[1] Dem Vorsänger. Ein Maskil von David. [2] Als Doeg, der Edomiter, kam und Saul anzeigte:David ist in das Haus Achimel- echs gegangen! [3] Was rühmst du dich des Bösen, du Tyrann? Die Gnade Gottes ist den ganzen Tag da. [4] Deine Zunge trachtet nach Schaden wie ein scharfes Schermesser, du Betrüger; [5] du ziehst das Böse dem Guten vor, redest lieber Lüge als Gerechtigkeit! [6] Du liebst alle verderblichen Worte, du trügerische Zunge! [7] So wird auch Gott dich stürzen für immer; er wird dich wegraffen und herausreißen aus dem Zelt, und dich ausrotten aus dem Land der Lebendigen! [8] Das werden die Gerechten sehen und sich fürchten, und sie werden über ihn lachen: [9] "Seht, das ist der Mann, der Gott nicht zu seiner Zuflucht machte, sondern sich auf seinen großen Reichtum verließ und durch seine Habgier mächtig wurde!" [10] Ich aber bin wie ein grüner Ölbaum im Haus Gottes; ich vertraue auf die Gnade Gottes für immer und ewig. [11] Ich preise dich ewiglich, denn du hast es vollbracht, und in der Gegenwart deiner Getreuen harre ich auf deinen Namen, weil er so gut ist.