X-Google-Language: GERMAN,ASCII X-Google-Thread: f7c81,288a2f3f185011fb,start X-Google-Attributes: gidf7c81,public X-Google-ArrivalTime: 2002-08-11 09:12:29 PST Path: archiver1.google.com!news1.google.com!newsfeed.stanford.edu!news-spur1.maxwell.syr.edu!news.maxwell.syr.edu!news-han1.dfn.de!newsserver.rrzn.uni-hannover.de!adfpc.amp.uni-hannover.de!nobody From: Andreas Freise Newsgroups: de.alt.rec.ascii-art Subject: Re: Fingolfin's Challenge to Morgoth Date: Sun, 11 Aug 2002 16:13:53 +0200 Organization: Universitaet Hannover Lines: 81 Message-ID: <1fr5ja.2aa.ln@adfpc.amp.uni-hannover.de> References: NNTP-Posting-Host: 130.75.235.19 Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: newsserver.rrzn.uni-hannover.de 1029082349 23591 130.75.235.19 (11 Aug 2002 16:12:29 GMT) X-Complaints-To: abuse@newsserver.rrzn.uni-hannover.de NNTP-Posting-Date: 11 Aug 2002 16:12:29 GMT X-Face: %XhMERdBemohx4TB/zw0f`1Y%d}y10tjY4RjzCc&DWou4VZc;7iz#f3F8a-V|hA9Ief>mYBeoVep0^f#tV{;TrhZPPKPLwl^F&mypu*u0*YcWt0P}%kYb~C..+}_[2!%&THVkvA8c0:"~[\*~0O*$\1zDa5eIlG User-Agent: slrn/0.9.7.4 (Linux) Xref: archiver1.google.com de.alt.rec.ascii-art:4076 On 09 Aug 2002 Sebastian St�cker wrote: [...] > Richtig, aber unabh�ngig vom Zeichensatz gef�llt mir der Stil manchmal auch > nicht so recht. Ich hab mich allerdings damals (und daran halte ich > nach wie vor fest) f�r einen "runderen" und weniger "kantigen" Stil, daf�r > aber gegen mehr Kontrast entschieden. Tjaja, das mit dem eigenen Stil ist so eine Sache. Ich bin ja auch oft dotty und rund. Allerdings sehe ich das ganze dann eher impressionistisch: Details ja, aber nur im Kopf, nicht auf dem Schirm. [...] > Trotzdem hab ich versucht m�glichst viele Details unterzubringen, auf der > anderen Seite aber auch das Wesentliche f�r Au�enstehende noch erkennbar zu > lassen. Ja, ich hab es schon erkannt, auch diverse Details geraten. Du hast das schwierige Bild gut umgesetzt. Ich wollte mit meiner Kritik auch eher die Motivauswahl hinterfragen. Ein gutes Bild ist meistens auf die Details reduziert, die das Medium zulaesst. Wechselt das Medium sollte auch die Menge der Details angepasst werden, denke ich. > Besonders zur Geltung kommt der fehlende Kontrast nat�rlich, wenn man > versucht vorhandene Bilder in ASCII-Art umzusetzen, und dabei relativ wenig > abstrahieren will. Ich "kopiere" ja eher selten, aber wenn, dann tue ich mich auch immer entsprechend schwer. Ascii Art ist nun einmal Zeichnen, also eine Reduktion auf diverse Akzente. "Am Original haengen" ist dabei meiner Meinung nach unter Umstaenden "falsch". Um das Bild "richtig" zu transportieren, muss es eventuell gerade veraendert werden. Was moechtest Du denn zeigen, messbare Proportionen oder das Motiv als visuellen Eindruck? > Der 'alte Mann' hingegen ist mein Hirngespinst und imho f�llt dort der > 'Punkt'-Stil nicht besonders negativ ins Gewicht. Nein, nein, Du hast ein sehr schoen kantiges Gesicht gezeichnet, also nix mit weich und rund. :) > Leider sind wir ja bei ASCII-Art nunmal an die begrenzten M�glichkeiten, > die uns zustehen, gebunden und imho ist 'mein' Stil das kleinere �bel - > auch wenn das jetzt etwas �bertrieben klingt. Aber das liegt sicher im Auge > des Betrachters, und ich nehme an, dir f�llt dabei als erstes der fehlende > Kontrast auf. Bei mir ist es die Linienf�hrung. :) Das "Leider" ueberhoer ich jetzt mal. Die Begrenzung der Moeglichkeiten macht doch gerade den Aha-Effekt, wenn es trotzdem funktioniert. Aber Du hast sicher Recht damit, dass jeder einen anderen optischen Eindruck hat und ich eben Kontrast, speziell 3D Kontrast, suche und versuche. [...] >> weitergeben: "Kopf zu gross, Fuesse zu klein!". Halt Dir mal Deine >> Gummistiefel an den Kopf und guck Dir dann nochmal die Meute da >> oben bzw. den sterbenden Mann an. [...] > Was den alten Mann angeht, �bernehme ich gerne Verantwortung f�r falsche > Proportionen. ;) [...] Ich habe den Tip so verstanden, dass beim freien Zeichnen die Fuesse und Haende oft als notwendiges uebel gezeichnet werden, waehrend der Kopf und der Oberkoerper mehr Aufmerksamkeit erhalten. Das fuehrt dazu, dass die Figuren zerbrechlich und halb fertig wirken. Figuren, die mit beiden Beiden fest auf dem Papier stehen, lassen sich aber leicht erzeugen, wenn man (fuer sein eigenes verqueres Gefuehl) die Fuesse und Haende uebergross macht. Wenn ein Bild von mir "fertig" ist, dann gibt es immer zwei Pflichtuebungen: 1. soviele Punkte wie moeglich loeschen oder in Striche konvertieren und 2. die Fuesse und Haende vergroessern. Wenn das dann recht widerwillig geschehen ist, gefallen mir ploetzlich die neuen Versionen deutlich besser. :) Andreas -- ________________________________________________ http://www.ascii-art.de