# $Source: /cvsroot/gnumed/gnumed/gnumed/Archive/client/README-GnuMed-Archiv-de.txt,v $
# $Revision: 1.1 $
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Sie lesen gerade eine Vorversion des Installationshandbuchs zu GNUmedArchiv.

Was GNUmedArchive ist und was nicht.
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GNUmedArchive kann in einer Hausarztpraxis zum Digitalisieren von Papierbefunden
eingesetzt werden. Diese eingescannten Befunde knnen dann mit dem
Betrachterprogramm wieder angezeigt werden. GNUmedArchive ist kein PACS fr Radiologen.
Es ist nicht dafr konzipiert ,zehn-oder gar huntertausende Bilder effizient zu
verwalten. Es ist auch keine elektronische Karteikarte. Es ist ein Zusatzprogramm,
das in der Hausarztpraxis Papierdokumente in digitale Bilder berfhrt und bei Bedarf
auch wieder anzeigt.

Inhalt :
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1.  Voraussetzung
2.  Installation
3.  Starten
4.  Loslegen
5.  Praxisprogrammanbindung


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1.   Installation Voraussetzung
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Sie sind dabei, GNUmedArchiv zu installieren. GNUmedArchiv ist in der Programmiersprache Python geschrieben.
Daher muss auf dem System Python installiert sein. Zustzlich mssen noch andere Pakete
installiert sein. Die folgende Anleitung wurde mit Suse 8.0 getestet.Andere Distributionen
sollten auch funktionieren.Die Installation umfasst die Installation auf dem Client bzw. Arbeitsplatz
und die Installation der Datenbank auf dem Server.Damit GNUmed/Archive luft, mssen von Ihrem System
einige Voraussetzungen erfllt werden.

Sie brauchen:

auf dem Client
--------------

	Python - http://www.python.org
	------

	Linux )	Bei Linux kann man sich entscheiden ob man Python von den Quellen installiert oder auf
		die Pakete von Distributionen zurckgreift.

		Suse 8.0 ) Folgende Pakete mssen installiert werden. Dazu kann man yast2 benutzen.
			python ; python-devel ; python-doc ;

		Andere ) Man kann auch von den Quellen installieren. Diese knnen von
			http://www.python.org/ftp/python/2.2.1/Python-2.2.1.tgz heruntergeladen werden.

	Windows ) Fr Windows gibt es einen komfortablen Installer.

		http://www.python.org/ftp/python/2.2.1/Python-2.2.1.exe

	Mac ) 	http://www.python.org/2.2.1/mac.html oder http://www.cwi.nl/~jack/macpython.html


	WxWindows - www.wxwindows.org
	---------
	Linux )	Suse 8.0 ) Folgende Pakete beschafft man sich bei www.sourceforge.net
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxwindows/wxGTK-2.3.2-1.i386.rpm
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxwindows/wxGTK-devel-2.3.2-1.i386.rpm
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxwindows/wxGTK-gl-2.3.2-1.i386.rpm

		Andere )Man kann auch alles von Quellen installieren
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxwindows/wxGTK-2.3.2.tar.gz

	Windows )Fr Windows gibt es einen komfortablen Installer.
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxwindows/wxMSW-2.2.9.zip

	Wxpython - www.wxpython.org
	--------

	Linux )	Voraussetzung fr wxpython sind "glib" und "gtk+". Die sind oft schon installiert
		Bei Suse kann man yast2 aufrufen und nach "glib" und "gtk" suchen. Wenn links vom Paketnamen
		ein "i" steht, ist es bereits installiert.

		Suse 8.0 ) Bei mir ist installiert : gtk ; gtk-devel ; gtkmm ; gtkmm-devel ; python-gtk ;
			wxGTK ; wxGTK-devel ; wxGTK-gl

			Ich habe folgende Pakete von Sourceforge heruntergeladen :

			http://prdownloads.sourceforge.net/wxpython/wxPython-2.3.2.1-1-Py22.i386.rpm?download
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxpython/wxPython-gl-2.3.2.1-1-Py22.i386.rpm?download
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxpython/wxPython-tools-2.3.2.tar.gz?download

		Andere )Man kann auch alles von Quellen installieren
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxpython/wxPython-docs-2.3.2.tar.gz?download
			http://prdownloads.sourceforge.net/wxpython/wxPython-2.3.2.1.tar.gz

	Windows )Fr Windows gibt es einen komfortablen Installer.
		http://prdownloads.sourceforge.net/wxpython/wxPython-2.3.2.1-Py22.exe

	Scanner-Anbindung
	-----------------
	Linux   - http://www.mostang.com/sane/        - scannen unter Linux

	Windows - http://twainmodule.sourceforge.net/ - damit man von Python aus Scannen kann (Windows)


	PythonImagingLibrary 
	--------------------
	http://www.pythonware.com - PIL 1.1.3

	mx-tools
	-------------------
	http://www.egenix.com/files/python/ - muss zur Python-Version passen



Server
------
	Python - http://www.python.org
	------

	Linux )	Bei Linux kann man sich entscheiden ob man Python von den Quellen installiert oder auf
		die Pakete von Distributionen zurckgreift.

		Suse 8.0 ) Folgende Pakete mssen installiert werden. Dazu kann man yast2 benutzen.
			python ; python-devel ; python-doc ;

		Andere ) Man kann auch von den Quellen installieren. Diese knnen von
			http://www.python.org/ftp/python/2.2.1/Python-2.2.1.tgz heruntergeladen werden.

	Windows ) Fr Windows gibt es einen komfortablen Installer.

		http://www.python.org/ftp/python/2.2.1/Python-2.2.1.exe

	Mac ) 	http://www.python.org/2.2.1/mac.html oder http://www.cwi.nl/~jack/macpython.html


	Posgresql-Datenbank - http://postgresql.org
	---------
	Linux ) Suse 8.0 ) Von der CD oder aus dem Netz (http://www.postgresql.org) muss das Paket postgresql
			installiert werden. Zustzlich habe ich noch folgende Pakete installliert :
			postgresl-devel ; postgresql-libs ; postgresql-server


	Python-Schnittstelle fr PostgreSQL
	---------
	URL
	
	Linux )   http://prdownloads.sourceforge.net/pypgsql/pyPgSQL-2.3.tar.gz?download
			Die Datei enthlt eine Datei namens "readme" in der die Installation beschrieben ist.
			Man muss evtl. die Datei setup.py an das eigene System anpassen bevor es kompiliert wird.
			Wichtig sind dabei die Pfade zu den entsprechenden Bibliotheken.

	Windows ) Auch fr dieses Paket gibt es einen Installer
			http://prdownloads.sourceforge.net/pypgsql/pyPgSQL-2.3.win32-py2.2.exe?download

	mx-tools
	-------------------
	http://www.egenix.com/files/python/ - muss zur Python-Version passen


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2.   Installation
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Client
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	GNU/Linux )
	Entpacken Sie das Archiv 'gnumed-archive-client.tgz' in ein Verzeichnis Ihrer Wahl.
	Fhren Sie dann in diesem Verzeichnis das Installationsskript 'install.sh' aus.

	Windows )
	Fhren Sie das Installationsprogramm [setup.exe] aus.

	Wenn Sie GNUmedArchive nicht im Standardpfad installieren, mssen Sie die
	Dateien 'run-scanner.bat' , 'run-indexer.bat' und 'run-viewer.bat' entsprechend anpassen.
	Diese Dateien befinden sich im Installationsverzeichnis.

	Der Eintrag zur Sprachwahl befindet sich in den Dateien 'run-scanner.bat', 'run-indexer.bat'
	und 'run-indexer.bat'. Fr die deutsche Oberflche entfernen Sie bitte die Zeichenkette
	'REM' vor dem Eintrag 'set LANG=de_DE@EURO'.

	Sollte 'python.exe' auf Ihrem System nicht im Standardverzeichnis ' c:\python22' installiert
	sein, muss der richtige Pfad in die genannten *.bat-Dateien Eingetragen werden.

	Nicht vergessen, die Datei gnumed-archive.conf auf den Clients anzupassen damit
	die Datenbank auch erreicht wird. Diese Datei kann an verschiedenen Stellen abgelegt werden.

	GNU/Linux )
	Im Idealfall erzeugt man ein Verzeichnis '.gnumed' im Home-Verzeichnis des ausfhrenden
	Benutzers und kopiert die Datei gnumed-archive.conf in dieses
	Verzeichnis.

	Windows )
	In Windows ist es ratsam die Datei 'gnumed-archive.conf' ins selbe Verzeichnis wie die Programm-Dateien
	zu legen. Das ist automatisch der Fall wenn man GNUmedArchive via 'setup.exe' installiert.

	Eine Beispielkonfiguration (gnumed-archive.conf) findet sich im Archiv 'gnumed-archive-client.tgz' bzw.
	'setup.exe'
Server
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	GNUmed/Archive greift auf einen PostgreSQL-Server zu. Der luft z.B unter
	Linux. Es ist wohl auch mglich den Server unter Windows laufen zu lassen. Diese
	Methode wird aber von uns nicht untersttzt. Mehr Infos dazu im Netz unter den
	Schlagworten 'running PostgreSQL under Windows' oder im GNUmed Handbuch.
	PostgreSQL ist jetzt auch fr das Netzwerkbetriebssystem Novell erschienen und
	kann daher auch auf diesem Betriebssystem eingesetzt werden.

	Entpacken Sie das Archiv 'gnumed-archive-server.tgz' in ein Verzeichnis Ihrer Wahl.
	Fr die Installation bentigen Sie root-Zugriff auf Ihr System.

	Passen Sie nun die Datei'german-doc_types.sql' an Ihre individuellen Bedrfnisse an.
	Diese Datei enthlt die Benennung der Eintrge fr die Befundtypen die spter beim Zuordnen der
	eingescannten Befunde bentigt werden. Diese Namen werden auch in der Dokumentenbersicht zum
	Patienten angezeigt. Das Archiv ist so gestaltet, dass die Befundtypen
	international verwendbar sind. Das wird ber die automatische bersetzung der Befundtypen
	mit in der Datenbank hinterlegten Entsprechungen realisiert.

	Dazu muss
	a) in doc_type der neue Typ auf English eingefgt werden.

	zum Beispiel:
	INSERT INTO doc_type(id, name) values(100, i18n('my new type'));

	b) die bersetzung fr die gewnschten Sprachen eingefgt werden

	zum Beispiel:
	INSERT INTO i18n_translations(lang, orig, trans) values ('de_DE', 'my new type', 'mein neuer Typ');

	usw.

	Die Zahl (s.o. 100) fr den Befundtyp muss einmalig sein. Das bedeutet, dass keine Zahl
	doppelt vergeben werden darf. Vom Anwender vergebene Befundtypen drfen nur Nummern zwischen
	100 und 200 haben. Es wird garantiert, da diese niemals berschrieben werden. Sie sollten
	Ihre selbstdefinierten Dokumententypen an die Programmierer von GnuMed/Archive einsenden,
	damit diese als Standardtypen aufgenommen werden.

	Jetzt ist es an der Zeit sich zu berlegen welche Benutzer mit welchen Rechten im
	Archiv arbeiten drfen bzw. schreibend und/oder lesend zugreifen drfen. Will man
	nur Testbenutzer anlegen muss nichts angepasst werden. Will man eigene Benutzer einrichten,
	erledigt man das am Besten mit einer eigenen Konfigurationsdatei. Man erzeugt eine neue Datei.
	Dort trgt man dann eigene Gruppen und Benutzer ein. Diese Datei muss ein betsimmtes Format haben.
	Man orientiert sich am Besten am Format der Datei 'gmTestAccounts.sql'.

	Ist alles soweit eingestellt, fhrt man das Installationsskript 'install.sh' aus und
	folgt den Anweisungen.

	Luft die Installation ohne Fehler durch, erhalten Sie am Ende weitere Anweisungen
	was noch zu tun ist damit beispielsweise automatisch die angelieferten
	Befunde in die Datenbank gespeichert werden.

	Falls bei der Installation Fehler auftreten, ist es ratsam, einen Blick in das Fehlerprotokoll
	zu werfen. Fr den Fall, dass auch das nicht zum Ziel fhrt kann eine Nachricht an die Mailing-Liste
	weiterhelfen. Bitte nicht vergessen, das Fehlerprotokoll anzuhngen.

	Passen Sie nun den Abschnitt [import] in der Konfigurationsdatei 'gnumed-archive.conf' an Ihre Bedrfnisse an.
#################
3.Starten
#################
Client
------
	GNU/Linux )

		'run-scanner.sh'
		'run-indexer.sh'
		'run-viewer.sh'

	MS Windows(TM)
		Im Startmen wurden entsprechende Verknpfungen angelegt

Server
------
	GNU/Linux )
		'run-importer.sh'

	Idealerweise legt man einen cron-job an der zu festgelegten Zeiten die Befunde
	in die Datenbank schiebt.

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4.  Loslegen
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    Das Dokumentenarchiv besteht aus vier Teilprogrammen.
    1) Scan-Modul
    2) Index-Modul
    3) Datenbank-Importer
    4) Betrachter

    und so ist der Ablauf ...

Teil 1: Erfassung
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Ein Stapel Befunde wird fortlaufend eingescannt. Mehrseitige
Dokumente behalten ihren inneren Zusammenhang. Das
Scanprogramm folgt dabei einem logischen Ablauf.

Schritt 1: Einscannen der Bltter. Hierbei wird jeder Scanner
mit TWAIN-Schnittstelle unter Microsoft Windows sowie jeder
mit SANE-Schnittstelle unter GNU/Linux untersttzt.

Schritt 2: Optional ndern der Reihenfolge der Seiten. Dieser
Schritt ist nur notwendig wenn die Seiten nicht in der
natrlichen Reihenfolge eingescannt wurden.

Schritt 3: Ist ein Befund vollstndig erfasst, wird dieser
gespeichert. Dadurch wird auf dem Bildschirm ein eindeutiges
Identifikationskrzel (Paginiernummer) angezeigt. Diese Kennung
muss auf dem Befund vermerkt werden. Sie stellt den
einfachsten Zusammenhang zwischen Papierbefund und
digitalisierter Version her.

Dann kann der nchste Befund erfasst werden.

Die Oberflche des Programms ist speziell fr diesen
Arbeitsablauf optimiert und enthlt nur die die wichtigsten
Bedienelemente. Auf den Einsatz einer Maus kann verzichtet
werden. Fr eine sptere Version ist geplant, die Kennung als
Barcode und im Klartext auf den Originalbefund zu drucken.
Dafr kann die freie Software GNUBarcode verwendet werden.

Teil 2: Zuordnung
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Dieses Programm dient der Zuordnung der gescannten Dokumente zu
einem Patienten. Die meisten kommerziellen Praxisprogramme
lassen fr Fremdprogramme keinen direkten Zugriff auf die
elektronische Karteikarte zu. Man kann aber die
GDT/BDT-Schnittstelle nutzen, sofern das Praxisprogramm dies
untersttzt. Beispielsweise kann das Zuordnungsprogramm an
TurboMed als externes Programm angebunden werden. Bei Aufruf
werden die Stammdaten des aktuellen Patienten als BDT-Datei
bergeben und vom Zuordnungsprogramm gelesen. Dieser Umweg
entfllt beim Einsatz des Praxisprogramms GNUmed. Hier knnte
der zugeordnete Befund direkt in der elektronischen Kartei
vermerkt werden.

Auch die Zuordnungssoftware folgt wieder einem logischen
Ablauf.

Schritt 1: Laden des Befunds via Identifikationskrzel
(Paginiernummer) auf dem Befund. Diese muss in das
entsprechende Feld eingetippt werden. Zuknftig ist hier das
Einlesen via Barcode-Scanner vorgesehen. Doch auch ohne
Barcode-Scanner ist das Eintippen der Dokumentenkennung durch
ein intelligentes Eingabefeld sehr komfortabel. Bei Eingabe
einiger Zeichen werden automatisch alle noch nicht
zugeordneten Dokumente angeboten, deren Paginiernummer mit
diesen Zeichen beginnt. Weiteres Tippen grenzt die
Dokumentenauswahl immer mehr ein. Jederzeit kann das
gewnschte Dokument aus der Liste gewhlt werden. So reichen
oft drei oder vier Zeichen aus, bis die Kennung eindeutig ist.

Schritt 2: Nach dem Laden der Befundseiten sind beschreibende
Felder auszufllen. Dazu zhlen Erstellungsdatum des Dokuments,
ein kurzer Kommentar, die Angabe des Befundtyps und ein Feld
fr beliebig lange Anmerkungen. Von bergeordneter Bedeutung
ist die Angabe des Befundtyps. Dieser mu aus einer vorher
festzulegenden Liste ausgewhlt werden. Dieser Liste knnen
jederzeit weitere Typen hinzugefgt werden. Diese relativ
starre Vorgabe bietet spter deutlich hheren Nutzwert bei der
Auswahl von Dokumenten zur Ansicht.

Schritt 3: Sind alle Felder erfat, werden diese gespeichert.
Ein Skript bertrgt nun im Hintergrund vollautomatisch die
indizierten Dokumente in die Datenbank. Dies kann bei groen
Datenmengen auch erst Nachts geschehen. Somit kann eine
zustzliche Belastung des Netzwerkes whrend des Praxisbetriebs
vermieden werden. Auf Wunsch wird es mglich sein, die
Beweiskraft der eingescannten Dokumente mittels eines digitalen
Notarservice (z.B. GNotary) zu erhhen.

Teil 3: Nutzung

Das Befundanzeigeprogramm wird entweder direkt aus GNUmed oder
aus einem herkmmlichen Praxisprogramm aufgerufen und zeigt
alle Befunde des aktuellen Patienten als Baumstruktur an. Die
eigentliche Darstellung der Befundseiten wird an Programme des
jeweiligen Betriebssystems delegiert. Dadurch ist das
Anzeigeprogramm nicht auf bestimmmte Dateitypen beschrnkt. Es
knnen alle Dateitypen angezeigt werden, fr die das
installierte Betriebssystem Anzeigeprogramme anbietet. Somit
knnen Grafik- ebenso wie Videodateien, Texte oder Audiodaten
zur Anzeige bzw. zu Gehr gebracht werden. Die beim Indizieren
erhobenen Metadaten erlauben einen effektiven Umgang mit den
Befunden. Befunde knnen nach Typen, Erstellungsdatum bzw.
-zeitrumen sowie nach Kommentaren gefiltert werden. Damit ist
es z.B. mglich, alle Sonographiebefunde eines Patienten fr
einen bestimmten Zeitraum zu selektieren. Diese Funktionalitt
ist noch in der Entwicklung. Es ist natrlich mglich,
ausgewhlte Dokumente zurck an das Praxisprogramm zu
bergeben, beispielsweise zum Erstellen eines Arztbriefes.


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5. Praxisprogrammanbindung
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GNU/Linux
	GNUmed - GNUmedArchive ist Bestandteil von GNUmed und wird direkt als Plugin in das Programm integriert.

DOS
	Turbomed - Das Programm GNUmed/Archive soll direkt aus Turbomed heraus gestartet werden.
	Also mssen 'run-scanner.bat','run-indexer.bat','run-viewer.bat gestartet werden. Die Erfahrung
	zeigt, dass die DOS-Box von Turbomed keine Verzeichnisangaben honoriert. Also mssen wir eine Batch-
	Datei erzeugen die wiederum die gewnsche Batchdatei aufruft. Diese wird als externes Programm in der
	Turbomeddatei '289.gdt' eingetragen. Was man wie einzutragen hat, findet man im Turbomed-Handbuch im
	Kapitel 'GDT'

	Bei mir sieht die Datei so aus :

	[289.gdt]

	1
	2
	Befunde zuordnen #c:\gmtmp\pat_idx.dat#c:\Progra~1\gnumed~1\client\index.bat###
	3
	Befunde scannen #c:\gmtmp\pat_idx.dat#c:\Progra~1\gnumed~1\client\scan.bat###
	Befunde zuordnen #c:\gmtmp\pat_idx.dat#c:\Progra~1\gnumed~1\client\index.bat###
	4
	Befunde zuordnen #d:\gmtmp\pat_idx.dat#d:\Progra~1\gnumed~1\client\index.bat###
	Befunde anschauen #c:\gmtmp\pat_idx.dat#c:\Progra~1\gnumed~1\client\view.bat###

	Dadurch knnen die Arbeitsstationen 2,3 und 4 das Zuordnungsprogramm aus der Karteikarte heraus aufrufen.
	An Station 3 kann zustzlich das Scanprogramm aufgerufen werden. Der Scan-Eintrag ist nur da sinnvoll wo
	auch ein Scanner oder eine Kamera angeschlossen ist.
	An Station 4 knnen dann die Befunde auch wieder angeschaut werden.

	Der Anteil "c:\gmtmp\pat_idx.dat" ist variabel. Der Eintrag "patient file" im Abschnitt [index] und [viewer]
	der Konfigurationsdatei gnumed-archive.conf muss auf diese Stelle zeigen. Unter MSDOS (auch im DOS-Fenster) darf
	diese Zeichenkette maximal 8+3 Zeichen lang sein. Sonst mssen die entsprechend verkrzten Namen
	angegebenen werden. Das funktioniert aber nicht immer und sollte vermieden werden.

	Bsp.
	c:\program files\gnumedarchiv\archivgnumed.bat  -> c:\progra~2\gnumed~1\archiv~1.bat

	Das Scan-Teilprogramm ist ja unabhngig vom Patienten und kann daher einfach als
	externes Programm angelegt werden. Es kann dann mit Strg-P aufgerufen werden. Man
	schaue sich den Abschnitt Fremdprogramme im Turbomed-Handbuch an.

	Die Programme werden in der Datei '289.BMN' definiert.


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$Log: README-GnuMed-Archiv-de.txt,v $
Revision 1.1  2003/04/18 16:24:43  ncq
- moved here from test_area

Revision 1.7  2003/04/04 15:54:50  ncq
- updates by Basti

Revision 1.6  2003/01/26 23:27:26  ncq
- updated

Revision 1.5  2003/01/19 16:32:44  ncq
- what is GnuMed/Archive

Revision 1.4  2003/01/19 13:44:09  ncq
- new Englisch installation manual
- fixes for German

Revision 1.3  2002/12/22 22:25:04  ncq
- Windows install: setup.exe

Revision 1.2  2002/12/03 10:16:59  ncq
- lots of changes by Basti according to current state of affairs

Revision 1.1  2002/09/17 09:16:57  ncq
- added those files

