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		 X11 Digital Acoustic Measurement System

			   Wichtige Hinweise!


1) Hardware

   Das Schaltbild fr die Mess-Hardware finden Sie unter "Schaltbild.gif"


2) Quelltexte bersetzen

   Das Programm bentigt das Entwicklungspaket fr XView (xview-devel).
   Die zugehrigen Dateien liegen in der Regel unter "/usr/openwin/include".
   Das Skript "openwin.sh" prft, ob die Dateien vorhanden sind und
   installiert sie ggf. nach. Daher sollten Sie, bevor Sie das Programm
   zum ersten mal bersetzen, dieses Skript als root ausfhren:

     > su
     Kennwort:
     # ./xview.sh
     # exit
     >

   Anschlieend sollte sich das Programm XDAMS kompilieren lassen:

     > make

   Nach erfolgreicher bersetzung der Quelltexte liegt im aktuellen
   Verzeichnis die ausfhrbare Datei "xdams". Kopieren Sie diese an die
   gewnschte Stelle, beispielsweise "/usr/local/bin".

   HINWEIS: XDAMS bentigt zur Darstellung "gnuplot", sowie fr die
   Online-Hilfe einen Browser - vorzugsweise "dillo", alternativ auch
   "konqueror" oder "firefox".


3) Die Hilfe-Dateien

   Das Programm verfgt ber eine HTML-Online-Hilfe. Diese liegt
   aktuell unter "/usr/openwin/lib/help/xdams/" (definiert in
   Zeile 18 der Quelltext-Datei "gui.c").
   Um die Dateien dorthin zu kopieren, rufen Sie bitte als root
   das Skript install-help.sh auf:

     > su
     Kennwort:
     # ./install-help.sh
     # exit
     >


4) Anpassung an die Sound-Karte

   Leider zeigen die verschiedenen Soundkarten bei zeitkritischen
   Applikationen unterschiedliches Verhalten in Bezug auf Latenzzeiten
   (Verzgerung zwischen anliegendem Analogsignal und digitalisierten
   Daten). Daher ist es wahrscheinlich, dass Sie das Programm auf Ihre
   Hardware anpassen mssen.
   Zum Test starten Sie bitte die Kalibrierfunktion des Programms. Sollte
   das Sync-Signal aufgrund von Latenzzeiten zu spt oder zu frh in den
   aufgenommenen Daten ankommen, so gibt das Programm eine Fehlermeldung
   aus und stellt die gesamten eingelesenen Daten als Diagramm dar.
   Bei korrekter Abstimmung auf die Hardware sollten das Sync und das Mess-
   signal zwischen 10ms und 200ms nach Beginn der Aufzeichnung starten.
   Ist das nicht der Fall, knnen Sie im Quelltext an folgenden Stellen
   eingreifen:

   Datei audio.c:
     Funktion play_testsequence(), Zeile 330 bis 343
     Funktion acquire(), Zeile 428 bis 545

   In der Funktion acquire() wird in der Zeile 437 ein read() ausgefhrt,
   um den Aufnahmepuffer zu leeren. Bei Sound-Karten mit grerem Puffer
   kann diese Zeile verdoppelt werden, um "alte" Daten aus dem Puffer
   zu entfernen.
   In den Zeilen 445 und 449 finden Sie usleep()-Aufrufe, die Wiedergabe
   und Aufnahme zeitlich steuern sollen. Hier knnen Sie die eingestellten
   Werte modifizieren.
   Bei manchen Sound-Karten kann es erforderlich sein, auch den Wiedergabe-
   Puffer zu leeren. Dazu ist in der Funktion play_testsequence() das
   Ausgeben einer "Leersequenz" vor und nach der eigentlichen Testsequenz
   vorbereitet (aber noch auskommentiert).

   HINWEIS: Unter Umstnden sind die Latenzzeiten unmittelbar nach
   ffnen des Audio-Devices zunchst andere. Bevor Sie also die oben
   beschriebenen Eingriffe im Quelltext vornehmen, sollten Sie die
   Kalibrierfunktion ein zweites (oder auch drittes) mal aufgerufen
   haben!

   Leider ist die Abhngigkeit der Eingangs- und Ausgangsverstrkung
   von dem im Mixer eingestellten Pegel von Sound-Karte zu Sound-Karte
   unterschiedlich. Daher kann es erforderlich sein, die Pegelwerte
   fr die drei Verstrkungsstufen anzupassen, um eine Abstufung in
   10dB Schritten zu erreichen. Die Werte sind in den Zeilen 8 bis 15
   der Datei "audio.h" definiert. Der Wertebereich geht von 0 bis 100.
   Das Verstrkungsverhltnis zwischen den Stufen knnen Sie messen,
   indem Sie die bertragungsfunktion (Ua/Ue) messen und dabei Ausgang
   und Eingang der Messschaltung direkt miteinander verbinden. Nach der
   Kalibrierung sollte das System bei der Messung dann 0dB anzeigen.
   Wenn Sie nun ber das Fenster "Einstellungen" die Eingangsverstrkung
   oder den Signalpegel ndern, verschiebt sich die Kurve entsprechend
   - idealer Weise pro Stufe um 10dB.

(c) 2005 Martin Grfe
AuM.Graefe@t-online.de
