

Einsteigerkurs #2


Von verschiedenen Seiten habe ich gehrt, da das, was ich in
der letzten Ausgabe als Einsteigerkurs deklariert habe, zu
schwer war. OK, es kann sein, da ich vielleicht ein bichen
zu viel auf einmal gemacht habe. Dann fang ich nun also noch
einmal von vorne an, nmlich mit der Erklrung der DOS-Datei-
system Befehle.


Wieso BASIC ?


BASIC ist eigentlich die einfachste Programmiersprache von
allen, d.h. sie ist einfach zu erlernen und sehr gut dazu
geeignet, Probleme schnell und zuverlssig zu lsen.
Das soll allerdings nicht heien, da BASIC eher fr minder-
bemittelte Programmierer geschaffen wurde, wie von einigen
bsen Zungen behauptet.



Ein praktisches Beispiel:

Geben Sie einfach in der BASIC-Ebene einmal

         FILES

ein und Sie erhalten eine Auflistung der Dateien im aktuellen
Verzeichnis. Wollen Sie die Dateien eines anderen Verzeichnisses
sehen, mssen Sie einfach den Befehl 'FILES' gefolgt von dem
gewnschten Verzeichnisnamen in Anfhrungsstrichen (") eingeben.

         FILES "C:\DOS\*.*"

'*.*' steht in diesem Fall fr die Dateimaske, d.h. es werden
alle Dateien im Verzeichnis C:\DOS angezeigt.

Es gibt auer dem FILES Befehl, welcher den Inhalt des aktuellen
Verzeichnisses oder eines angegebenen Verzeichnisses angibt, noch
andere Befehle, die zeigen, wie man z.B. Verzeichnisse mit der
Hilfe von BASIC erstellt.

CHDIR wechselt das aktuelle Verzeichnis eines Laufwerks.
Syntax:  CHDIR "C:\DOS"    'wechselt in das Verzeichnis DOS auf
                            Laufwerk 'C:'.

MKDIR erstellt ein Unterverzeichnis.
Syntax:  MKDIR "C:\TEST"   'erstellt ein Verzeichnis mit dem
                            Namen "Test" auf Laufwerk 'C:'.

RMDIR entfernt ein Unterverzeichnis.
Syntax:  RMDIR "C:\TEST"   'lscht das Verzeichnis mit dem
                            Namen "Test" auf Laufwerk 'C:'.
Falls ein Verzeichnis mal nicht existieren sollte, gibt BASIC
eine Fehlermeldung ('Pfad nicht gefunden') aus.


Natrlich kann man mit Hilfe von BASIC auch Dateien lschen,
dies funktioniert mit dem Befehl 'KILL'.
Syntax:  KILL "C:\TEST.TXT"  'lscht Datei mit dem Namen
                              "TEST.TXT" auf Laufwerk 'C:'.

Beispiel fr ein Programm, das Dateien beliebiger Wahl lscht.

    INPUT "Zu lschende Datei: "; f$
    KILL f$

Der Befehl 'INPUT' verlangt die Eingabe eines STRINGS (Zeichen-
kette), der sowohl den zu lschenden Dateinamen, wie auch die
Pfadangabe enthlt. Diese Pfadangabe + Dateiname wird in die
Variable f$ bergeben und der 'KILL' Befehl lscht daraufhin die
ausgewhlte Datei.


Der letzte DOS-Dateisystem Befehl, der mir einfllt ist der 
Befehl 'NAME', der zum Umbenennen von Dateien benutzt wird.
Syntax:  NAME "TEST.TXT" AS "TEST2.TXT"   'benennt die Datei
                                           "TEST.TXT" in
                                           "TEST2.TXT" um.

Die Dateinamen knnen zustzlich auch komplette Pfadangaben
enthalten. Beispiel fr ein Programm, welches Dateien beliebiger 
Wahl umbenennt.

    INPUT "Alter Name: "; AlterDN$
    INPUT "Neuer Name: "; NeuerDN$
    NAME AlterDN$ AS NeuerDN$

Man sollte sich dieses Beispielprogramm auch selbst erklren 
knnen. Ein kleiner Tip, guckt Euch einfach die Erklrung des 
vorangegangenen Beispielprogrammes an.

So, ich hoffe, da dieser Einsteigerkurs nun auch einsteiger-
gerecht war. Viel Spa beim Ausprobieren und hoffentlich bis
bald
                                   Euer

                                             M O Z A R T

