschlüssige und unsichere Person ist. Er möchte
wissen, was der andere denkt, "Gut, was denkst du über das oder über jenes, OK. ich
war unschlüssig." Ich meine, es ist verblüffend das Spektrum seines Charakters zu
sehen, von einer kleinen ängstlichen unsicheren Person zu einem Monster.
L: Würden Sie es mit zwei Persönlichkeiten beschreiben?
J: Einige unterschiedliche Persönlichkeiten, ja. Vielfältige
Persönlichkeiten.
L: Würden Sie sagen, er ist mental gesund? Ich meine, wenn Sie es jetzt
betrachten?
J: Ich denke, er braucht eine medizinische/ärztliche Behandlung.
L: Meinen Sie, daß er eigentlich eine Art von Unausgeglichenheit hat?
J: Ja.
L: Ist es eine chemische Unausgeglichenheit?
J: Psychologische Unausgeglichenheit. Weil der einzige Weg, den er kennt, um zu
handeln, ich meine auch in den einfachsten Situationen, der einzige Weg, den er kennt, um
zu handeln, ist mit extremer Kraft alles zu überwältigen, was sich ihm in den Weg
stellt. Das ist die einzige Weise, wie er auf eine Drohung reagieren kann. Und ich spreche
über eine Situation, wo nur eine dumme kleine Maus im Zimmer rumrennt. Er würde Leute im
Zimmer haben mit 22s, die versuchen müßten, das dumme Ding umzulegen.
L: Eine kleine Maus?
J: Ja.
L: Und das ist wirklich passiert?
J: Nein, ich habe lediglich ein Beispiel gegeben, wie ich seinen Charakter sehe.
Wie total übertrieben er auf jede Art von Drohung oder Widerstand reagiert.
L: Wie würden Sie seine geistige Natur bezeichnen? Was ist seine Natur?
J: Ich denke, er hat gar keine. Ich denke, daß er ernsthaft benachteiligt und
seiner Individualität beraubt ist. Was bei ihm benachteiligt ist, sind die menschlichen
Erfahrungen, die Leute machen, wenn sie einander lieben, Anteil nehmen am anderen, wo Einfühlungsvermögen
wirklich existiert, wo Leute etwas für den anderen tun, wenn es ihm schlecht geht, Sie
wissen schon, eine Hand reichen, etwas tun oder sich selber in die Gemeinschaft
einbringen. Er hat keinerlei Vorstellung von diesen Dingen. Er ist die zweite Generation
in Scientology. Sein Vater war ein Scientologe, ignorierte seine Kinder, schrie sie an,
behandelte sie wie Marionetten und Puppen, dies ist die Ursache. Ich meine, er und sein
Bruder haben dort all die kleinen schmutzigen Tricks gelernt. Sie machen sie heute noch.
Nun sind sie erwachsene Männer. Aber ihr Vater ist total psychotisch. Wissen Sie, er
neigt zu extremen Impulsen oder Wutanfällen, zu schweren Depressionen. Und dann L. Ron
Hubbard, die gleiche Weise, man meint, daß David Miscavige in seinem Schatten marschiert
mit der gleichen Geisteskrankheit und das ist die einzige Art, wie er agieren kann.
L: Was ist mit dem Rest der Familienmitgliedern? Ich habe gehört, daß er noch
Zwillingsschwestern hat und eine davon soll Selbstmord begangen haben.
J: Ich habe sie nie getroffen. Ich kenne nur seinen Bruder und seinen Vater. Über
den Rest der Familie weiß ich wirklich nichts.
L: Was lebt der Rest von ihnen? Wo lebt der Rest der Familie?
J: Loretta, Gott wo lebt sie, irgendwo an der Ostküste. Seine Mutter.
L: Sie hat nichts mehr mit Scientology zu tun?
J: Ich weiß nicht ob sie noch damit zu tun hat oder nicht. Ich weiß nur, daß
er sie ständig reinzieht und ihr Ethikberatungen gibt. Und sie erhält spezielle
Behandlungen auf dem Schiff, wenn etwas wieder schief gegangen ist, sie fliegen sie
aufs Schiff und passen auf Loretta auf.
L: Glauben Sie, daß sie fürs Auditing bezahlen muß?
J: Nein.
L: Also bekommt sie das spezielle freie Familien-Auditing.
J: Ja, ich denke so ist es.
L: Sie hat keinen Vertrag als Staff Member?
J: Nein, sie lehnt es ab, Mitarbeiterin zu sein.
L: Er benutzt also wieder die Ressourcen von Scientology für seine
persönlichen Gewinne und Vorteile.
J: Korrekt. Und dann sein Bruder, der im Internationalen Management arbeitet,
Ron Miscavige, der Scientology an einem bestimmten Punkt ebenfalls verlassen hat und den
sie gebeten haben, zurück zu kommen. Und er kam zurück und fing mit einigen
WISE-Unternehmungen an. Und dann sein Vater. Das sind die, die ich kenne.
L: Er hat eine Schwester.
J: Ich habe gehört, daß er ein paar von ihnen hat, aber ich habe nie eine
davon getroffen.
L: Sie waren niemals da, nie zu sehen, nichts. Sagen Sie mir, wurde jemals ein
Rick Klinger erwähnt?
J: Gary Klinger.
L: Gary Klinger.
J: Er ist eine Ex-HGO Person, die ständig beim Nachrichtendienst war, schon
lange, bevor ich festgestellt habe, welche Scheiße in dieser Kirche passiert, er war in
Scientology -
L: Er war im GO, bevor er zur OSA ging.
J: Ja.
L: Und er war im Nachrichtendienst der GO, vor der OSA.
J: Er und Jeff Schrieber.
L: Und als Scientology dann öffentlich erklärte, daß das GO aufgelöst wurde
und all diese Leute entlassen wurden und sie ähnliches nicht mehr machen, zwei der Top
Leute des Nachrichtendienstes GO --
J: Und Ben Shaw.
L: ---und Ben Shaw waren nun die Top Leute des Nachrichtendienstes zu Ihrer
Zeit.
J: Richtig.
L: Eine andere totale Täuschung.
J: Nichts hat sich geändert.
L: Keinerlei änderung?
J: Nein.
L: Welche anderen Personen aus dem GO sind nun hochrangige Mitarbeiter bei dem
OSA oder der Nachrichtenabteilung von Scientology?
J: Gut, ich kenne Klaus und Edith Büchele, die Ex-GO Leute sind, die nun
L: In der OSA sind?
J: Ja, in der OSA. Eine Frau mit Namen Cathy irgendwas, aber nicht Cat Moro,
aber eine andere Frau, die Sorte, die vergoldete Zähne und kurze blonde Haare hat. Ich
kann mich nicht an ihren Namen erinnern. Aber es ist eine Tatsache, daß das gesamte
Netzwerk des OSA überwiegend mit ehemaligen GO Leuten besetzt wurde oder mit Leuten, die
ehemals für GO-Leute gearbeitet haben, die in externen Einheiten waren. Sie wurden
eingekauft. Dieselbe Sache. Dieselben Leute.
L: Die Leute, die ins Gefängnis kamen, Artie Merin und Henning Heldt, ich
glaube Henning kam ins Gefängnis.
J: Ja.
L: Als sie zurückkamen, haben sie wieder bei OSA gearbeitet oder in
Scientology, wissen Sie das?
J: Ich glaube, es war Henning Heldt. Jedenfalls habe ich den Namen gehört.
L: OK. Marty oder sonst jemand hat es erwähnt?
J: Ja. Aber wie ich gesagt habe, ich war nicht so privilegiert, die höchsten
Stufen zu erreichen.
L: Er war einer der Personen, die ins Gefängnis gingen und behaupteten, daß
sie nie wieder zu Scientology zurückgehen würden.
J: Ich erinnere mich, daß sie etwas mit Jane Kember gemacht haben, nachdem sie
rausgekommen war.
L: So, nachdem Jane Kember aus dem Gefängnis kam, ging sie wieder zurück und
wurde einbezogen -
J: Die Kirche hat etwas unternommen.
L: Das OSA, oder nur die Kirche?
J: OSA.
L: Zurück zur Nachrichtenabteilung. Der ehemalige Kopf dieser weltweiten
Nachrichtenabteilung, den sie ableugneten, wurde nun wieder bei dem OSA untergebracht. Und
hier bemerken sie immer wieder David Miscavige oder Heber, sie gehen hin und sagen,
"Dies waren die alten Tage. Wir machen es nicht mehr."
J: Ich kenne diese Partynummer, ich kenne sie zu gut.
L: Das klingt humorvoll.
J: Es ekelt mich wirklich an. Ich verspüre Ekel.
L: Lassen Sie mich etwas über Gary Klinger fragen. Erinnern Sie sich an
Verbrechen, in die Gary Klinger persönlich verwickelt war?
J: Nun gut, das Abhören, das im Zusammenhang mit dem TRO gegen RTC und CSC
wegen David Mayo stand.
L: OK.
J: Oh, er hat auch noch Dokumente erhalten, diese finanziellen Unterlagen.
L: Er hat diese finanziellen Unterlagen gestohlen?
J: Es war die Operation, die er durchzuführen hatte.
L: Er war darin verwickelt, in den Diebstahl von finanziellen Unterlagen aus der
Reformkirche von David Mayo?
J: Richtig.
L: Noch irgendwas von kriminellen Aktivitäten, von denen Sie Kenntnis haben und
in die er verwickelt war?
J: Darüber hinaus, nichts Spezielles.
L: Was ist mit Rick Aznaran?
J: Er hat Dokumente geschreddert, hat versucht, Drogen anzupflanzen, illegale
Drogen bei John Nelson, hat Staff Member abgehört. Er war einer von denen, der die Ausrüstung
für das Abhören erhielt, damit wir Bill & Holly Finnell abhören konnten. Diese
Abhörvorrichtungen wurden auch bei John Nelson benutzt, in seinem Zimmer.
L: Sie haben John Nelson abgehört?
J: Ja.
L: War er da noch in der Kirche?
J: Nein, zu der Zeit war er schon raus.
L: Kennen Sie andere Staff Member, die abgehört wurden, als sie noch Mitglieder
der Church of Scientology waren?
J: über das hinaus, was ich gesagt habe, weiß ich nichts.
L: Noch was über Rick Aznaran, an dem er beteiligt war? Verbrechen?
J: Nicht zusätzliches.
L: Was ist mit Terry Gamboa. Was hat er gemacht?
J: Nur Tatsachen, sonst nichts. Aber ich glaube, daß Terry sehr stark beteiligt
war an dem Rauben und Plündern der Orgs mit dieser minimalen Buchvorratsordnung und
sichergestellt hat, daß --Sie war für eine Weile der Executiv Director von Author
Services, eine ganze Weile. Norman Starkey war ihr Vertreter. Sie war also in alle
Verbrechen und separaten Operationen verwickelt.
L: Also, wenn ich es richtig verstehe, so haben sie die Orgs angehalten, ihnen
Schecks auszustellen für all diese Bücher, zu denen sie gezwungen wurden, sie zu kaufen.
J: Die sie auch oft noch nicht mal liefern konnten, weil sie noch nicht
hergestellt waren. Es war ein Witz.
L: Das Geld ist also zu ASI gegangen und dann ist eine Menge von diesem Geld auf
die überseekonten von ASI und RTC weitergeleitet worden.
J: So habe ich es nicht gesagt.
L: Ich habe nur gefragt. Also, wo ging es zuerst hin, zum ASI, all das Bargeld?
J: Nach meinem Verständnis ging es auf das Konto von L. Ron Hubbard, zu seinen
persönlichen Finanzen. Weil Author Services ihn repräsentiert hat.
L: Wissen Sie etwas über das E-Meter, das von L. Ron Hubbard bezahlt wurde mit
einer Summe zwischen 20 und 60 Millionen Dollar, für ein E-Meter, daß er nicht erfunden
hat, sondern von ihm gekauft wurde? Er hat es dem Erfinder abgenommen und dafür durch
Scientology 25 bis 60 Millionen Dollar zahlen lassen? Wissen Sie etwas darüber?
J: Nein.
L: Sie wissen, wir haben über eine Menge Material gesprochen. Gibt es noch
etwas, was Sie bei Miscavige oder Starky gesehen haben oder bei irgendwelchen Leuten von
Scientology, jetzt, wo Sie die Sache von außen betrachten und über das wir noch nicht
gesprochen haben und das Sie als besonders grausam oder rücksichtslos empfunden haben,
Sie wissen, echte Mittel gegen andere Menschen, Opfer?
J: Ich habe mit Ihnen über all die Ereignisse gesprochen, wenn das Personal,
weil es schlecht lief, zu niedrigen Bedingungen arbeiten mußte, weil es einen Sandsturm
gab.
L: Weil es draußen geregnet hat, hat Miscavige gesagt, daß die Dinge unter
besserer Kontrolle sein müßten, weil es geregnet hat.
J: Ja.
L: Das ist es, was ich als verrückt bezeichne, noch etwas von dem verrückten
Stoff?
J: (Lange Pause) Er hat das Licht ausgemacht und sich an Mädchen vergriffen.
L: Das hat er. David Miscavige?
J: Ja.
L: Was meinen Sie mit vergreifen? In sexueller Art?
J: Ja. Sie haben geheult und geschrien.
L: Die Brüste angefaßt? Sich an den Brüsten vergriffen?
J: überall hin.
L: Sie sahen, wie das passierte?
J: Ich habe sie natürlich rumrennen sehen und natürlich wollten sie, daß es
aufhört. Aber dann hätte ich die Menschen ändern müssen, die es getan haben. Terry
Gamboa und Joanie Labacky, wissen Sie, sie hatten ihre eigene Art mit den Frauen.
L: Hatten sie Sex mit ihnen.
J: Kann ich nicht sagen. Ich weiß, daß es Zeugen gab, daß Norman aufpassen
mußte, und daß es damit endete, daß er abhaute. Und Norman kam dann in eine niedrigere
Stufe.
L: Gab es Zeugen?
J: Ja.
L: Zeugen in einem Fall von Scientology?
J: Ja, und es wurde in einem Zimmer auf sie aufgepaßt, weil andere Leute schon
nach ihr geschaut haben, was auch immer. Und zum Schluß hat man sie weggebracht.
L: Sie erhielt also dafür einen niedrigeren Zustand zugewiesen. Wurde sie
separat gehalten?
J: In einem Hotelzimmer, ja.
L: Damit sie nicht als Zeugin auftreten konnte?
J: Nein, sie wurde entsprechend präpariert.
L: Wenn Zeugen präpariert wurden, geschah das durch die Anwälte von
Scientology?
J: Oh, absolut.
L: Haben sie sich jemals so dabei verhalten, jemals solche Anweisungen gegeben,
die darauf hinausliefen, daß man nicht die Wahrheit sagen soll?
J: Ich kann mich daran erinnern, auf was sie besonders Wert legten, "Sagen
sie es nicht so. Sagen sie es so." Aber das ganz spezielle daran kann ich ihnen nicht
sagen, weil ich so oft präpariert worden bin, wissen Sie, mit den ganzen Anwälten wegen
all der Fragen, und sie wissen, daß man es braucht, um es richtig zu machen.
L: Sie haben Sie für die richtige Antwort gedrillt?
J: Richtig.
L: Wer hat ihnen die Antworten gegeben, die Anwälte oder, ich meine, waren es
Ihre Antworten oder waren es --
J: Antworten nein. Es war anders, ich erinnere mich an Earle Cooley, der
während der Drills immer dabei war, "Sagen Sie das nicht. Sagen Sie das."
L: Man hat Ihnen gesagt, was Sie nicht sagen sollen.
J: Richtig.
L: Selbst wenn es die Wahrheit war, haben sie Ihnen gesagt, daß sie darüber
schweigen sollen..
J: Richtig.
L: Earle Cooley hat sie unterrichtet, nicht die Wahrheit zu sagen?
J: Richtig.
L: Und er sagte, " Diese Antwort geben Sie nicht?"
J: Ja, aber sehen Sie, ich kann das nicht im Detail erklären, weil ich für den
RICO Fall präpariert wurde und ich wurde für mehrere Tage vorbereitet. Ich war jede
Nacht bei Author Services. Sie fragen sich nun, was hatten die mit dem RICO Fall zu tun?
Nichts. Aber wir waren da. Joe Yanni schlief jede Nacht ein. Earle Cooly war da, wissen
Sie zu Vorbereitung. Marty war der, der die Fragen gestellt hat und sagte, "Nun
wissen Sie, daß Sie es so zu sagen haben. Sie machen es so. Behalten Sie es, lassen Sie
es mit den Anwälten abprüfen. Was würde man sagen, wenn Sie dies sagen oder das sagen?
Nein, sagen Sie nicht dies, sagen Sie das." In dieser Art lief das ab.
L: Wußten Sie je, ob das falsch war, was man Ihnen sagte? Daß Sie Ihnen
erzählten, was Sie sagen sollten, selbst wenn es falsch war?
J: Mein Status zu der Zeit war, das zu erzählen, was sein mußte, um zu
gewinnen.
L: Was immer Sie sagten, es diente dazu zu gewinnen, was immer sie Ihnen sagten,
zu erzählen, sie haben es erzählt.
J: Ich habe es gelernt und richtig gesagt.
L: Meinen Sie, das ist die übliche Praxis mit jedem in Scientology, jedes
Scientology Staff Member oder jede Führungskraft wurde so gedrillt, was sie zu sagen
haben, buchstäblich vorgekaut, was sie zu sagen hatten, ob es nun die Wahrheit war oder
nicht?
J: Sicher.
L: Kennen Sie andere, die genau so gedrillt wurden?
J: Ray Mithoff, Warren McShane.
L: Und es wurde ihnen einfach so gesagt, "Sie sagen, was wir Ihnen
vorgeben" und das war es dann?
J: "Das werden sie vielleicht gefragt und das ist die Abmachung, also sagen
sie es so. Hier ist das Recht."
L: Haben sie je etwas aufgeschrieben, was Sie zu sagen haben, wie ein Script?
J: Nein. Sie waren sehr vorsichtig und taten das nicht.
L: Wußten Sie im Grunde war Ihnen klar, daß Sie so zu handeln hatten, um
zu gewinnen?
J: Richtig.
L: OK.
J: In anderen Worten kann ich Ihnen etwas Spezielles sagen. Ich erkläre Ihnen
was Besonderes von Earle Cooly. Als er die gestohlenen Materialien von David Mayos
Gruppe bekam, die man durch Bob Mithoff erhalten hatte, wurde der gedrillt.
L: Zu den gestohlenen Unterlagen?
J: Ja, man machte ihn mit dem Material vertraut. Dann stellte ich die Frage, ich
sagte, "Was werden Sie sagen, wenn man Sie fragt, woher ich die Unterlagen
habe?" Und Earle Cooly sagte, "Sagen sie einfach, Kirchenpersonal hat es fallen
lassen oder hat es uns gegeben."
L: Wußte Earle Cooley zu dem Zeitpunkt, als er dies sagte, daß die Unterlagen
gestohlen waren?
J: Ja, Ja.
L: Also, Earle Cooley
J: Er sagte, " Ich weiß es nicht. Irgend jemand hat es auf die Stufen
fallen lassen."
L: Also, Earle Cooley, ein Mitglied des Gerichts, hat Sie bezüglich der
gestohlenen Materialien gedrillt, Materialien, von denen er wußte, daß sie durch die
Scientology Church gestohlen waren und hat ihnen einfach gesagt, daß Sie behaupten
sollen, Sie wissen nichts. Irgend jemand hat sie möglicherweise auf die Treppe fallen
lassen. Wie kommen Sie zu der Meinung, daß Earle Cooley wußte, daß es gestohlene
Unterlagen waren?
J: Weil er, zur Hölle, genau wußte, wo sie herkamen. Weil er es mit uns
diskutiert hat. Ich sagte, "Sie wissen, daß wir das Material über die
Ermittlungsschiene bekommen haben. Was soll ich sagen, wenn ich gefragt werde?"
L: Er wußte also, daß Sie es illegal erhalten haben, weil Sie ihm erzählt
haben, daß Sie es illegal erhalten haben und er sagte Ihnen, daß Sie lügen sollten?
J: Ja, er sagte, "Was meinen Sie? Sie haben es auf der Treppe gefunden.
L: OK. Gibt es noch andere Scientologen oder Führungskräfte, die Sie kennen
und die ebenfalls von den Anwälten gedrillt wurden?
J: Es ist die übliche Praxis. Es würde wahrscheinlich einige Tage dauern, wenn
ich alles noch mal im Kopf durchgehen würde, um zu versuchen, ganz spezielle Beispiele zu
finden, wie ich sie gerade gegeben habe.
L: Wäre es angemessen zu sagen, daß keine Führungskraft von Scientology ohne
entsprechenden Drill in die Runde geht?
J: Oder Staff Member, genau.
L: Oder Staff Member, wird ihnen auch vorgeschrieben, was sie zu sagen haben?
J: Für Tage.
L: Für Tage.
J: Ja.
L: Haben Sie ein Staff Member oder eine Führungskraft sagen hören,
"Wissen Sie, das ist nicht wahr. Das kann ich nicht machen?" Haben Sie jemals so
etwas gehört? Was würde passieren, wenn ein Staff Member sagt--
J: Runter mit Deinem Kopf! Du hast gerade
L: Man bekommt einen niedrigeren Zustand zugewiesen und wird bestraft?
J: Sie würden verschwinden und gequält werden, solange bis sie verdammt noch
mal die richtige Richtung einschlagen.
L: Das tun, was man ihnen sagt zu tun. Wäre es angemessen zu sagen, daß
Scientology im wesentlichen ihre Leute darauf trainiert einen Meineid zu schwören?
J: Ja.
L: Und die Anwälte von Scientology von diesem Meineid partizipieren?
J: Ja.
L: Bewußt daran teilhaben, weil sie die Mitarbeiter zum Lügen anhalten?
J: Richtig. Nichts gegen einen gut gedrillten Zeugen. Diese sind berechenbar.
L: OK. Warum heben wir nicht etwas für morgen auf und machen einige exercise?
Was meinen Sie dazu?
(
Band wird
abgeschaltet, dann wieder an.)
L: Welches haben Sie gelesen? Dieses hier.
J: Mm-mmmm. Es ist der 27.
L: Dies ist Lawrence Wollersheim und Jesse Prince. Heute ist der 27. August.
Jesse hat gerade ein Dokument gelesen, wie ist der Titel? Eindringlicher Vorwand der
Religion in Scientology. Ich habe einige Fragen, Jesse, zu ihrer Zeit in Scientology. Sie
nennen sich selber eine Religion und entsprechend unserer Verfassung kann jede Person,
egal, an was sie glaubt, eine Religion daraus machen. Dabei ist es egal, ob sie eine
Neo-Nazi-Gruppe sind oder eine arische Kirche, die zum Haß auf Schwarze und Juden
aufruft, sie können sich eine Religion nennen. Wissen Sie, es ist egal, ob man es ist
oder sogar eine Organisation, die an die Prostitution von Kindern glaubt. Sie können
glauben, an was immer sie wollen und erheben es zur Religion, an die man in den United
States glaubt. Wir haben sehr liberale Gesetze, also kann Religion alles sein. Es gibt
Satanskirchen, eine Menge Satanskirchen. Sie haben den Status 501 (c) (3) und es ist ihnen
durch das Gesetz erlaubt eine Religion zu sein.
J: Richtig.
L: Aber, was mich etwas verwundert, als Sie in Scientology waren, hat da jemand
an Gott geglaubt im Management? Haben die Leute an irgendeinen Gott geglaubt, haben Sie da
Erfahrungen?
J: Ich gehe mal zurück zum Beginn Ihrer Frage. 1976, als ich in die Kirche
eintrat, halt, so möchte ich es nicht formulieren, als ich bei Scientology eintrat, war
ich selber eine sehr religiöse Person mit einem langen religiösen Hintergrund. Ich war
Katholik. Ich bin zu einer katholischen Schule gegangen vom ersten bis zum achten Grad.
Ich war ein Ministrant. Ich bin getauft. Ich war bei der Kommunion. Ich habe an allen
wichtigen Messen als Ministrant teilgenommen und hatte einen tiefen und überzeugten
Glauben an Gott als den Schöpfer und als eine Person, die göttliche Kraft über die
Menschen bringt und über alles in dem wir leben. Es gab sogar einen Punkt, da wollte ich
Priester werden. Der einzige Anziehungspunkt bei Scientology war für mich, als ich das
erste Mal hinkam, der religiöse Aspekt, das Konzept einer nichtkonfessionellen Religion,
was alle Religionen zusammenführen konnte und somit eine neue Deckungsweise aufgezeigt
hat, eine neue Sicht, oder eine neue Technology oder ein neuer Weg, sich dem göttlichen
anzunähern, das war die Entscheidung für mich, dort hinzugehen. Und Dianetik war wie ein
Fenster in die Seele, das helfen konnte, sich selber näher zu kommen. Dies war bevor ich
Auditing hatte. Wissen Sie, als die Zeit fortgeschritten ist, ich hatte Gott sei Dank
nicht sehr viel von der Dianetik genossen, und ich bin selber nie in Verbindung mit meinen
früheren Leben getreten und habe auch nicht nachgeforscht in vergangenen Geschehnissen,
die meine Lebenseinstellung verändert hätten. In anderen Worten, es gab Dinge, die mich
interessierten, diese anderen Zustände, leicht hypnotische Zustände. Wissen Sie, all
diese Dinge, aber was ich dann gefunden habe, war nicht mehr freundlich, nicht von der Art
der Religion, die Scientology vorgibt zu sein. Mit anderen Worten, es gab keinen Tag, an
dem man eine Form von Menschlichkeit gefunden hätte.
L: Es gab keinen Tag für den Gottesdienst?
J: Niemals. Da ist nichts. Kein einziger, der gebetet hätte oder was auch
immer, und ich habe direkt danach gefragt, als ich im RPF war, wo der verdammte
Kirchendienst ist? Und dann wurde mir ganz grob mitgeteilt, "Wir haben keinen
Kirchendienst. Wir haben keine Prediger. Wir haben nichts dergleichen."
L: Hat sich das je geändert?
J: Nein, niemals. Und an diesem Punkt habe ich mir überlegt, wo ist hier die
Religion? Gut, zu dieser Denkweise bin ich gekommen, weil es da etwas in Scientology gab,
an dem ich nicht teilhaben wollte. Ich hatte mich entschieden zu gehen. Dies war in den
ersten drei Monaten, zweieinhalb Monate in der Sea Org. An diesem Punkt wurde ich von
einer ganzen Horde Leute gepackt, weil ich darüber gesprochen hatte, wegzugehen, und
wurde erstmal für 18 Monate eingesperrt.
L: Sie kamen ins RPF?
J: Ja, sie haben mich ins RPF gesteckt.
L: Sie haben gesagt, sie wollten gehen?
J: Richtig, ich sagte, ich wolle nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Und das
hatte damals nichts mit Religion zu tun. In meiner Vorstellung, und ich hatte mir sehr
viel überlegungen gemacht, kam ich zu dieser negativen Entscheidung. Aber dann, durch die
Auditing Prozesse, die man im RPF machen mußte, bekommt man nach und nach so kleine Dinge
in den Kopf, die einem interessant erscheinen, kleine Dinge, die einem gewisse Einblicke
geben. Und dann wird man ständig auditiert, der einem einen beflügelten Zustand
suggeriert und von dem ich heute weiß, daß er einem ganz langsam zu einem Punkt bringt,
an dem man dann glaubt, daß es nichts schöneres gibt, als dort zu sein. Vielleicht ist
das auch nicht so schlimm? Das war jedenfalls nach dem Auditing. In den ersten 18 Monaten
in Scientology habe ich viel von Dianetik erhalten und war eingesperrt. Dann ging ich
raus. Ich ging '76 rein und '79 raus. Genau um diese Zeit kam Hubbard mit seinem Zustand
Dianetik Clear, natürlichem Clear, Clear hier, Clear da, raus. Als ich dann wirklich von
Scientology wegging, raus aus dem RPF, machte ich umgehend die höheren Stufen. Es gab
einen Prozeß, Quad Grades, wo sie einem auf jeder Stufe vier Fragen stellten und ich habe
sie in zwei Tagen durchgemacht.
L: Lassen Sie mich eine Frage stellen, die in die Richtung geht, die Sie gerade
ansprechen. Haben die Führungskräfte in Scientology geglaubt, daß die Leute an der
Spitze von Scientology an Gott geglaubt haben, irgendeine Art von Gott?
J: Gut, sprechen wir dies an.
L: OK.
J: Wir kommen noch dahin. OK. Die nächste Sache, die passierte, nachdem ich die
Quckie Grades in Scientology gemacht hatte, war OT I. Das ist nun wirklich ganz
vertrauliches Material. Ich machte den OT I und es ist im Allgemeinen so, wie wenn man
herum geht, Dinge bemerkt und in der Lage ist, sich selber zu auditieren. OK. Ich habe es
beendet und es war eigentlich nichts besonderes. Dann OT II, diese Dichotomie /
Zweiteilung! Das waren die Dinge, die mich fast verrückt gemacht haben. Eine Liste dieser
Dichotomie, nur Konzepte, gut/böse, heiß/kalt und dann Linien, die das durchschneiden.
Es war wie Gedankenprozesse. Es erschien mir wie ein fundamentaler Weg, die Leute an Dinge
glauben zu lassen, aber die Einzelheiten, die hinzugefügt wurden, verursachten bestimmte
Reaktionen. Wie wenn mir heiß würde, wie wenn ich ängstlich würde, all diese Sachen,
wissen Sie, all diese idiotischen Sachen, wenn ich nur daran denke. Dann kam der Kick, ich
erinnere mich an den Tag, als ich das OT III Paket erhielt und es gelesen habe, diese verrückte
Geschichte über Eindringlinge aus dem Weltraum und all diese Erzählungen. Es war
wirklich so, wie wenn man einen Science Fiction Roman von L. Ron Hubbard liest und denkt,
daß keiner so gut war wie Heinlein oder so was ähnliches. Es war wirklich sehr
mittelmäßig. Aber dann kam diese Zeile, in der gesagt wird, daß es keinen Gott gibt. Es
gibt auch keinen Teufel. Es ist alles nur ein Implant. In dem Moment dachte ich, gut, wo
ist nun dieser Deal mit der Religion? Ich meine, ich geriet völlig durcheinander, wurde
konfus, geriet aus der Fassung über dieses ganze Konzept, daß ich mich nun schon für
verdammte zweieinhalb Jahre in Scientology abgemüht hatte nur um erzählt zu bekommen,
"Oh, es gibt keinen Gott, es gibt keinen Teufel. Es ist eigentlich nur ein Haufen
Scheiße."
(Ende von Seite B und Band 5 Weiter mit Band 6
J: An diesem Punkt bin ich verschiedentlich umgekippt und habe sofort den OT
III Kurs verlassen, aber sie haben mich wieder zurück gebracht. Man muß es irgendwie
machen, aber ein Teil dieser Handlung ist, von der ich nicht glaube, daß sie anerkannt
ist oder einen Sinn hat, wenn du diese Informationen liest, ist es dir nicht erlaubt mit
irgend jemand darüber zu sprechen, dies muß man unterschreiben. Es ist also nicht so,
daß man auf einen Kurs geht, ihn macht und dann sagt, " Hey, schaut, ich hab ihn
gemacht." Das war absolut verboten. Man mußte es für sich selbst behalten. Das war
wie eine Art Geschwür. Nun das nächste, was ich machte, und das war das einzige Mal, wo
ich bei Scientology zu einem religiösen Punkt kam denn meist lief es bei
Scientology so, "Nein, dies ist eine Religion. Nein, dies ist nichts über Religion.
Ich machte OT IV, wo ich wirklich in so einen stark veränderten Zustand kam und zu einem
Punkt kam, wo ich dachte, ich müßte sterben. Schon allein davon, daß ich jetzt darüber
spreche, bekomme ich starke Kopfschmerzen. Das war wirklich ein unverständliches Konzept
und jetzt, wo ich die Chance habe, selbst Aleister Crowley zu lesen und andere Sachen,
kann ich sehen, woher dieses Zeug gekommen ist. Es war total dämonischer Natur. Ein
dämonisches Konzept, um den Verstand auszuschalten und die Leute unter Kontrolle zu
bekommen, sie zu spalten mit all diesem verrückten Zeug.
L: Schwarze Magie?
J: Ja, so eine Art von Magie. Dann kam der Höhepunkt des alten OT V, auch hier
war es wieder wie eine Art von drumherumgehen und den Leuten sagen, tu dies, tu das, wobei
die tatsächliche Praxis wieder darin bestand, die Kontrolle über Personen zu erhalten,
ohne daß sie es bemerkten bis ich dann zum alten OT VI kam (das war alles, bevor die NOTs
und all die verrückten Sachen entstanden), wo man dann beweisen muß, daß man die alten
OT VI beendet hat, weil man seinen Körper verlassen hat, in ein anderes Land gegangen ist
und dann später von dort eine Postkarte bekommt, als Beweis dafür, daß man wirklich in
den Kopf einer anderen Person gegangen ist. Es ist wie Fernsteuerung. Einige Leute haben
den Verstand verloren, komplett, durch den Kurs, den ich auch gemacht habe und sie wurden
weggewischt und man hat nie wieder von ihnen gehört oder gesehen.
L: Können Sie sich an ihre Namen erinnern?
J: Nein, aber es waren einige Leute.
L: Die auf dieser Stufe psychotisch wurden, durch dieses OK.
J: Als ich dann OT VI erreichte, was nicht das ist, was heute OT VI bei
Scientology ist, kam ich mir vor wie ein Basket Case. Ich war in Übereinstimmung, in
einer unglaublichen Übereinstimmung und das nächste, was nun durch die NOTs kam, dieser
NOTs Rundown, NED For OTs, der so gehalten war, daß man im Fall von Schwierigkeiten
mit diesen alten Stufen genau festlegen konnte warum und dann mußte man nur hingehen und
die NED For OTs machen. Was mich betrifft, ich war extrem instabil nach der OT VI
Stufe. Das heißt, ich hatte eine sehr schwierige Zeit, mir die Wirklichkeit zu
verdeutlichen, mir etwas vorstellen zu können, was auch immer. Ich meine es war, wie wenn
ich ständig vorwärts und rückwärts gehe.
L: Haben Sie je eine Postkarte aus dem Ausland erhalten?
J: Nein, das war ja gar nicht möglich.
L: So konnten Sie aber nicht beweisen, daß Sie OT VI abgeschlossen hatten.
J: PuhhhUnd ich habe denen erzählt, daß ich es nicht geschafft habe.
L: Haben Sie je von einem gehört, der eine Postkarte aus dem Ausland bekommen
hat?
J: Die einzige Sache, die ich gesehen habe, waren Leute, die bezeugt haben, daß
sie OT VI erreicht haben und all diese Scheiße gemacht haben wie ich.
L: Denken Sie wirklich, daß diese Leute eine Postkarte aus dem Ausland erhalten
haben?
J: Wissen Sie, ich möchte keinesfalls spekulieren, aber was mit mir passierte,
als ich OT VI machte ist eine Tatsache. Die alte OT VI Stufe, haben Sie das Material je
gesehen?
L: Ja.
J: Wo Sie ihren Kopf in die magnetische nördliche Richtung bringen müssen, in
einer bestimmten Art singen müssen und all diesen anderen Mist machen müssen? Um in
diesen veränderten Zustand zu gelangen. Was bei mir passierte war, daß ich das Gefühl
hatte aus meinem Körper rauszugehen, was auch wirklich geschah. Ich war oben im vierten
Stock, als ich dieses ganze Ritual machte, Tag für Tag um zu lernen wie man
exteriorisiert und es passierte wirklich, ich ging aus diesem beschissenen Gebäude raus,
obwohl ich im vierten Stock war. Ich hatte diese schreckliche Höhenangst. Ich meine, sie
war kleiner als jetzt, aber Scheiße, ich schaute runter und war vier Stockwerke weg vom
Boden. Nichts da zum halten. Nun, ich kam umgehend zurück zu der Bewußtseinsstufe, auf
der ich schlimme Kopfschmerzen bekam und in meiner Vorstellung glaube ich, daß L. Ron
Hubbard diese Dinge geschaffen hat, um den Effekt zu erzielen, daß die Leute die
Vorstellung haben, sich um Tausende von Jahren zurückzubewegen. Das bedeutet, jemand
entdeckt, daß er im Vedic Hymns ist, wissen Sie wie im Buddhismus mit seinem
vollständigen Konzept der Exteriorisation und all dem Material. Auf diese Art und Weise
macht man es in Scientology und ich verstehe nun, daß dies mehr mit schwarzer Magie als
mit Wissenschaft zu tun hat.
L: OK. War der Glaube in Scientology der, wie Sie sagten, daß Gott und der
Teufel ein Implant sind und bedeutet dies, daß dies Aberrationen sind?
J: Ja, die Religion hat sich falsch entwickelt. Sie dient nur dazu, die Menschen
zu versklaven.
L: Das ist das geheime Wissen in Scientology über die Religion, daß Religion
nur dazu dient, die Menschen zu versklaven?
J: Richtig. Ich habe es gelesen, ich habe mir diese Tonbänder von den
Philadelphia Doctorale Course angehört, ein ganzes Stück. Dort wird darüber gesprochen,
wie schrecklich die Religion ist. Und was mich dann geschockt hat, war die verdammte OT
VIII Stufe, als die heraus kam. Die Leute merken nicht, daß es unterschiedliche Versionen
von OT VIII gibt. Eine Version, die eine Person sah, bestand nur aus einer Seite und war
so etwas wie eine Prophezeiung. Was die anderen sahen, war offensichtlich unvollständig.
Aber ich war in der Church, als sie dieses ganze Zeug herstellten was, sagte ich
Church? Scientology als sie das ganze Zeug herstellten und daraus OT VIII
machten, wie sie Menschen schrecklich anbrüllten, als sie die Unterlagen mit den anderen
Materialien bekamen. Und dann änderten sie irgend etwas an OT VIII, das ich aber nie
selber gesehen habe, aber ich weiß von den ersten Leuten, die OT VIII gemacht haben, daß
in den ersten dreieinhalb Monaten, dieses Material ausgetauscht wurde und sie haben es
wieder geändert, da es ein großes Problem für die Leute war, es zu lesen. Dann hatte
ich deswegen eine persönliche Unterredung mit David Miscavige. Er wollte mir nicht genau
erklären, was die Ursache war, aber er sagte mir, daß da ein paar Informationen drin
sind, die sehr bestürzend und sehr rüde sind und die die Leute beträchtlich stören würden.
Dies war, bevor es OT VIII gab diese erste Sache. Er erzählte mir also, daß es da
etwas sehr schlechtes drin gäbe und er wolle versuchen, das in Angriff zu nehmen. Er war
unsicher und es war wie, "Gott, ich weiß gar nicht, ob ich das sagen kann." OK,
und dann kam raus, daß einige Leute sehr verwirrt waren. Ich meine äußerst schwer
verwirrt waren.
L: Kennen Sie jemand, der die ersten OT VIII Stufen gemacht hat, also das
Original, bevor sie es geändert haben?
J: Nicht wirklich Ich erinnere mich gerade an einen Mann, einen Mann aus Europa,
der ein kompletter Basketkorb war nach diesem Paket und ich weiß, daß eine Menge Leute,
nicht zuviel Leute, diese Dinge beanstandet haben und als sie es dann änderten, wurde es
verträglicher. Nun sage ich Ihnen meine Theorie darüber. Die erste Ausgabe, die ich
gesehen habe, war einer dieser Darstellungen, die ich nun außerhalb der Church gesehen
habe, wo L. Ron Hubbard so weit geht, daß er behauptet, er sei Satan, was auch schon in
seinem Buch of Revelations behandelt wird. Dann das andere, wo behauptet wird, daß er
nicht der Satan ist, sondern irgend etwas anderes, aber was durch diese ganzen OT VIII
Dokumente herausgekommen ist und was ich gesehen habe, ist die Verleumdung von Jesus
Christus, der ein Pädophiler gewesen sein soll, dessen Vorliebe kleine Knaben waren und
was eine Verleumdung der Religion ist. Also selbst wenn man diese Kontroverse wegnimmt, ob
L. Ron Hubbard nun behauptet hat, daß er der Satan sei, die ganzen anderen Drohungen, die
sich durch die Dokumente ziehen, machen klar, was er denkt, wer er ist und was er über
Jesus Christus denkt. Auf der einen Seite leugnet er, daß es jemals passiert ist und auf
der anderen Seite sagt er, er sei Pädophiler.
L: Hat Hubbard jemals behauptet, daß die Religion eine Aberration sei? Hat er
jemals behauptet, daß dies etwas sei, was bei den Leuten auditiert werden muß?
J: Ja, Ja. In den Tonbändern vom Philadelphia Doctorale Course.
L: Er sprach darüber, es wegzuauditieren?
J: Ja.
L: Sie erinnern sich, daß Sie das gesehen haben, als Sie bei Scientology waren.
J: Gehört. Und gesehen.
L: Haben die Top-Führungskräfte an Gott geglaubt?
J: Nein. Gut, wissen Sie, da ist wieder
L: Marty Rathbun, Lyman Spurlock, Norman Starkey und David Miscavige.
J: Noch mal, zurück zur Konversation mit David Miscavige, als ich das erste mal
auf die Base kam, nach Hemet 1982. Ich kann mich nicht genau erinnern, was wir getan haben
oder wie die Umstände waren, aber er kam zu mir und sagte, "Hey, schau, dir ist doch
klar, daß es so was wie Gott nicht gibt? Du weißt, daß LRH sagt, daß es keinen Gott
gibt. Es ist alles ein verdammter Implant. Es gibt keinen Gott. Wir glauben hier nicht an
Gott. "Das ist etwas, was er mir ganz persönlich und privat gesagt hat. Jetzt die
andere Seite von dem---ich hatte eine andere persönliche Erfahrung, wo sie auf eine
Entscheidung gewartet haben, irgend etwas vom Gericht, eine Gerichtsentscheidung aus
Portland. Ich war dort, Lyman war dort, Norman war dort, Marty war dort. Wir standen da
und warteten auf die Entscheidung und ich erinnere mich, daß David Miscavige sagte,
"Ihr wißt, da gibt es keinen Gott, aber für den Fall, daß es doch einen Gott gibt,
bete ich um eine gute Entscheidung." Sie sehen, er hatte die gleichen Zweifel, die er
mir gegenüber ausgedrückt hat und es war die gleiche Feststellung, die ich gemacht hatte
bei der ersten Ausgabe von OT VIII. Ich glaube, er hatte eigene Ausgaben, aber ich glaube,
er begibt sich absolut auf die dunkle Seite, aber in seinem Herzen kommt beides zusammen.
L: So, er selbst, der Kopf von Scientology, war sichtlich verwirrt durch den
Kontakt mit dem Originalmaterial von OT VIII?
J: Ja, er schüttelte seinen Kopf wie, "Mann, ich weiß wirklich nicht, ob
wir dieses Material herausgeben können."
L: Lassen Sie mich hier etwas feststellen. Es gab also zwei Formen von OT VIII.
Die erste Version wurde für eine Gruppe Leute frei gegeben und zwar für dreieinhalb
Monate und die Leute sind ausgeflippt und reagierten sehr sehr schlecht darauf?
J: Richtig.
L: Dann kam eine andere Version raus.
J: Ohne Fanfare.
L: Sie haben die änderung nicht bekannt gegeben.
J: Nein.
L: Die Leute haben nicht gewußt, daß sie von einem OT VIII zu einem anderen
gehen?
J: Richtig. Wissen Sie, es war nur wie verbessert. Nur ein paar Korrekturen und
ich glaube, dieser Teil wurde dann entfernt. Weil es dann schmackhafter wurde.
L: Eine Art geheime Verbesserung und dann kam die neue Version heraus.
J: Richtig. Richtig. Ohne Fanfare.
L: Keiner wußte es, ausgenommen vielleicht die CS, Miscavige
J: Und die Leute, die direkt darin verwickelt waren oder vielleicht jemand, der
es schon früher gemacht hat. Wissen Sie, sie haben es repariert, aber dies wurde gemacht
wie, "Verdammt. Wir haben es vorher gewußt, bevor wir es frei gegeben haben und nun
ist es passiert. Also werden wir es säubern."
L: Und Bob Mithoff war einer von denen, der es geschrieben hat?
J: Ray Mithoff.
L: Ray Mithoff, angeblich von den Anmerkungen durch L. Ron Hubbard.
J: Pat Broeker war ebenfalls damit beschäftigt.
L: Pat Broeker hat sich damit beschäftigt?
J: David Miscavige war damit beschäftigt.
L: Auch damit beschäftigt
J: Das waren die drei Leute, die sich damit befaßt haben, und vielleicht noch
Jeff Walker.
L: Ist da noch jemand, der Ihnen einfällt, andere als Broeker und Miscavige und
Jeff Walker, die dazu fähig waren Da ist ein Dokument, das Original von OT VIII,
das schon verteilt war, das darüber sprach, daß Hubbard der Antichrist ist, über
Lucifers wirkliche Mißverständnisse in dem Dokument. Gibt es noch andere Leute als
diese, die feststellen können, daß ein Dokument möglicherweise das Original OT VIII
sein könnte, bevor es geändert wurde, daß Scientology wild ableugnet, daß dies überhaupt
etwas mit OT VIII zu tun hat? Möglicherweise ableugnen, weil sie das Dokument geändert
haben?
J: Richtig.
L: Gibt es Leute, die Scientology verlassen haben und die Zugriff dazu hatten,
die aber nicht bekannt werden wollen, die verängstigt sind?
J: Ja, es ist eine beängstigende Sache. Wenn sie mir das geben, fühle ich mich
krank.
L: Und sie können angeben, ob das die Originale von OT VIII sind?
J: Die mit der Sache über den Antichrist drin?
L: Ja.
J: Gut, dann paßt das zusammen mit dem, was ich ihnen erklärt habe.
L: Aber es ist das, was sie sagen, daß sie aus Furcht nicht bekannt werden
wollen, ihre Namen nicht selber nennen, daß sie die Dokumente kennen, aus der Zeit, als
sie dort waren.
J: Ich habe einen Mann gesehen, der nichts mehr mit Scientology zu tun haben
wollte, ein Mann aus Europa. Er sagte, "Scheiß auf Scientology." Er war völlig
durcheinander.
L: Sie meinen einen Typ, der den ganzen Weg gemacht hat, bis OT VIII und sah die
Dokumente und entschied, daß er--
J: Er ist ausgerastet-
L: --ausrastet und entscheidet, daß er Scientology verläßt? Diese Dokumente
haben wohl so einen Inhalt, daß es dazu kommt?
J: Es hat schlimme Auswirkungen.
L: Fällt Ihnen jemand ein, der diese Dokumente überprüfen kann, der sie
möglicherweise kennt oder die Originaldokumente gesehen hat, bevor sie OT VIII verändert
haben? Die meisten Leute geben nur Theorien über die änderungen von OT VIII ab. Sie sind
die erste Person, die jemals genau dargelegt hat, daß es zwei Versionen von OT VIII gibt.
J: Ich kann es nicht wirklich überprüfen, weil ich Ihnen nicht dies und das
geben kann. Ich habe Ihnen nur erzählt, was ich gesehen habe. Ich habe die Geschichte
erlebt, als es passierte.
L: OK.
J: Weil ich OT VII nicht beendet habe, war ich nicht eingeweiht.
Selbstverständlich war es David Miscavige auch nicht, aber der ist weder hier noch dort.
Er autorisiert alle Ausgaben der Church. Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Wir haben
es diskutiert und ich sagte, "Gut, ich möchte es sehen." Er sagte, "Nein,
das kannst du nicht sehen. Und ich muß es mir ansehen, weil ich die Ausgaben autorisieren
muß. Ich würde es lieber auch nicht sehen." So haben wir das Gespräch geführt,
wie, "Mann. Was da drin steht, raubt den Leuten den Verstand." Und er meinte,
"Es raubt mir den Verstand." Eigentlich war es keine glückliche Sache. Es war
wie, "Mann, so was haben wir noch nie zuvor gehabt."
L: Er hatte eine sehr intensive Reaktion.
J: Eine sehr intensive Reaktion. Er wollte verdammt noch mal nichts mit den OT
VIII Stufen zu tun haben, so war jedenfalls mein Gefühl. Es ist wie, "Das ist ein
Fehler." oder " das übersteigt alles, was bisher da war, was wir
veröffentlicht habe." Das ist das, was ich heute von ihm annehme.
L: Hat er irgend etwas dazu gesagt?
J: Er sagte nur, "Ich weiß nicht, was passiert, wenn wir das herausgeben.
Er war zögerlich.
L: Richtig.
J: Er wollte es nicht tun.
L: Scientology sagt, daß sie Ähnlichkeit mit dem Christentum haben. Jedesmal
verweisen die Leute auf den Hintergrund von Hubbard, auf den Satanismus von OTO, bevor er
Scientology gründete und einiges der Materialien in Scientology ist anti-christlich, ist
anti-religiös, die geheimen Materialien, und jedesmal, wenn Miscavige seinen Mund
aufmacht sagte er, "Scientology ist eine allumfassende Religion. Wir haben Christen,
praktizierende Christen in Scientology."
J: Noooooo.
L: "Wir sind vollständig "
J: Nein. Mann wir total niedergemacht, wenn man versucht, seine Religion auszuüben.
Man wird in Qual geschickt. Man wird in Ethik geschickt. Sie üben keine andere Religion
in Scientology aus.
L: Wenn man also ein praktizierender Jude ist, wird man bestraft?
J: Ja. Man kann niemals zur Bar Mitzvah gehen. Man kann überhaupt nichts ausüben
Nein. Man würde mit Sicherheit bestraft werden. Absolut.
L: Und wenn Sie erklären würden, geht um die Org, sprecht über Gott und wie
Gott euch geholfen hat?
J: Sie wären sofort weg.
L: Man würde sie rausschmeißen?
J: Oh ja, als Verrückte. Als eine verrückte Person.
L: Sie würden meinen, daß jemand verrückt ist, der an Gott glaubt?
J: Ja, wenn sie herumlaufen und über Gott und die Kirche sprechen. Weil, eine
Person hat es versucht zu tun, Amanda Ambrose. Ich weiß nicht, ob Sie sich an sie
erinnern.
L: Ich erinnere mich an Amanda.
J: Oh ja, sie hat den Rückwärtsgang eingelegt. Sie ist plötzlich auf den Trip
mit Gott gegangen. Oh nein, oh nein. Du bist nicht mehr länger Sprachrohr von
Scientology. Du bist nicht mehr länger der Sprecher. Du kommst hier rein und machst das
kleine Projekt. Wir wollen nichts mehr von dir hören. Sie wissen, laßt sie nicht mehr
auf einem Event sprechen. Nichts mehr von diesem Zeug.
L: Weil sie über Gott gesprochen hat?
J: Richtig. Und dann gab es noch eine andere Frau dort, eine Jüdin, sie war
Tänzerin und Sängerin. Wie war ihr Name? Er fing mit einem "T" an. Sie war
eine - Wie war ihr Name?
L: Tina?
J: Nein, es war -
L: Tshura - sie war Jüdin.
J: Richtig.
L: Tsura? Ich erinnere mich "T", eine jüdische Lady.
J: Ja.
L: Aus Israel.
J: Richtig.
L: Tsura, so etwa.
J: Die gleiche Sache. Gott kam über sie. Sie wurde sehr religiös,
beschäftigte sich mit Gott und all diesen Dingen. Sie machte einige Aufführungen und das
war es dann.
L: Gegangen?
J: Gegangen.
L: Dann sind diese ganzen Erzählungen über die Vereinbarkeit mit den
Weltreligionen nur Lügen?
J: Nichts wie Lügen. Scientology bedeutet Vorherrschaft, nicht Religion. Es
geht um Vorherrschaft.
L: OK. Gibt es sonst noch etwas Relevantes aus diesem Bereich, wo Scientology
behauptet, eine Religion zu sein, oder religiöse Praktiken ausübt, oder der OT VIII
Level, oder geheimes Material, das Gott leugnet und grundlegend die Religion als
Aberration ansieht, die man auditieren muß, damit die Leute davon befreit werden?
J: Es beginnt am Anfang. Es fängt sehr früh an. Ich denke dabei an die Leute,
die zuerst Scientology kennenlernen. Ich denke dabei an das Video mit Hana Eltringham, die
geheime Riten in einer schwarzen Robe durchgeführt hat mit Kerzen und sonstigem Material,
das sie im BBC hatten, und das von Aleister Crowley kam, ich glaube, sie hat es sogar
gesagt. Und wenn man über die früheren Jahre von L. Ron Hubbard liest, den Weg, den er
ging, war er sehr anti-religiös. Ich habe das in seinen frühen Schriften gelesen, da ich
Dianetik Course aus der sehr frühen Zeit gemacht habe, um die Sache zu erforschen. Ich
habe mit dem Briefing Course begonnen, wo man alles lesen muß und es ist häufig der
Faden, der sich durch die scientologische Literatur zieht, das Judentum zu attackieren,
das Christentum zu attackieren. Das Christentum am meisten, weil sie sie als die Leute
betrachten, die am verlorensten sind, nur ein Implant, kontrolliert, ohne eigene
Steuerung.
L: Das Konzept mitfühlend zu sein - Viele Christen versuchen, barmherzig und
mitfühlend zu sein. Haben Sie je was in den Materialien von Scientology gesehen, das
Christen verspottet oder verachtet, die versuchen, barmherzig und mitfühlend zu sein?
J: Ja, da gibt es einiges in den Philadelphia Doctorals Course über Menschen,
die wie Schafe sind und die versuchen, einander zu helfen, aber das ist eigentlich
Scheiße, weil jede Person selbst dafür verantwortlich ist, was ihr passiert. Sie
schaffen ihr eigenes Universum, um so ihr eigenes Einfühlungsvermögen oder so etwas
ähnliches zu haben, so wie wenn man eine Vereinbarung trifft, sich tatsächlich selber
nach unten zu ziehen, um sich dann auch tatsächlich verächtlich gegenüber Leuten zu
verhalten, die Probleme und Sorgen haben, weil sie sie anziehen oder sie verspotten sie
deswegen.
L: Sie haben es selbst verschuldet?
J: Sie haben es selbst verschuldet.
L: Wenn also eine Person ein Problem hat, können sie nicht barmherzig und mitfühlend
sein, weil sie es selbst verschuldet haben?
J: Richtig.
L: Sie verdienen es?
J: Richtig.
L: In eine Richtung. Was ihnen auch immer geschieht?
J: Eine gute Richtung von Mr. Miscavige: "Sie kochen in ihrem eigenen
Saft."
L: OK. Lassen Sie uns das Thema ändern. Lassen Sie uns über das Copyright
reden. OK? Es gibt einen Fall, daß Scientology überall auf der Welt Leute überfällt
und behauptet, sie würden Copyrightbetrug begehen und FACTNet ist eine dieser
Organisationen und Personen, die sie überfällt. Und sie behaupten, daß FACTNet 1900
Copyright verletzt. Sind Sie nun ein zugelassener Experte auf dem Gebiet des Gesetzes über
das Urheberrecht?
J: Nein.
L: OK. Sie behaupten also es nicht zu sein, Sie kennen also die ganzen
Anspielungen und Unterstellungen und Aspekte des Copyrights nicht?
J: Korrekt.
L: Wäre es sicher zu sagen, daß Sie etwas von dem Material von Scientology
verstehen?
J: Sehr viel sogar.
L: Durch was wären Sie qualifiziert, Material von Scientology zu erkennen?
Welche Erfahrungen in Scientology haben Sie gemacht, die Sie in bezug auf Material von
Scientology so sicher machen?
J: Gut, ich werde Ihnen von einem schrecklichen Ritterschlag erzählen, den ich
in der Church erhalten habe. 1982 machte L. Ron Hubbard eine Übersicht, um eine Person zu
finden, den besten Supervisor zum Einpaucken, den sie in Scientology haben, in oder
außerhalb der Sea Org, der verstanden hat, daß er das Beste gelesen hat und versuchen
kann, das Beste damit zu machen.
L: Sie meinen, was in den Materialien stand?
J: Was in den Materialien war. Ich war die Person.
L: Von allen Personen in Scientology sind Sie zum Top Experten aufgestiegen, der
wußte, was wirklich in den Materialien stand?
J: Richtig. Korrekt.
L: OK.
J: Oder Personen unterrichten, damit sie verstanden, was drin war.
L: Oder Personen unterrichten, damit sie verstanden haben.
J: Was die Bedeutung hatte, daß ich es verstanden habe.
L: Sie haben also verschiedene Materialien gesehen, eine Menge Materialien von
Scientology. Sie haben unterschiedliche Versionen von Scientology-Material gesehen. Sie
können also richtiges von falschem unterscheiden?
J: Richtig.
L: Wenn Sie Dokumente von OT VIII betrachten, die außerhalb von Scientology
rumgehen, als das wirklich echte OT VIII Material, dann erwarten die einen Leute, daß es
vermutlich gefälscht ist, sieht das wie ein echtes Scientology Dokument aus?
J: Nein, weil es verschiedene Schreiber gibt, solche mit grammatikalischen
Probleme und solchen Dingen. Es sieht aus, als ob einer etwas aus seiner Erinnerung
aufgeschrieben hätte.
L: OK. Es hat also nicht die gleiche Form und sonst alles, wie in der Vorlage?
J: Wissen Sie, es ist einfach gemacht, aber sie können offensichtlich nicht
erklären, daß es kein Original ist, weil es sehr selten ist, das bedeutet, sie hatten
Korrektoren, die das ganze Material durchgesehen und geprüft haben.
L: Es gab unterschiedliche Schreiber?
J: Zu viele. Es waren 56.
L: OK.
J: Aber die Informationen, die darin enthalten sind, können nicht als ungültig
erklärt werden. Ich denke, daß es vermutlich mehr als eine Person war, die es
zusammengestellt hat, es sei denn, irgend jemand hat die NOT's mitgehen lassen, weil ich
die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Schiff kenne und weiß, wie schwer es ist, etwas, egal
was es ist, wegzuschaffen. Sie durchsuchen die Brieftasche, alles, es gibt also keine
Möglichkeit, eine Kamera mitzubringen oder etwas zu stehlen. Alles, was ich davon weiß,
beruht auf Erinnerungen.
L: Erinnerungen?
J: Ja. Aber man kann es nicht für ungültig erklären.
L: Also, in anderen Worten, die Dokumente können von einer oder mehreren
Personen zusammengestellt worden sein, von Notizen und Erinnerungen, so wie sie es am
besten konnten oder in der Weise, wie sie es gelesen haben?
J: Genau richtig. Exakt. Und genau das scheint es zu sein.
L: OK. Sie haben genügend Dokumente mit Copyright bei Scientology gesehen, um
im allgemeinen sagen zu können, ob dies wirklich ein Stück von Scientology ist oder
nicht?
J: Im allgemeinen ja. Ich würde nicht sagen absolut, aber im allgemeinen, ja.
L: Erzählen Sie uns, was Sie im Verhältnis zu den Dokumenten von Scientology
taten, wenn Sie die Ausgaben autorisiert haben. Wie weit ging Ihre Verantwortlichkeit, die
Ausgaben zu autorisieren?
J: Hm.
L: Und Sie waren der Top Typ in der Welt -
J: Richtig.
L: -- für die Herausgabe der Richtlinienbriefe von Scientology?
J: Genauso wie David Miscavige. Ich war die Nummer 2.
L: Nummer 2. Richtig, unter ihm.
J: Richtig.
L: Sie waren der zweite Typ, der zweite und der letzte Typ, die Sachen zu
unterschreiben und zu sagen, "Das ist OK, wir können es herausgeben?"
J: Richtig. Und häufig sind sie auch einfach so herausgekommen. Aber ich
möchte Ihnen da etwas klar machen. Es gab bestimmte Ausgaben, die so nicht über mich
gelaufen sind.
L: Welche Art von Ausgaben sind nicht über Sie gelaufen?
J: Technische. Technische Bulletins, wie die Sachen, die von RTC
zusammengestellt wurden.
L: Also gingen überwiegend die Policy Letters über Sie, damit Sie die Ausgabe
autorisieren?
J: Ja, Policy Letters, das ist richtig.
L: Keine technischen Sachen.
J: Doch, da gab es wirklich einiges technisches Material. Aber ich muß betonen,
daß die Person, die diese Ausgaben wirklich autorisiert hat als technische Unterlagen,
war entweder Jeff Walker oder Ray Mithoff.
L: OK.
J: Ich habe mir die Sachen gelegentlich angesehen.
L: OK. Wenn nun Scientology ein neues Dokument für das Copyright erstellt hat,
hatten Sie dann Kenntnis davon? Beschreiben Sie uns einfach alle Ihre Aufgaben. Als
derjenige, der die Ausgaben autorisiert hat, was taten Sie da? Was mußten Sie machen,
bevor David Miscavige es abgezeichnet hat?
J: Nur lesen und es dann abzeichnen. Ich hatte Leute unter mir, die all die
anderen Sachen gemacht haben, sicherstellen, daß die Taps richtig waren und dann konnte
man wirklich sagen --Und dann wurde es zu mir gebracht. Manchmal habe ich nicht alles
gesehen, was über mich lief, weil ich eine Person unter mir hatte, die es machte. Und
wenn er es nicht gemacht hat, so war es mein Job es zu tun, das passierte einmal oder
zweimal.
L: Aber Sie waren die verantwortliche Person.
J: Genau.
L: OK. Wenn Sie das nun kontrolliert hatten, um es als Ausgabe zu autorisieren,
wie hat es dann ausgesehen?
J: Nehmen Sie das Original. Eine von mehreren Ausgaben der Policy Letters sind
anders wiedergegeben oder überarbeitete Ausgaben, ähnlich dem, was gemacht wurde und
möglicherweise Anweisungen über Jahre. Und dann machen sie eine zusammengestellte
Ausgabe, die auf all dem basiert, sie führen es einfach zusammen und es hat ein
spezielles Thema und eine spezielle Idee, aber es kommt aus den unterschiedlichsten
Quellen.
L: OK. Diese zusammengestellten Ausgaben, welcher Name wird darunter gesetzt?
J: L. Ron Hubbard.
L: Und dies war, als er noch lebte?
J: Ja.
L: Wieviel Dokumente dieser Art gibt es, besagen das, daß L. Ron Hubbard
bestimmte Teile nicht geschrieben hat?
J: Es sagt gar nichts aus. Es sieht aus wie jede andere Ausgabe.
L: Für einen Scientologen sieht es also so aus, daß alles von L. Ron Hubbard
geschrieben wurde?
J: Richtig.
L: Kann man es als Fakt sehen, daß L. Ron Hubbard also nicht alles geschrieben
hat, außer einigen Zeilen von verschieden Dokumenten?
J: Oder überhaupt nichts.
L: Meinen Sie, daß es Dokumente gibt mit dem Namen von L. Ron Hubbard drauf,
von denen er aber keine einzige Zeile geschrieben hat?
J: Richtig. Es ist nur eine Zusammenstellung von verschiedenen Dingen, die er
gesagt hat oder einige Anweisungen, oder einige andere Policy Letters, die vielleicht eine
oder zwei Zeilen haben, die für die Ausgabe bedeutend sind, für die Art der Ausgabe. Man
erhält Taps, A, B, C, und diese Anweisungen. Es war die Art, wie man zusammenhängende
Ausgaben erstellt hat, um all das zu unterstreichen, was sie mehrmals erwähnt haben
möchten, also machten sie noch eine Ausgabe, als Policy oder als Tech.
L: Er hat also einiges von dem geschrieben, oder die anderen Stücke, die sie
zusammengesetzt haben, aber der durchschnittliche Scientologe, der diese Sachen mit dem
Namen von L. Ron Hubbard erhält, würde glaubhaft versichern, daß dies alles von L. Ron
Hubbard stammt, denn es sei die Art, wie er geschrieben hat?
J: Richtig.
L: Weil sie nicht zugeben, daß es wirklich zusammengestellt ist?
J: Alles zusammengestellt, ja.
L: Haben Sie gesehen, daß es etwas als Dokument gab, an dem L. Ron Hubbard kein
Wort geschrieben hat und trotzdem haben sie seinen Namen darunter gesetzt? Daß es jemand
anders komplett geschrieben hat und dann haben sie seinen Namen hinzugefügt?
J: Das ist, wie wenn Sie mir eine weiße und eine schwarze Fragen stellen und
dennoch ist es keine schwarze und keine weiße Ausgabe. Einige Sachen würden einige Teile
haben. Ich habe niemals etwas gesehen, das absolut nichts von dem hatte, was er
geschrieben hat, aber ich habe definitiv Sachen gesehen, die herausgegeben wurden, die er
nie gesehen hat. Nicht wußte, daß sie existieren.
L: Es wurde innerhalb der Organisation erstellt und dann hat man seinen Namen
darauf gesetzt?
J: Ja. Und dann wurde es ausgegeben. Richtig.
L: Und sie haben unter seinem Namen das Copyright eintragen lassen, obwohl er es
nicht gemacht hat, sondern sie?
J: Richtig.
L: OK. Und lassen keinen wissen, daß es in Wirklichkeit nur eine
Zusammenstellung ist. In einigen dieser Zusammenstellungen sind möglicherweise zwei oder
drei Abschnitte von L. Ron Hubbard geschrieben und die anderen Abschnitte von irgend
jemand anderem?
J: Korrekt.
L: Wurde der Name der Person veröffentlicht, die es geschrieben hat?
J: Die einzige Art, wie sie es veröffentlichen, ist mit "L. Ron
Hubbard" und dann noch den Initialen von irgend jemand.
L: Ist das der Typist?
J: Nein. Es ist die Person, die es wirklich zusammengestellt und diese
verdammten Ausgaben geschrieben hat.
L: Richtig.
J: Und hinter dem Namen kommt dann der Typist.
L: OK. So waren die anderen Leute die wirklichen Autoren?
J: Ja.
L: Als Sie in Scientology waren, mußten Sie in einem Fall die von David Mayo
gestohlenen NOTs Materialien prüfen. Und war es Earle Cooley, der entweder ein
Treuhänder oder ein Mitglied der Universität von Boston war? Er ist ein hohes Mitglied
der Universität von Boston?
J: Ist das der Anwalt?
L: Earle Cooley aus Boston.
J: Ja.
L: OK. Es ist der gleiche.
J: Richtig.
L: OK. Als Sie es angeschaut haben, die Kopien von David Mayos NOTs
und die Kopien von den NOTs von Scientology, haben Sie es geprüft, um zu sehen, ob
es die gleichen Dokumente sind und somit das Copyright verletzt ist?
J: Richtig.
L: Warum wurden Sie ausgesucht, es anzusehen, in diesem wichtigen Fall von
Copyright, oder dem Aspekt von Copyright, wieso haben sie es Ihnen zugetraut? War es ein
wichtiger Fall mit David Mayo?
J: Es war ein RICO Fall.
L: Richtig. War das wichtig für Scientology?
J: Sehr wichtig.
L: Also, das Hauptstück des Rechtsstreites und Scientologys war, daß Sie als
Experte den Unterschied zwischen den Dokumenten herausfinden um festzustellen, ob das
Copyright verletzt wurde, obwohl sie inhaltlich gleich waren?
J: Richtig, und ich habe die Prüfung direkt bei Gericht vorgenommen, die
Richterin Marianna Fouser hat Notizen gemacht. Sie hat es sich angesehen und dem
zugestimmt, was ich beanstandet habe.
L: Sie haben also als Experte die Feststellungen des Copyrights für die Church
of Scientology gemacht?
J: Richtig.
L: In dem RICO Fall?
J: Richtig.
L: Man hat Sie zu einem Experten für Copyright gemacht?
J: Durch mich haben sie den Fall gewonnen.
L: Würden Sie das bitte erklären?
J: Weil meine Feststellungen geradezu zwingend waren. Ich hatte hier und hier
was. Ich hatte exakte Aufzeichnungen. Und ich habe es aus meiner Tasche gezogen und
deshalb hatten wir in den Räumen des Richters eine Unterredung, wo sie die Dinge sehen
wollten. Diese Materialien sind aber nie herausgegeben worden. Es ist eine Tatsache, das
Gericht hat freiwillig festgestellt, "Ja, das sind die Unterlagen", ohne die
Frage, "Wie haben sie das bekommen?" oder ähnliches.
L: Als Sie vor Gericht waren, haben Sie je die Aussagen gemacht, daß dies
möglicherweise Teile der Gerichtsakten sein könnten, diese Dokumente, die das Copyright
verletzt haben sollen?
J: Ja, da war eines.
L: OK. Geschäftsgeheimnisse. Geschäftsgeheimnisse und Copyright.
J: In unserem Fall war es ein Warenzeichencopyright.
L: Und Sie haben angegeben, daß Geschäftsgeheimnisse und das Copyright
verletzt wurden?
J: Richtig. Mit all dem Wissen, das ich hatte, so würde ich es mal nennen.
L: Und Scientology hat Sie als Experte verwendet?
J: Korrekt.
L: Um festzustellen, daß Warenzeichen und Copyrights verletzt wurden und dies
haben Sie bestätigt?
J: Als die Senior Person der Tech Experten.
L: Richtig, weil sie sich viel Mühe gegeben haben zu behaupten, daß es keine
Expertisen für das Copyright gibt in bezug auf das Material von Scientology und daher
wurden Sie als Experte benannt.
J: Sicher, und so konnten wir den RICO Fall genau richtig aufrollen.
L: Und sie haben die Bestätigung erhalten?
J: Wir haben die Bestätigung erhalten, haben das Verfahren gewonnen, haben
genau das bekommen, was genau passierte.
L: OK. Wenn jemand etwas herausgibt --Haben Sie erlebt, daß Scientology ein
altes Policy genommen hat, oder es gekannt hat, würden sie je ein altes Policy nehmen,
bei dem das Copyright erloschen ist und das im öffentlichen Umlauf ist, machen ein paar
neue Sachen hinein und geben es wieder als korrigierte Ausgabe heraus, als überarbeitetes
Policy und vermerken es mit Copyright.
J: Natürlich, daß ist die übliche Praxis.
L: Also übliche Praxis. Haben Sie das beachtet, wenn Sie einen alten Policy
wieder herausgegeben haben, ein altes Dokument verändert haben und dann das Copyright
gemacht haben und die einzige Sache, die es als Copyright auf dem Dokument gab, waren die
änderungen? Wenn Sie sich für Veränderungen eingesetzt haben als Direktor im Führungsstab
von L. Ron Hubbard, waren es nur die Copyrights oder auch sonstiges, was schon im
öffentlichen Umlauf war und kein Copyright hatte.
J: Nein, davon weiß ich nichts.
L: Sie konnten also nur das mit Copyright versehen, wenn Sie einen Satz
verändert und gesagt haben, "also Ausgabe zwei" und Sie haben es in Klammer
gesetzt oder, "also der HCOB...."und Sie haben es zusammengeführt und dann das
Copyright gemacht. Nichts sonst auf der Seite?
J: Dazu kann ich nichts sagen. Ich bin kein Experte für Copyright oder für das
Gesetz über Copyright.
L: Haben Sie, oder hat irgend jemand in Scientology je darüber diskutiert, daß
viele oder einige von L. Ron Hubbards Dokumenten möglicherweise kein korrektes Copyright
haben oder schon lange öffentlich sind?
J: Ja, und ich habe darüber Zeugnis abgegeben in meiner eidesstattlichen
Erklärung und in dieser Sitzung, Sicher.
L: Sie waren in einer Sitzung?
J: Mit David Miscavige. Ich gehe das gerade noch mal durch. Wir wollten die
Sache durchbringen in diesem RICO-Prozeß und wir dachten darüber nach, was wir noch
machen könnten. Und an diesem Punkt kamen wir auf die Idee, daß es das Copyright selber
war. (gähnt). Entschuldigen Sie. Soweit es Aufzeichnungen darüber gab und sie auch
aufbewahrt wurden, das war etwas, was das alte GO hätte tun müssen aber nicht getan hat,
zumindest nach dem, was Dave darüber wußte. Und als Resultat der Durchsuchung von 1977
fehlten laut David Miscavige auch viele, und keiner wußte, wo sie waren. Denn die Art der
Registrierung, wissen Sie, die frühere Registrierung, und wir sind uns im klaren darüber,
über was wir sprechen, also das überwiegende Copyright erfolgte 1980 /1983 bis 1987. Was
auch immer, diese Ausgaben, über die wir sprechen, bezogen sich auf '58 '67, 1970
oder so. Was, was, was? Wie kann das sein? Wie kann man etwas mit Copyright belegen, daß
schon vor 20 Jahren herausgegeben wurde, das kein vorgegebenes Copyright hatte, keine
Registrierungsvermerke oder sonst was? Und bei einer Menge war es so. Man kann nicht alles
in Akten bringen aus 1950, 1960, 1970 und sagen, daß diese Sachen schon immer ein
Copyright hatten. Ausgenommen durch die Zusammenstellung, die 1970 gemacht wurde, aber was
war mit '53, '50, das war vor 20 Jahren.
L: Richtig. Wie viele davon waren vor 20 Jahren öffentlich worden?
J: Jeder Aspekt davon. Jedes Teil war öffentlich geworden.
L: Haben Sie gehört, daß man darüber gesprochen hat, daß man befürchtete,
daß es öffentlich geworden war.
J: Oh ja. Sie sagten, "lassen sie uns ja nichts machen mit dem
Copyright" und dann Dave Miscavige als dieses Projekt mit Pat Brice, war die Sachen
zu sammeln. In einigen Fällen gab es ein Copyright, das war aus 1955. Aber es gab immer
noch welche ohne Copyright, ich weiß nicht genau aus welcher Periode, aber viele von
ihnen waren drei oder vier Jahre später. Und einige - ich meine wir könne die ganzen
Beweise durchgehen.
L: War das ein großes Projekt 1982 und 1983?
J: Ja, bis 1987, ja.
L: Wieviel Staff Member waren an dem Projekt ganztägig beteiligt?
J: Ich weiß von einem, aber ich weiß auch, daß Andere Stunden beschäftigt
waren.
L: Können Sie einschätzen, wieviel Dokumente es waren, wieviele das Copyright
erhalten haben in diesen Jahren?
J: Alles in allem 1900.
L: 1900.
J: Jedes dieser Beweisstücke, das sie sehen können, wurde in diesen Jahren
bearbeitet
L: Zwischen '82 und '87.
J: '87.
L: Nichts davor hatte ein Copyright. Es war alles das Projekt, das David
Miscavige angefangen hat?
J: Ja. Jetzt haben einige eine frühere Registrierung, die sie gefunden haben.
Aber die meisten von ihnen haben keine.
L: Das ist also Ihr Verständnis davon, oder glauben Sie, daß David Miscavige
weiß, daß einige der Sachen kein Copyright mehr hatten?
J: Er wußte, daß der größte Teil keines hatte und er diskutierte mit Pat
Brice unaufhörlich darüber, weil sie zu ihm kam und sagte, "Schau. Wir können überhaupt
nichts machen." Und er sagte ihr, "tu, was zu tun ist und schau, daß es fertig
wird. Mich interessiert nicht, wie du es machst. Mach mir keine Probleme." Das hat er
ständig wiederholt.
L: Er hat ihr also gesagt, was sie zu tun hat und sie hat ihm gesagt, daß dies
außerhalb des Copyright sei und man nichts mehr machen könnte?
J: Richtig.
L: Sie erinnern sich an die Unterhaltung?
J: Ja.
L: Sie waren dabei.
J: Ja. Unhaltbar sagte sie, "Mit einer Menge dieser Sachen können wir es
nicht machen. Möglicherweise sollten wir es gar nicht vorlegen" war ihre Theorie.
"Laß es einfach, weil wenn wir es machen, dann kann bekannt werden, daß kein
Copyright auf den Sachen ist."
L: Sie waren also in der Situation, daß sie wußten, daß auf den meisten
Sachen, zumindest bei einer ganzen Portion, keine Möglichkeit bestand, es nachträglich
mit einem Copyright zu versehen. David Miscavige sagte zu ihr, "Tu, was du zu tun
hast."
J: Und er schrie sie an, machte ihr die Furcht vor Gott klar, zwang sie, es zu
tun und nannte sie eine CI (?), "Was zur Hölle willst du tun, die Church verliert
ihre Unterlagen? Was denkst du Dir? Es gibt eine Möglichkeit, da ist immer eine
Möglichkeit, etwas zu tun. Finde sie und tu es."
L: Finde es und tu es. Und dann hat sie damit angefangen, Tausende von Vorlagen
mit Copyright Vermerken zu versehen?
J: Richtig. Und danach ging sie. Kurz danach hat sie die Church verlassen.
L: Sie hat die Church verlassen?
J: Ja.
L: Wissen Sie, wo sie sich jetzt möglicherweise aufhält?
J: Irgendwo an der Westküste. Portland/Seattle Area, ich denke San Francisco.
Das letzte, was ich von ihr gehört habe, war, daß sie gegangen war, unwiderruflich. Sie
war einfach weg. Weil David Miscavige mit mir darüber gesprochen hat und ich glaube, sie
hat sogar Geld bekommen oder ähnliches, aber sie war wie, "Laßt mich zur Hölle
alleine. Ich komme nicht mehr zurück." Aber dann haben sie doch versucht, sie zu
sehen.
L: Wer ist gegangen, um sie zu sehen?
J: Marty ging, um sie zu sehen, oder vielleicht ging Terry Gaboa, wissen Sie,
Leute von ASI haben versucht sie zurückzuholen. Es wäre nicht gut, wenn ich versuchen würde,
Terry anzurufen, um ihn zu fragen, wo ich Pat Brice finden kann. Lassen Sie uns
unterbrechen.
(Pause)
L: OK. Wir haben über Pat Brice gesprochen und Sie würden sagen, daß
Wie wichtig war Pat? Pat Brice hat Scientology verlassen.
J: Sie war L. Ron Hubbards persönliche Sekretärin bei Author Services.
L: Und sie war die einzige, die all diese Copyrights bearbeitet hat, die schon
in der öffentlichkeit waren und hat sie im wesentlichen überarbeitet und mit Copyright
wieder herausgegeben und hat somit die Anweisungen von David Miscavige, zu tun, was sie
tun muß, erfüllt?
J: Richtig.
L: Um somit das Copyright von Scientology zu erhalten?
J: Richtig.
L: Hatte sie irgendwelche Unterstützung durch die Anwälte in dieser Zeit?
J: Ich glaube Tom Small.
L: Tom Small hat sie dabei unterstützt, all die Copyrights nachzutragen. Haben
Sie irgendeine Veranlassung zu glauben, daß Mr. Small davon wußte, daß die Copyrights
unzulässig waren, als sie eingetragen wurden?
J: Ja.
L: Was hat er gesagt oder getan?
J: Ich kann nicht nun, da sind einige Dinge, die mich das glauben lassen.
Ich habe allerdings nichts gesehen oder gehört.
L: Sie glauben es eben, aber Sie haben keinen konkreten Beweis. Weil er darin
verwickelt war, die Nachträge anzubringen, deshalb?
J: Er hat mit ihr gesprochen, weil wir eine gute Warenzeichenfirma waren. Und
jene Sachen sind sehr ähnlich, wenn man das eine macht, macht man auch das andere
Warenzeichen/Copyright. Sie machte auch den Eindruck, daß sie über Copyright ein sehr
gutes Wissen hatte. Und da gab es noch einen anderen Anwalt in ihrem Büro, der es
ebenfalls gewohnt war, diese Angelegenheiten zu regeln, er war wirklich ein Typ, über den
sich alle lustig gemacht haben, und ich glaube auch, er hat mit Pat zusammengearbeitet.
Und später ist er dispected (?) und hat Tom Smalls Büro verlassen.
L: OK. Als Pat Brice ging, war das ein Problem?
J: Ein sehr schwieriges und wichtiges Problem für Author Services.
L: Sie haben eine Menge Probleme gesehen als zweiter Mann bei Scientology. Auf
einer Skala von eins bis zehn, wo würden Sie das Problem mit Pat Brice einordnen, als sie
wegging?
J: Es war eine 12.
L: Wieso denken Sie, es war eine 12?
J: Ganz einfach, weil sie insbesondere über die Art, wie man sie seitens Norman
und David Miscavige behandelt hat, erschüttert war, über die Schikanierungen, die
Schreiereien, über die Unverschämtheiten, den Druck, der Woche für Woche bei ASI auf
sie ausgeübt wurde. Ich meine auch am Freitag, jeder trinkt und ---
(Ende Seite A - Fortsetzung Seite B / Tape 6)
L: über was sprachen Sie?
J: Sie wurde unwahrscheinlich unterdrückt und angeschrien und von David
Miscavige mißbraucht und ich denke, daß war einfach zuviel. Ihr Hauptanliegen war die
Art und Weise, wie Norman und David Miscavige die Organisation geführt haben und wie sie
die Mitarbeiter behandelt haben. Obwohl sie ihr Bestes gegeben haben, diese piekfeine
Organisation innerhalb Scientology, wo mehr bezahlt wurde als irgend woanders, sie konnte
es einfach nicht glauben.
L: OK. Sie haben gesagt, daß die Leute getrunken haben an den Wochenenden und
dann auch betrunken waren. Haben sie innerhalb der Organisation getrunken?
J: Ja, es war ein Teil von ihnen.
L: Meinen Sie in einer Bar, oder haben sie den Alkohol reingebracht?
J: Essen, ein Haufen Essen und Alkohol. Was immer sie wollten.
L: Sie hatten Party in der Organisation und waren betrunken?
J: Ja.
L: Wie oft kann das vor?
J: Ich habe es Woche für Woche für Woche erlebt.
L: Wieviel der Sea Org Member hatten Freitags Essen und Alkohol und wurden
betrunken auf dieser kleinen Party?
J: Also, das Religious Technology Center hat damit angefangen, CSI hat damit
begonnen. Ich weiß es, weil ich ein Alkoholproblem bei einem der Senior-Führungskräfte
im Religious Technology Center entdeckt habe.
L: Glauben Sie, daß die anderen Scientologen und Sea Org Member, die 80, 90
oder 100 Stunden in der Woche gearbeitet haben und in primitiven Wohnungen lebten und $ 24
in der Woche bekamen, hatten sie auch das Recht, an den Wochenendpartys im Hauptquartier
der Scientology teilzunehmen?
J: Ich glaube nicht.
L: Und das waren regelmäßige Veranstaltungen?
J: Sehen Sie, es gibt da einiges, das Sie in Ihre überlegungen mit einbeziehen
müssen. Das ist der Weg von L. Ron Hubbard. Wenn Sie sich die Begrüßung der Sea Org
Member auf den Tonbändern anhören, ihre Einweisung in die Sea Org. Er selber spricht darüber,
wieviel sie getrunken haben, vollgepumpt mit Rum, besoffen rumgelaufen und eine tolle Zeit
gehabt. Und genau so machen sie es.
L: Also, wie kommt es dann, daß all diese Staff Members am Freitag keine Party
haben mit herrlichem Essen und Alkohol und besoffen sind? Wie kommt es, daß nur diese
Leute --
J: Ich bin nicht der, der diese Praxis zu verteidigen hat.
L: Aber so ist es doch.
J: So ist es, aber ich kann Ihnen nicht erklären, warum es so ist. Es ist eben
so.
L: Sie sagten, als Pat Brice wegging, war es der Punkt 12 auf einer Skala von 1
bis 10. War sie darüber verärgert?
J: Gut, ich will Ihnen erzählen, wie es gelaufen ist und das wird Ihre Frage
beantworten. Ray Mithoff, der die Top Senior Person in der Technologie in der Church war,
ist zur ihr hingeflogen. Marty Rathbun, die absolute Top Person in der ganzen Church, ist
zu ihr hingeflogen. Ich glaube Terry Gamboa ist auch hingeflogen, um sie zu sehen und zu
sprechen. Ich bin sicher, daß auch Marion Linden (?) hingeflogen ist, um sie zu sehen
L: Alle zur gleichen Zeit?
J: Oh nein, zu unterschiedlichen Zeiten. Heidi Stalli (?) ist möglicherweise
hingeflogen und hat sie auditiert. Es ist absolut möglich, daß Mike Eldrige auch eine
der Personen war, die zu ihr gegangen sind. Sie war wie eine Senior Qual Person innerhalb
von ASI.
L: Das waren also sechs Leute, und wie lange dauerte das?
J: Zwei Monate.
L: Hing es davon ab, wie weit ihre Bemühungen waren, um sie zurückzubekommen?
J: Richtig. Oder nur, um mit ihr zu verhandeln, so daß sie keinerlei Bedrohung
mehr darstellte.
L: Was meinen Sie mit "verhandeln", so daß sie keine Bedrohung mehr
darstellte?
J: Damit sie nicht an die öffentlichkeit geht oder in die Hände von Feinden
fällt, Feinde, die Kritiker von Scientology sind.
L: Und sie waren verärgert darüber, daß sie möglicherweise Informationen
hatte, die Scientology Probleme machen könnte?
J: Ja.
L: Haben Sie oder haben Sie Informationen darüber gehört, daß jemand versucht
hat sie irgendwie zum Schweigen zu bringen?
J: In irgendeiner Weise haben sie ein Arrangement mit ihr gemacht. Aber das geht
über meine Informationen hinaus, die ich darüber habe.
L: Aber an einem Punkt sagte David Miscavige doch, "Wie brauchen uns keine
Sorgen wegen ihr zu machen?"
J: Wir brauchten uns keine Sorgen mehr über sie zu machen. Sie sollte nur immer
wieder kontrolliert werden.
L: Aber sie ging.
J: Richtig.
L: Bedeutet das, daß sie ihr eine stattliche Summe Geld gezahlt haben?
J: Nach meiner Vorstellung kann es das bedeuten, sie haben ihr Geld bezahlt, sie
hat ein Haufen Dinge unterschrieben und hat sich nun gut versteckt.
L: OK. Wäre Sue Brice, ach Pat Brice die Person, die bestätigen könnte, ob
oder ob nicht Scientology falsche Materialien mit Copyright versehen hat, die --
J: Zwischen '80 und '88
L: '87, das sind wahrscheinlich die gleichen Materialien, wäre sie die beste
Person, die das feststellen könnte?
J: Ja.
L: Das sind möglicherweise die gleichen Materialien, von denen Scientology
behauptet, wir hätten das Copyright verletzt. OK. Sie wäre also die Person, die das
Wissen über all die Vorgänge hat.
J: Die spezifischen Details und das intime Wissen über die Masche, die
abgezogen wurde oder wie sie die falschen Unterlagen dem Copyright-Office vorgelegt haben,
wie dieses Copyright noch ist --. Was immer sie tat, ich weiß es nicht. Aber eines weiß
ich, ich sah die Frau kommen und sagen. "Schau, wir können das nicht ändern, das
ist gegen das Gesetz, wir könne es einfach nicht machen."
L: Sie sagte, wir können nicht gegen das Gesetz verstoßen.
J: Und David Miscavige ist an die Decke gegangen. Ja. Ich war eingeweiht. Sie
sagte, "Wir haben keinen Grund, keine Basis, um diese Sachen zu archivieren."
Sie kam dazu habe ich das mit Ihnen diskutiert oder war das ein Teil meiner
eidlichen Zeugenaussage, als ich sagte, daß sie rein kam? Ja, es war ein Teil meiner
eidlichen Zeugenaussage. Sie kam rein mit einer Handvoll Akten, weil es wegen dieser
Copyright Ausgaben mehrere Zusammentreffen gab. Und nachdem man damit begonnen hatte, ich
glaube beim zweiten Mal aber das ist alles ein Teil meiner eidlichen
Zeugenaussagen, die darüber sehr ins Detail gehen --, aber sie kam mit einer Menge Akten,
breiter als das Buch, daß Sie in Ihrer Hand halten können, zur Copyright-Registrierung.
Und sie kam rein und sagte, "also hier ist eine ganze Menge von den Unterlagen, aber
wir können nichts machen, weil " Sie sagte es gerade heraus zu David
Miscavige. Der sprang auf und ging an die Decke.
L: Sie sagte, daß es schon öffentlich geworden ist. (..went into the public
domain)
J: Richtig.
L: Sie hat diese Worte gebraucht?
J: Richtig. "Wir haben keine Rechte," sagte sie. "Wir haben keine
Rechte mehr auf diesen Sachen." Er ging an die Decke und wollte sie umgehend aus dem
Zimmer schmeißen. Er sagte, "sie ist weg, sie ist weg vom Fenster." Ging zu ihr
hin, hat sie angeschrien, "über was zur Hölle sprichst du?" Und als er sich
wieder etwas beruhigt hatte, sagte er, "Schau, wir müssen das machen. Verstehst du
was ich meine? Wir müssen das Copyright für diese Unterlagen sicherstellen. Es geht mich
nichts an, wie du es machst. Tu es."
L: OK. Scientology ist im ganzen Land zu den Gerichten gegangen, besonders nach
Denver, und sagte, "Wir brauchen diese Copyrights. Dies sind ungültige Copyrights.
Wir brauchen eine geheime Vollmacht, damit wir mit den Marshals durch diese Tür gehen
können und die Eigentumsrechte von FACTNet und den Direktoren Lawrence Wollersheim und
Bob Penny suchen und erfassen können. Und haben dem Gericht durch ihre Anwälte
vorgelegt, daß dies ungültige Copyrights sind, die einen Durchsuchungsbefehl
rechtfertigen. Einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung einer Person zu erhalten; ist
eine der genauesten und schwierigsten Dinge; die es zu tun gibt und es hat äußerst genau
zu sein. Man kann auch nicht in Amerika einfach in eine Wohnung einbrechen auf der Basis
von Gerüchten. Es ist vermutlich ein Kapitalverbrechen gegen das Federal Court System,
ein Kapitalverbrechen gegen uns, wenn man unsere Häuser überfällt mit einem
Durchsuchungsbefehl, der auf falschen Angaben bei Gericht basiert. Und was Sie mir nun
sagen bedeutet, daß David Miscavige, daß die Church of Scientology, die den überfall
bei FACTNet angeordnet hat, gewußt hat, daß das Copyright Material, das Scientology
archiviert hat, überwiegend falsch war, daß vieles davon schon längst öffentlich war,
und daß sie einen Betrug vorhatten, indem sie die Anwälte bestellten, die den Richtern
betrügerische Informationen gaben, um bei uns zu suchen der das alles gewußt hat,
als er die Anwälte bestellt hat, die gegen uns vorgegangen sind. Er war gut vorbereitet.
War Warren McShane je in diese Gespräche über die Copyright Ausgaben eingeweiht? Wußte
er es als der führende Kopf vom RTC?
J: Ist er der führende Kopf vom RTC?
L: Ich glaube ja.
J: über David Miscavige? Nicht über David Miscavige.
L: Miscavige ist jetzt raus aus dem RTC.
J: Oh, was macht er jetzt?
L: Ich glaube, er ist in irgendeinem anderen Teil der Firma, aber ich glaube, er
hat sich vom RTC zurückgezogen.
J: Und Warren McShane ist drin?
L: Ja.
J: Wie schade.
L: Können Sie sich erinnern, ob Warren McShane immer bei den Diskussionen um
das Copyright anwesend war und was schon öffentlich war und nicht der Wahrheit entsprach?
J: Ich glaube, das Warren McShane ganz intime Kenntnisse davon hat, wie es
gelaufen ist, da er eine wichtige Person im RTC war, eine Person, die unter mir stand,
aber mit den ganzen Warenzeichen und Copyrights und der dazugehörigen Registrierung zu
tun hatte. Er war auch eine Person, die bei ASI eingeweiht war und dort an den sehr
wichtigen Geheimsitzungen teilgenommen hat. Und wenn Pat Brice mit jemand vom RTC darüber
gesprochen hat, dann bestimmt mit Warren McShane.
L: Er war die Person, mit der sie zusammen gearbeitet hat. Er war dort in der
Zeit von Pat Brice.
J: Ja.
L: Es ist also nicht sicher, aber auf Grund seiner Position war es sehr
wahrscheinlich, daß er davon wußte, daß die Dokumente eine betrügerisches Copyright
hatten?
J: Natürlich.
L: Und er hat an dem Betrug vor dem Bundesrichter teilgenommen, hat
Bundesmarshals veranlaßt, zu uns zu kommen und uns zu überfallen.
J: Ich kann verstehen, daß Sie zu dieser Ansicht gelangen, aber da gibt es was,
daß ich Ihnen über Warren McShane sagen möchte, da es meine Meinung ist. Es erscheint
mir fast unmöglich, daß er die Person sein soll, die der Kopf des RTC ist, da er schon
zwei psychotische Zusammenbrüche hatte in der Zeit, als ich dort war, und zwar durch den
Streß, unter dem er stand. Er war nicht wirklich konditioniert, ein hart konditioniertes
Sea Org Member. Er war für eine ganze Weile ein public und dann kam er in die Sea Org und
es ging ihm schlecht, all dieser Druck, dieser Streß, diese Form der Unterdrückung. Aber
er war zweifellos einer der schwächsten Personen in der Organisation und deshalb kann ich
mir nur vorstellen, daß er den Marys Feuertest gehabt haben muß, etwas schreckliches
muß passiert sein und nun ist er gegangen, weil er immer Zweifel hatte und nie wußte,
was er nun recht machte oder nicht, oder was er konnte oder nicht, oder wenn er fragte,
was er tun soll, diese Dinge.
L: Wenn Sie sagen, er hatte zwei psychotische Zusammenbrüche.
J: Nahezu psychotische Zusammenbrüche.
L: Nahezu psychotische Zusammenbrüche, können Sie sich an Einzelheiten davon
erinnern?
J: Ja, einer war in DC. Das war kurz nachdem Reagan in DC angeschossen worden
war. Wir waren in DC. David Miscavige, Norman, Vicky Aznaran, Rick Aznaran, Warren
McShane, Alan Cartwright. Und Joe Yanni auch. Und Warren hat irgendeine Arbeit gemacht.
Ich weiß nicht mehr genau, was es war, aber es endete damit, daß ich mich eine Weile zu
ihm setzen mußte, alle anderen sind rausgegangen, haben eine Party gefeiert und sich
betrunken, und ich mußte da bleiben, weil er mein Junior war, weil er unfähig war, etwas
zustande zu bringen. Ich meine, er glotzte regelrecht herum, wie ein dämlicher Idiot und
hat mit sich selber gesprochen. Er war verwirrt.
L: Sie meinen in einem fast psychotischen Zustand?
J: Ja, das beschreibt es genau.
L: Warum waren sie alle in Washington DC?
J: Ich versuche, mich an den Anlaß zu erinnern.
L: War es wegen der Org oder ähnlichem?
J: Nein. Wir waren in geschäftlichen Angelegenheiten dort. Oh! Wir haben ein PR
Büro in DC eröffnet. Oh, nun erinnere ich mich, es ging um Politiker und diese Sachen.
Ja, Ja. Sie haben ein PR Büro in DC eröffnet, um in Kontakt mit Politikern zu kommen, um
in politische Prozesse integriert zu werden, um Verbündete zu bekommen. Das war die
riesengroße Idee, warum man ein großes PR Büro brauchte. Wer war es nur? Cathy
irgendwer, jemand hat es eröffnet und wir waren da, keine Kosten und Mühen gescheut, mit
der Idee Senatoren, Gesetzgeber und Rechtsanwälte und Richter, alle im Einklang mit
Scientology.
L: Haben Sie eine Idee, was das gekostet hat, Sie wissen, um das Büro
einzurichten? Irgendeine Vorstellung?
J: Etwa eine halbe Million Dollar.
L: Eine halbe Million Dollar, um ein PR Büro einzurichten, um in Washington
politischen Einfluß zu gewinnen?
J: Korrekt.
L: Wissen Sie, was
J: Es war schon früher, es war eine frühere Vereinbarung, die mit dem IRS
zusammenhing, weil das ein Teil der Strategie war, zu versuchen die Steuerbefreiung zu
bekommen, der Versuch von Scientology, die Meinung der Leute des Capital Hill für diese
Entscheidung vorzubereiten.
L: Wurde das Büro je für eine Diskussion genutzt, um Politiker zu
beeinflussen?
J: Das war genau der Grund, warum es das Büro gab, Leute beeinflussen, Freunde
gewinnen und dadurch Einfluß erhalten.
L: Um die Gesetzgebung zu beeinflussen?
J: Besonders hinsichtlich Scientology, ja.
L: Die Church of Scientology. Sie haben das ganze also eingerichtet, um die
Gesetzgebung für die Belange der Church of Scientology zu beeinflussen?
J: Richtig.
L: Einer Kirche ist es nicht erlaubt sich in die politische Arbeit einzumischen
und zu versuchen, Einfluß auf die Gesetzgebung zu nehmen. Ihr steuerfreier Status wäre
umgehend dahin, wenn man herausfinden würde, daß eine Kirche die Kraft der Religion und
der Kanzel mißbrauchen würde. Es gibt aus einem guten Grund die Trennung von Kirche in
diesem Staat, in diesem Land, und wenn eine Kirche Wahlen beeinflußt, Politiker oder die
Gesetzgebung, ist das ein Grund, ihr den 501 (c) (3) zu entziehen.
J: OK. Sie wissen das und möglicherweise Leute, die darüber sprechen, aber
lassen Sie mich dazu noch etwas sagen. Ich erinnere mich an die Treffen bei Author
Services im Sitzungszimmer, das gleiche Sitzungszimmer wie bei der Sache mit dem Copyright
und all das, ein anderes heimliches Treffen, wo der genaue Standort erforscht wurde. Es
wurde sogar herausgestellt, OK mit der Gesetzgebung geht das so, wo der Richter
hintendiert, wie diese Leute sich entscheiden, hängt auch davon ab, welche PR die Church
macht. Und es endete damit, daß wir in einer noblen Gegend waren. Und es sollte nobel
aussehen, wie alles andere auch. Das wurde in mehreren Monaten geplant und ausgeführt.
Die Suche und das Konzept, um die Gesetzgeber zu beeinflussen, um rein zu kommen und mit
den Ellenbogen zu kämpfen, speziell für die Steuerbefreiung und verschiedene
Rechtsfälle, stand zu der Zeit im Einvernehmen mit der Church.
L: Zu versuchen, den Gesetzgeber zu beeinflussen, die Gerichtsabteilungen, die
gegen die Kirche vorgegangen sind?
J: Korrekt. Aber ich weiß nicht, wie erfolgreich es war.
L: Sie waren im Gebäude von ASI. Wurde das für ASI gemacht oder für die
Church of Scientology?
J: Für die Church of Scientology.
L: Warum sagen Sie das und nicht weil Sie im Gebäude von
ASI waren?
J: Weil es, ---ASI war die zu der Zeit die Gesellschaft, die sich um
alles von Scientology gekümmert hat und die Person, die das tat, war David Miscavige.
L: Also, ASI hat letztendlich Scientology bestimmt?
J: Ja, und wir haben das schon hundert Mal festgestellt.
L: OK. Aber es ist ein wichtiger Faktor. Es steht mit einer bestimmten Sache in
Verbindung, über die Sie schon gesprochen haben. Gehen Sie zurück zu ihren Erfahrungen
und Ihrer Sachkenntnis in Scientology, als man diese Ausgaben machen wollte- Sie sagten
dort, daß Sie kein Experte für Veröffentlichungen und Ausgaben sind und die richtige
Definition für Copyright, aber Sie wissen, wenn bei Scientology etwas heraus gegeben
wurde, wie die Definition dieser Ausgabe seitens Scientology dafür war?
J: Richtig.
L: Und Sie wissen, wenn etwas veröffentlicht wurde, wenn sie etwas
herausgegeben haben, das waren Publikationen von Scientology?
J: Das ist dasselbe.
L: Obwohl in allen Gesetzen der Welt gibt es einen feinen Unterschied zwischen
einer Publikation und einer Ausgabe, und jeder in Scientology weiß, wenn man etwas
herausgibt, bedeutet dies, man veröffentlicht es und es kann sowohl eine große Liste
sein, die herausgegeben wird oder eine kleine Liste --
J: Korrekt.
L: Aber Sie haben es nur für eine bestimmte Gruppe veröffentlicht.
J: Dies ist der Weg. Es ist veröffentlicht und herausgegeben, das ist mein
Verständnis. OK. Wenn es so ist, so ist es eine neue Edition, die von L. Ron Hubbard
herausgegeben wurde, selbst wenn er es nicht gesehen hat, oder was auch immer. Die Ausgabe
erhält eine Berechtigung und in dem Moment ist sie auch anerkannt, dann wird es als ein
Dokument veröffentlicht mit vielen Kopien und dann ist es eine Ausgabe, wo immer es
hingeht.
L: Sie kennen also die Definition von Scientology?
J: Richtig. Und das ist, was ich gerade erklärt habe.
L: Herausgegeben und veröffentlicht, dies kann nicht dasselbe sein, was die
zugelassene Definition ist einer Herausgabe und einer Publikation. Als Beispiel, eine
Person kann etwas schreiben, wissen Sie, und es ist getippt und es wurde Korrektur
gelesen. Jemand kann möglicherweise erwägen, daß es herausgegeben wird, aber erst wenn
der Verleger es in den Buchhandel bringt, ist es, wird es als veröffentlicht bezeichnet.
J: Richtig.
L: Dies könnte eine andere Definition sein, die vom Gesetz oder anderen
Körperschaften benutzt wird. Aber in der Körperschaft von Scientology ist eine Ausgabe
eine Publikation.
J: Als es anerkannt war, wurde es veröffentlicht und dann herausgegeben.
L: Richtig. Anerkannt, veröffentlicht und herausgegeben.
J: Ein Haufen Exemplare davon und dann herausgegeben. Boom.
L: OK. Kennen Sie einen Platz, wo Scientology die Original Policy Letters, die
von L. Ron Hubbard geschrieben wurden, archiviert hat?
J: Was ich weiß, ist es die CSC und das RTC.
L: Sie haben wirklich die Originale, handgeschrieben, irgendwo gelagert?
J: Richtig.
L: Glauben Sie, sie haben die Originale in Form von Mimeos, wie sie zu den Orgs
und den Missionen verschickt werden, wie irgendein historisches Exemplar?
J: Richtig.
L: Haben Sie je eine solche historische Kopie gesehen oder davon gehört?
J: Ich habe solche Dinge gesehen. Ich habe alte Mimeos gesehen, solche Sachen.
Was damit passierte, nachdem es in den Computer eingestellt wurde, weiß ich nicht.
L: Nun --
J: Lassen Sie mich reden. Da gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit,
die Dinge zu klären, weil aus der Zeit, als es bei Scientology in den Computer
eingestellt wurde, noch eine andere Sache durchgeführt wurde, die haben die Sachen auf
Microfiche gespeichert, gleich als diese herauskamen. So wurden eine Menge Sachen auf
diese Weise gespeichert - und ich erinnere mich nicht mehr genau, weil ich an einem
anderen Projekt gearbeitet habe. Microfiche, alles mögliche. Und das wurde an einem
gesonderten geheimen Ort aufbewahrt, Informationen mit Incom. Wie sie verschiedene Plätze
haben, wo es eine Menge Informationen auf Microfiches gibt. Eine Menge davon betrifft
Wissensberichte, dies und jenes und andere Dinge. Aber auch als ein Teil der Aufbewahrung
wurden die Microfiches verschiedenen Projekten zugeordnet, damit es möglich ist --
L: Wissen Sie, wo die Microfiches zentral gelagert sind?
J: Sie sind nahe dem Hauptfeld innerhalb Scientology und Incom auf der Straße
(?). Einige von ihnen. Die anderen sind an geheimen Plätzen, die ich nicht kenne.
L: OK. Haben Sie von der goldenen CD gehört, die sie gemacht haben und die sie
gelagert haben?
J: Ja.
L: Was ist auf dieser goldenen CD, von der Sie wissen?
J: Ich habe keine Ahnung.
L: OK. Ihre Erfahrungen in Scientology, würden Sie sagen, daß sie Material von
L. Ron Hubbard enthalten?
J: Ja, das tun sie.
L: Es ist wie --Sie müssen nicht mit Ja oder Nein antworten -- aber ist es wie
die Original Kopien der Policys und Originale von L. Ron Hubbards Notizen und Original
mimeos, möglicherweise konserviert auf Mikrofiches oder der goldenen CD, oder was auch
immer?
J: Ja und in ihrer originalen Form.
L: Die tatsächlichen Papiere.
J: Die Papiere selber, weil die Art, wie es erstellt wurde, war etwas aufs
Papier zu bringen, die wirklich alten Sachen, um die Säure vom Papier fernzuhalten -
Lassen Sie mich das erklären. Normales Papier hat Säure und verschlechtert sich daher im
Laufe der Zeit. Sie haben an einem Projekt gearbeitet, das die Sachen nicht nur durch
Fotos festhalten sollte, Mikrofiches oder was auch immer, sondern auch um die
Verschlechterung der Originalurkunden aufzuhalten, um es dann in versiegeltes Plastik zu
geben. So hatten sie sehr gute Kopien von all diesen Originalen in versiegelter Form.
L: So haben sie sich sehr viel Mühe gegeben, um die Dokumente von L. Ron
Hubbard zu konservieren?
J: Richtig.
L: Um sie chemisch zu behandeln, hat man sie in Plastik gesteckt und
gleichzeitig auf Microfiches gezogen?
J: Ja.
L: So könnte das Gericht Scientology bitten. die Original Mikrofiches zu
reproduzieren und die Originaldokumente, wenn sie zeigen müßten, daß es Fälschungen
gibt, sie wären doch in alle Winde zerstreut, bevor sie zum Gericht kämen?
J: Nein, hier geht es um Geheimhaltung von Firmenaktivitäten. Hier geht es in
Instanzen, in die ich eingeweiht war, ebenso Earl Cooly, die Lenskes. Wann immer das
Gericht danach fragt bei einer der Firmen, es wäre immer bei einer anderen und somit kein
Teil des Rechtsstreites, also in anderen Worten, sie können die Sache bis ins Unendliche
treiben und Sie würden nie etwas finden.
L: Wenn also der Richter Kane in Denver der Church of Scientology, dem RTC
anordnet, die Originaldokumente von L. Ron Hubbard zu reproduzieren --
J: Das würde nie passieren.
L: -- würden sie dann sagen, daß sie sie nicht haben und daß sie nicht
existieren?
J: Richtig, und sie würden behaupten, daß sie nicht wissen, wo zur Hölle sie
sind.
L: Und sie wüßten nicht, wo sie sind und sie wären instruiert worden
dies ist ein Policy bei Scientology - alle Dokumente, die durch die Gerichte angefordert würden,
in der Gegend rumzuschieben, wenn sie nicht in alle Gegenden verstreut sind, da sie
erwähnt haben, daß einige verteilt sind?
J: Oh ja. Sie verteilen niemals die Originale, aber das, was sie veröffentlicht
haben.
L: Richtig. Sie bewahren also die Originale auf, bringen es zu einer anderen
Firma und was sie dann dem Gericht erzählen, ist sogar die Wahrheit, sie haben es nicht,
aber darüber lügen, daß sie nicht wissen, wo sie sind.
J: Richtig.
L: Und sie bringen es einfach zu einer anderen Firma, so müssen sie es nicht
reproduzieren und lügen das Gericht an.
J: Richtig. Sie vergeuden also ihre Zeit damit, im Kreis zu laufen und zu
versuchen, die Originale zu erhalten. "Oh ja, das RTC, nein, die CSI hat sie,
vielleicht ist es ein Teil, nein es ist ein Teil der alten CSC Dokumente, das ist es, was
ich weiß, OK, lassen sie uns noch eine Verschiebung machen." Und Jahre später --
L: So, das Endergebnis, wenn man diese Dokumente zeigen würde, wäre, daß sie
falsche Copyrights haben, trotz der Originale, die ja dann den Betrug beweisen würden.
J: Richtig.
L: Sie würden sie nicht reproduzieren?
J: Das habe ich nie gesehen.
L: Aber sie würden sie nicht zerstören?
J: Nein, sie würden sie behalten.
L: Sie würden sie behalten, indem sie sie zwischen den verschiedenen Firmen hin
und her schieben.
J: Lassen Sie uns eine Unterbrechung machen.
(Das Gespräch wird unterbrochen)
L: OK, als wir aufgehört haben, haben wir über die Anwälte gesprochen.
J: Wir haben den Schleier der Geheimhaltung gelüftet.
L: Wie haben sie es vermieden, Dokumente zu produzieren und wie haben sie das
Unternehmen benutzt, um das Gericht zu betrügen? Können Sie darüber etwas sagen?
J: Ich war in einigen Sitzungen eingeweiht über MCCS hinaus, wo über die
formalen Verbindungen mit MCCS unterschiedliche Kritik gegen Scientology bestand und
Schwächen in der Firmenstruktur aufgezeigt wurden, also hat man noch mehr Körperschaften
gegründet. Sie wissen, daß es jetzt mehr geheime Firmenstrukturen gibt als die CST, über
die ich spreche. Ich habe den Namen vor einiger Zeit gehört, also muß etwas mit CST
geschehen sein, Materialien abgefallen sein.
L: Es geht zu diesem Standort?
J: Ja. Das ist so geheim, ich habe es nur zweimal gehört, wie es erwähnt wurde
L: Es gibt also Firmenstrukturen, von denen man nie gehört hat, damit, wenn
etwas mit CST -
J: Richtig. Aber was ich sagen möchte ist, daß nach dem MCSC verschiedene
Dinge geschehen sind, neue Körperschaften, neue Umstrukturierungen und alles wurde unter
der Prämisse gemacht, was ist, wenn sie hinter verschiedene Dinge kommen, was ist, wenn
das IRS kommt? Alles wurde nur für eine bestimmte Sache getan. Weil wir Körperschaften
verschoben haben, Bankkonten verschoben haben, alles verschoben haben. Sollten sie nun an
Dokumente kommen, sollten sie an einfaches Material kommen, so haben wir die verschiedenen
Firmenstrukturen, damit wir das Zeug im Kreis herumschicken können, wir haben es nie
bekommen, wir haben es nie hergestellt, keiner würde es haben oder finden. Und die
eigentliche Voraussetzung für diese Körperschaften, war nicht für eine unabhängige
Operation gedacht, sondern sollte nur ein Gehäuse und ein Puffer gegen die realen oder
vermuteten Drohungen sein.
L: Wenn also zum Beispiel ein Gericht Dokumente vom RTC anfordert, wäre die
Praxis, daß entweder das RTC annimmt, daß sie die Dokumente hergestellt haben und würde
sie dann zu einer anderen Körperschaft transferieren oder sie würden sie zu der Zeit der
richterlichen Anordnung bei einer anderen Körperschaft ablegen und dann dem Richter
erzählen, daß sie die Dokumente nicht besitzen oder nicht wissen, wo sie sind?
J: Richtig, bei dem Beispiel, daß Sie gerade gegeben haben, gut, RTC hat es
nicht, dann sagen sie, CSI hat es. Schauen wir, was wirklich passiert. CSI muß nun mit
hineingezogen werden, alles bleibt in Bewegung. In der Zwischenzeit tickt die Uhr. Nun
gehen wir zu dem Punkt, daß es CSI vorzulegen hat. Nun heißt es, wir haben es nicht, wir
haben es nie hergestellt. Sie sind irgendwo anders.
L: Und dann verschiebt man sie wieder in eine andere Körperschaft.
J: Oder sie hatten sie niemals an der ersten Stelle, man wußte aber, wo sie
waren und, anstatt sie dort zu holen, läßt man die Uhr ticken.
L: Wußten sie immer den genauen Zeitpunkt, wann das Gericht die Dokumente
anfordern würde, in der dann die Körperschaft die Dokumente entweder in Erwartung des
Gerichtsbefehls dort oder an einem anderen Ort, die Unterlagen verschiebt, um behaupten zu
können, daß sie die Dokumente nicht haben. Erinnern Sie sich an so eine Situation, wo
dies notwendig war?
J: Mir ist nichts Konkretes darüber bekannt, aber die Sache, an die ich mich
erinnere, ist der Fall um das Erbe, der etwas mit L. Ron Hubbard zu tun hatte und wo man
verschiedene records und Sachen hergestellt hat, die mit L. Ron Hubbard zu tun hatten.
Damals sind mit Sicherheit einige Tricks gelaufen.
L: Indem man sie zu einer anderen Körperschaft gebracht hat, damit sie nicht
dem Gericht vorgelegt werden mußten?
J: Richtig. Oder sie haben eine neue Körperschaft gegründet, um diese
Belastung wieder loszuwerden, damit man wieder sagen kann, wir haben es nicht, es ist
dort.
L: Es ist ein Versteckspiel. Man kann also nie sagen, wo die Unterlagen gerade
sind, und man verneint, daß sie gerade in dieser Körperschaft sind, falls das Gericht
danach fragen sollte?
J: Richtig, und sie machen es in einer sehr schlauen Art und Weise. Sie haben
die besten Rechtsanwälte, die ihnen beigebracht haben, es in einer möglichst eleganten
Art zu machen.
L: Sie haben es erwähnt, als wir über den IRS Fall gesprochen haben.
J: Dieser IRS Fall, da gab es einen Punkt, wo das IRS eine der Körperschaften
geprüft hat. Die Church erhielt Informationen darüber, dies und dies und das wird geprüft.
Und die Idee, die das IRS zur Durchführung hatte und das wirklich zum Lachen war, jemand
zu den Missions zu schicken und sich Empfangsbescheinigungen geben zu lassen. Sie haben
die Bescheinigungen ausgestellt und sie ausgehändigt, es war überwältigend, ich meine,
wenn ich so darüber nachdenke, ich weiß nicht, 70 000 Empfangsbescheinigungen
alles war sehr sorgfältig gemacht sie lachten, weil man es aufgab, den bestimmten
Punkt zu finden. Aber um diesen Punkt zu finden --
L: So haben sie also die Leute vom IRS überwältigt, die Inspektoren, indem sie
sie mit Empfangsbescheinigungen überfüttert haben?
J: Richtig.
L: Und das wurde absichtlich getan um sie zu überwältigen?
J: Ja, es war wie eine Bärenfalle. Es war wie laßt sie doch dies und
jenes fragen, wir machen die Türen auf und werden ihnen soviel Scheiße geben, daß sie
die Flucht ergreifen. Ja, sie waren wie Bären -sie sind reingetappt.
L: Und sie haben darüber gelacht
J: Gelacht und gelacht und gelacht.
L: Wer hat so gelacht?
J: David Miscavige, Lyman Spurlock, Norman Starkey, Marty, Vicky Aznaran. Wissen
Sie, wir waren dort. Aber sie hatten auch eine Person drin, sie hatten eine Verbindung in
das IRS. Sie hatten eine direkte Verbindung ins IRS. Sie hatten irgendeinen Anwalt oder
sonst jemand, es wurde geheim gehalten, und sie haben absichtlich nie Namen gesagt. Irgend
ein Rechtsanwalt hat wieder jemand anderen eingespannt, der einen Pensionär aus dem IRS
kannte, der dann wieder mit einer Person, die noch im IRS Büro in Washington gearbeitete
hat, in Verbindung getreten ist.
L: Alles, um den Status zu erhalten?
J: Um den Status 501 (c) (3) zu erhalten.
L: Und hätte man es auch geheimgehalten, wenn es eine ganz normale Verbindung
gewesen wäre, hätte man es dann auch geheimgehalten? Wäre es auch ein Geheimnis
gewesen, wenn das Verhalten der IRS passend gewesen wäre?
J: Also Lawrence, ich bin nicht begriffsstutzig, aber Gott allein weiß, daß
dies eine rein rhetorische Frage ist. Sie wissen genau, warum sie es getan haben. Sie
haben es getan, weil sie eine OP laufen hatten. Es war eine Anordnung, dies zu tun. Und
ich bin sicher, dafür mußten viel Palmen eingefettet werden. Und es wurde über die
Anwälte gemacht.
L: über die Anwälte wurde das Geld an den Agenten bei der IRS gezahlt?
J: Richtig.
L: OK. Sie erwähnten MCCS. MCCS war ursprünglich eine Körperschaft,
geschaffen und reorganisiert, um die Kontrolle von L. Ron Hubbard zu vertuschen?
J: Richtig.
L: Gab es noch andere Projekte, die neue Namen erhalten haben, aber im
wesentlichen das gleiche erledigt haben, wissen Sie etwas darüber?
J: Nichts mit einem formellen Namen, aber definitiv ähnliche änderungen.
Besonders mit dem einfachen Material, das ständig rumgeschoben wurde das geheime
Material und dann finanzielle Dinge, alles wurde in einer Weise behandelt, daß es
sogar mich schocken würde, wenn eine europäische Körperschaft in der Lage wäre, eine
US Körperschaft zu leiten. Es wäre ein echter Schock. Da der hauptsächliche Teil des
Konzerns für die United States zu heiß ist. Also geht man in ein anderes Land, wo die
United States keinen Einfluß haben. Und das ist eine politische Sache, die sich ständig
ändert. Ich kann nicht sagen, was heute ist. Aber ich weiß, daß die gesamte Begründung
darin liegt, daß die United States keinen juristischen Zugriff auf die überwiegenden
Werte von Scientology haben würden.
L: Sie meinen also, daß es eine Körperschaft im Hintergrund gibt, die sich auf
verschiedene ausländische Staaten verteilt, und daß die Dinge ganz anders laufen?
J: Ich glaube, daß Marine Bergotti eine der Personen ist, die darüber Bescheid
wissen.
L: Wenn also etwas in den US passiert, würde die ausländische Körperschaft
die Werte übernehmen und behaupten, daß sie der tatsächliche Eigentümer ist?
J: Richtig. Sehen Sie, Marine Bergotti war in UK, in England und sie kam zweimal
im Monat rüber mit den Finanzberichten über die Auslandsbeteiligungen.
L: Lassen Sie mich das sehen. Ich habe dieses Kapitel, damit sie
J: Nach Hause genommen?
L: Ja, nach Hause genommen.
(Ende des Bandes - Band 7)
L: Heute abend ist Sonntag, der 29. August. Dies ist Lawrence Wollersheim,
ich bin zusammen mit Jesse Prince. Jesse, dies ist vermutlich das letzte Band, das wir
machen werden und ich möchte Sie bitten, sich an alles zu erinnern, was Sie wissen. Ich
tue dies regelmäßig und es ist wichtig.
J: Heute ist der 30.
L: Der 30. Entschuldigung. Sagen Sie genau, was Sie wissen und auch was Sie
nicht wissen, Namen, Daten, Vorkommnisse, Leute, die in irgendwas verwickelt waren.
Besonders, da es das letzte Mal sein wird, daß wir darüber sprechen und ich Ihnen auch
gesagt habe, daß die Bänder dem FBI vorgelegt werden, halten Sie bitte nichts zurück
heute abend. In den nächsten 2 Stunden, oder wie lang auch immer, sagen Sie alles was,
Ihnen noch eingefallen ist in den letzten Tagen, alles, an das Sie sich noch erinnern
können, sprechen Sie es heute auf das Band. Alles, was bis jetzt zusammengekommen ist,
wird erfaßt werden und dient als Unterlage für die Sitzung mit ihnen.
J: OK.
L: Also Punkt 1. Hat Scientology Ihnen je Geld angeboten dafür, daß Sie
schweigen werden, nachdem Sie Scientology verlassen haben?
J: Nein.
L: Niemals?
J: Niemals.
L: Stacy erwähnte etwas von einem Angebot über $ 3 Millionen.
J: Das war 1987.
L: Als Sie noch in Scientology waren. Erklären Sie uns die Umstände dieses
Angebotes über $ 3 Millionen Dollar.
J: Ich habe Scientology 1987 verlassen, die LA Times kontaktiert und wollte an
die öffentlichkeit gehen. Ich erzählte ihnen, daß ich nichts mehr mit der Church zu tun
haben wollte und nach meiner Vorstellung erwartete ich $ 10 Millionen. Wir sprachen darüber,
aber es waren nicht diese seriösen Gespräche, die man ernst nehmen konnte, weil sie mit
anderen Dingen gearbeitet haben, die für sie und gegen mich sprachen, es ging um meine
Ex-Frau. Das war es.
L: Daher gingen Sie also zu LA Times?
J: Ich habe sie angerufen.
L: Sie haben die LA Times angerufen und dann hat Scientology Sie kontaktet und
Sie haben ihnen dargelegt, daß Sie an die öffentlichkeit gehen wollen, es sei denn, sie
würden Ihnen $ 10 Millionen bezahlen oder sagen, "Jesse wir können darüber
sprechen?"
J: Hört sich gut an.
L: Nun, wir müssen das klarstellen, haben Sie damit begonnen, nach dem Geld zu
fragen oder haben die es angeboten?
J: Die.
L: Sie haben Ihnen also gesagt erzählen Sie, was gesagt wurde und wer es
gesagt hat.
J: Dies war ganz am Anfang, ich versuche, mich genau zu erinnern, wer es war,
der zuerst mit mir verhandelt hat. Es war Ray Mithoff und noch eine andere Person, ich
glaube von Gold, möglicherweise Ron Norton oder Wendell Reynolds.
L: Wie fing es an? Sie sagten.
J: Gut, ich will es ganz genau erzählen. Es war, wie wenn ich weg gehe,
"Was haben Sie vor? Was haben Sie vor?" Ich sagte, ich will euch entlarven
(Scientology) und das Material, ich hatte zu der Zeit eigenes Kapital. Sie waren mit dem,
was ich vorhatte, nicht einverstanden. Es wurde festgestellt, "Wenn Sie gehen wollen,
wenn Sie diesen Wunsch haben, dann brauchen Sie Hilfe, etwas brauchen Sie. Sie brauchen
etwas Startgeld." Es war wie, "Oh, Sie wollen, daß ich gehe. Das kostet etwa $
10 Millionen."
L: Das haben Sie gesagt und was haben die dann gesagt?
J: Sie haben gelacht. Ich kann nicht sagen, daß ich es sehr ernst gemeint habe,
da ich zu der Zeit sehr emotional war. Es war eine sehr emotionale Situation. Wir haben es
dann nicht weiter diskutiert aufgrund der starken Emotionen. Man weiß ja, Leute sagen
Sachen --
L: Wie kam man nun auf die $ 3 Millionen Dollar?
J: Ich überlege, ob es Marty war, der sagte, "Oh, aber Sie nehmen
doch?" Ich sagte "Vermutlich." Ich wollte einen Knoten rein machen, damit
es kein Durcheinander gibt. Aber diese Gespräche waren nicht ernst. Diese Gespräche
entstanden in der Hitze des Gefechts, weil ich weggegangen bin und total außerhalb ihrer
Kontrolle war. Nun bin ich in der Stadt und wenn jemand versuchen würde, mich zu
ergreifen, könnte ich schreien und jemand würde die Polizei rufen. Nun bin ich nicht
mehr auf ihrem Bereich. Ich bin in einer Umgebung, in der ich meine persönlichen Rechte
habe und das wissen sie. Das ist wirklich alles darüber.
L: Und nach dieser Diskussion sind Sie wieder in Scientology zurückgegangen?
J: Ja.
L: Warum?
J: Weil meine Ex-Frau, die noch dort war, nicht verstehen konnte, warum wir
nicht dort blieben und ich hatte Mitleid mit ihr und blieb dort, bis auch sie sah, daß es
nicht das war, was wir brauchten.
L: Ist sie zu Ihnen gekommen und hat Sie gebeten zu bleiben?
J: Ja.
L: So war sie ein Teil der Handhabung?
J: Richtig.
L: Sie soweit zu bringen, Sie wirklich darum zu bitten, Sie zu bedrängen,
welches Wort würde das richtig beschreiben?
J: Die Art und Weise, das zu beschreiben, ist genau das, was ich gesagt habe.
Wir beide haben uns sehr geliebt und deshalb war sie äußerst betrübt und weinte.
L: Tatsache war, Sie sind weggegangen und ihre Frau konnte Sie nicht mehr sehen?
J: Richtig.
L: Deshalb haben Sie sich entschieden, wieder reinzugehen?
J: Richtig. Besonders, weil ich anfing aufzuwachen und zu sehen, was los war und
sie nicht.
L: Nach 1987 sind Sie in der Organisation aufgestiegen oder was war das Ende?
J: Ich habe nichts versucht, ich wollte gar nichts machen.
L: Von dem Moment an, wo Sie auf einer niedrigeren Position waren?
J: Ich war in einem sehr schlechten geistigen Zustand. Es war, wie wenn man
keinen wirklichen Willen zum Leben mehr hätte.
L: Meinen Sie, man hat Ihnen noch getraut nach dieser Sache?
J: Ich weiß nicht, was sie dachten, ich habe lediglich versucht, festzustellen,
wer ich bin. Eigentlich habe ich nur existiert.
L: OK. Als Sie Scientology dann endgültig verlassen haben, wurden Sie da in
einen Raum geführt mit Anwälten und Videokameras, um dort Dokumente zu unterschreiben,
die besagen, daß Sie über alles, was Sie in Scientology erfahren haben Stillschweigen
bewahren?
J: Ja.
L: Haben Sie das Gefühl, daß damals ein Video gemacht wurde?
J: Ich glaube, sie hatten ein Bandrekorder, ja, möglicherweise auch ein
Videoband.
L: Haben sie je so etwas gesagt wie, "Sie tun dies alles aus Ihrem eigenen
freien Willen?"
J: Lassen Sie mich ein Konzept erklären, damit Ihnen die Sache etwas klarer
wird. Ich bin in einer Situation, in der meine Frau letztendlich ein Licht sieht. Sie
haben alles mit uns getan, sie haben mit uns Sec-Check gemacht, sie haben uns erniedrigt
in jeder Weise, die möglich ist, nur weil wir weggehen wollten. Und die Sache, mit der
sie uns in der Hand hatten, war die Tatsache, daß die Familie meiner Frau auch noch drin
war. Ihr Vater, der für sie mehr bedeutete als jede andere Person in ihrem Leben, und
ihre Schwester. Sie sahen aus wie Zwillinge. Sie sagten ihr und mir, daß sie die beiden
nie mehr sehen würde, es sei denn, wir würden das tun, was man von uns verlangt.
L: Sie haben Ihnen gesagt, daß sie ihre Eltern nie mehr wieder sehen würde?
J: Richtig, nie mehr wieder mit ihnen sprechen.
L: Es sei denn, sie tun genau das, was man ihnen sagt?
J: Unterschreiben, was sie uns vorlegen. Als man Video- und Tonbandaufnahmen
machte und all diese Sachen, ich erzähle das, damit Sie eine Vorstellung davon haben,
"Hier ist das Gefängnis, hier ist die Freiheit, Wenn ihr A, B und C macht könnt ihr
das Gefängnis verlassen und kommt in die Freiheit
L: Ich verstehe das vollständig.
J: Ich habe die Papiere nicht gelesen.
L: Ich frage Sie nicht als Gegner, ich frage Sie wegen des Protokolls, sehen Sie
mich nicht als Gegner.
J: Nein, das tue ich nicht, diese Frage betrifft meine persönliche
Vergangenheit, weil es darin auch so etwas wie ein menschliches Mitleid gibt, menschliches
Gefühl, das eine Rolle spielt. Wie ich schon sagte, ich habe die Papiere nicht gelesen.
Wenn es ein Video gibt, und sie dieses Video haben, können sie sehen, wie man mich
behandelt hat, damit ich die Papiere lese, aber ich habe nur unterschrieben.
L: Sie haben die Papiere nie gelesen, hat man sie Ihnen mündlich erklärt?
J: Oh, sie haben alles dargelegt und gefragt, ob ich irgendwelche Fragen habe.
Nein.
L: Sie haben es also nicht gelesen, man hat es Ihnen erklärt?
J: Wenn Sie sich ganz an den Anfang des Bandes erinnern, dort haben wir
festgestellt, wann man nicht mehr mitmacht und diese Linie bedeutet, "Wenn ich diese
letzte Sache erledige, kann ich dann gehen?" Und sie sagten. "Ja." Sie müssen
verstehen, daß dann Schluß war. Ich habe mich nicht um das Video gekümmert, ich habe
mich nicht für ihr Aufnahmegerät interessiert, die Vereinbarung war, wenn ich diese
letzte Sache erledige, können sie und ich gehen. Und wenn es bedeutet hätte, daß ich
eine Handvoll Scheiße durch das Zimmer schmeißen muß, ich hätte es getan.
L: Ihr Verständnis war, daß sie von den Einschränkungen und Kontrollen nur
wegkommen, wenn Sie die Dokumente unterschreiben?
J: Oder alles, was sie von mir zu der Zeit verlangt hätten.
L: War ein Anwalt im Zimmer, der sie vertreten hat?
J: Sie wissen das besser. Nein.
L: Haben Sie eine Kopie von jedem Dokument erhalten, als sie gingen oder hat man
alles behalten?
J: Alles.
L: Und Sie haben die Dokumente nie gelesen.
J: Sie haben alle meine Hochzeitsfotos weggenommen, sie haben mir den größten
Teil meiner persönlichen Sachen weggenommen. Ich bin mit einem Koffer, nein, mit zwei
Koffern persönlicher Sachen aus 16 Jahren und einem schlimmen Leben weggegangen, um ein
gutes Leben zu leben, ich habe sie mit zwei Koffern verlassen. Sie haben mir alles
weggenommen.
L: Haben sie Ihnen Geld für diese Sachen gegeben?
J: Nein.
L: Welches Recht hatten sie, das zu nehmen?
J: Das können Sie mich fragen. Das ist eine rhetorische Frage. Offensichtlich
hatten sie kein Recht.
L: An diesem Punkt haben Sie entschieden, daß sie es behalten können, ich
erhalte die Freiheit, sollen sie doch die Sachen behalten?
J: Richtig
L: So wollten nur einfach raus.
J: Das ist richtig. Sie sind hinter einer Schranke und jemand sagt Ihnen, mache
1, 2 und 3, dann kannst du gehen, ich garantiere Ihnen, sie machen die 1, 2 und 3.
L: War ein Anwalt der Scientology im Zimmer?
J: Ja.
L: Erinnern Sie sich an seinen Namen?
J: Nein.
L: Können Sie ihn beschreiben, oder können Sie sich erinnern, wenn Sie seinen
Namen hören?
J: Wenn ich den Namen höre, kann ich mich erinnern. Aber ich möchte eine Sache
klarstellen. Das war einer der schlimmsten Momente in meinem Leben. Ich hatte das Gefühl,
nicht ganz bei Bewußtsein zu sein.
L: Ich verstehe. Sie haben nichts gelesen, Sie haben einfach unterschrieben?
J: Ich bin zur Tür rausgerannt.
L: Sie sind zur Tür rausgerannt, weil das die einzige Möglichkeit war, von
diesen Leuten wegzukommen.
J: Lassen Sie mich noch was sagen, die haben die Dokumente geändert. Es
passierte am 31. Oktober, nicht am 1. November. Sie haben 1. November geschrieben. Es
passierte in der Nacht zum 31. Oktober. Die Nacht, in der ich unterschrieben habe, sagten
sie, "Möchten Sie nicht doch noch bleiben, sie können doch morgen früh
gehen?" Ich sagte, "Zur Hölle nein, ich möchte gehen, wenn die Feder das
Papier verlassen hat und ich unterschrieben habe, ich möchte augenblicklich gehen."
So ist es passiert.
L: Sie haben tatsächlich das Datum auf den Dokumenten geändert?
J: Richtig.
L: Hat man Ihnen gesagt, daß Sie über Ihre Erfahrungen Stillschweigen bewahren
müssen, über alles, was in Ihrer Zeit in Scientology passierte, haben sie Ihnen das
gesagt?
J: Nun, das Dokument, das ich unterschreiben mußte spricht für sich selber.
Sie haben es gelesen, es sagt alles.
L: Sie haben es jetzt gesehen und haben es nun gelesen. Es wurde vorgelegt?
J: Nein, ich habe es immer noch nicht gelesen.
L: Sie haben es nie wirklich gelesen. Das sind spezielle Fragen, die das Gesetz
berühren, darum frage ich danach. Ich teste Sie nicht, fordere Sie nicht heraus oder
zweifle das an, was Sie sagen. Ich stelle Fragen, die mir helfen sollen zu verstehen, was
wirklich vorgegangen ist. Haben sie Ihnen erzählt, oder Sie darüber informiert, daß ein
vertrauliches Abkommen keine Gültigkeit hat, wenn es dazu dienen soll, Betrug oder
kriminelle Aktivitäten zu vertuschen?
J: Nein.
L: An einem bestimmten Punkt trafen Sie Earl Cooley.
J: 1995.
L: Ein Rechtsanwalt von Scientology. Warum haben Sie ihn getroffen, was war der
Grund dafür?
J: Ich habe ihn getroffen, weil man mir gesagt hat, sie wollten mit mir
sprechen, sehen, wie die Dinge bei mir persönlich laufen, und um mit mir über den
Aznaran Fall zu sprechen. Sie müssen einiges bei mir verstehen. Wenn Sie mir eine andere
Frage stellen, lassen Sie mich bitte sprechen. Von meiner Art zu denken, war ich immer
noch ein Scientologe. Kein Sea Org Member, aber ich arbeitete in einer scientologischen
Firma, was von ihnen arrangiert wurde, als Konsequenz auf das Treffen und für den Fall,
daß ich ein Booking Agent bin. Meine Frau ist immer noch dort, da sie mit ihrer Familie
zusammen sein will, mit ihrem Vater sprechen will, die Möglichkeit haben will, mit ihrer
Schwester zu sprechen. Meine Frau, meine Ex-Frau, hat ein Programm durchlaufen, mit dem
sie versuchen wollte, die ganze Familie von Scientology wegzuholen. Es war damals sehr
wichtig für sie, daß wir in einem guten Verhältnis mit Scientology standen. Wir haben
darüber gesprochen und haben während einer Periode von 2 _ Jahren versucht, Scientology
zu entwirren, wir waren uns im klaren darüber, daß alles, was mit Scientology zu tun
hatte, die technischen Anweisungen, ethische Anweisungen und administrative Anweisungen
nichts als ein kompletter Bullshit waren. Wir gelangten zu der Auffassung, daß sie und
ich zwei sehr verwirrte Personen sind und eine sehr schwere Zeit zusammen haben. Für sie
war es immer noch das höchste, eine Familie zu haben. In dieser Zeit waren wir also immer
noch sehr unter Kontrolle. Sie haben uns ein- oder zweimal im Monat angerufen, Mike Sutter
rief an, "Was macht ihr so" dieses Zeug. Ebenso haben sie uns beobachtet,
ähnlich dem, wie sie es heute machen.
L: PIs sind Ihnen gelegentlich in Minneapolis gefolgt?
J: Ja.
L: Ging das über einen längeren Zeitraum?
J: Für 2 _ Jahre. Ich habe immer noch diese Art der Furcht vor Scientology
wegen meiner Frau und auch wegen meines Jobs, weil Mike Sutter Andeutungen machte,
"Wenn Sie nicht tun, was wir sagen, können wir Ihnen sehr große Schwierigkeiten in
der Welt machen, da wir überall unsere Beziehungen in der Geschäftswelt haben. Und wenn
Sie irgend etwas machen, was wir nicht wollen, wird das Leben sehr hart für Sie."
L: Das hat Mike Sutter zu Ihnen gesagt?
J: Mike Sutter.
L: Mike Sutter hat ihr Berufsleben bedroht, wenn Sie ärger machen. Arbeiten Sie
bei einer scientologischen Firma?
J: Zu der Zeit, als er mir gedroht hat, nein.
L: Wie lange haben sie noch für eine scientologische Firma gearbeitet, nachdem
Sie Scientology verlassen haben?
J: Als ich das erstemal weggegangen bin, habe ich eine ganze Menge
unterschiedlicher Jobs angenommen. Ich glaube nach eineinhalb Jahren habe ich
angefangen, für ein scientologisches Unternehmen zu arbeiten, wo dann die ganze
Maschinerie von Scientology wieder auf mich zukam. Sie haben mich an meinem Arbeitsplatz
angerufen. Mike Sutter, "Hey, was ist passiert, was machst du, du arbeitest für
diesen Scientologen. Halte bloß deine Nase raus. Du mußt deine OW's aufschreiben."
All dieser Scheiß, also habe ich angefangen zu kämpfen, nachdem ich ein kleines bißchen
Abstand zu Scientology gewonnen hatte und nun wieder alles zurückkam. Die Person, für
die ich gearbeitet habe, hat mich mit dem ganzen Stoff von Scientology ungeheuerlich
angetrieben. Er versuchte aus mir einen Qualitätsofficer zu machen, brachte andere Leute
zu Scientology, ließ wöchentlich OW's schreiben, so wie es in der Sea Org üblich war,
aber dann fing ich an, ihm zu widerstehen.
L: Lassen Sie mich eine Frage stellen. Ist es angemessen zu behaupten, daß das
GO ihn beauftragt hatte, ein Auge auf Sie zu haben und er Berichte über Sie erstellen
mußte?
J: Ich würde sagen, es war ein Instrument, ein Arm von Mike Sutter, der direkt
David Miscavige berichtet hat.
L: Sie haben sich also sehr viel Sorgen um Sie gemacht?
J: Nein. Sie hatten mich noch ganz unter ihrer Kontrolle.
L: Sie haben die Aznarans erwähnt und zwar als Grund dafür, daß Earl
Cooly Sie aufgesucht hat, können Sie das näher ausführen?
J: Nun, nicht wirklich, denn als wir uns getroffen haben, war es das gar nicht,
über das man sprechen wollte.
L: Was dachten Sie, warum Earl Cooley Sie sprechen wollte?
J: Ich dachte, daß ich mich mit Earl Cooley treffe aus einem Grund, den ich
nicht kenne, wie, "Wir wollen wissen, was du machst, mit wem du redest," was überhaupt
keinen Sinn macht. Den ersten Grund, warum sie mich getroffen haben, habe ich nicht
verstanden, der zweite war die Sache mit den Aznarans, aber da wurde nur sehr wenig
gesprochen.
L: Waren sie über Rick und Vicky Aznaran verärgert?
J: Sie müssen mir zuhören, sie waren darüber verärgert. Ich habe es später
herausgefunden. Sie erklärten mir, daß die Verjährung eingetreten sei und ich sie nicht
mehr belangen kann. Das heißt, daß drei Jahre überschritten waren oder was auch immer,
und daß ich sie nicht mehr verklagen kann. Darüber haben wir gesprochen, als wir uns
getroffen haben. Der Aznaran Fall, nichts davon. Hören Sie zu. Sie haben mit mir über
die Möglichkeiten, sie zu verklagen gesprochen, Monicas (Ex-Frau von Jesse)
Möglichkeiten, sie zu verklagen, ob uns Leute angerufen haben, die gegen Scientology sind
und solches. Ich habe sie getroffen und mit ihnen gesprochen, ich war nur für einige Tage
dort. Am ersten Tag wurde im Detail zusammengefaßt, was ich so mache. Der zweite Tag, wo
wir uns nur für 1 _ Stunden getroffen haben, soweit ich dies noch weiß, haben wir über
andere Fälle gesprochen, mit denen ich zu tun hatte und sonst wollten sie nichts vom mir.
Dann bin ich wieder gegangen.
L: Haben sie Ihnen irgendwie Geld zukommen lassen?
J: $ 3,000.
L: Sie haben Ihnen $ 3,000 gegeben, bar?
J: Und alle meine Unkosten ersetzt.
L: $ 3,000 in bar und dann wurde das Hotel und der Flug bezahlt?
J: Und meinen Mietwagen und alles. Und als ich ging, einen Flug nach New York.
Ich bin nicht sofort nach Hause, ich wollte nach New York, als ich dort fertig war.
L: Dann haben Sie Ihnen einen Flug extra bezahlt, denn das hatte ja mit der
Sache nichts zu tun?
J: Richtig.
L: Wie hoch waren ungefähr die Kosten von den 2 Tagen, die Sie dort waren?
J: Ungefähr $ 4,500, weil ich im Boston Harbor Hotel gewohnt habe, das ein Top
Hotel ist. Ich hatte eine Suite für mich selber, ein wunderbares Schlafzimmer und einen
Wohnraum, Essen wurde gebracht, all diese angenehmen Dinge.
L: Ihre Unkosten waren ungefähr $ 1,500 für 2 Tage und dann haben sie Ihnen
noch $ 3,000 bar gegeben, machte also $ 4,500 aus.
J: Dies war ungefähr die Summe.
L: Sie haben Ihnen so einfach $ 3,000 gegeben?
J: Für 2 _ Tage.
L: Für 2 _ Tage. Sehr interessant. Als Sie im Büro von Earl Cooley waren, nur
als Anmerkung, haben Sie festgestellt, daß durch die Verjährungsfrist der Betrug oder
die Täuschung vertuscht werden wird, wobei die Verjährung für Betrug und Täuschung fünf
Jahre beträgt. Wenn Ihnen das nicht klar war, daß Sie betrogen wurden mit dieser
Täuschung, dann zählt es erst ab dem Moment, wo Ihnen das klar ist. Sie können also
immer noch gegen sie klagen.
J: Nun
L: Wenn Sie unter ihrer Kontrolle wären und unter ihrem Einfluß und sie über
die gesetzlichen Bestimmungen getäuscht werden, können Sie sehr wohl einen Prozeß
anstrengen, aber das liegt weder hier noch dort. Als Sie im Büro von Earl Cooley waren,
wurde da eine Videoaufzeichnung gemacht?
J: Sie wissen, wir haben es nur auf Band aufgenommen, nicht mit Video.
L: Also, eine Bandaufzeichnung der Stimme und sie haben Ihnen Fragen gestellt.
Sollten Sie noch irgendwelche Dokumente unterschreiben?
J: Nicht, daß ich wüßte.
L: Aber sie haben gefragt, mit wem Sie gesprochen haben und wer sonst noch dabei
war?
J: Wieviel Geld ich verdiene. Wie mein Leben ist. Eine Unmenge Fragen.
L: Was meinen Sie, was sie wissen wollten?
J: Genau das, was ich erzählt habe, ich denke, sie wollten wissen, wie sehr ich
zu mir selber gekommen bin, oder ob jemand mit mir gesprochen hat, der mir den Rücken
gestärkt hat und meinen Verstand, um gegen sie zu kämpfen.
L: Hat Earl Cooley Ihnen irgendwie gedroht oder hat man Ihnen durch Drohungen
klar gemacht, daß Sie mit niemandem sprechen sollten über diese vertraulichen Abkommen,
ansonsten hätten Sie Schwierigkeiten im Leben?
J: Nicht zu dieser Zeit, aber sie haben mir gesagt weil es bisher noch
keinen Fall dieser Art gegeben hat und weil ich mich eigentlich versteckt hatte. Keiner
wußte, wo ich war. Sie erklärten mir, daß ich auf alle Fälle Bescheid geben soll, wenn
mich jemand anruft oder jemand etwas zu mir sagt, und sie gaben mir verschiedene Nummern,
unter denen ich sie erreichen konnte.
L: OK. Hat es noch andere solcher Coups in Scientology gegeben, andere als die,
wo David Miscavige mit Mary Sue Hubbard und dem alten GO zu tun hatte, und dem Guardian
Office und all die Leute rausgeschmissen und selbst wieder eingesetzt hat mit neuer
wirkungsvoller Struktur? Haben Sie von einem Coup gehört, wo andere Führungskräfte
gegen David Miscavige rebelliert haben und beschlossen haben, er müßte von seinem Posten
entfernt werden, weil er ComEv-ed (?) oder geisteskrank ist?
J: über das hinaus, was wir besprochen haben, nichts.
L: Sie waren 16 Jahre in Scientology, Sie haben eine Menge Informationen enthüllt,
die Stück für Stück an die öffentlichkeit kommen werden, wenn auch nicht alles.
Scientologen haben auch ihre Meinung dazu wenn sie es lesen und sie werden entweder sagen.
"Jesse ist der größte Lügner, den es gibt oder diese Dinge sind wirklich passiert
und ich werde darüber nachdenken." Was meinen Sie, was innerhalb Scientology
passieren wird, wenn die Leute dort begreifen werden, was Sie alles über die Organisation
wissen, was dort vor sich geht? Das heißt doch für andere Mitglieder, "oh mein
Gott, da gibt es unbekannte Körperschaften und Bankkonten, von denen keiner etwas
weiß." Ich meine --
J: Ich glaube nicht, daß es so einfach läuft, Lawrence, das Problem geht viel
tiefer. Die normale Person wie Sie und ich sagen, so zweifelhaft es auch sein mag, daß
jemand, der $ 24, $ 32 die Woche verdient, ewig lange in der Sea Org ist, sich wirklich
total von seiner Familie distanziert hat. Sie haben nichts, wo sie hingehen können, sie
haben keine andere Möglichkeit. In ihrer Vorstellung machen sie gerade das Beste, was überhaupt
möglich ist, da jeder sie haßt und sie nirgends hingehen können.
L: Sie glauben also, daß nichts ihren Verstand aufrütteln wird, nichts sie
herausfordern wird?
J: Oh doch, ich tu es.
L: Was würde denn ihren Verstand aufrütteln, um die Top
herauszufordern? What would shake their minds enough to challenge the top?
J: Wenn man die Bedrohung wegnehmen würde, David Miscavige, Norman
Starkey, Marty Rathbun, diese Leute, die die kriminellen Aktivitäten vertiefen, durch die
sie immer herrschsüchtiger werden, durch die sie immer mehr Geld machen wollen, um die
kriminellen Aktivitäten bezahlen zu können. Ein Kreis ohne Ende. Man fängt ihn an und
es geht ins Unendliche, ein beherrschender Kreis.
L: Sie müßten also alle zusammen durch die Regierung abgesetzt werden oder sie
müssen fliehen, oder..
J: Davon jagen.
L: Was sagen die Leute aus den Reihen der OSA , die nicht den Level von Rathbun
oder Miscavige haben, die nicht Rathbun, Spurlock oder Starkey sind? Haben Sie je Leute
gesehen, die darunter waren oder unter dem nächsten Level, die gesagt hätten, "Wir
haben genug gesehen, für das Wohl von Scientology ist es notwendig, daß diese Burschen
unter Arrest gestellt werden, sie haben Millionen von Dollar aus der Organisation
herausgezogen, sie schädigen uns, sie richten überall Schaden an, wir denken, wir machen
es?" Sie haben das niemals erlebt?
J: Nein, weil diese Leute unter solchen Personen stehen, die sie beeinflussen
und zu immer weiteren kriminellen Aktivitäten veranlassen, also ...
L: Das ist der Level von Mike Rinder?
J: Richtig. Vergessen wir es.
L: Sie werden ständig in die kriminellen Aktivitäten verwickelt?
J: Und sie lügen, ihr ganzes Leben ist Lüge. Sie wissen es, sie sind nicht die
einzigen, die entscheiden, was zu tun ist, aber sie sind zweifellos in die Aktivitäten
mit einbezogen.
L: Sie drehen sich also in einem Kreis von Kriminalität, und wenn einer
untergeht, gehen alle unter und den Leuten weit unten in der Organisation fehlt die Kraft.
J: Sie haben keine Ahnung von dem, was los ist.
L: Und sie haben keine Kraft, um den Coup zu landen, um wieder glaubwürdig zu
sein.
J: Richtig. Weil David Miscavige, und das haben wir schon früher erwähnt,
seine Leute hat, seine Vertrauten, das sind Unmengen, jeder auf der Führungsebene hat
eine undatierte Rücktrittserklärung und das bedeutet, eine Sache außer der Reihe, und
du wirst gefeuert.
L: Sie werden rausgeschmissen, einfach abgesetzt?
J: Abgesetzt. Und das Nettoeinkommen gestrichen.
L: Und die Anwälte sind auch in dieser Situation, da sie viel Geld erhalten.
Sie möchten also damit sagen, daß der einzige Weg, wie die Sache mit Scientology zu
regeln ist, wenn man---
J: Nur von außen.
L: Die Regierungen von Bund und Ländern auf der ganzen Welt nehmen diese Leute
fest, weisen ihnen ihre kriminellen Aktivitäten nach, prüfen es und bringen sie ins
Gefängnis.
J: Eine äußere Intervention basiert auf Tatsachen. Das muß man ändern. Denn
innerlich ist die Organisation verbogen. Sie ist innerlich verbogen, weil L. Ron Hubbard
verbogen war. Ungeachtet dessen, wer an der Spitze ist, wenn man die Anweisungen von
Hubbard liest und ihnen folgt, genau wie das alte GO es getan hat, und das Lügen, TRs und
all dieser Kram, es ist verbogen. Jeder, der diesen Weg geht, wird verbogen, ob nun auf
einem oberen oder unteren Grad, oder man wird empfänglich dafür.
L: Er hat eine Maschine geschaffen, die sich selber herstellt?
J: Richtig.
L: OK. Welche anderen Fakten kennen Sie noch, außer denen, die Sie dargelegt
haben, wer hat Kenntnis von den kriminellen Aktivitäten der Scientology?
J: Pat Brice.
L: Sie ist in Portland, Oregon.
J: Mike Eldrich, irgendwo in Florida.
L: Was macht Mike Eldrich und was weiß er über die kriminellen Aktivitäten?
J: Er hat bei Author Services gearbeitet. Er war wie ihr Auditor und ihre
Hauptperson für viele Jahre. Er hätte eine beträchtliche Menge an Informationen, wenn
man ihm die Augen öffnen würde.
L: Spezielle Bereiche, die er kannte?
J: Die Ausbeutung von Scientology durch Author Services.
L: Finanziell?
J: Finanzielle Unregelmäßigkeiten, finanzieller Betrug. Er hätte eine Menge
von Informationen darüber, das Vortäuschen von Zusammenarbeit, das an Scientology verübt
wurde, und daß es gar keine unterschiedlichen Körperschaften gibt. Das existiert nur auf
dem Papier. In der Praxis und in der Wirklichkeit gibt es das nicht.
L: Was würde Sue Price sonst noch wissen?
J: Sue Price?
L: Ich meine nicht Sue Price, ich meine Pat Brice zu dem Betrug beim Copyright,
über den Sie gesprochen haben?
J: Das ist eine interessante Frage. Sie war L. Ron Hubbards persönliche
Sekretärin. Folglich hätte sie unterschiedliche Anweisungen von ihm erhalten, im
Gegensatz zu meiner Position in der Organisation. Ich war nicht in alles eingeweiht, was
zu ihr kam.
L: Würde sie die beträchtlichen Mengen von Bargeld beachten, die an L. Ron
Hubbard geliefert wurden?
J: Nein, aber Mike Eldrige würde es.
L: Mike Eldrige. Welche anderen Führungskräfte, die Scientology verlassen
haben, hätten Kenntnis von den kriminellen Aktivitäten der Organisation?
J: Don Larson.
L: Don Larson. Welcher Art wären die?
J: Finanzieller.
L: Finanzieller, wie das Geld ins Ausland verschoben wurde?
J: Bewegliches Geld, Wucher, Erpressungsgelder
L: Wucher, Erpressungsgelder? Was ist das genau, wenn Sie über Wucher sprechen
J: Die Mission Holders.
L: Erpressungsgelder und Wucher von den Mission Holders, um ihnen die Konten der
unterschiedlichen Körperschaften leerzuräumen?
J: Richtig.
L: Sonst noch etwas, was Sie darüber wissen?
J: Banküberweisungen. Er wüßte ziemlich viel Details, wohin das Geld gegangen
ist.
L: Ins Ausland, die Auslandskonten?
J: Richtig. Wo und unter welchem Namen.
L: Wer zeichnungsberechtigt ist?
J: Richtig.
L: Haben Sie eine Vorstellung, wo er sich zuletzt aufgehalten hat?
J: Ich meine, er ist auf dem Video, ich bin sicher, daß er gefunden werden
kann.
L: Gibt es noch andere Führungskräfte, die Scientology verlassen haben und über
die kriminellen Machenschaften etwas sagen können?
J: Vicky und Rick Aznaran.
L: Vicky und Rick Aznaran, was würde Vicky wissen?
J: Speziell über die schwarzen Operationen von Scientology, die sich gegen ihre
eigenen Mitglieder, gegen die Staff Member und Publics und gegen Leute im allgemeinen
gerichtet haben.
L: Sie meinen schwarze Operationen an Mitglieder, die im guten Ansehen standen.
Verdeckte Operationen an -
J: Richtig.
L: Den Leuten wurde nichts erklärt
J: Lassen Sie mich etwas festhalten. So wie wir Holly und Bill Finell abgehört
haben, diese Art Dinge, über die ich gesprochen habe.
L: Haben sie je Publics abgehört, Personen, die keine Staff Member waren?
J: David Mayo.
L: OK.
J: Ich erzähle Ihnen nichts neues, ich beantworte nur Ihre Fragen in einer
anderen Art und Weise wie ich es davor gemacht habe. Sie haben mich nach anderen Führungskräften
gefragt, Vicky Aznaran, Rick Aznaran.
L: Wüßten sie mehr über das Abhören oder sonstige kriminelle Aktivitäten,
in die Vicky Aznaran eingeweiht war?
J: Möglicherweise, möglicherweise nein. Ich denke an ihre eidesstattliche
Erklärung, bevor sie aufgekauft wurde, spricht für sich selber.
L: Und Rick Aznaran, was meinen Sie, in welche kriminellen Aktivitäten er
verwickelt war?
J: Finanzielle und schwarze Operationen.
L: Schwarze Operationen, gestohlene Gesprächsaufzeichnungen, Dinge wie dies?
J: Wie ich schon früher gesagt habe, Leuten Drogen aufgehängt, diese Scheiße.
L: Welche anderen Führungskräfte, die Ihrer Meinung nach Scientology verlassen
haben wie Pat Broeker, welche Art von Kenntnis hätte er?
J: Vorgetäuschte Zusammenschlüsse. Vorgetäuschte Finanzen, Geld für den
Bedarf von L. Ron Hubbard. Bargeld, keine Schecks. Bar.
L: Gibt es Aufzeichnungen über dieses Bargeld?
J: Nichts, in das ich eingeweiht war.
L: Würde er wissen, ob der letzte Wille von L. Ron Hubbard authentisch wäre
oder nicht?
J: Ja.
L: Er würde wissen, ob der letzte Wille, ob das Testament eine Fälschung wäre
oder echt? Wer würde es noch wissen, ob Hubbards letzter Wille und Testament -
J: Außerhalb der Church?
L: Oder innerhalb der Church.
J: Ray Mithoff würde es wissen, Norman Starky würde es wissen, David Miscavige
würde es wissen. Wie ich schon früher in Ihrem Interview gesagt habe, David Miscavige
und Norman Starkey können die Handschrift von Hubbard perfekt nachmachen. Sie haben es
mir gezeigt und darüber gelacht. Das ist das einzige, was ich darauf antworten kann.
L: Kennen Sie noch andere Führungskräfte, die Scientology verlassen haben und
von den kriminellen Aktivitäten in Scientology Kenntnis haben?
J: Nein.
L: Mark Yeager?
J: Ist er raus?
L: Ich weiß nicht, ob er noch dabei ist oder nicht.
J: Das ist der Punkt.
L: Weiß irgend jemand, ob er noch drin ist?
J: Ich nicht.
L: Was ist mit Terry Gamboa?
J: Terry Gamboa würde was wissen, Janis Grady würde was wissen.
L: Sie würden es wissen?
J: Janis nicht so sehr, aber Terry Gamboa schon.
L: Mit welcher Art der kriminellen Aktivitäten waren sie am meisten vertraut?
J: Finanzielle Transaktionen, Körperschaften.
L: Noch jemand, den Sie kennen oder von dem Sie gehört haben. Oder lassen Sie
mich anders fragen, als Sie noch drin waren, über welche Sachen haben sie sich am meisten
Sorgen gemacht?
J: Gerry Armstrong, Lawrence Wollersheim, das Mädchen in Portland, der Portland
Fall.
L: Julie Tischborn (?)
J: Julie Tischborn (?)
L: Sonstiges Personal?
J: David Mayo.
L: David Mayo.
J: Bent Corydon.
L: Bent Corydon. OK. Sie haben vorhin erwähnt, daß David Miscavige, Norman
Starkey, Lyman Spurlock und Marty Rathbun diejenigen sind, die das meiste Wissen haben und
die sind, die in die vergangenen und laufenden kriminellen Aktivitäten von Scientology
Einblick haben. Neben diesen vier haben Sie noch erwähnt -
J: Ben Shaw.
L: Ben Shaw. Welche anderen Führungskräfte sind
J: Jeff Schriver, soweit es die schwarzen OPs betraf. Gary Clinger.
L: Gary Clinger. Die Leute, die mit den ganzen Geheimnissen von Scientology
umgegangen sind.
J: Marine Bergatti.
L: Marine Bergatti, sie ist in England?
J: Richtig.
L: Sie macht ständig Reisen in und aus den Vereinigten Staaten, hat einen Paß?
J: Wendall Reynolds würde über Finanzen Bescheid wissen. Er könnte es Ihnen
erzählen, weil er die ganzen Dinge gemacht hat.
L: Er hätte Kenntnis über Dinge, die sich auf das IRS beziehen?
J: Eine andere Person mit kleinen Geheimnissen, die sich etwas im Hintergrund
hält und möglicherweise die andere Hälfte von David Miscavige ist, ist Mark Ingbert
L: Er hätte Kenntnisse über die kriminellen Aktivitäten?
J: Kriminelle Aktivitäten auf finanzielle Basis?
L: Irgendwelche anderen Führungskräfte, die Sie kennen und die das meiste
Wissen haben oder die am tiefsten in die kriminellen Aktivitäten innerhalb Scientology
verwickelt sind?
J: Nein, ich denke, wir haben alles abgedeckt.
L: Außer Marty Rathbun, der das schwächste Glied ist und bei dem es am
wahrscheinlichsten ist, daß er als Zeuge auftreten oder weggehen würde, anstatt ins
Gefängnis zu gehen, wenn sie anfangen, die Verbrechen zu verfolgen, ist da noch jemand in
der Gruppe der Leute, von dem Sie meinen, daß er ein Schwachpunkt ist und sagen würde,
"Dafür gehe ich nicht ins Gefängnis."
J: Lyman Spurlock.
L: Lyman Spurlock, wieso sagen Sie das?
J: Weil er voll von Verbrechen ist, voll mit den ganzen Zusammenschlüssen, ich
meine, es ist eine Tatsache, Dave Miscavige und Norman können leicht mit dem Finger auf
ihn zeigen und sagen, "Er war es." Es entspricht nicht den Realitäten, wie
diese Leute zusammenarbeiten, weil unter der Hand viele Dinge gemacht wurden.
L: Meinen Sie, sie würden diesen Weg, den sie gehen aufgeben, wenn etwas
passiert, Sie wissen, die alte Mary Sue hat sich nicht an die Policy gehalten, sie war die
Abtrünnige in der Organisation. Glauben Sie, daß David Miscavige oder Starkey die
kriminellen Belastungen einstellen und die anderen Leute so ändern könnten, daß sie
immer noch loyal bleiben würden?
J: Sie würden den Herzschlag verändern. Wie ich sagte, hat Scientology eine
Theorie, eine verbogene Theorie. Wir haben gesehen, daß L. Ron Hubbards Frau ins
Gefängnis gegangen ist auf Grund von Anordnungen, die sie auszuführen hatte. Es gibt
also keine Würde.
L: Dachten Sie das schon in den früheren Diskussionen, dort sagten Sie, daß
Scientology sehr weit gehen würde, um Vorhersagen treffen zu können, was zu tun wäre in
Situationen mit hohem Risiko und welche Maßnahmen für die Zukunft zu treffen wären.
Meinen Sie, daß Miscavige oder Miscavige und Starkey die zwei Top Leute sind
zuerst Miscavige, dann Starkey, die dies könnten, oder wäre es sonst jemand?
J: Starkey ist eine Person wie ein Satellit. Er hat keine Geistesgegenwart oder
den Antrieb oder die Intelligenz, irgendwas zu tun.
L: Wer ist der zweite Mann in Scientology, gleich hinter Miscavige?
J: Ich glaube nicht, daß es den gibt.
L: Miscavige führt
J: Er duldet niemanden neben sich.
L: Traut er jemand?
J: Nein.
L: Meine Sie, daß Miscavige von sich aus jemand ins Auge gefaßt hat, den er
ganz offensichtlich in seine kriminellen Aktivitäten mit ein bezogen hat und die er
jederzeit fallen lassen könnte?
J: Ich meine, Lyman Spurlock ist so eine Person, mehr als Marty Rathbun.
L: Das wären also die Typen, die Miscavige fallen lassen würde, wenn es nach
ihm ginge, Miscavige würde sie opfern, käme mit einer Geschichte, daß sie Abtrünnige
sind, die nicht mehr im Sinne von Scientology handeln.
J: Er hat sich 6 Monate damit beschäftigt, was man ihm nachweisen könnte. Es
sind nur die anderen Personen, weil sie namentlich unterschrieben haben.
L: Er hat sie dazu gebracht, er hat die Anordnungen für die kriminellen
Aktivitäten gegeben, ihre Namen sind festgehalten und dafür müßten sie eine lange Zeit
ins Gefängnis. David ist die unsichtbare Person.
J: Da sind aber auch noch die Anwälte. In dieser Gleichung, wer geopfert wird,
betrachten wir nicht die Tatsache, daß einige dieser Rechtsanwälte, Larry Heller, die
Lenske Brüder, die Schlüsselfiguren sind. Wenn sie über jemanden sprechen, der neben
David Miscavige Scientology führt, müssen sie auch die Anwälte mit einbeziehen.
L: Da gibt es eine Gruppe von Anwälten. Jedermann außer Larry Heller und die
Lenske Brüder, der gut informiert ist über die kriminellen Aktivitäten von Scientology
und/oder darin verwickelt ist? Wir erwähnten Earl Cooley.
J: Earl Cooley ist wie ein Johnny-come-lately. Diese anderen Leute haben es
ständig getan.
L: Meinen Sie, daß die möglicherweise Miscavige darüber unterrichtet haben,
wie man den anderen eine Falle stellt, falls etwas schief läuft?
J: Sicher.
L: Ist es unvernünftig für mich zu denken, daß sie bereits einen Rückzugsplan
haben, wenn es dazu kommt, diese Leute zu opfern, weil Sie sich so ausgedrückt haben,
daß immer alle Eventualitäten bedacht werden?
J: Ich meine, wir gehen jetzt zu sehr in die Theorie und nicht hinter Fakten.
Sie fragen mich, was ich denke, ich denke, sie haben einen Plan wen man opfert und ich
meine, ihr Plan bedeutet, daß sie nicht mehr im Land sind.
L: So werden also Personen der unteren Führungsebene --
J: Die wissen gar nichts und Leute der Regierung oder wer auch immer, können
sie Jahre befragen, sie wissen über gar nichts Bescheid.
L: Da sind noch die Typen, die man bei einer Flucht fallen lassen will. Sie
erwähnten einige Tage zuvor, daß es zwei Versionen von OT VIII gibt, eine über die
Miscavige bald ausgeflippt wäre, die erste Version und er war wirklich verärgert, als er
es gelesen hat. Wir haben darüber diskutiert, daß möglicherweise eine der Versionen
verteilt ist, wo Hubbard behauptet, der Antichrist zu sein. Eines der Dinge, die mich
interessiert ist, welcher Autor oder CS war da, als das Original OT VIII Material auf die
Freewinds gebracht wurde, wer konnte es bestimmen, wer von diesen Leuten -
J: Das ist eine sehr interessante Frage, Ich kann sie nicht beantworten.
L: Die einzige Person, die das mit Sicherheit kann, ist also David Miscavige?
J: David Miscavige und Ray Mithoff und David Mayo würden es wissen, ja, sie würden
es wissen. Nein, David Mayo nicht, er kann es nicht wissen.
L: Sie kennen niemand von den Freewinds CS oder Top Auditoren, weil sie
vermutlich ihre Top Auditoren daran gesetzt haben -
J: Ich kenne niemanden von diesen Leuten.
L: Wo in Scientology, welche Führungskraft würde am ehesten die Namen kennen?
Sie erwähnten, daß es Miscavige gewesen ist, der gesagt hat, angedeutet hat, daß sie
jemand innerhalb der IRS haben, der ihnen hilft, den Status der Steuerbefreiung zu
bekommen?
J: Es sind zwei Leute, die das wissen würden, die dritte Person, die Kenntnis
darüber haben könnte, dürfte Lyman Spurlock sein, nein vier Leute, die es wissen
könnten: Lyman Spurlock, Dave Miscavige, Marty Rathbun und Norman Starkey.
L: Was ist mit den Anwälten, die Personen rekrutiert haben?
J: Ich denke, daß ist mehr eine rhetorische Frage, wenn sie jemand rekrutieren,
kennen sie auch die Person
L: Kennen Sie die Namen der Anwälte, die die Person innerhalb des IRS
rekrutiert haben?
J: Nein. Das ist ein need-to-know Prinzip.
L: Ich gehe jetzt eine Reihe von Namen durch. Da gibt es eine Anwaltsfirma mit
dem Namen Williams und Connley in Washington, D.C. und eine Typ mit dem Namen Pfeiffer.
J: Ja.
L: Sie haben diesen Namen gehört?
J: Das ist vermutlich der Rechtsanwalt, der
L: Gerald Pfeiffer. Hat er einen Vertrag mit einem IRS Agenten abgeschlossen?
J: Oder jemand, den er kannte tat es.
L: Dieser Namen ist Ihnen vertraut?
J: Pfeiffer ist ein Name, der mir bekannt ist als jemand, der mit der Sache des
IRS befaßt war.
L: Haben Sie je den Namen Monique Yingling gehört, die in der IRS Angelegenheit
gearbeitet haben soll?
J: Ja, ich kann mich teilweise an die Sachen erinnern, aber ich kann nichts
genaues sagen.
L: Es waren also diese vier Leute und die Anwälte, die den pensionierten IRS
Typ rekrutiert haben, der jemand innerhalb des IRS für sie finden sollte? OK. Sie
erwähnten, daß David Miscavige gelächelt haben soll, nach besonders rücksichtslosen
Aktionen, so wie er buchstäblich Mary Sue Hubbard gezwungen hat, das Familienerbe
abzugeben, was einige Leute auf $ 400 Millionen geschätzt haben.
J: Ich denke, es ist mehr als das.
L: Mehr als $ 400 Millionen? OK. Aber Sie sagten, er lächelte für eine Woche
darüber, daß er diese Frau so weit gebracht hatte, daß sie all ihre Werte für $
100,000 abgegeben hat. Erinnern Sie sich an irgendeine andere Gelegenheit, bei der David
Miscavige ähnlich glücklich war über seine Taten?
J: Sicher, als er Pat Broeker und mich und Annie Broeker los geworden ist.
L: Wie kommen Sie darauf, daß er darüber glücklich gewesen ist?
J: Ich sah es, ich sah, wie er da saß.
L: Er war überglücklich, daß sie alle drei los geworden ist? Noch andere
Großtaten, die ganz nach dem Geschmack und sehr zur Freude von David Miscavige waren, wo
er das Gefühl hatte, daß er etwas sehr großes für sich und für Scientology erreicht
hat?
J: Die Art, über die wir gerade sprechen?
L: Es kann alles mögliche sein.
J: Das ist zu allgemein für eine Frage. Lassen Sie uns eine Unterbrechung
machen.
(
BREAK)
L: Ich habe Ihnen mehrmals gesagt, daß dieses und auch die anderen Sachen
an die öffentlichkeit gegeben werden.
J: Beim Bart des Propheten, so soll es auch sein. Es ist mir egal was passiert.
Ich werde es auch noch selber tun über das Internet. Ich kümmere mich darum, aber ich
zähle nicht darauf.
L: OK. Sie fangen an, über sich selber zu sprechen.
J: Umgehend, ich fange morgen an.
L: Wenn Sie
(Ende der Bandseite)
L: Was wollen Sie bei den Führungskräften erreichen, die all das Wissen über
Scientology und die kriminellen Aktivitäten haben, wo Menschen geschädigt wurden, wo
Menschen in den Selbstmord getrieben wurden, was wollen Sie diesen Führungskräften
sagen, die ausgestiegen sind, den ehemaligen Führungskräften von Scientology, die
möglicherweise Angst haben zu sprechen, dann doch kommen und ihre Sicht der Dinge
erklären über das, was in Scientology passierte, was passiert dann? Was wollen Sie ihnen
sagen? Was wollen Sie ihnen jetzt noch mitteilen?
J: Erstens habe ich keine unterschiedlichen Mitteilungen, einmal an die
öffentlichkeit und einmal an die unterschiedlichen Bereiche von Scientology. Ich habe
eine einzige Mitteilung an alle, die darin verwickelt sind, die gequält wurden und die
aufwachen und sehen sollen, was die Sache wirklich ist. Was ich zu diesen Leuten sagen würde,
zu allen und zu jedem, sie sollen helfen aufzuklären und die Decke der Angst wegziehen.
Bitte, stoppt sie in ihren Möglichkeiten, Leben von Menschen zu zerstören, nur weil sie
Geld, Macht und Ressourcen haben. Dies ist Amerika, dies ist ein freiheitliches Land, dies
ist etwas, um das wir uns alle bemühen müssen, Tag für Tag, um es zu erhalten, so wie
es ist. Ich würde auch sagen, bitte hört auf mit diesem Egoismus, hört auf damit nur an
euch selber zu denken, denkt an die Menschlichkeit, an Amerika, an eure Stadt, einfach an
alles. Es ist nicht einfach diese Krankheit zu bekämpfen, weil die Leute so ungewöhnlich
sind und so außerhalb jeder Kontrolle. Der Schlüssel wäre, wenn sie Informationen
bekommen über diese Rechtsanwälte und wie sie mit diesen Scientologen arbeiten, damit
diese mit ihren verrücktesten Sachen durchkommen, dann machen sie ihr Wissen öffentlich.
Es ist die Verpflichtung eines jeden, einen dieser Schritte zu machen.
L: Im Gesetz gibt es ein Konzept, das besagt, daß jeder Sorgfalt üben soll.
Wenn es sich an die Rechtsanwälte wendet, dann sagt es damit, daß die Anwälte diese
Sorgfalt beachten sollen im Umgang mit einem Angehörigen des Gerichts, um sicherzugehen,
daß die ethischen Grundsätze erhalten bleiben und nach den gesetzlichen Vorschriften
gehandelt wird, wenn er seine Klienten vertritt. Er kann sich nicht in illegale
Aktivitäten hineinziehen lassen, sonst kann er in bestimmten Situationen nicht angemessen
reagieren und jemand könnte annehmen, daß gegen das Gesetz verstoßen wird und sie müssen
sich fragen lassen, warum sie dem Gericht gefälschte Papiere vorlegen, oder gestohlene
Dokumente, oder warum sie Kenntnis von gestohlenen records haben, oder von Einschüchterungen
der Richter, Einschüchterungen von Zeugen. Selbst wenn sie ein angemessenes Gefühl dafür
haben, was da passiert, können sie sich nicht abwenden und sagen, "Erzählen sie mir
nichts über die kriminellen Aktivitäten." Wenn man es mit Sorgfalt betrachtet und
das Gefühl dafür hat, daß hier Verbrechen begangen wurden, wenn man das Bewußtsein dafür
hat, dann hat man auch die Verantwortung als Anwalt und Mitglied des Gerichts mit
zuteilen, ob man darin verwickelt ist oder nicht. Wenn -
J: Ich habe keinen gesehen, der sich diese Gedanken gemacht hat.
L: Nicht eine einzige Anwaltsfirma, die für Scientology gearbeitet hat -
J: - hat je einen Gedanken verschwendet und Sorgfalt walten lassen, so wie Sie
es erklärt haben. Ich kenne jeden, mit dem ich persönlich gearbeitet habe, Joe Yanni,
Tom Small, Heller, die Lenske Brüder, Earl Cooley, ich meine, die Liste ist unendlich.
Sie sind dem ausgesetzt, sie sehen sofort, für was es ist. John Peterson, mag er in
Frieden ruhen. Das übliche, was sie sagen ist, "ich möchte nichts darüber hören,
oder, ich möchte nichts davon wissen, oder, ich will das nur mit bestimmten Personen
diskutieren." Darüber hinaus, und diese Besonderheit habe ich schon dargelegt, ist
es ein generelles Statement, so wie ich es dargelegt habe.
L: Also, ein Anwalt, der keine Sorgfalt walten läßt, macht seine
Versicherungsgesellschaft mit verantwortlich für seine Straftaten oder schädigt sie,
weil er sagt, "Erzähl mir nichts davon, ich will nichts davon hören," oder
"Wir diskutieren das nur mit bestimmten Personen". Ich werde einige Namen von
Anwälten und Anwaltsfirmen nennen, an die sie sich vielleicht erinnern. Eric M.
Liebermann.
J: Ja.
L: Rabinowitz, Bodine & Standard, Prinsky & Liebermann ist die
Anwaltsfirma.
J: Richtig.
L: Denken Sie, daß sie Kenntnis über die kriminellen und illegalen
Aktivitäten von Scientology hat.
J: Natürlich.
L: Und seine Firma hat nichts dafür getan, um Sorgfalt walten zu lassen?
J: Ja. Und als Untersuchungsmaßnahme, um es herauszufinden, wurde die
Anwaltsfirma geprüft, besonders die Verbindungen zu Scientology und was für
Ermittlungsdienste bezahlt wurde.
L: Was für Teile hatten die Ermittlungen?
J: Ja, das würde eine Tür soweit öffnen, daß ein ganzer Zug durch passen würde.
L: Haben Sie je von einem Gentleman namens Reeve E. Chud von Irvine, Cohen und
Jessup, einer Anwaltsfirma gehört?
J: Nein.
L: Einem Meade Emery oder Leon Mistereck von Lesword, Patten, Flemming, Hartung
aus Seattle? Sie waren mit einbezogen in den Status der Steuerbefreiung von Scientology.
J: Nein, sie sind mir nicht bekannt.
L: Christopher Cobb.
J: Ja. Chris Cobb, dem haben sie lange Zähne gemacht. Ja, er ist einer von
denen, die ähnlich wie John Peterson gehandelt haben, aber ich denke, er hat sich zurückgezogen.
Aber er hat ein großes Wissen über all den Wahnsinn, den die Kirche ihren ehemaligen
Mitgliedern angetan hat, den aktuellen Mitgliedern oder den Kritikern von Scientology.
L: Er würde also in diese Kategorie fallen
J: Er ist einer der OSA Anwälte. Er ist genau auf der Linie der Ermittlungen
L: Er ist einer dieser absolut dreckigen Anwälte.
J: Ganz richtig.
L: Weiß über die kriminellen Aktivitäten Bescheid, war möglicherweise in sie
verwickelt.
J: Ganz richtig.
L: Lawrence E. May von Valency und Rose.
J: Mir nicht bekannt.
L: Tom Small?
J: Ja, bekannt. Anwalt für Warenzeichen und Copyright. Wie ich schon früher
dargelegt habe, können einige seiner Geschäfte mit den Copyright Fälschungen zu tun
haben.
L: Er hat es möglicherweise gewußt, daß es Fälschungen waren und hat
mitgemacht.
J: Eine andere Person in seiner Firma, der dann dort weg ist, weil er
homosexuell war und jeder sich über ihn lustig gemacht hat, ich kann mich nicht mehr an
seinen Namen erinnern.
L: Ein Anwalt von Michael Wells von Maury und Ots? Ist Ihnen das bekannt?
J: Nein.
L: Was ist mit Gerald Pfeiffer von Williams und Connolly, war er beteiligt bei
Anwälten, die keine Sorgfalt haben walten lassen und von den kriminellen Aktivitäten
wußten.
J: Ja, ich glaube, es war so.
L: Monique Yingling von Yingling und Yingling?
J: Nun, wie ich schon sagte, ich habe nur ihren Namen gehört. Ich stand nie in
Kontakt mit ihr und ich habe auch keine speziellen Informationen, an die ich mich erinnern
könnte.
L: OK. Glauben Sie, nachdem Sie mit Anwälten der Scientology gearbeitet haben,
daß keiner für Scientology arbeitet, es sei denn er hat Dreck am Stecken?
J: Ja.
L: Sonst erhält man nicht diese dicken Gebühren, es sei denn, man ist damit
einverstanden was Miscavige im allgemeinen anordnet und tut?
J: Es gab auch Firmen, die Ihnen ganz klar gesagt haben, "Nein, wir
möchten nichts mit ihnen zu tun haben."
L: Kennen Sie andere Anwaltsfirmen?
J: - die abgelehnt haben. Ja.
L: Viele Anwaltsfirmen, die abgelehnt haben?
J: Ich sagte, daß es möglich ist. Da gab es eine, ganz am Ende des Sunset in
Hollywood, es war eine große Firma, die absolut nichts mit ihnen zu tun haben wollte. Ich
weiß, daß es üblich ist, Firmen zu untersuchen, wissen, man mußte nur Scientology
erwähnen und schon standen sie vor der Tür. Es gab viele, die sagten, "Nein".
L: Sie wollten nichts mit ihnen zu tun haben, sie kannten ihre Praktiken. OK.
Sie erwähnten, daß David Miscavige einen Safe hat, der voll ist mit Gold- und
Silberbarren und kostbarem Schmuck. Und Sie erwähnten, daß es eine geheime Körperschaft
gibt, von der niemand Kenntnis hat.
J: Eine zusätzliche, neben der CSC.
L: Eine zusätzliche. Und es gibt Bankkonten, von denen keiner was weiß, außer
ein paar Leuten ganz oben in Scientology, die wissen, wieviel Millionen Dollar dort liegen
und wer die Unterschriftsberechtigten sind.
J: Die Leute, die wissen, wo all das Geld von Scientology ist, sind Maurine
Bergatti, Mark Ingbert, David Miscavige, Lyman Spurlock.
L: Meinen Sie, jeder von ihnen weiß alles?
J: Ich denke das, was ich gerade sagte, alle wissen es.
L: Sie erwähnten, daß die Top Leute, die die Ferien machen und viel Geld
bezahlt bekommen und Gratifikationen erhalten, da? dies die Top Leute von Scientology
sind, die zwischen $ 500,000 und $ 700,000 im Jahr machen. Wenn Miscavige diese Leute
entfernen und diese Menge Geld nehmen würde, hätte er eine ganzen Safe voll mit Gold-
und Silberbarren und kostbarem Schmuck, wäre es also unvernünftig zu glauben, daß er
mehr als nur diesen Bereich hat.
J: Das ist hypothetisch, das sind Spekulationen und ich halte mich an Tatsachen.
L: Ich wollte nur sehen, ob Sie eine Idee haben, wenn nicht, ist es auch gut. Da
gibt es noch ein paar andere Anwälte: Keith True hat eine eigene Anwaltsfirma, Bridge
Publications.
J: Niemals von ihm gehört.
L: Johnson & OMeara.
J: Das klingt bekannt.
L: Leo Johnson, Nancy OMeara.
J: Was haben sie gemacht?
L: Sie sind Mitglieder des Vorstandes von COST. Sherman Lenske, wir haben darüber
gesprochen.
J: Dieses 1981 sehen Sie, um eine internationale Führungskraft zu
werden, habe ich bei Flag gearbeitet auf den technischen Linien und habe nicht verstanden
was MCCS überhaupt war oder all die Art der Körperschaften. All diese Missions, ich war
damals kein Teil davon. Mit der Zeit wurde ich ein Teil des internationalen Managements,
aber immer noch war es nicht der Teil, den ich zu kontrollieren hatte, es ist dann einfach
passiert, sie haben es einfach ein bißchen zerpflückt und dann diese Körperschaft
gemacht, CST, und die anderen, die ich schon erwähnt habe.
L: Geheime Körperschaften irgendwo in Kalifornien, der sie alles übertragen
haben.
J: Sollte etwas mit CSC passieren, dann geht alles zu dieser Körperschaft.
L: Worüber das IRS nichts wußte, sehen Sie, Scientology hat einen Deal mit dem
IRS gemacht, daß eine Körperschaft die Warenzeichen und das Copyright von der anderen
ausleiht und die andere Sache, mit der das IRS sehr einverstanden war, so gut ich es
begreifen kann, daß die Werte von einer Körperschaft auf die andere übertragen wurden,
nur waren sie nicht ganz damit einverstanden, daß die Werte wieder alle zu COST zurückgingen.
Was Sie mir erzählen, bezieht sich wieder auf eine geheime Unterstützungskörperschaft
über CST hinaus, wo die Werte für den Fall von Problemen bleiben sollten.
J: Ja, und ich weiß nicht, wie geheim das ist, es wurde nichts registriert. Es
kann keine Körperschaft sein, die Registrierung besteht. Aber es gab eine, von der ich
nichts genaues weiß, die wurde von den Anwälten gegründet, um das Geld ständig
herumzuschieben.
L: Haben Sie jemals gehört, wie jemand über das gesamte Netzwerk von
Scientology gesprochen hat? Hat jemals einer gesagt, "Wir sind 2 Milliarden wert, 5
Milliarden, 3 Milliarden?"
J: Nein, aber wir haben darüber schon gesprochen beim letzten Mal.
L: Nur zum überprüfen. Haben Sie je von einem Bunker gehört, einem Bunker,
der Sicherheit vor Bomben bietet und der gebaut wurde, der Spitzname ist "Das
Fort?"
J: Ja, ich habe bei Norman Starkey ein Video gesehen. Das war sehr speziell mit
Titan und Experimenten mit Bomben und radioaktiven Strahlungen und drauf und drauf und
drauf. Es ist alles auf Platten, die vergoldet sind, all die Materialien sind in das Gold
geätzt.
L: Ist dies der Mendicino Speicher, der dort unten ausgehoben wurde bei
Mendiciono?
J: Ich glaube es, ich glaube, es ist dort, wo auch das CST ist.
L: Mendicino County, eine kleine Stadt
J: Oben in den Bergen.
L: Haben Sie was davon gehört, daß man einen neuen bombensicheren Bunker baut,
der "The Fort in Hemet" genannt wird?
J: Nein.
L: Meinen Sie, daß etwas gebaut wird wie das, weil sie Angst vor einem
nuklearen Krieg haben, oder -
J: Spekulationen. Ich weiß nicht, was zur Hölle sie tun wollen und warum.
L: Wissen Sie etwas über einen Anwalt mit dem Namen Charles Parcell?
J: Der Name klingt bekannt, aber es gibt nichts, mit dem ich es in Verbindung
bringen kann.
L: Gibt es noch irgend eine Handlung, krimineller Art oder ähnliches, nach der
ich nicht gefragt habe? Es ist mir unangenehm danach zu fragen, wie bei einem Sec Check.
Jedenfalls ähnelt es ihm.
J: Und Sie wissen, so was macht mich müde.
L: Ich muß es wirklich wissen Jesse, haben Sie sich an irgend etwas erinnert in
den letzten Tagen, das etwas mit Scientology zu tun hat, das die Leute wissen sollten und
das entweder gefährlich oder kriminell ist oder einfach falsch oder schändlich oder
grausam, wie immer sie es nennen wollen, das nach Ihren Erfahrungen und wenn Sie wirklich
ihren Verstand befragen, etwas ist, von dem Sie sagen würden, "Das geht einfach zu
weit?"
J: Da gibt es nichts mehr neues. Ich habe alles getan, was mir möglich war.
L: Lassen Sie uns hier Schluß machen. Wir sind fertig.
Ende des Bandes